Test-Unterschiede

So, die Anlage ist jetzt installiert. Hat ca 25 Euro gekostet.
Wenn die Pflanzen jetzt weiter gammeln oder unserem Besatz etwas passiert, wäre ich allerdings ziemlich sauer. Hoffentlich geht alles klar. Wir messen jetzt, bevor das Ding anläuft, noch mal alle Werte durch, und dann, wenn sie einläuft, messen wir noch mal.
Hauptsache, wir können das Ding dann später mit handelsüblichen Dingen nachfüllen und sind nicht immer auf das Nachfüllzeug aus dem Fachhandel angewiesen, das man ja so ca. jeden Monat wechseln muss.

Bin gespannt, wie sich die Werte verändern. Ich habe bei der Gelegenheit noch eine Pflanze umgesetzt und eine weitere dazugepflanzt, das Wasser ist jetzt natürlich etwas trübe, aber messen kann man trotzdem, oder?
 


Das ist unsere neue CO2-Anlage. Ich hoffe, wir haben sie an einem guten Platz angebracht.

Unsere Werte sind - vor Inbetriebnahme:

pH: 8,0
GH: 15
KH: 10
 

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Guest
Hi,

der Topper hängt ziemlich hoch, Dennerele schreibt ja auch eine Mindesttiefe on 5 cm vor. Lass ihn mal so, und komtrolliere deine CO². Wenn du zuwenig hast, den topper einfach tiefer ins Wasser, da löst das CO² sich besser im Wasser :wink:
 
Er soll lt. Anleitung 5cm unter der Wasseroberfläche hängen. Wir haben jetzt kein Lineal genommen, aber eigentlich dürften das 5cm sein?
 
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Guest
ja sicher, das sieht OK aus.

Mir gings darum, das mindestens vorgegeben ist. Solltest du also noch zu wenig CO² im AQ messen, einfach tiefer hängen.

Sollte ein Tipp sein um den CO² gehalt etwas zu dosieren, wenn nötig :wink:
 
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Guest
Hallo,

TDS schrieb:
Das ist unsere neue CO2-Anlage. Ich hoffe, wir haben sie an einem guten Platz angebracht.
Halte uns doch bitte auf dem Laufenden, wie sich Pflanzen und Wasserwerte entwickeln. Ich jedenfalls bin neugierig :D.

Viele Grüße
Robert
 
Im Moment - nach 24 Stunden - tut sich noch gar nichts.
Hm. Es soll ja bis 48 Stunden spätestens funktionieren....
 


Jetzt kommen langsam die ersten Blasen. Allerdings seeeehr langsam, auf keinen Fall die Norm-Menge. Aber vermutlich muss sich der Gärprozess erst langsam steigern - oder?
 
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Guest
Hi,

ja, das spielt sich ein, wenn nun die ersten Blasen kommen ist gut. In der flasche ist ein Gel ( beim nachfüllen ist das der Tortenguss) welches den Gärprozess verlangsamt um ne gleichmäßige CO² Produktion über Wochen zu haben :wink:
 
Hallo Robert,

Robert Miehle schrieb:
wobei man dem Torf wegen des dadurch verursachten Raubbaus an den Torfmooren in ökologischer Sicht durchaus skeptisch gegenüber stehen kann - dem CO2 jedoch nicht, das gibt's massig...

Leben da auch noch Fische in dem Wasser? Worauf ich hinaus will ist folgendes:

Muss man den Grenzwert von 20 mg/l CO2 als unumstößliche Grenze betrachten oder nicht?

Grüße,

Guido
 
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Guest
Hallo,

Guido schrieb:
Muss man den Grenzwert von 20 mg/l CO2 als unumstößliche Grenze betrachten oder nicht?
Du schneidest ein heißes, bis zum Blut diskutiertes Thema an. Der "Grenzwert" von 20 mg/l ist eigentlich kein "echter". Man hat sich nach zähem Ringen, vor allem am Grünen Brett von Dennerle, darauf geeinigt, richtlich glücklich ist man damit aber nicht. Manchen Pflanzenfreaks ist er zu niedrig, manchen Fischfreaks zu hoch.

Ich persönlich halte diesen Wert jedoch für Pflanzen vollkommen ausreichend. Viele Pflanzen kommen noch mit viel weniger zurecht. In meiner Garnelenpfütze ohne CO2-Düngung und pH-Werten von 8 bis 8,5 muß ich zweiwöchentlich lichten, damit den Garnelen noch etwas Schwimmraum bleibt.

In John T. O. Kirk's "Light and Photosynthesis in Aquatic Ecosystems" ist eine Untersuchung über die Photosyntheserate von Cabomba vorgestellt. Sie ist eine der ganz wenigen Pflanzen, die selbst höchste Beleuchtungsstärken von tropischer Vollsonne, die im Aquarium nie und nimmer vorkommen, noch in Photosyntheseaktivität umsetzen können. Allerdings genügen ihr dabei ein CO2-Gehalt von um 10 mg/l. Bei geringeren, aquarienüblichen Beleuchtungsstärken reichen der Pflanze bereits 5 mg/l, ein darüber hinausgehender CO2-Wert führt zu keiner weiteren Steigerung der Photosyntheserate. Ein in die gleiche Richtung weisender Artikel von Prof. Pedersen (Tropica) wird leider nicht selten von den CO2-Freaks, und von Pedersen selber missinterpretiert. Eigentlich zeigt der Artikel sehr schön, daß eine Steigerung der CO2-Gehalts über einen bestimmten Wert hinaus zu keiner nennenswerten Zunahme des Wachstums von Riccia mehr führt. Trotzdem wird der Artikel von manchen Pflanzenaquarianern gerne herangeführt, um hohe CO2-Gehalte zu rechtfertigen. Zudem ist Pedersens Artikel ein flammender Appell gegen monokausales Denken - was leider in der Aquaristik weit verbreitet ist.

Fische mögen kein CO2. Gerade die Situation in stark beleuchteten, hoch CO2-versorgten Aquarien stellt den armen kleinen Organismus vor große Probleme. Da Fische ihre Atemaktivität im Gegensatz zu Säugetieren anhand des Sauerstoffgehalts im Blut regulieren, führt die Situation in solchen Aquarien dazu, daß der arme Fisch aufgrund des hohen Sauerstoffgehalts wenig atmet, damit aber wegen des gleichzeitig hohen CO2-Gehalts des Aquarienwasser sein CO2 im Blut nicht mehr richtig ans Wasser los wird. Der arme Fisch gerät in Atemnot, ohne daß er dafür äußere Anzeichen zeigt (Stichwort "respiratorische Azidose").

Ich bin nicht gegen CO2-Zufuhr. CO2-Düngung vereinfacht, ja ermöglicht teilweise erst Einrichtung, Pflege und Standhaftigkeit von Aquarien, deren Hauptaugenmerk auf den Pflanzen liegt. Ich betreibe selber ein Aquarium mit CO2-Düngung, und ich bin sicher, ohne CO2-Zufuhr würde es sich nicht halten. Allerdings wird der tatsächliche CO2-Bedarf unserer Wasserpflanzen oft weit überschätzt, und ich wehre mich dann dagegen, wenn unbekümmert und unbelegt behauptet wird, solche hohe CO2-Gehalte wären unbedingt notwendig. Das sind sie nicht.

Viele Grüße
Robert
 
Hallo Robert,

herzlichen Dank für die ausführliche Antwort, obwohl ich den von dir angegebenen Link noch nicht durchgearbeitet habe.

Mich interessiert vorrangig ob in dem von dir beschriebenen Bach mit einer CO2-Konzentration von 60 mg/l noch Fische leben.

Wenn ja, würde es aus meiner Sicht schon einmal ein Indiz dafür sein das die 20 mg/l CO2 Grenze mehr oder weniger willkürlich gezogen worden ist.

Das hätte dann für den minimalistisch veranlagten Bio CO2-Anlage Betreiber wie ich einer bin natürlich ein recht entspannendes Moment was die Dosierung/Regelung anbelangt.

Gibt es Fische, hast du welche gesehen und vielleicht identifizier?

Grüße,

Guido
 
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Anonymous

Guest
Hallo,

Guido schrieb:
Mich interessiert vorrangig ob in dem von dir beschriebenen Bach mit einer CO2-Konzentration von 60 mg/l noch Fische leben.
Ich besuche den Bach öfter. Nein, er ist fischfrei. Bei 60 mg/l CO2 auch kein Wunder.

Viele Grüße
Robert
 
Also, wir haben heute abend noch mal Werte genommen, nach dem die CO2-Anlage pro Minute ca. 9 Blasen auswirft:


neue Werte
pH: 7,5
GH: 12
KH: 9

alte Werte:
pH: 8,0
GH: 15
KH: 10
 
Inzwischen produziert die Anlage 19 Blasen pro Minute. Allerdings ist der pH-Wert wieder auf 8,0, KH auf 9.

Irgendwie ist das nicht viel anders als früher.

Wie kann es sein, dass zu Anfang, als es nur wenige Blasen gab, der pH auf 7,5 fiel und jetzt, bei der doppelten Menge, ist er wieder auf 8.0? Nur die KH ist geblieben, aber trotzdem sind wir mit dem daraus resultierenden Co2-Gehalt nicht im grünen Bereich. :?
 


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