Hallo,
nach drei sehr erholsamen Wochen Dänemark sind wir am Wochenende zurück nach Hause gekommen und waren erst mal ganz zufrieden, alle Fische im Aquarium vollzählig anzutreffen.
Der erste Schreck bestand darin, dass die vordere Lampe kaputt war, also sind wir sofort losgezogen, um einen passenden Ersatz zu finden.
Dank der besseren Beleuchtungsverhältinisse haben wir dann gestern bei einem Neon ein Geschwulst am rechten Auge entdeckt.
Wir haben ihn dann sofort in das bereitstehende Quarantänebecken umgesetzt und näher beobachtet.
Anhand der Informationen aus dem Mergus und dem Internet ist uns mittlerweile auch die Diagnose eindeutig gelungen: Metacercarien.
Befallen ist die Linse des rechten Auges (deutliche Eintrübung der Linse, Auge geschwollen, roter "Lidstrich" nicht mehr erkennbar) sowie die rechte Seite hinter der Rückenflosse in Höhe des silbernen Seitenstrichs und außerdem der vordere Bereich des Unterkiefers. Bei diesen beiden Stellen sind etwa 1 mm lange, dunkel bis schwarz gefärbte, länglich-ovale Einkapselungen erkennbar.
Der Fisch schwimmt zuckend, ruht sich viel auf Pflanzenblättern aus, seit heute vormittag ist sein Körper auch in der Längsrichtung nach links gebogen.
Er macht nicht den Eindruck, als ob es ihm gut ginge.
Dass Metacercarien nicht behandelbar sind, ist uns klar.
Die Frage ist, kann man dem Fisch mit diesen Einschränkungen (ganz erblindet scheint er auf dem Auge noch nicht) ein Weiterleben zumuten kann/soll oder ob man ihn erlösen sollte.
Im zweiten Fall stellt sich natürlich die Frage, wie man das am besten vornimmt...
Mittlerweile habe ich übrigens bei einem weiteren Schwarzen Neon eine Metacercarien-Verdachtsstelle gefunden. In diesem Fall ist wiederum die Körperseite betroffen, allerdings ist die Stelle nicht dunkel, sondern hellgelb gefärbt. Der Fisch schwimmt ansonsten sehr aktiv und frisst gut.
Als erste Maßnahme haben wir begonnen, sorgfältigst sämtliche Schnecken im Aquarium abzusammeln. Leider hatten sie sich durch die Fütterung mit dem Futterautomaten über drei Wochen hinweg doch ziemlich vermehrt.
Wasserwerte sind absolut in Ordnung, Aquarium läuft seit Dezember 06, Fischbesatz seit Januar/Februar.
Es wäre sehr nett, wenn ihr uns raten könntet, wie wir mit dem stärker befallenen Schwarzen Neon verfahren sollen.
Vielen Dank schon mal
Gruß Julnisse
nach drei sehr erholsamen Wochen Dänemark sind wir am Wochenende zurück nach Hause gekommen und waren erst mal ganz zufrieden, alle Fische im Aquarium vollzählig anzutreffen.
Der erste Schreck bestand darin, dass die vordere Lampe kaputt war, also sind wir sofort losgezogen, um einen passenden Ersatz zu finden.
Dank der besseren Beleuchtungsverhältinisse haben wir dann gestern bei einem Neon ein Geschwulst am rechten Auge entdeckt.
Wir haben ihn dann sofort in das bereitstehende Quarantänebecken umgesetzt und näher beobachtet.
Anhand der Informationen aus dem Mergus und dem Internet ist uns mittlerweile auch die Diagnose eindeutig gelungen: Metacercarien.
Befallen ist die Linse des rechten Auges (deutliche Eintrübung der Linse, Auge geschwollen, roter "Lidstrich" nicht mehr erkennbar) sowie die rechte Seite hinter der Rückenflosse in Höhe des silbernen Seitenstrichs und außerdem der vordere Bereich des Unterkiefers. Bei diesen beiden Stellen sind etwa 1 mm lange, dunkel bis schwarz gefärbte, länglich-ovale Einkapselungen erkennbar.
Der Fisch schwimmt zuckend, ruht sich viel auf Pflanzenblättern aus, seit heute vormittag ist sein Körper auch in der Längsrichtung nach links gebogen.
Er macht nicht den Eindruck, als ob es ihm gut ginge.
Dass Metacercarien nicht behandelbar sind, ist uns klar.
Die Frage ist, kann man dem Fisch mit diesen Einschränkungen (ganz erblindet scheint er auf dem Auge noch nicht) ein Weiterleben zumuten kann/soll oder ob man ihn erlösen sollte.
Im zweiten Fall stellt sich natürlich die Frage, wie man das am besten vornimmt...
Mittlerweile habe ich übrigens bei einem weiteren Schwarzen Neon eine Metacercarien-Verdachtsstelle gefunden. In diesem Fall ist wiederum die Körperseite betroffen, allerdings ist die Stelle nicht dunkel, sondern hellgelb gefärbt. Der Fisch schwimmt ansonsten sehr aktiv und frisst gut.
Als erste Maßnahme haben wir begonnen, sorgfältigst sämtliche Schnecken im Aquarium abzusammeln. Leider hatten sie sich durch die Fütterung mit dem Futterautomaten über drei Wochen hinweg doch ziemlich vermehrt.
Wasserwerte sind absolut in Ordnung, Aquarium läuft seit Dezember 06, Fischbesatz seit Januar/Februar.
Es wäre sehr nett, wenn ihr uns raten könntet, wie wir mit dem stärker befallenen Schwarzen Neon verfahren sollen.
Vielen Dank schon mal
Gruß Julnisse