Rotbrust Tüpfelbuntbarsch apathisch

Liebes Forum,

da ich nach langer Recherche nichts passendes gefunden habe, hier eine Frage zu einem unserer Rotbrust Tüpfelbuntbarsche:
Unser Weibchen verhält sich seit etwa vier Tagen sehr seltsam. Sie verkriecht sich in eine Ecke des Aquariums hinter die Pflanzen, frisst nicht und bewegt sich kaum. Seit etwa einer Stunde steht sie nun direkt an der Scheibe, bewegt sich aber nach wie vor fast nicht. Ihre Färbung ist normal, sie hat keinen geblähten Bauch oder sonstige Veränderungen die auf eine Krankheit hindeuten. Es gab in letzter Zeit keine Veränderungen im Aquarium (Besatz gleich geblieben, Wasserwerte ebenfalls). Was kann unser Weibchen haben? Kennt sich jemand mit dieser Art aus?

Vielen Dank für eure Hilfe!
Sheldy
 


fischolli

R.I.P.
Moin,

ich halte auch Laetacara dorsigera. Hast du mal genau gekuckt, ob da ggfs. ein Gelege bewacht wird? Bei meinen ersten Fischen färbte isch das MÄnnchen immer sehr stark um, wenn die gebrütet haben. Bei den jetzigen Tieren hatte ich auch 2-3 Gelege, es kam aber kaum zu Umfärbungen.

Wenn in dieser Richtung nichts zu finden ist und der Fisch nicht mehr frisst, sieht es schlecht aus. Nahrungsverweigerung war bei mir fast immer der Anfang vom Ende bei Zwergbuntbarschen. Meist ein bakterieller Infekt, Behandlungen bleiben meistens erfolglos. Steht das Maul dauerhaft offen? Wenn ja, seh ich kaum noch eine Heilungschance. Ansonsten kannst du mit einschlägigen Mitteln wie Baktopur o.ä. versuchen, in einem separaten Becken zu behandeln, aber ich würde mir da nicht übermäßig viel Hoffnungen machen.

Gruß
 
Hallo Olli,

vielen Dank für deine Antwort. Leider bewacht sie kein Gelege. Das wäre wirklich schön gewesen, aber inzwischen hat sie auch ihren Platz nochmal gewechselt. Ihr Mund ist tatsächlich dauerhaft geöffnet und sie wir immer dunkler. Ich befürchte du hast recht und sie wird es nicht überleben. Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich sie noch isolieren und mit Medikamenten behandeln soll. Sie ist eh recht scheu und ich will wie eigentlich nicht zusätzlich aufregen. Vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder und sie erholt sich.

Viele Grüße,
Sheldy
 


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