Henny
Mitglied
Hallo Ihr,
bis jetzt habe ich Neukäufe immer direkt in die Becken gesetzt, obwohl mir das Risiko bekannt war. Meistens ist es ohne Probleme abgelaufen, wenn doch Probleme auftraten, habe ich sie schnell in den Griff bekommen.
Nun hat es mir durch einen Zukauf von drei Guppys vor zwei Wochen innerhalb dieser kurzen Zeit acht Guppys dahingerafft. Ich habe zwar behandelt, aber leider ohne Erfolg - hoffentlich überleben die letzten beiden in ihrem 'Krankenzimmer'. Auch bei dem Händler ist inzwischen fast die gesamte Lieferung hinüber. Der Rest wartet mit angegammelten Flossen auf sein Ableben. So eine agressive Nummer habe ich bis jetzt noch nie mitbekommen.
Dieser Fall ist zwar nun leider nicht mehr zu ändern, aber so eine 'Moppelkotze' möchte ich kein zweites Mal erleben.
Manchmal muss es wohl erst mal 'wehtun', bevor man (Frau - ich) etwas ändert.
Deswegen überlege ich jetzt, alle Neukäufe (Neons stehen demnächst an, aber für ein anderes 'gesundes' Becken) erst mal in Quarantäne zu setzen.
Als Quarantänebecken ('Krankenzimmer') nutze ich eine durchsichtige 30-Liter Plastikbox mit Deckel und den 'Grifflöchern' für die Technik. Ich betreibe es bei Bedarf mit einem Heizstab und einer Luftpumpe (ohne Filter) und mit Plastikpflanzen (Nitrit messe ich dann natürlich täglich und würde ggf. sofort eine großen WW durchführen).
Damit sich die neuen Fische langsam an die Bakterien des Zielbeckens gewöhnen, möchte ich anfangs ein Drittel AQ-Wasser aus dem jeweiligen Becken und zwei Drittel LW einfüllen. Dann würde ich die Menge des AQ-Wassers langsam erhöhen.
So könnte ich ggf. bereits vorhandene Krankheiten erkennen und einem 'Bakteriencrash' vorbeugen.
Nun zu meinen Fragen:
1. Haltet Ihr diese Vorgehensweise grundsätzlich für sinnvoll?
2. Wenn ja, wie lange sollten die Neukäufe in der Quarantänebox verweilen?
Ich freue mich auf Eure Beiträge.
Viele Grüße von Henny
bis jetzt habe ich Neukäufe immer direkt in die Becken gesetzt, obwohl mir das Risiko bekannt war. Meistens ist es ohne Probleme abgelaufen, wenn doch Probleme auftraten, habe ich sie schnell in den Griff bekommen.
Nun hat es mir durch einen Zukauf von drei Guppys vor zwei Wochen innerhalb dieser kurzen Zeit acht Guppys dahingerafft. Ich habe zwar behandelt, aber leider ohne Erfolg - hoffentlich überleben die letzten beiden in ihrem 'Krankenzimmer'. Auch bei dem Händler ist inzwischen fast die gesamte Lieferung hinüber. Der Rest wartet mit angegammelten Flossen auf sein Ableben. So eine agressive Nummer habe ich bis jetzt noch nie mitbekommen.
Dieser Fall ist zwar nun leider nicht mehr zu ändern, aber so eine 'Moppelkotze' möchte ich kein zweites Mal erleben.
Manchmal muss es wohl erst mal 'wehtun', bevor man (Frau - ich) etwas ändert.
Deswegen überlege ich jetzt, alle Neukäufe (Neons stehen demnächst an, aber für ein anderes 'gesundes' Becken) erst mal in Quarantäne zu setzen.
Als Quarantänebecken ('Krankenzimmer') nutze ich eine durchsichtige 30-Liter Plastikbox mit Deckel und den 'Grifflöchern' für die Technik. Ich betreibe es bei Bedarf mit einem Heizstab und einer Luftpumpe (ohne Filter) und mit Plastikpflanzen (Nitrit messe ich dann natürlich täglich und würde ggf. sofort eine großen WW durchführen).
Damit sich die neuen Fische langsam an die Bakterien des Zielbeckens gewöhnen, möchte ich anfangs ein Drittel AQ-Wasser aus dem jeweiligen Becken und zwei Drittel LW einfüllen. Dann würde ich die Menge des AQ-Wassers langsam erhöhen.
So könnte ich ggf. bereits vorhandene Krankheiten erkennen und einem 'Bakteriencrash' vorbeugen.
Nun zu meinen Fragen:
1. Haltet Ihr diese Vorgehensweise grundsätzlich für sinnvoll?
2. Wenn ja, wie lange sollten die Neukäufe in der Quarantänebox verweilen?
Ich freue mich auf Eure Beiträge.
Viele Grüße von Henny