hi !
(danke für die aufvorderung ! :wink: )
ja zu dem thema kann ich vieleicht was beitragen , ich habe ja sumatrabarben und makropoden vergesellschaftet , und das past super
(wurde hier ja auch schon kurz erwähnt )
ich kann nur sagen das sumatrabarben nicht agressiv sind sondern ehr neugierig ,quirlig und vor allem verfressen(dieses verhalten deuten viele als "agression" ) natürlich gibt es rangkämpfe unter den männern ,und sie jagen auch gerne und kurz die weibchen . mir zeigt das eigentlich nur ihr ausgeprägtes sozialverhalten !
die probleme die in deinem becken auftretten können schätze ich wie folgt ein:
1: die grundeln sind sehr ruhig (also auch nicht grade wehrhaft )
nochmal zu meinem beispiel makropoden sind sehr wehrhaft !
die sumas werden sie die erste zeit ziemlich stressen (weil sie neu sind )
das dürfte aber nach einiger zeit nachlassen.
2: die grundeln haben die gleiche größe wie die sumas (dadurch sind sie noch interesanter , die angst der sumas läst durch geringe größe ziemlich nach )
3: das futterproblem ! damit habe ich heute noch zu tun , die sumas sind einfach fressmaschienen die auch nicht aufhören zu fressen solange noch futter im becken ist ! (die grundeln kämpfen/drängeln nicht um ihr futter) es wird schwer sein andere fische auch zu ernähren !
(wie stinnes schon sagte spielt die tageszeit keine rolle )
ich bediene mich derzeit eine ablenkungsmanövers (die sumas und makropoden in einer ecke füttern und unbemerkt die anderen fische füttern , das klappt ganz gut , dazu kommt das meine sumas auch darauf "trainiert" sind immer in der gleichen ecke zu fressen. (das musst du wissen ob du die zeit und lust für eine ausgiebige fütterung hast )
das sind so die probleme die mir auf den ersten blick einfallen !
wie schon gesagt wurde gilt bei den sumatrabarben "umso mehr umso besser " und nicht nur im bezug darauf das sie friedlicher sind, sonder auch schöner zu beobachten . ein "fam. verhalten" findet erst ab 10 stück
statt und dann auch nur mittelmäßig .
aber ich würde mir das mit dem besatz gut überlegen , da du nur 240l hast dürfte das ein großes gewussel geben (würde nochmal über die regenbogenfische nachdenken ) dazu kommt das wenn das grundel m. brütet verjagt es jeden fisch egal wehr (das könnte ziemlich eng werden bei 240l )
sumatrabarben sind fische die extrem viel platz zum schwimmen und zum ausleben ihres sozialverhaltens brauchen (dies wird aber auch durch wunderschönes balzverhalten und ebenfalls schönen rangkämpfen belohnt )
aber es kommt auf einen versuch drauf an ! ich würde es versuchen ,und das verhalten der fische genau beobachten (min. 7 tage )
und es besteht immer die möglichkeit das es funktioeniert !
um diesen roman zu ende zu bringen kann ich nur sagen das sumatrabarben oft überschätzt werden auch sie stammen meist aus zuchten wo sie degenerieren und das neugierige verhalten nach und nach verschwindet !
wie sagt man so schön : hunde die bellen beißen nicht !
das trifft wie ich denke auf sumatrabarben zu
falls noch fragen offen sind bitte stellen !
mfg mario
ps: ich habe die erfahrung gemacht das es kein problem war immer wieder neue sumas in einen bestehenden "schwarm" einzufügen auch wenn sie kleiner waren (aber vieleicht liegt das auch nur an der becken größe )