pastellgrundeln und sumatrabarben

tag allerseits,
ich pflege in einem 240l becken bisher 10 sumatrabarben und 12 diamantregenbogenfische, nun würde mich interessieren, was ihr dazu sagt, wenn ich hier noch pastell-/schwanzfleckschläfergrundeln mit einsetzen würde. diese stehen ja in dem ruf eher langsame und ruhige fische zu sein, sodass sie eventuell von den gelegentlich etwas hektischeren sumatras aus der fassung gebracht werden könnten .
hat also jemand hier im forum erfahrung mit pastellgrundeln im allgemeinen, sowie deren vergesellschaftungseignung im speziellen?

gruß
carsten
 


hallo,
ich hab Pastellgrundeln mit Neons vergesellschaftet und
habe so manchmal das Gefühl,dass die Neons zu wuselig für die
Pastellgrundeln sind, wobei meistens die Neons einfach ignoriert werden.
Aber es ist ja so: Wenn die PG gelaicht haben (was sehr oft ist) und das Männchen das Gelege behütet kann man sich schon vorstellen, dass es Ihn
ganzschön stresst wenn da wilde Rabauken vor der Brutstelle umher randalieren?!

Fazit: ich würds glaub ich nicht machen, wobei ich keine Erfahrung mit
der Konstellation sumatrabarben,diamantregenbogenfische und PG habe.

gruß matthias
 
A

Anonymous

Guest
Hi,

also ich würde diese Vergesellschaftung auch sein lassen. Die Grundeln sind zwar in der Tat eher ruhige Fische, die entgegen mancher Angaben eigentlich in allen Beckenbereichen anzutreffen sind, aber Sumatras sind recht aggressiv und quirlig. Meet hat recht, da könnte es Komplikationen geben, wenn sie laichen oder sich sonst mal in die Quere kommen.
 

Stinnes

Mitglied
HI,

schau mal hier: http://www.aquaristik-live.de/viewtopic ... atrabarben

Don_Mario hat auch den Schritt gewagt. Vielleicht meldet er sich ja zu Wort.

Ich habe Sumatras gehalten und weiß wie ruppig die werden können. Solange der Schwarm aus vielen Tieren (mind. 8-10 besteht) haben sie gut mit sich selbst zu schaffen. Wenn es aber weniger Tiere werden, dann gibt es gut Zoff.
Leider ist es zu einem späteren Zeitpunkt kaum möglich, frisch gekaufte beizusetzen, da die Händler meist nur sehr junge Fische anbieten. Ich hab es selbst mit 10 Jungtieren probiert und alle sind eingegangen. Keine Chance gegen die Großen..
Die hab ich mittlerweile bei meinem :) im Schaubecken ( 3800ltr) untergebracht. Dort schwammen schon drei größere Sum.-Barben in der Größe. also perfekt und ich bin ´se los.

Was mich an der guten Konstellation Sumatras und Mokropoden auch zweifeln lässt, ist das die Barben fressen wie Schäunentore und das so zügig, das selbst meine Prachtschmerlen Mühe hatten. Und denke nicht, nachts ist das besser. Überhaupt nicht!!

Bin mal auf Mario´s Einschätzung gespannt. :shock:
 
hi !

(danke für die aufvorderung ! :wink: )


ja zu dem thema kann ich vieleicht was beitragen , ich habe ja sumatrabarben und makropoden vergesellschaftet , und das past super
(wurde hier ja auch schon kurz erwähnt )

ich kann nur sagen das sumatrabarben nicht agressiv sind sondern ehr neugierig ,quirlig und vor allem verfressen(dieses verhalten deuten viele als "agression" ) natürlich gibt es rangkämpfe unter den männern ,und sie jagen auch gerne und kurz die weibchen . mir zeigt das eigentlich nur ihr ausgeprägtes sozialverhalten !

die probleme die in deinem becken auftretten können schätze ich wie folgt ein:
1: die grundeln sind sehr ruhig (also auch nicht grade wehrhaft )
nochmal zu meinem beispiel makropoden sind sehr wehrhaft !
die sumas werden sie die erste zeit ziemlich stressen (weil sie neu sind )
das dürfte aber nach einiger zeit nachlassen.

2: die grundeln haben die gleiche größe wie die sumas (dadurch sind sie noch interesanter , die angst der sumas läst durch geringe größe ziemlich nach )

3: das futterproblem ! damit habe ich heute noch zu tun , die sumas sind einfach fressmaschienen die auch nicht aufhören zu fressen solange noch futter im becken ist ! (die grundeln kämpfen/drängeln nicht um ihr futter) es wird schwer sein andere fische auch zu ernähren !
(wie stinnes schon sagte spielt die tageszeit keine rolle )
ich bediene mich derzeit eine ablenkungsmanövers (die sumas und makropoden in einer ecke füttern und unbemerkt die anderen fische füttern , das klappt ganz gut , dazu kommt das meine sumas auch darauf "trainiert" sind immer in der gleichen ecke zu fressen. (das musst du wissen ob du die zeit und lust für eine ausgiebige fütterung hast )

das sind so die probleme die mir auf den ersten blick einfallen !
wie schon gesagt wurde gilt bei den sumatrabarben "umso mehr umso besser " und nicht nur im bezug darauf das sie friedlicher sind, sonder auch schöner zu beobachten . ein "fam. verhalten" findet erst ab 10 stück
statt und dann auch nur mittelmäßig .

aber ich würde mir das mit dem besatz gut überlegen , da du nur 240l hast dürfte das ein großes gewussel geben (würde nochmal über die regenbogenfische nachdenken ) dazu kommt das wenn das grundel m. brütet verjagt es jeden fisch egal wehr (das könnte ziemlich eng werden bei 240l )
sumatrabarben sind fische die extrem viel platz zum schwimmen und zum ausleben ihres sozialverhaltens brauchen (dies wird aber auch durch wunderschönes balzverhalten und ebenfalls schönen rangkämpfen belohnt )

aber es kommt auf einen versuch drauf an ! ich würde es versuchen ,und das verhalten der fische genau beobachten (min. 7 tage )
und es besteht immer die möglichkeit das es funktioeniert !

um diesen roman zu ende zu bringen kann ich nur sagen das sumatrabarben oft überschätzt werden auch sie stammen meist aus zuchten wo sie degenerieren und das neugierige verhalten nach und nach verschwindet !
wie sagt man so schön : hunde die bellen beißen nicht !
das trifft wie ich denke auf sumatrabarben zu

falls noch fragen offen sind bitte stellen !

mfg mario


ps: ich habe die erfahrung gemacht das es kein problem war immer wieder neue sumas in einen bestehenden "schwarm" einzufügen auch wenn sie kleiner waren (aber vieleicht liegt das auch nur an der becken größe )
 
jo danke für die antworten,
die diamantregenbogenfische und die sumatras schwimmen schon mehrere monate zusammen in dem becken, da gibt es bisher keine probleme, da sie den sumatras in fressgier und "wuselfaktor" in keinster weise nachstehen, die ähneln sich echt stark im verhalten ;D.
heute nachmittag habe ich dann einfach mal ein pärchen grundeln eingesetzt (ersatzbecken wäre vorhanden) und die situation beobachtet: die sumatras ignorieren sie bislang vollkommen, die etwas neugierigen regenbogenfische haben sie kurz mal beschnuppert und ansonsten auch ignoriert.
das futterproblem wird bei mir aber wahrscheinlich auch auftreten, war am anfang mit den regenbogenfischen genauso, ich habe aber mit dem "ablenktrick" den mario auch benutzt ebenfalls gute erfahrungen gemacht, hoffe das funktioniert hier auch.
bis jetzt scheint also alles zu funktionieren, werde dann hier nochmal reinschreiben wie sich das ganze entwickelt.

gruß
carsten
 
hi !

hi !

genau so war es bei mir auch mit den sumatrabarben und makropoden ,
und es funktioniert echt gut !

mfg mario
 


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