Paradies- und Fafis - Besatzfrage

Hallo Zusammen,

möchte mein großes Becken neu strukturieren und den Besatz von Südamerika auf Gesellschaftsbecken ändern. Die Fische, die ich rausnehme, ziehen um ins kleine AQ.

Becken:

330 Ltr.
GH: 12
KH: 7
PH 6,9

Folgender Besatz soll mit umziehen:

15 schwarze Neons
5 Schwertträger
2 L 333
8 Corydoras paleatus
8 Otocinclus

Neu hinzu setzen möchte ich ein paar Labyrinthfische. Dachte an 1 Paar blaue Fafis (Trichogaster trichopterus) und 1 Paar Paradiesfische (Macropodus opercularis).

Habe schon ne Menge gegoogled um herauszufinden, ob die beiden Labyrinther zusammen passen, weil während der Brut revierbildend. Viel schlauer bin ich noch nicht.

Was haltet ihr von der Vergesellschaftung von Paradies- und blauen Fafis? Und wie passt der übrige Besatz?
Darüber hinaus für die Labyrinter lieber Paar- oder Haremshaltung. Habe gelesen, dass sich die Fische ihre Partner aussuchen und monogam bleiben sollen.

Danke im Voraus für eure Tipps.

Gruß

Frank
 


Mudskipper

Mitglied
Moin,

ich würde mich für eine Art entscheiden. Das kann zwar auch mit beiden gut funktionieren, aber so bleibt es zoffarm.
Wenn Du die Möglichkeit hast an richtig gute Makropoden zu kommen, sind das tolle und sehr robuste Fische.

Gruß Markus
 
Hi,

schon mal danke für die erste Antwort. Gibt es noch andere Meinungen oder gar Erfahrungsberichte? Vor alem würde mich auch interessieren, ob Paar- oder Haremshaltung. Falls nur eine Art möglich, würde ich die Paradiesfische nehmen.

LG
FRank
 
Hallo Frank,

ich würde auch nur eine der beiden Arten nehmen. Wenn Du's ruhiger haben möchtest, dann eher die Makropoden als die Fadenfische. Die können schon recht ruppig werden, wenn's an die Familienplanung wird.

Wenn Du an privat gezüchtete Makropoden kommen kannst, wäre das auf jeden Fall die beste Wahl. Aber auch Makropoden aus dem Handel gedeihen bei mir prächtig. Achte beim Kauf auf die Körperform: oft sind sehr gedrungene Exemplare im Handel.

In 330 l kannst Du Dich frei enscheiden: Paar- oder Haremshaltung. Da dürfte es keine Probleme geben.
Ich hatte über längere Zeit sogar zwei Männchen (davon einer eigene Nachzucht) mit einem Weibchen in 110 l. Entgegen allen Befürchtungen gab es da überhaupt keinen Zoff.
Die Fische sind wesentlich friedlicher als es ihnen nachgesagt wird.

Wichtig ist bei ihnen nur die Beckeneinrichtung: viele Versteckmöglichkeiten im Pflanzendickicht oder Wurzeln als Sichtschutz, damit eine eventuelle Jagd ein schnelles Ende findet.
Schwimmpflanzen werden auch gerne genommen - vor allem zur Laichzeit.
 


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