Christi88 schrieb:
kann man die eigentlich zuschneiden, und das abgeschnittene wieder einpflanzen? wurzelt das dann?
Genau das ist die gängige Methode zur Vermehrung von Stängelpflanzen. Wobei es da auch Unterschiede gibt.
Bei einigen Pflanzen wächst der untere Teil danach sogar buschiger, weil er viele Nebentriebe bildet. Diese können dann, regelmässig geschnitten, sehr schön in Form gebracht werden.
Bei anderen wächst der untere Teil nicht so schön weiter, z.Bsp. wachsen aus einem Trieb Y-förmig nur zwei neue Triebe und/oder werden unten kahl. Zur Vermehrung kannst du dann die unteren Teile noch drine lassen. Hat man aber genug Pflanzen, dann wird der untere Teil einfach durch eine abgeschnittene Triebspitze (Kopfsteckling) ersetzt.
Da das auch zum Teil vom Licht, Nährstoffangebot etc. abhängt muss man das meistens einfach ausprobieren.
Der Indische Wasserstern (die große, mit den gezackten Blättern) gehört nach meiner Erfahrung zur zweiten Kategorie.
Der Brasilianische Wassernabel (rechts hinten im Bild mit den runden Blättern) ist eher eine Schwimm/Kriechpflanze. Sie Bildet keine Wurzeln im Sand. Wenn man sie eingräbt, fauln diese Stellen weg. Einfach irgendwo einklemmen oder auf der Oberfläche treiben lassen. Wächst bei entsprechenden Bedingungen auch gerne aus dem Wasser. :mrgreen:
Zu den anderen hab ich noch keine eigenen Erfahrungen, sehen mir aber alle nach Stängelpflanzen aus.
Gruß
Alex