Meine Naturaquarien - die einfachste Art Aquaristik zu betreiben - das 60er



Kardinal68

Mitglied
Hallo Wolf,
war ziemlich kalt hier die letzen drei Tage und die Tonnen stehen im Schatten, das hat min. 5cm. Aber das Wetter schlägt grad um auf wieder wärmer. Also lasse ich einfach die Natur für mich arbeiten :):cool:
 

Kardinal68

Mitglied
Auch hier heute mal wieder ein Update. Viel ist ja nicht passiert. Auch hier gibt es außer dem Biofilm keine sichtbaren Algen an den Scheiben. Schlecht für Rennschnecken. Daher kommt auch hier erstmal keine neue rein. Ich hatte hier auch einen mini Busch von der parva eingesetzt. Der kommt hier besser voran. Ich mußte ihn aber auch nicht x-mal neu setzen. Die Vierpunktkärpflinge vermehren sich langsam aber stetig. So ist das Becken mittlerweile gut besetzt. Die sind allerdings extrem Fotoscheu und halten sich immer außerhalb des Kamerabereiches auf, wie auch immer die das mitkriegen.
Das verdunstete Wasser habe ich heute notgedrungen auch mit Leitungswasser aufgefüllt. Und nun noch ein paar Bilder.

2026-1-11-6.jpg2026-1-11-5.jpg2026-1-11-4.jpg2026-1-11-2.jpg2026-1-11-1.jpg
 


Kardinal68

Mitglied
Hier wurde Hühnerfutter (Entengrütze) eingesammelt und es gab einen Schluck Leitungswasser. Die Regentonnen sind immer noch ein einziger Eisblock. Die älteste Cryptocoryne moehlmannii scheint bei dem geringen Wasserstand von nicht mal 15cm nun komplett auf emerse Blätter zusetzen. Spannend. Der neueingesetzten Cryptocoryne parva geht es auch gut. Scheint diesmal zu klappen. Bisher ist sie mir immer eingegangen.

2026-01-18-03.jpg2026-01-18-04.jpg2026-01-18-06.jpg

Und das Nachher-Bild:

2026-01-18-05.jpg
 

Anhänge

  • 2026-01-18-02.jpg
    2026-01-18-02.jpg
    664,2 KB · Aufrufe: 1

Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Hier wurde Hühnerfutter (Entengrütze) eingesammelt
Während sich manch einer hier wahrscheinlich fragt "Warum hab ich keine Hühner?", frage ICH mich "Warum hab ich keine Entengrütze???"
Früher hatte ich kiloweise Entengrütze, aber keine Hühner.
So ein Mist aber auch
a010.gif
 

Kardinal68

Mitglied
Sorry fürs Abschweifen, zurück zum Thema:).
Kein Problem, das Leben sonst ist ernst genug :)
(Ich werd's bereuen)
Nein, wirst Du nicht. :)
Ich finde Entengrütze wirklich sehr nützlich. Mit ihrem schellen Wachstum zieht sie mir alle überschüssigen Nährstoffe aus dem Wasser und läßt sich gleichzeitig schnell entfernen, ohne das halbe Becken auf den Kopf zu stellen. Einfacher geht es nicht.
 

Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Ich finde Entengrütze wirklich sehr nützlich. Mit ihrem schellen Wachstum zieht sie mir alle überschüssigen Nährstoffe aus dem Wasser und läßt sich gleichzeitig schnell entfernen, ohne das halbe Becken auf den Kopf zu stellen. Einfacher geht es nicht.
Stimmt, da hast du recht. Ich kenne sie noch von früher und habe sie auch nicht in so schlechter Erinnerung. Wir haben sie immer abgeschöpft und fertig. Man liest hier einfach immer so viel Negatives...
Also warte ich jetzt auf die erste Zucht-Wasserlinse...wenn das Eis dann mal vom Gartenteich verschwunden ist:cool:
 

Gertrudae

Mitglied
Kommt doch immer drauf an. In meinen Guppybecken ist es echt mühsam, da hatte ich dauernd neugierige Guppyzwerge, Minischnecks und -Garnelen mit im Kescher. Jetzt nehme ich so ne Art Pfannenheber mit Einschnitten, da flutschen wenigstens die Fische durch. Mit Küchenpapier abheben geht auch, ist aber bei größeren Becken mühsam und funzt eigentlich nur dann richtig, wenn schon alles komplett zugewuchert ist.

Aus dem Gartenteich wollte ich sie unbedingt raushalten, da ist abfischen echt mühsam und man keschert jede Menge Wasserasseln und so mit.

Da hat die dann ein Frosch von einem Guppybottich rübergetragen. Wasserlinsen haften hervorragend an Fröschen ...
8067e5cb-6686-48d2-a005-9bfe2e677a94-1_all_4241.jpg

Wenn ich nen Teich ohne hätte, ich würde keine reinsetzen ...
 

Kardinal68

Mitglied
Ich fische sie mit der Hand ab. Einfach mit der Hand drunter und aus dem Wasser heben. Am Aquarium hängt ein Meßbecher halb voll mit Wasser. Sobald ich meine Hand da eintauche, lassen die Dinger wieder "los" und ich habe entengrützefreie Hände.
In einen Teich würde ich sie vermutlich auch nicht einsetzen.
Man liest hier einfach immer so viel Negatives...
In Starklichtbecken mit täglicher Düngung über die Wassersäule sind sie sicher kontraproduktiv. Aber meine Pflanzen versorgen sich über den Boden mit Nährstoffen. Im Wasser möchte ich eigentlich keine Nährstoffe haben, da paßt das.
 

Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
In einen Teich würde ich sie vermutlich auch nicht einsetzen.
Ich auch nicht. Aber sie kommen jedes Jahr unaufgefordert wieder. Anfangs hat man sie ganz gut im Griff, aber irgendwann sind dann massenhaft Molche, Kaulquappen und ähnliches Getier im Kescher. Dann hört man natürlich auf zu fischen und somit wuchert es komplett zu.
Im Winter, wenn ich sie dann bräuchte, sind sie plötzlich wieder weg.
 


Oben