Stinnes schrieb:Hallo,
Ich wechsel mit der Schlauch-Methode jede Woche 50-60%.
Genau soviel wechsel ich auch jede Woche.
Stinnes schrieb:Hallo,
Ich wechsel mit der Schlauch-Methode jede Woche 50-60%.
solche absoluten Aussagen sind meiner Meinung nach absolut ungeeignet und können den ahnungslosen Anfänger doch vor einige Probleme stellen.yay schrieb:Hey, bei 30 - 40%igen Wasserechseln sollte es aber nicht zu dem Problem des übersättigten Wassers und somit zu deiner genannten Krankheit kommen.
ein beliebter Schulversuch zur Photosynthese sieht so aus:
Man nimmt drei Gefäße mit jeweils ein paar Stengeln Wasserpest. In ein Gefäß kommt abgekochtes Wasser, in eines frisches Leitungswasser und in ein anderes Selterwasser, alles mit derselben Temperatur natürlich.
Die Sauerstoffproduktion steigt in der aufgezählten Reihenfolge sehr deutlich. Dabei tritt das Gas deutlich sichtbar an den Stengelenden und nicht irgendwo an den Glaswänden aus.
Wenn der Wasserwechsel zu einem Zeitpunkt durchgeführt wird, an dem die CO2-Konzentration im Becken sehr niedrig ist, kann man das auch nach dem Wasserwechsel beobachten, auch wenn der mit temperiertem Wasser durchgeführt wird.
man geht davon aus, dass im abgekochten Wasser kein CO2 mehr vorhanden ist, im Selterwasser ganz viel und im Leitungswasser ein wenig. Wenn dann alle anderen Parameter wie Temperatur, Licht, Pflanzenmenge usw. gleich sind und die Sauerstoffproduktion unterschiedlich stark ist, schließt man darauf, dass für die Photosynthese CO2 benötigt wird und auch quantitative Unterschiede eine Rolle spielen.
Zusätzlich kann noch das produzierte Gas aufgefangen und mit der Glimmspanprobe als Sauerstoff nachgewiesen werden.
Der Versuch dient als Einstieg in die Photosynthese und geht von keinerlei Vorkenntnissen aus.
Robert Miehle-Huang schrieb:was macht euch denn so sicher, daß die mysteriösen Meine-Fische-sterben-trotz-alle-Wasserwerte-in-Ordnung-Geschichten hier und anderswo nicht zumindest teilweise auf eine Wasserwechsel-bedingte Gasblasenkrankheit zurückzuführen sind?
So?Art Tatum schrieb:Also am plausibelsten liest sich der Beitrag vom Knut.
zum Anderen nimmt das Wasser den von den Pflanzen produzierten Sauerstoff nicht mehr auf, der perlt ebenfalls aus.
wenn die Pflanzen schon länger im Aquarium sind, würde ich von keiner Beschädigung ausgehen.die markierte Bläschenschnur weist auf eine Pflanzenbeschädigung hin. Guck dir die Stelle mal genau an.
Thomas Schmidt schrieb:Zudem habe ich das Problem, dass er fachlich flasche Assoziationen weckt, die dann ewig in den Köpfen bleiben. Ich beziehe mich hier auf den vermeintlichen Zusammenhang, dass der Sauerstoff aus dem CO2 stammt. Dem ist aber nicht so. Für die Photolyse des Wassers (und damit entstehendem O2) ist vorallem Licht notwenig.
selbstverständlich hat die CO2 Konzentration einen Einfluss auf die PS-rate.Bei dem Versuch ist der Einfluss von CO2 auf die gesamte Photosyntheseleistung hervorzuheben (repräsentiert durch gesteigerte O2-Abgabe), obwohl CO2 eigentlich nur "passiv" für das O2 verantwortlich ist.
Oder den O2 Wert testen :wink: .Ich habe auch keine CO2-Anlage, vielleicht ist somit nach dem Wasserwechsel die Differenz des CO2-Gehalts zum vorherigen Wert besonders hoch, was den sprunghaften Anstieg der Photosyntheseleistung einiger Pflanzen (z.B. Anubias) erklären würde. Müsste mal auf CO2 vorher und nachher testen.
Doch. Die Mittagspause trägt allerdings dazu bei, dass sich der Sauerstoffgehalt normalisiert und erst am Ende der Beleuchtungsphase solche Schnüre zu beobachten sind.aber in diesen durchgehenden Fäden blubbert doch nicht dein ganzes AQ oder? Shocked Wäre ja der Wahnsinn.
Thomas Schmidt schrieb:....
Doch. Die Mittagspause trägt allerdings dazu bei, dass sich der Sauerstoffgehalt normalisiert und erst am Ende der Beleuchtungsphase solche Schnüre zu beobachten sind.
Würde mich wundern, wenn das bei dir nicht so wäre.
6_freddy schrieb:...
Das Brauseprinzip wäre ja prinzipiel auch für die Schlauch-Fraktion durchführbar.
Was meint Ihr dazu?