Kupfer gegen Schnecken?

Hallo,
ich war in einer Zoohandlung und da sagte der nette Verkäufer ich könne gegen meine Schneckenplage auch ein Stück Kupfer ins Wasser legen. Hat das schon mal jemand ausprobiert?
Gruss
 


Hi

ka obs mim Kupferstück geht aber Wirbellose scheinen auf Kupfer zu reagieren.
Wenn du Garnelen im Becken hast dann könnten die aber auch reagieren.

Beste Methode ist immer noch die Nachforschung.
Fütterst du Evtl. zu viel?
Bzw. was bezeichnest du als Plage eine gewisse Anzahl von Schnecken ist sogar gut sie vertilgen Futterreste und Algen/Abgestorbenes Material.

Ich bin da eh immer noch für Handarbeit, absammeln und evtl. nem Kugelfischhalter geben ;)

LG Denise
 
Hallo,
Große Massen an toten und verwesenden Schnecken würden Dir aber das Wasser kippen lassen. Müsstest dann also die toten absammeln. Dann doch lieber gleich die lebenden absammeln, zumal Kupfer in größeren Mengen auch für Fische giftig ist.
Gruß Jolly
 
ich will meine schnecken auch loswerden und sammle ab.
es werden schon weniger. habe ich frueher bis zu 20 am tag gesehen und entfernt, waren es gestern noch 3.
man kann es schaffen, wenn man immer wieder schaut und rausholt.
 
einfachich schrieb:
hallol
Und weniger füttert, dann blei´ben sie auch weg :wink:

das halte ich fuer ein gerücht. mein becken war noch voellig ohne besatz und auch ohne futter. trotzdem kamen sie nach 2 wochen und wurden immer mehr, bis ich absammelte. die finden immer genug. ich bin sicher, dass ein reines pflanzenbecken fuer mehrere hundert schnecken futter liefert.
 
lorpel schrieb:
einfachich schrieb:
hallol
Und weniger füttert, dann blei´ben sie auch weg :wink:

das halte ich fuer ein gerücht. mein becken war noch voellig ohne besatz und auch ohne futter. trotzdem kamen sie nach 2 wochen und wurden immer mehr, bis ich absammelte. die finden immer genug. ich bin sicher, dass ein reines pflanzenbecken fuer mehrere hundert schnecken futter liefert.
Hallo
Ich sag dir jetzt mal das andere Beispiel.
Ich habe ein kleines Becken mit rosa PHS und wenn ich die nur alle 3 Tage fütter, laichen sie kaum ab, wenn ich allerdings Nachfragen nach Nachwuchs habe, und ich fütter sie richtig kräftig jeden Tag dann sind fast stündlich Gelege an der Scheibe.
 


Hallo ihr zwei,
Ich vermute mal, lorpel redet von Blasenschnecken. In meinem Wasserfloheimer, wo es selten Schneckenfutter gibt, vermehren sich die Posthörnchen auch nicht, aber die Blasenschneckenpopulation wächst und gedeiht.

Gruß Jolly
 
Hi,

im Grunde gilt das was Moni gesagt hat auch für Blasenschnecken. Genauer gesagt eigentlich für alle Lebewesen im Aquarium. Dazu zähle ich auch die Algen.

Gerade in frisch eingerichteten Becken finden alle "Ungezieferschnecken" also Blasen, Posthorn und zum Teil auch die im Boden lebenden Turmdeckelschnecken reichlich Nahrung und zwar in Form vom absterbenden Pflanzen bzw Teile davon, Kieselalgen, junge Algen im allgemeinen und Bakterien. Sichtbar z.B. in Form von Bakterienrasen, Schleim auf Wurzeln, Kahmhaut an der Oberläche. Auch ohne extra (Trocken-) Futter also eine Menge an Nahrung.

Sobald dieses Überangebot an Nahrung geringer wird, nimmt auch die Menge an Schnecken ab.
Aber auch das passiert nicht über Nacht ! Niemand verhungert von heute auf morgen, auch Schnecken nicht.
Man sollte da in Wochen bis Monaten denken. Auch die Schnecken die zuerst auf Grunde von Futtermangel sterben dienen den anderen erst einmal wieder als Futter. Aber letztendlich werden es weniger. Auch die Gelege und Schlupfrate verringert sich und auch Blasenschnecken können aussterben wenn Sie zu wenig Nahrung finden. Was leider in meinem 112l Becken immer mal wieder passiert wenn ich nicht aufpasse.

@Jolly: Dieses Prinzip gilt auch für Deinen Wasserfloheimer. Viele Wasserflöhe bedeuten auch eine Menge an Nahrung für die Blasenschnecken.
Ich zitiere mal : http://www.aquarium-kosmos.de/inhalt/29/der-gemeine-wasserfloh-daphnia-pulex-pulex
Wasserflöhe gehören zur Klasse der Krebstiere. Im systematischen System sind sie im
Stamm der Arthropoda (Gliederfüßer), der Klasse der Crustacea, der Unterklasse Phyllopoda (Blattfußkrebse), der Unterordnung Cladocera (Wasserflöhe) und dort in der Familie der Daphniidae integriert. [...]
Wasserflöhe häuten sich beim Wachstumsvorgang wie alle Krebse regelmäßig – die Kutikula wird gesprengt und abgestreift.
Die Haut wird von den Blasenschnecken gefressen. Dazu kommen noch die verstorbenen Wasserflöhe und sonstige Algen die sich an den Wänden des Behälters bilden und nicht von den Wasserflöhen selber gefressen werden. Ein wahres Schlaraffenland für Blasenschnecken also ;-)
 
Hallo
Ja Blasenschnecken sind vermehrungsfreudiger. Ich bringe das immer noch mit Flockenfutter in Zusammenhang. Normalerweise fütter ich in den beiden Gesellschaftsbecken Frostfutter und FD Futter, nach diesem Prinzip taucht kaum mal eine Blasenschnecke auf . In der Zeit wo ich z.B. in der Klinik war, hat mein Mann nur Flocken verfüttert und danach war Blasenschneckenparty in den Becken.
Habe das Flockenfutter jetzt nur noch für die PHS und seitdem ist Ruhe mit unerwünschten Schnecken, aber wie gesagt das ist meine Theorie .......
 
Hallo,
Ich weiß, zum Häutefressen hab ich sie ja eingesetzt. Mich wunderte bloß, dass die Posthörnchen sich nicht vermehren... offenbar können die von Wasserflohhäuten alleine nicht leben.
Andererseits sind im Gesellschaftsbecken bei ausschließlicher Lebend- und Frostfuttergabe die Blasenschnecken ausgestorben, während die PHS sich munter vermehrt haben *schulterzuck*

Gruß Jolly
 
Moin,

mal ganz logische Betrachtung, wir haben ein Überangebot von Futter- aus welchen Gründen auch immer, dieses Überangebot wird von Schnecken beseitigt. Was passiert, wenn wir Schnecken absammeln mit dem Überangebot?
 


Oben