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Anonymous
Guest
Moinsen,
hier also der versprochene (angedrohte HAQ-Beitrag).
Nach etwa 9 Monaten intensivsten Recherchen im INEt und diversen Versuchen bei einem Freund (Tischlereibetrieb)
habe ich folgendes zu diesem Thema zusammen getragen, bzw. Erfahrungen gemacht.
Also, erstmal die Frage klären: warum HAQ?
1) Solch ein HAQ ist, wenn es denn vernünftig gebaut wurde, stabiler und hält länger als ein normaler "Glaskübel". Dafür muss eventuell etwas höheres Gewicht in Kauf genommen werden (je nach verwendetem Baumaterial).
2) es ist definitv billiger als ein gleichgrosses AQ aus Glas (allerdings erst ab ca. 200 - 300 Litern). Das hängt natürlich auch von den Möglichkeiten ab an günstiges baumaterial heranzukommen, und wie aufwendig es gebaut werden soll.
3) Spätere Umbauten / Nachrüstungen (Bodenbohrung für Unterfilter, etc.) sind wesentlich einfacher und auch von einem einigermassen begabten Bastler selber durchführbar. Ohne grosse Kosten, oder ohne das der Kübel zum AQ-Bauer muss.
4) Ein HAQ kann jeder ambitionierte Bastler mit Geschick selber bauen (das geht mit Glas natürlich auch).
5) Ein wichtiger Grund ist allerdings nicht von der hand zu weissen: Stromverbrauch, bzw. die Isolierung eines HAQs.
Diese ist besser als die eines Glaskübels da Holz wesentlich besser gegen Wärmeverlust dämmt als pures Glas. Du hast ja nur eine Seite mit Glas (Die Frontscheibe) ansonsten ist ja Holz drum rum.
6) Es ist wesentlich einfacher das HAQ nach seinen Wünschen zu bauen (was zb. Mehrkammerfilter angeht, siehe auch Punkt 5).
Nächster Punkt: welche Materialien?
- Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nach Sicherheitsempfinden und Geldbeutel. Empfehlenswert sind Holzplatten aus MDF, oder HDF, sowie Siebdruckplatten. Stabile Kanthözer sind auch nicht schlecht zu verbauen (Frontrahmen, zB.)
Die Stärke der Platten sollte mindestens 18 mm betragen, bei grösseren AQs entsprechend mehr (dann allerdings auch teurer) Ist mehr oder weniger kostspielig.
- Entsprechende Schrauben (Spax), oder auch Holzdübel, wobei ich die Variante mit Rundhölzern bevorzuge die in die Bohrung gesetzt werden und dann einfach abzusägen sind. Ein wenig schleifen, und schon passt das. Achja, vorher Holzleim in die Bohrungen machen. Der Hinweis: "das drückt der Wasserdruck doch raus (die Dübel)" kann stimmen, muss aber nicht. Bei mir haben wir mit drei Mann an den Seiten gezogen. Dübel hielten, aber Seitenwände knackten bedrohlich, soll heissen: die wären eher abgerissen als das die Dübel rausrutschten. Relativ günstig.
- erwähnter Holzleim, Aquarium-Silikon (da gibts einiges, sollte man vorher recherchieren denn es muss nicht der teuerste sein. Da gibts billige Alternativen.) Ebenfalls relativ günstig.
- Zur Innenversiegelung: da streiten sich die Geister. Viele schwören auf Epoxydharz (mit Matten verstärkt). Aber es geht auch anders: Flüssigkunstoff in Form von flüssiger Teichfolie, oder das bekannte Rhino (Sauteuer). Ebenfalls zu empfehlen ist Dimeseal (genauso gut und billiger). Eine weitere Variante ist das auskleben mit Teichfolie. Das ist wohl die billigste, aber finde ich fummeligste Alternative. Dieser Bereich schlägt schon ins Portemonaie.
- Das Glas. Auch hier können die Preise ziemlich auseinander gehen. Das hängt von der verwendeten Glasart, deren Stärke, und letztendlich der Höhe des gewünschten AQs ab das gebaut werden soll (wobei die Glasstärke zunimmt je höher der Wasserstand des AQs sein soll). Ich müsste für eine 150x70x1 cm grosse Glasplatte (Floatglas) ca. 100 Euronen berappen, allerdings inkl. Lieferung. Kann teuer sein, muss aber nicht.
- Thema Beleuchtung. Auch hier gibts die verschiedensten Varianten. Ich würde Leuchtbalken mit T5-Röhren, EVG (Dimmbar für spätere Lichtsteuerung) wählen. Als Selbstbaupacket gibts dass schon relativ günstig in der Bucht.
Trotzdem: ich müsste für mein HAQ ca. 100-150 Euronen einplanen, je nach Wunsch und Ausführung.
So das ist alles was mir so momentan einfällt. Wenn ich was vergessen habe, oder voll daneben liege: bitte berichtigen.
Man lernt ja schliesslich nur dazu, gell?
Nun also zum Bau!
Was wollte ich ursprünglich bauen? Ein HAQ mit den Maßen 200x80x80 cm. Schöner Pott das, ABER: wie durch die Tür bekommen (sind ja meist nur so 70-75 cm breit)? Also Änderung auf 200x60x80 cm. Auch noch nett, ABER: nicht jeder ist mit Affenarmen von Gott gesegnet worden. Wie also Wartungen, Dekorationen, oder gärtnern, wenn du nicht an das hinterste Ende des AQs kommst. Reinsteigen ist eine Möglichkeit :mrgreen: , oder auf'n Hocker klettern. Neeneenee, da trink' ich doch lieber Tee. Also, erneute Änderung auf 200x60x60. Das wars, dachte ich, ABER: das Thema Gewicht und Bodenbelastung (Statik). Hin und Her gerechnet, viel gelesen und informiert. Viele sagen: 1 Tonne AQ geht, auch bei Holzdecken. Da ich mich mit Holz ein wenig auskenne weiss ich: das kann gehen ist aber dermassen grenzwertig, als lieber Finger davon. Bei eventuellem Schaden deckt das keine Versicherung. Also nochmal Äbnderung: 150x60x60 cm.
Ich wollte ja unbedingt 500 Liter haben. Gesamtgewicht überschlagen: etwa 750 kg (inkl. Abdeckung und Unterschrank). Naja, muss gehen sagte ich mir!
Also zum Kumpel gestapft, und ein paar Prototypen in Kleinformat ausprobiert (Restholz, wäre sonst eh geschreddert worden). Dabei kurzzeitg überlegt ob ein Würfel mit 100x100x60 cm nicht auch reizvoll wäre. Nach ettlichen Versuchen und Überlegungen ist diese Idee aber wieder verworfen worden, obwohl: wenn ich dass Abdeckungs / Beleuchtungsproblem in meinem Sinne lösen könnte würde ich einen Würfel vorziehen.
Soweit zur Planung und den Versuchen. Dann hiess es Geld sparen was nicht klappen wollte weil ständig was dazwischen kam. Zudem die Umzugsproblematik, naja, stand also erstmal auf dem Schlauch.
Eines schönen Tages: Anruf von Kumpel! Er hätte da was stehen das ich mir mal anschauen sollte. Erwartungsvoll hingetigert und angeschaut. Ein potthässliches Exemplar von irgendwas wie IKEA ModernDesign Schreibtisch Marke Eckig und hässlich, und eine schwarze Tischplatte. Tja, als Möbel NO GO, aber für AQ? Eigentlich genial, ABER: leider waren die Teile in Sandwich-Bauweise (weiss grade nicht wie das heisst). Also, 6 mm dicke Holzschicht, danach Hohl, bzw. innen mit Presspappe ausgefrmt und leichten Holzverstärkungen, danach wieder Holzschicht. Leicht, aber absolut wenig vertrauenserweckend. 150 kg Gewichtsbelastung ergab zwar keinen Bruch dieser Platten aber ein deutliches Knirschen und Knartzen, sowie eine sichtbare Einbuchtung an der Belastungsstelle. Ok, dachte ich mir das ist jetzt Punktbelastung.
Mal überlegen. Kumpel meinte dann daraufhin Versuchsreihee starten mit Styropur-Verstärkungen.
Also haben wir folgendes ausprobiert: Tischplatte genommen, 2 Lagen á 4 cm dicken Styro draufgelegt, darauf nochmals eine 5 mm Plexiglasplatte und das ganze grossflächig mit ca. 600 kg belastet (Holzplatten mit Stapler draufgepeppt). Das Styro ging naturgemäss etwa um die Hälfte in die Knie, abeer die Plexiplatte blieb heil, genauso das Hohlholz. Keine Einbuchtung, nix. So haben wir das dann mal ein paar Tage stehen lassen. Danach Kontrolle. Das Styro war auf 2 cm dicke gepresst worden, aber der Rest blieb ganz Also habe ich folgendes gebaut (nun endlich die Fotos nach all dem Gelabber. Ich habe nicht jeden Schritt genau dokumentiert):
http://www.pictureupload.de/HAQ-Bau-gid33420.html
Nun da ich weiss das ich ein 450er bekomme muss ich dann doch nochmals umplanen. Ich werde die Isolierung der Seitenwände entfernen damit das AQ dann genau in den Holzkorpus passt. Boden & Rückwand-Isolierung bleibt. Der Holzkorpus erhält zudem noch einen Frontrahmen aus Kantholz. Die Abdeckung wird hinten an der überstehenden Rückwand befestigt. Eine Überlegung die ich noch mache ist ob ich die Seitenwände nach vorne hin anschräge. Das AQ ist nur 50 cm hoch, der Korpus jedoch 70 cm. Die Abdeckung wäre dann leicht nach vorne geneigt. Da diese aber teilweise aus Plexiglas bestehen wird habe ich einen Deckenfluterartigen Lichteffekt im späteren Wohnzimmer. Eine Ablaufrinne für das Kondenswasser müsste dann vorne angebracht werden damit mir dies nicht aus dem AQ läuft. Das ganze wird zum Schluss mit einem schönen Furnierholz (Fichte) beklebt. Natürlich müssen die Schnittkanten noch wasserfest gemacht werden. Genauso der Frontrahmen. Das AQ steht dann später quasi im Korpus. Es soll, wenn möglich, ohne Heizung betrieben werden. Mal schauen ob das geht (sehe ich ja in der Einfahrphase). Das EVG für die Beleuchtung wird ausserhalb angebracht. Genauso ist eine integrierte Steckerleiste geplant und ein Fach für überflüssigen Kabelsalat.
Der Unterbau wird ein Ytong-Selbstbau. Das ganze wird dann mit Unterbau etwa 100 cm Höhe haben.
So, das ist mein Hybriden-AQ (Holz+Glas). Mal schauen ob's denn auch so wird und so funzt wie ich es mir vorstellen (eben möglichst ohne Heizung).
hier also der versprochene (angedrohte HAQ-Beitrag).
Nach etwa 9 Monaten intensivsten Recherchen im INEt und diversen Versuchen bei einem Freund (Tischlereibetrieb)
habe ich folgendes zu diesem Thema zusammen getragen, bzw. Erfahrungen gemacht.
Also, erstmal die Frage klären: warum HAQ?
1) Solch ein HAQ ist, wenn es denn vernünftig gebaut wurde, stabiler und hält länger als ein normaler "Glaskübel". Dafür muss eventuell etwas höheres Gewicht in Kauf genommen werden (je nach verwendetem Baumaterial).
2) es ist definitv billiger als ein gleichgrosses AQ aus Glas (allerdings erst ab ca. 200 - 300 Litern). Das hängt natürlich auch von den Möglichkeiten ab an günstiges baumaterial heranzukommen, und wie aufwendig es gebaut werden soll.
3) Spätere Umbauten / Nachrüstungen (Bodenbohrung für Unterfilter, etc.) sind wesentlich einfacher und auch von einem einigermassen begabten Bastler selber durchführbar. Ohne grosse Kosten, oder ohne das der Kübel zum AQ-Bauer muss.
4) Ein HAQ kann jeder ambitionierte Bastler mit Geschick selber bauen (das geht mit Glas natürlich auch).
5) Ein wichtiger Grund ist allerdings nicht von der hand zu weissen: Stromverbrauch, bzw. die Isolierung eines HAQs.
Diese ist besser als die eines Glaskübels da Holz wesentlich besser gegen Wärmeverlust dämmt als pures Glas. Du hast ja nur eine Seite mit Glas (Die Frontscheibe) ansonsten ist ja Holz drum rum.
6) Es ist wesentlich einfacher das HAQ nach seinen Wünschen zu bauen (was zb. Mehrkammerfilter angeht, siehe auch Punkt 5).
Nächster Punkt: welche Materialien?
- Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nach Sicherheitsempfinden und Geldbeutel. Empfehlenswert sind Holzplatten aus MDF, oder HDF, sowie Siebdruckplatten. Stabile Kanthözer sind auch nicht schlecht zu verbauen (Frontrahmen, zB.)
Die Stärke der Platten sollte mindestens 18 mm betragen, bei grösseren AQs entsprechend mehr (dann allerdings auch teurer) Ist mehr oder weniger kostspielig.
- Entsprechende Schrauben (Spax), oder auch Holzdübel, wobei ich die Variante mit Rundhölzern bevorzuge die in die Bohrung gesetzt werden und dann einfach abzusägen sind. Ein wenig schleifen, und schon passt das. Achja, vorher Holzleim in die Bohrungen machen. Der Hinweis: "das drückt der Wasserdruck doch raus (die Dübel)" kann stimmen, muss aber nicht. Bei mir haben wir mit drei Mann an den Seiten gezogen. Dübel hielten, aber Seitenwände knackten bedrohlich, soll heissen: die wären eher abgerissen als das die Dübel rausrutschten. Relativ günstig.
- erwähnter Holzleim, Aquarium-Silikon (da gibts einiges, sollte man vorher recherchieren denn es muss nicht der teuerste sein. Da gibts billige Alternativen.) Ebenfalls relativ günstig.
- Zur Innenversiegelung: da streiten sich die Geister. Viele schwören auf Epoxydharz (mit Matten verstärkt). Aber es geht auch anders: Flüssigkunstoff in Form von flüssiger Teichfolie, oder das bekannte Rhino (Sauteuer). Ebenfalls zu empfehlen ist Dimeseal (genauso gut und billiger). Eine weitere Variante ist das auskleben mit Teichfolie. Das ist wohl die billigste, aber finde ich fummeligste Alternative. Dieser Bereich schlägt schon ins Portemonaie.
- Das Glas. Auch hier können die Preise ziemlich auseinander gehen. Das hängt von der verwendeten Glasart, deren Stärke, und letztendlich der Höhe des gewünschten AQs ab das gebaut werden soll (wobei die Glasstärke zunimmt je höher der Wasserstand des AQs sein soll). Ich müsste für eine 150x70x1 cm grosse Glasplatte (Floatglas) ca. 100 Euronen berappen, allerdings inkl. Lieferung. Kann teuer sein, muss aber nicht.
- Thema Beleuchtung. Auch hier gibts die verschiedensten Varianten. Ich würde Leuchtbalken mit T5-Röhren, EVG (Dimmbar für spätere Lichtsteuerung) wählen. Als Selbstbaupacket gibts dass schon relativ günstig in der Bucht.
Trotzdem: ich müsste für mein HAQ ca. 100-150 Euronen einplanen, je nach Wunsch und Ausführung.
So das ist alles was mir so momentan einfällt. Wenn ich was vergessen habe, oder voll daneben liege: bitte berichtigen.
Man lernt ja schliesslich nur dazu, gell?
Nun also zum Bau!
Was wollte ich ursprünglich bauen? Ein HAQ mit den Maßen 200x80x80 cm. Schöner Pott das, ABER: wie durch die Tür bekommen (sind ja meist nur so 70-75 cm breit)? Also Änderung auf 200x60x80 cm. Auch noch nett, ABER: nicht jeder ist mit Affenarmen von Gott gesegnet worden. Wie also Wartungen, Dekorationen, oder gärtnern, wenn du nicht an das hinterste Ende des AQs kommst. Reinsteigen ist eine Möglichkeit :mrgreen: , oder auf'n Hocker klettern. Neeneenee, da trink' ich doch lieber Tee. Also, erneute Änderung auf 200x60x60. Das wars, dachte ich, ABER: das Thema Gewicht und Bodenbelastung (Statik). Hin und Her gerechnet, viel gelesen und informiert. Viele sagen: 1 Tonne AQ geht, auch bei Holzdecken. Da ich mich mit Holz ein wenig auskenne weiss ich: das kann gehen ist aber dermassen grenzwertig, als lieber Finger davon. Bei eventuellem Schaden deckt das keine Versicherung. Also nochmal Äbnderung: 150x60x60 cm.
Ich wollte ja unbedingt 500 Liter haben. Gesamtgewicht überschlagen: etwa 750 kg (inkl. Abdeckung und Unterschrank). Naja, muss gehen sagte ich mir!
Also zum Kumpel gestapft, und ein paar Prototypen in Kleinformat ausprobiert (Restholz, wäre sonst eh geschreddert worden). Dabei kurzzeitg überlegt ob ein Würfel mit 100x100x60 cm nicht auch reizvoll wäre. Nach ettlichen Versuchen und Überlegungen ist diese Idee aber wieder verworfen worden, obwohl: wenn ich dass Abdeckungs / Beleuchtungsproblem in meinem Sinne lösen könnte würde ich einen Würfel vorziehen.
Soweit zur Planung und den Versuchen. Dann hiess es Geld sparen was nicht klappen wollte weil ständig was dazwischen kam. Zudem die Umzugsproblematik, naja, stand also erstmal auf dem Schlauch.
Eines schönen Tages: Anruf von Kumpel! Er hätte da was stehen das ich mir mal anschauen sollte. Erwartungsvoll hingetigert und angeschaut. Ein potthässliches Exemplar von irgendwas wie IKEA ModernDesign Schreibtisch Marke Eckig und hässlich, und eine schwarze Tischplatte. Tja, als Möbel NO GO, aber für AQ? Eigentlich genial, ABER: leider waren die Teile in Sandwich-Bauweise (weiss grade nicht wie das heisst). Also, 6 mm dicke Holzschicht, danach Hohl, bzw. innen mit Presspappe ausgefrmt und leichten Holzverstärkungen, danach wieder Holzschicht. Leicht, aber absolut wenig vertrauenserweckend. 150 kg Gewichtsbelastung ergab zwar keinen Bruch dieser Platten aber ein deutliches Knirschen und Knartzen, sowie eine sichtbare Einbuchtung an der Belastungsstelle. Ok, dachte ich mir das ist jetzt Punktbelastung.
Mal überlegen. Kumpel meinte dann daraufhin Versuchsreihee starten mit Styropur-Verstärkungen.
Also haben wir folgendes ausprobiert: Tischplatte genommen, 2 Lagen á 4 cm dicken Styro draufgelegt, darauf nochmals eine 5 mm Plexiglasplatte und das ganze grossflächig mit ca. 600 kg belastet (Holzplatten mit Stapler draufgepeppt). Das Styro ging naturgemäss etwa um die Hälfte in die Knie, abeer die Plexiplatte blieb heil, genauso das Hohlholz. Keine Einbuchtung, nix. So haben wir das dann mal ein paar Tage stehen lassen. Danach Kontrolle. Das Styro war auf 2 cm dicke gepresst worden, aber der Rest blieb ganz Also habe ich folgendes gebaut (nun endlich die Fotos nach all dem Gelabber. Ich habe nicht jeden Schritt genau dokumentiert):
http://www.pictureupload.de/HAQ-Bau-gid33420.html
Nun da ich weiss das ich ein 450er bekomme muss ich dann doch nochmals umplanen. Ich werde die Isolierung der Seitenwände entfernen damit das AQ dann genau in den Holzkorpus passt. Boden & Rückwand-Isolierung bleibt. Der Holzkorpus erhält zudem noch einen Frontrahmen aus Kantholz. Die Abdeckung wird hinten an der überstehenden Rückwand befestigt. Eine Überlegung die ich noch mache ist ob ich die Seitenwände nach vorne hin anschräge. Das AQ ist nur 50 cm hoch, der Korpus jedoch 70 cm. Die Abdeckung wäre dann leicht nach vorne geneigt. Da diese aber teilweise aus Plexiglas bestehen wird habe ich einen Deckenfluterartigen Lichteffekt im späteren Wohnzimmer. Eine Ablaufrinne für das Kondenswasser müsste dann vorne angebracht werden damit mir dies nicht aus dem AQ läuft. Das ganze wird zum Schluss mit einem schönen Furnierholz (Fichte) beklebt. Natürlich müssen die Schnittkanten noch wasserfest gemacht werden. Genauso der Frontrahmen. Das AQ steht dann später quasi im Korpus. Es soll, wenn möglich, ohne Heizung betrieben werden. Mal schauen ob das geht (sehe ich ja in der Einfahrphase). Das EVG für die Beleuchtung wird ausserhalb angebracht. Genauso ist eine integrierte Steckerleiste geplant und ein Fach für überflüssigen Kabelsalat.
Der Unterbau wird ein Ytong-Selbstbau. Das ganze wird dann mit Unterbau etwa 100 cm Höhe haben.
So, das ist mein Hybriden-AQ (Holz+Glas). Mal schauen ob's denn auch so wird und so funzt wie ich es mir vorstellen (eben möglichst ohne Heizung).