Guppy nach 'erfolgreicher' Behandlung plötzlich verstorben

black-avenger

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Ahoi,

wie der ein oder andere im Allgemein Bereich bei meiner Quarantänebecken Frage vielleicht mitbekommen hat, hatte ich eine Guppydame mit geröteten Kiemen die sich etwas schwer beim Atmen tat.
Also raus aus dem Becken, ab in Einzelhaft, Behandlung mit eSHa 2000. Nach knapp 2 Tagen wurden die Kiemen sichtlich besser, keine so auffällige Rötung mehr, der Fisch hat wieder normal geatmet. Heute Mittag um 12 hab ich nach ihm geschaut, alles super, paddelt in seinem kleinen Reich herum, Kiemen wieder völlig im normalen Bereich.
14 Uhr - letzter Antrittsbesuch bevor ich ihn dann heute Abend wieder zurücksetzen wollte. Das Tier liegt seitlich auf dem Boden, schnappt schwer nach Luft, regt sich kaum noch.

Sofort Wasser in ein anderes Gefäß, den Fisch aus der Kugel geholt, da rein. Noch einmal kurz aufzucken und Ende im Gelände. Tot.

Hier mal ein Bild des (toten) Fisches, vielleicht sieht ja irgendwer irgendwelche äußeren Symptome die ich übersehen habe.


Für meine Begriffe sieht das Tier eigentlich gut aus. War auch noch nicht sonderbar alt. Gekauft vor 4 Wochen und gemessen an den alten Guppydamen im Becken noch recht klein. Also nicht ansatzweise so ausgewachsen wie die anderen beiden.

Das Wasser in der Kugel wurde 1-2x täglich gewechselt, zudem wurden die Glasscheiben gereinigt um Biofilme weg zu kriegen. An Nitrit lag's nicht, nachdem der Fisch über die Wupper war hab ich das noch gemessen, nicht nachweisbar.
Ich schwanke halt zwischen:
1. Scheiße, irgendwas bei der Behandlung gewaltig schief gegangen
und
2. Gut dass der Fisch draußen war, wenn's was ansteckendes gewesen sein sollte hab ich damit meinem Restbestand einen Gefallen getan.

Es will mir halt nicht rein wie es binnen 2 Stunden von munter, agil, symptomfrei zu mehr tot als lebendig daliegend übergehen kann.

Naja, Grüße

Thomas
 

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mausilibaer

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Hi Thomas,

kann eigentlich nur berichten, daß ich mit dem Esha-Zeugs ähnliche Erfahrungen machen mußte. Nach einer relativ schnellen Besserung ist nach einiger Zeit der jeweils behandelte Fisch trotzdem gehimmelt. Mal schon im Quarantänebecken, mal im normalen Becken nach einigen Tagen. Eine wirkliche Heilung hatte ich übrigens bei noch gar keinem Mittelchen erreicht (ausser gegen die Weißpünktchen, das Zeugs hilft) deswegen lasse ich mittlerweilen das ganze Medikamentengepansche bei einzelnen Fischen ganz. Bringt mMn ausser Frust bei mir und Stress beim Fisch nix.
 

black-avenger

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Hm, meine Erfahrungen mit eSHa 2000 gehen eigentlich nicht in die Richtung. Es war ja nicht das erste Mal, dass eSHa 2000 angewendet wurde. Gut, das letzte mal war's vor 6 Jahren oder so, seither hatte ich einfach nichts mehr was einer Behandlung mit dem Zeug bedurft hätte. Damals allerdings aufgrund Überbesatz etwas öfter. Durch eSHa hatte ich in der Form noch keinen Fisch verloren. Wenn dann hat es das 'gezeichneteste' Tier gehimmelt, der Rest mit nur schwacher Symptomatik ist genesen und hat überlebt.

Wurmbefall möchte ich nachträglich noch ausschließen. Zum einen sieht man am Bild denke ich, dass das Tier nicht sonderbar abgemagert war, zum anderen hab ich nachdem ich sie aus dem Glas gefischt habe noch durch drücken probiert dem Verdauungstrakt Würmer zu entlocken. Fräßkopfwürmer sollten bei Druck ja hinten sichtbar werden. War nichts. Damit könnte wohl doch diese Kiemensache der alleinige Grund für das Ableben sein.

Danke dir jedenfalls für deine Erfahrung.

Grüße
Thomas
 


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