Huhu,
bin defintiv auch für ein Aqua erstmal wieder und gaaanz genau auch 400L.

(*neidisch guck).
Bin auch Wiedereinsteiger nach ähm... 7 Jahren in etwa und ich muss ehrlich zugeben, ich hab wirklich so einiges auch schon wieder vergessen, obwohl ich vorher ca. 10 Jahre ein Aqua hatte. Google ist daher auch momentan mein bester Freund (früher hab ich noch Bücher gewälzt :lol: ). Mittlerweile hat sich ja auch einiges geändert.
Was ich damit sagen will unterschätz es nicht, was da "wieder" alles auf dich zukommt. Es macht zwar meist schnell "Ach, stimmt *klick" aber erstmal befindet sich das irgendwo im Hirn oder es ist eben Neuland
Und bedenke auch die Vorteile und auch die Ersparnisse, die du hast, wenn du ein eingefahrenes Becken bereits Zuhause hast. Das geht über Pflanzen, die du von Becken teilweise nehmen kannst, Deko die du dir gekauft hast und sich als Fehlgriff für das spezielle Becken erwiesen, Wissen bezüglich der Wasserwerte, eventueller Nachwuchs, den du dann aufs andere Becken mit verteilen kannst, Fische die sich dann doch nicht vertragen und getrennt werden sollten usw...
Oder du hast wie ich mittlerweile eine Familie, die am Anfang der Aquaristik mehr als skeptisch gegenüber standen und sich mittlerweile auch eigene Fische einbilden, die aber bei dem aktuellen Besatz nicht passen und wo man auf Dauer dann eventuell auch überlegen muss, ein zweites Becken zu holen. Mein Mann und meine Tochter zB wollen nunmehr unbedingt Kampffische. Geht bei meinem aktuellen Besatz definitiv aber nicht, da ich ein Kakadu Pärchen habe 8)
Gerade auch am Anfang finde ich macht ein Becken schon echt viel Arbeit. Was ich meine Fische beobachte die letzten Wochen, um schnell zu sehen obs denen gut geht, ein Neuling nichts eingeschleppt hat, keine Kappeleien sind, die Pflanzen schön wachsen, Wasserwerte kontrolliere usw... sitze bestimmt am Tag 2-3 Stunden vor. Das haste bei einem eingefahrenen Aquarium, was paar Monate schon läuft mit demselben Besatz nicht so extrem.
So hab ich zB vor 2 Wochen bei einem relativen Neuling auch bemerkt, dass der mir die Pünktchen eingeschleppt hat und musste gleich behandeln (durch das schnelle Entdecken war das in 3 Tagen gegessen ohne Verluste). Oder mein Dalmatiner Molly Männchen was sich die erste Woche fast nur versteckte, äußerlich aber gesund wirkte und auch zum Fressen rauskam, mir aber Sorgen machte, weil ich sie einfach nicht als scheue Tiere kannte. Nach ner Woche schwamm er aber fröhlich dann auch bei den anderen Fischen rum, war also nur die Eingewöhnungsphase.
Das sind halt so Dinge, die haste am Anfang. Mann will ja nicht die Fehler wie vor Jahren als "Beginner" machen, wo man die Fische reinsetzte und dachte, das wird schon, sieht ja alles hübsch aus. Bei mir ist es zudem eben auch so (weiß ja nicht ob das bei dir ähnlich zutrifft), als Beginner war ich süße 12 Jahre alt und damit finanzierte man sich das Hobby auch nur mit dem Taschengeld oder dem Verdienst von Ferienjobs später. Nunmehr sieht das mit einer festen Arbeit alleine finanziell auch anders und man kauft sich auch Fische, die eben nicht soooo extrem billig sind oder Technik, die qualitativ einfach Top ist und sinnvoll. Ein größeres Aquarium bietet halt auch extrem viel mehr Möglichkeiten
LG