Groß oder Klein

Hallo,

nun steht endlich der Kauf meines Aquariums an.
Hab mich eigentlich schon für ein Juwel Rio 400 entschieden.
Nun bin ich aber kurz ins Wanken geraten, da die Auswahl an Fischen fast unersättlich ist.
Labyrinthfische, Salmer, Buntbarsche... und alle andere Ansprüche stellen...
Und es natürlich nett ist wenn man es mal schafft Nachwuchs zu haben ;-)

Wenn Ihr vor der Wahl steht, 1x Rio 400 oder 2x Rio 240, was würdet Ihr empfehlen.
Klar, um so größer um so besser für die Fische... zwei Becken sind zwar mehr arbeit aber lassen a) zwei komplett verschiedene Regionen abdecken, z.B. Buntbarschbecken und Südamerika Salmer Becken. Und auch für die Zucht die Möglichkeit Tiere zu separieren.

Also Rio 400 wie geplant oder doch 2x Rio 240?
 


:) Naja, gegen 3x 400 Liter hätte ich auch nichts...
Aber alles hat seine Grenzen, Statik (Altbau), Finanzen, etc...

Deshalb muss ich mich entscheiden ob 1x groß mit 400 Liter oder 2x klein mit 240.
 

Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Hi,

würde ich vor der Wahl stehen, würde ich erst mal mit nur einem Becken anfangen. Ob nun 240l oder 400l würde mein Geldbeutel entscheiden.
Ich würde mit Begeisterung das AQ einrichten, besetzen, pflegen und hegen. Ich würde Erfahrungen sammeln, gute wie schlechte, aus meinen Fehlern lernen, vieles ausprobieren, Rückschläge einstecken, Erfolgserlebnisse (z.B. Nachzuchten) geniessen.

Hätte ich das dann alles hinter mir, käme wahrscheinlich irgendwann der Wunsch mit dem nächsten Projekt (AQ) zu starten. Und erst dann würde ich mir das 2. Becken anschaffen. Mit genauen Vorstellungen, was jetzt an der Reihe sein soll....und was ich schon immer mal haben wollte.

Ich hab oft erlebt, das begeisterte Aquarianer schon nach den ersten Problemen (die mit Sicherheit auftreten werden) das Hobby wieder aufgeben. Also, widme dich erst mal diesem einen Becken. Wenns gut laufen soll, steckt auch viel Arbeit (und Geld) drin.
Das 2., 3., 4 :wink: ....kommt von selbst irgendwann.
Oder eben auch nicht.

Grüße Petra
 
Danke Petra,

ok, denke zwar das ich über meinen Tiefpunkt hinweg bin, da ich Wiedereinsteiger bin.
Hab mich vor laanger Zeit schon damit beschäftigt und 54 Liter und 112 Liter Becken gehabt.
Ja da gab es einigen Frust, Wasserwerte, Algen sind bei so geringen Volumen sehr schwer wieder ins Lot zu bringen wenn
mal der Wurm drinnen ist.

Aber das ist kein Grund Deine Meinung nicht zu überdenken :)
 

Z-Jörg

Mitglied
Hör nicht auf Frauen, die sind immer so langweilig Vernünftig... :mrgreen:

Aber an Petras Einwand ist echt was dran.
 


Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Na ja, am Wanken sind wir doch alle ständig.
Soll ich nun...oder lieber doch nicht...oder erst mal abwarten...CO2 ist eh leer, ich glaub ich geh moren mal zu Kölle...nur mal gucken...

Letztendlich kannst nur du deine Entscheidung treffen.

@ Jörg:
Z-Jörg schrieb:
Hör nicht auf Frauen, die sind immer so langweilig Vernünftig... :mrgreen:

:box:

Sind alles nur Erfahrungswerte :mrgreen:
 
Hi Waxdick,

nimm das Große und hab viel Spaß damit. Du hast eine größere Auswahl an Fischen und insgesamt ein größeres Biotop. Und wenn das richtig gut läuft:

Aquarien vermehren sich von selber. :lol:

LG Alora (die selber gerne ein 400er hätte... Sch**** Statik!)
 

Soleil1985

Mitglied
Huhu,

bin defintiv auch für ein Aqua erstmal wieder und gaaanz genau auch 400L. :D (*neidisch guck).

Bin auch Wiedereinsteiger nach ähm... 7 Jahren in etwa und ich muss ehrlich zugeben, ich hab wirklich so einiges auch schon wieder vergessen, obwohl ich vorher ca. 10 Jahre ein Aqua hatte. Google ist daher auch momentan mein bester Freund (früher hab ich noch Bücher gewälzt :lol: ). Mittlerweile hat sich ja auch einiges geändert.

Was ich damit sagen will unterschätz es nicht, was da "wieder" alles auf dich zukommt. Es macht zwar meist schnell "Ach, stimmt *klick" aber erstmal befindet sich das irgendwo im Hirn oder es ist eben Neuland :D

Und bedenke auch die Vorteile und auch die Ersparnisse, die du hast, wenn du ein eingefahrenes Becken bereits Zuhause hast. Das geht über Pflanzen, die du von Becken teilweise nehmen kannst, Deko die du dir gekauft hast und sich als Fehlgriff für das spezielle Becken erwiesen, Wissen bezüglich der Wasserwerte, eventueller Nachwuchs, den du dann aufs andere Becken mit verteilen kannst, Fische die sich dann doch nicht vertragen und getrennt werden sollten usw...

Oder du hast wie ich mittlerweile eine Familie, die am Anfang der Aquaristik mehr als skeptisch gegenüber standen und sich mittlerweile auch eigene Fische einbilden, die aber bei dem aktuellen Besatz nicht passen und wo man auf Dauer dann eventuell auch überlegen muss, ein zweites Becken zu holen. Mein Mann und meine Tochter zB wollen nunmehr unbedingt Kampffische. Geht bei meinem aktuellen Besatz definitiv aber nicht, da ich ein Kakadu Pärchen habe 8)

Gerade auch am Anfang finde ich macht ein Becken schon echt viel Arbeit. Was ich meine Fische beobachte die letzten Wochen, um schnell zu sehen obs denen gut geht, ein Neuling nichts eingeschleppt hat, keine Kappeleien sind, die Pflanzen schön wachsen, Wasserwerte kontrolliere usw... sitze bestimmt am Tag 2-3 Stunden vor. Das haste bei einem eingefahrenen Aquarium, was paar Monate schon läuft mit demselben Besatz nicht so extrem.
So hab ich zB vor 2 Wochen bei einem relativen Neuling auch bemerkt, dass der mir die Pünktchen eingeschleppt hat und musste gleich behandeln (durch das schnelle Entdecken war das in 3 Tagen gegessen ohne Verluste). Oder mein Dalmatiner Molly Männchen was sich die erste Woche fast nur versteckte, äußerlich aber gesund wirkte und auch zum Fressen rauskam, mir aber Sorgen machte, weil ich sie einfach nicht als scheue Tiere kannte. Nach ner Woche schwamm er aber fröhlich dann auch bei den anderen Fischen rum, war also nur die Eingewöhnungsphase.

Das sind halt so Dinge, die haste am Anfang. Mann will ja nicht die Fehler wie vor Jahren als "Beginner" machen, wo man die Fische reinsetzte und dachte, das wird schon, sieht ja alles hübsch aus. Bei mir ist es zudem eben auch so (weiß ja nicht ob das bei dir ähnlich zutrifft), als Beginner war ich süße 12 Jahre alt und damit finanzierte man sich das Hobby auch nur mit dem Taschengeld oder dem Verdienst von Ferienjobs später. Nunmehr sieht das mit einer festen Arbeit alleine finanziell auch anders und man kauft sich auch Fische, die eben nicht soooo extrem billig sind oder Technik, die qualitativ einfach Top ist und sinnvoll. Ein größeres Aquarium bietet halt auch extrem viel mehr Möglichkeiten ;)

LG
 


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