Hallo,
monZOOM schrieb:
Diese ganzen Rechenspielchen berücksichtigen aber nicht, dass sich die Matte mit der Zeit zusetzt und immer weniger von der Fläche wirklich fürs Wasser durchlässig ist.
Fazit: So genau kann und muss man das garnicht ausrechnen.
stimmt. Die Berechnung soll lediglich einen Vergleich ermöglichen und man kann grobe Fehldimensionierungen vermeiden. Auf jeden Fall ist die korrekte Berechnung und Konstruktion nicht kriegsentscheidend, auch wenn man manchmal den Eindruck gewinnen könnte.
Als ich seinerzeit die Gleichung veröffentlichte, dachte ich nicht im Traum daran, dass sie jemals so ernst genommen würde. Das änderte sich aber schnell, als z.B. die Frage aufkam, wie denn die Sandschicht zu berücksichtigen sei.
Das mit dem Zusetzen der Matte kann man aus zwei Positionen betrachten:
a) Da der Strömungsdruck über die ganze Höhe und ganze Fläche gleich ist, werden nicht zugesetzte Bereiche stäker angeströmt. In ihnen kommt es zu einer stärkeren Ablagerung und damit gleicht sich alles wieder aus. Nur eine gleichmäßige Verstopfung bewirkt irgendwann den Abfall des Wasserspiegels hinter der Matte.
b) Die Strömungswalze durch die zumeist oben einspeisende Pumpe bewirkt, dass sich die mitgetragenen Partikel vorwiegend unten an der Matte absetzen und damit dieser Bereich zuerst einen höheren Strömungswiderstand aufbaut. Das gleicht sich nicht ganz aus.
Ich würde ausgehen von meinen Matten sagen, dass der untere Bereich zwar sträker mit Partikeln beaufschlagt ist, aber dennoch eine hinreichend gleichmäßige Durchströmung erfolgt. Ein ernsthaftes partielles Zusetzes habe ich nur dann beobachtet, wenn sich auf der Matten echte Blaualgenbeläge bilden. Die machen die Matte wirklich dicht.