Shai
Mitglied
Also ich halte von diesen "Min" und "Max" Temperaturen ja nicht viel, wichtiger ist es doch das man schaut wie es den Tieren geht.Richtig blöd wird's, wenn man Fische zusammensetzt, die sich von den Temperaturansprüchen grad so überschneiden. Wo des einen Maximum des anderen Minimum ist. Und die Temperatur fährt man. Wenn dann das Thermometer noch zwei, drei Grad abweicht ... nicht gut.
Bei meinen Crenicichla konnte ich z.B. feststellen das die so ab 22 Grad etwas träger wurden (da hatte ich den Heizer vergessen wieder einzustecken) - klar "empfohlen" werden auch 26-28°.
Jetzt schwimmen die ja im 450er und im Winter schwankt die Temperatur so um 23,2-23,5°C (und im Sommer bis 28°C) und das Verhalten ist nicht anders wie zuvor bei 26°.
Auch den Sterbai wird immer nachgesagt "die brauchen es warm" - die Tiere sind nun im 6. Jahr hier, und auch hier gibt es nichts Auffälliges zu berichten. Es wird geeiert, gegründelt oder gechillt.
Unter 23 würde ich jetzt, bei den von mir gehaltenen Arten (Biotodoma, C. Sterbai, Crenicichla regani, Thayeria sp. Red Tail) nicht gehen, aber davon zwanghaft 25+°C einzuhalten bin ich inzwischen weg. Ich würde behaupte die meisten Tiere werden häufig eher zu warm als zu kalt gehalten.
Im Becken vom Junior läuft gar kein Heizer (und nicht mal ein Thermometer) [Raumtemperatur aktuell ca. 21.5°, geschlossenes Juwel Rio], da schwimmen: Diamant-Regenbogen, Endler, Aspidoras und Garra Flavatra - alle putzmunter und aktiv.
Grüße,
Lars
