Torsten81
Mitglied
Hallo zusammen
Ich will euch mal einen aktuellen Einblick in meine salzige Zuchtwelt geben.
Zunächst eine Gesamtübersicht auf meine wirklich winzige "Aufzuchtanlage":
Oben ist ein 112L Becken und unten ein 54L Becken.
Wie ihr sehen könnt ist das 112er durch einen HMF geteilt. Dahinter befindet sich eigentlich nur die Technik wie Abschäumer, Heizstab und Rückförderpumpe. Da ich es aber nicht lassen könnte zog ins Technikabteil noch eine 8er Trupp Thor amboinensis. Für die Aufzucht der Larven seht ihr auch den Larvenkreisel im Technikabteil.
Hier ein tragendes Weibchen dieser kleinen Garnelen:
Im großen Aufzuchtabteil befinden sich derzeit noch Amphiprion ocellaris black aus eigener Nachzucht, sowie vier Nachzuchten einer kleinen Putzergrundel von der Stuttgarter Wilhelma. Hier hoffe ich demnächst eine zweite Generation Nachzuchten selbst in Angriff nehmen zu können.
Im kleinen Becken habe ich im größeren Abteil eigene Nachzuchten von Pseudochromis fridmani.
Dort ist nur ein TLH und ein Heizstab an Technik drin, keine eigene Filterung. Die Wasserqualität wird mit Phytoplankton und großzügigen Wasserwechseln im grünen Bereich gehalten.
Diese Art ist etwas anspruchsvoller in der Aufzucht und ich habe jetzt zwei Jahre bis zum ersten Erfolg gebraucht. Vor allem die Zeit der Metamorphose von der Larve zum Jungfisch ist sehr kritisch und bringt immer die meisten Verluste mit sich.
Im kleinen Abteil links daneben befindet sich der Nachwuchs von Pterapogon kauderni, ein Maulbrüter der bereits fertig entwickelte Juntiere entlässt. Eine absolute Seltenheit in der marinen Zucht, da ein Großteil der Fische normalerweise erst noch durch ein Larvenstadium gebracht werden muß.
Die Filterung übernimmt hier ein Bodenfilter mit TLH und als Hebamme wurde hier aus Türstopper und Kabelbinder eine Seeigelattrappe gebastelt welche hervorragend angenommen wird. In der Natur finden die Jungtiere so Schutz zwischen den langen Stacheln des Diademseeigels.
Aufgrund ihre Größe (ca.1cm) beim entlassen aus dem Maul, können sie direkt mit frisch geschlüpften Artemianauplien aufgezogen werden und stellen somit, normalerweise, den optimalen Einstieg in die Welt der marinen Zucht dar.
Wie ihr seht habe ich hier auf engstem Raum Nachzuchten von gleich fünf verschieden Arten. Das ganze auch noch relativ Energiesparend da die Beleuchtung auch nur aus insgesamt 20x1W LED Möbelspots besteht. Einziges Sparpotential besteht noch darin die Rückförderpumpe (Eheim compact 300) gegen einen Luftheber und den motorbetrieben Abschäumer ebenfalls gegen einen rein luftbetriebenen Abschäumer zu ersetzen.
Kleiner und effektiver dürfte wohl nicht mehr drin sein in diesem Bereich.
MFG Torsten
Ich will euch mal einen aktuellen Einblick in meine salzige Zuchtwelt geben.
Zunächst eine Gesamtübersicht auf meine wirklich winzige "Aufzuchtanlage":
Oben ist ein 112L Becken und unten ein 54L Becken.
Wie ihr sehen könnt ist das 112er durch einen HMF geteilt. Dahinter befindet sich eigentlich nur die Technik wie Abschäumer, Heizstab und Rückförderpumpe. Da ich es aber nicht lassen könnte zog ins Technikabteil noch eine 8er Trupp Thor amboinensis. Für die Aufzucht der Larven seht ihr auch den Larvenkreisel im Technikabteil.
Hier ein tragendes Weibchen dieser kleinen Garnelen:
Im großen Aufzuchtabteil befinden sich derzeit noch Amphiprion ocellaris black aus eigener Nachzucht, sowie vier Nachzuchten einer kleinen Putzergrundel von der Stuttgarter Wilhelma. Hier hoffe ich demnächst eine zweite Generation Nachzuchten selbst in Angriff nehmen zu können.
Im kleinen Becken habe ich im größeren Abteil eigene Nachzuchten von Pseudochromis fridmani.
Dort ist nur ein TLH und ein Heizstab an Technik drin, keine eigene Filterung. Die Wasserqualität wird mit Phytoplankton und großzügigen Wasserwechseln im grünen Bereich gehalten.
Diese Art ist etwas anspruchsvoller in der Aufzucht und ich habe jetzt zwei Jahre bis zum ersten Erfolg gebraucht. Vor allem die Zeit der Metamorphose von der Larve zum Jungfisch ist sehr kritisch und bringt immer die meisten Verluste mit sich.
Im kleinen Abteil links daneben befindet sich der Nachwuchs von Pterapogon kauderni, ein Maulbrüter der bereits fertig entwickelte Juntiere entlässt. Eine absolute Seltenheit in der marinen Zucht, da ein Großteil der Fische normalerweise erst noch durch ein Larvenstadium gebracht werden muß.
Die Filterung übernimmt hier ein Bodenfilter mit TLH und als Hebamme wurde hier aus Türstopper und Kabelbinder eine Seeigelattrappe gebastelt welche hervorragend angenommen wird. In der Natur finden die Jungtiere so Schutz zwischen den langen Stacheln des Diademseeigels.
Aufgrund ihre Größe (ca.1cm) beim entlassen aus dem Maul, können sie direkt mit frisch geschlüpften Artemianauplien aufgezogen werden und stellen somit, normalerweise, den optimalen Einstieg in die Welt der marinen Zucht dar.
Wie ihr seht habe ich hier auf engstem Raum Nachzuchten von gleich fünf verschieden Arten. Das ganze auch noch relativ Energiesparend da die Beleuchtung auch nur aus insgesamt 20x1W LED Möbelspots besteht. Einziges Sparpotential besteht noch darin die Rückförderpumpe (Eheim compact 300) gegen einen Luftheber und den motorbetrieben Abschäumer ebenfalls gegen einen rein luftbetriebenen Abschäumer zu ersetzen.
Kleiner und effektiver dürfte wohl nicht mehr drin sein in diesem Bereich.
MFG Torsten