Destiliertes, Osmose oder Torfwasser??

Hallo, mich beschäftigt gerade die Frage welches Wasser ich am besten für ein 500l Südamerikabecken verwenden sollte.
Destiliertes Wasser hätte ich in ausreichender Menge zur Verfügung, Torfkanone ist schnell gebaut, Osmoseanlage müsste ich aber neu kaufen. aber, lohnt sich das? Bzw ist diese besser als die anderen beiden möglichkeiten?

Danke schonmal im Voraus!
 

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moin=)
also die torfkanone hat den vorteil das sie ziemlich günstig in betrieb und aufbau ist, diese hat nur leider den nachteil das sie eben das wasser nicht komplett enthärtet. das wäre wiederrum bei der osmose-anlage der fall, diese ist aber leider in der anschaffung rellativ teuer. und destiliertes wasser bei jedem wasserwechsel gemischt mit leitungswasser nachfüllen.. geht arg ins geld!
und keine von den drei wasser-methoden kannst du "pur" ins aquarium kippen. da müsstest du mischen, was ja nicht das problem ist!. aber ich denke die osmoseanlage wäre die beste idee, wenn du das geld hast!

ich hoffe, ich kann dir ein bisschen helfen mit meinem beitrag :)

viel erfolg noch
grüße
 

bierteufel

Mitglied
Hi

Findest du deine Angaben nicht etwas dürftig? Südamerika ist groß, dort gibt es verschieden harte Gewässer. mit welchen Ausgangswerten arbeitest du (also Leitungswasserwerte)?

kp schrieb:
moin=)
also die torfkanone hat den vorteil das sie ziemlich günstig in betrieb und aufbau ist, diese hat nur leider den nachteil das sie eben das wasser nicht komplett enthärtet. das wäre wiederrum bei der osmose-anlage der fall, diese ist aber leider in der anschaffung rellativ teuer. und destiliertes wasser bei jedem wasserwechsel gemischt mit leitungswasser nachfüllen.. geht arg ins geld!
und keine von den drei wasser-methoden kannst du "pur" ins aquarium kippen. da müsstest du mischen, was ja nicht das problem ist!. aber ich denke die osmoseanlage wäre die beste idee, wenn du das geld hast!

ich hoffe, ich kann dir ein bisschen helfen mit meinem beitrag :)

viel erfolg noch
grüße

Hallo KP
komische aussagen machst du da?
- eine Torfkanone bei 500 Liter bei geschätzen 100-250 Liter pro Woche? Günstig? Einfach? Glaub ich nicht, zummal auch jede woche das gleiche Wasser hinten rauskommen soll.
- Wieso kann man die Methoden nicht Pur verwenden? Auch das stimmt nicht... es gibt hier einige die Osmosewasser pur verwenden... das kommt ganz drauf an was man vor hat. bei eine Schmetterlingsbuntbarschzucht oder Neonzucht könnte ich mir das durchals als Vorteilhaft vorstellen.
- die Osmoseanlage als beste Idee? Die beste Idee ist es zu klären obs nicht ganz ohne panschen geht.

Ich würde auch von den Osmoseanlagen der gängigen Aquaristikhersteller abraten, die haben häufig eine zu schwache leistung... sagen wir du hast KH 10 und willst auf KH 3 runter. Dann brauchst du bei einer Wasserwechselmenger von 200 litern, 140 Liter Osmosewasser. Wenn du die Möglichkeiten hast, wohnst in eigenem Haus mit Keller und kannst dort ein Fass lagern... dann kannst du die duaernd laufen lassen. Wenn du in ner Wohnung wohnst.. wirds schwierig.
Aber wenn du in eiem eigenen Haus wohnst, könntest du den Tank noch größer bemessen, und sagen wir 10-15 m^3 Regenwasser sammeln. (in Hessen zum Beispiel würde man bei den Abwassergebühren so sogar noch Geld sparen, wenn man nachweisen kann, dass man Regenwasser sammelt. ) Zudem spart man Geld weil man weniger Frischwasser verbraucht. Und Abwassergebühren werden auch über das Frischwasser berechnet.
Willst du von Kh7 auf K4 runter, dann verzichte auf die Technik. Was mit Kh4 geht, geht auch mit KH7.

gruß Arne
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

Destiliertes Wasser hätte ich in ausreichender Menge zur Verfügung,
...jetzt hast Du mich neugierig gemacht!


Gruß
Thomas, der auf Umkehrosmose setzt, da es am einfachsten und schnellsten geht
 
Thomas Daimer schrieb:
Hallo,

Destiliertes Wasser hätte ich in ausreichender Menge zur Verfügung,
...jetzt hast Du mich neugierig gemacht!


Gruß
Thomas, der auf Umkehrosmose setzt, da es am einfachsten und schnellsten geht

Hallo, neben unserer Firma ist ein Chemiehersteller ansässig, und die brauchen für alles (oder vieles) was sie produzieren halt destiliertes Wasser. habe 5 30l Kanister und mache mir die da immer voll bzw tausche die leeren gegen volle.
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

ist halt jedesmal eine elends Schlepperei!
Wär mir zu blöd!


Gruß
Thomas
 
Thomas Daimer schrieb:
Hallo,

ist halt jedesmal eine elends Schlepperei!
Wär mir zu blöd!


Gruß
Thomas

Eigentlich nicht, parke direkt an der Warenausgabe schiebe die Kanister in den Kofferraum und lade zu hause direkt an der Seitentür aus, 4 Meter bis zum Becken. Da lege ich die auf eine Stehleiter und dreh den Hahn im Deckel auf.
 


Morgen!

Naja, wichtig wird's ja nur irgendwann mit dem Aufsalzen, wenn irgendwann das ganze Becken nur noch aus salzarmen Wasser besteht, oder? ;)

Vom Grundgedanken ist sich Osmosewasser und das Destillierte ja gleicht, nur wie sieht das mit den zurückgehaltenen Stoffen aus? So eine Osmoseanlage findet ja nicht nur in der Aquaristik ihren Platz.

Von den Kosten her geht das eigentlich auch, wenn man etwas rumstöbert und vergleicht.. (*hust*ebay*hust*)
 

bierteufel

Mitglied
NRWler schrieb:
Thomas Daimer schrieb:
Hallo,

ist halt jedesmal eine elends Schlepperei!
Wär mir zu blöd!


Gruß
Thomas

Eigentlich nicht, parke direkt an der Warenausgabe schiebe die Kanister in den Kofferraum und lade zu hause direkt an der Seitentür aus, 4 Meter bis zum Becken. Da lege ich die auf eine Stehleiter und dreh den Hahn im Deckel auf.

Hallo Rene

ich denke Thomas kann sich vorstellen, daß du den Aufwand minimieren wirst. Nach spätestens 4 Wochen hast du es dicke. Wie sind denn deine Leitungswasserwerte?
Was machst du, wenn bei dir an einem freitag nachmittag Probleme auftreten? Bis Montag warten? Mit Leitungswasser pur wechseln dann schwanken mit unter (wenn du doch endlich deine Leitungswasserwerte nennen wuerdest) stark, was mit Krankheiten kämpfende Fische nicht gerade unterstuetzt... oder irgend ein anderes Missgeschick. Mit einer brauchbaren Osmoseanlage (nicht unbedingt die von den gängigen Aquariumszubehörfirmen) kannst du relativ zuegig dein Wasser vorbereiten. Das andere wäre ein Voratstank im Keller. Aber irgendwie kommst du aus der dauernden Schlepperei nie raus.

Aber letztendlich ist die Lösung einfach. Nimm das Wasser und schleppe.... kannst dann posten wenn es Dir zuviel wurde :eek:

Gruß Arne
 
A

Anonymous

Guest
Hallo,

Vom Grundgedanken ist sich Osmosewasser und das Destillierte ja gleicht, nur wie sieht das mit den zurückgehaltenen Stoffen aus? So eine Osmoseanlage findet ja nicht nur in der Aquaristik ihren Platz.
Ich denke, daß dieser Chemikalienhersteller auch kein destiliertes Wasser, sondern mit der Umkehrosmose gewonnenes Wasser verwendet. Destilieren wäre "etwas" teurer.

Meine UOA macht 1200 Liter am Tag bei einem Abwasser/Reinwasser-Verhältnis von 2:1.
Wenn ich mal schnell 50 Liter Osmosewasser benötige, drehe ich den Hahn auf und innerhalb einer Stunde hab ich es....auch am Wochenende (da hat der Arne mit seinem Einwand recht!).


Gruß
Thomas, der sich früher auch Osmosewasser beim Kölle-Zoo gekauft hat...bis sie es im Preis verdoppelt haben.
 

bierteufel

Mitglied
Hallo

ACHTUNG ACHTUNG THOMAS VERSUCHT ETWAS IM KLEINGEDRUCKTEN ZU VERSTECKEN :lol:


Thomas Daimer schrieb:
Thomas, der sich früher auch Osmosewasser beim Kölle-Zoo gekauft hat...bis sie es im Preis verdoppelt haben.

SCNR


Gruß Arne :)


P.S.: Wie lange hast du Wasser geschleppt und wieviel (fuer wie große Becken).
 
A

Anonymous

Guest
Hi Arne,

na, wieder beim "Arbeiten"?
smiley_emoticons_biggrin.gif


Ich hatte alle zwei Wochen, gut anderthalb Jahre lang, 2x 20 Liter für mein 160 Liter Becken geschleppt. In der Zeit war ich dort Stammgast...daß mir dort noch nie ein Kaffee angeboten wurde, wundert mich im Nachhinein etwas
smiley_emoticons_lachtot.gif


Das Wasser hatte zu Anfangs nur 10 cent gekostet und irgendwann dann 20 (...oder doch 25 cent - ich weiß es nicht mehr). Das wars mir dann nicht wert.
Ich baute mir dann eine Torfkanone (die steht hier noch irgendwo rum - fall jemand interesse hat) und war damit auch ein Jahr lang glücklich. Ich vergaß aber immer öfter mein Wechselwasser einen Tag vorher durch die Kanone zu schicken und stieg dann auf mein hartes Leitungswasser um.
Die Pflanzen die ich pflegen wollte, gedeihen aber in weichem Wasser besser, so daß ich mir meine olle UOA wieder ausgegraben habe. Die hatte ich mir mal irgendwann bei Ebay für sehr kleines Geld gekauft und nie wirklich benutzt. So gewöhnte ich meine Frau langsam daran, daß die Wasserrechnung nun etwas höher ausfällt.

Mit weichem Wasser macht mir die Aquaristik einfach mehr Spaß, so daß ich mir eine etwas größere UOA anschaffte, mit der ich auch höchst zufrieden bin.


Gruß
Thomas
 
A

Anonymous

Guest
Hallo Sascha,

für mich wäre das nichts.
Das Regenerieren würde meine Frau wahrscheinlich vollends überfordern und sie würde aus dem Meckern gar nicht mehr raus kommen.
In Haushalten wo Kinder wohnen möchte ich auch nicht mit Salzsäure hantieren müssen. Schon allein die Dämpfe würden mich abschrecken!


Gruß
Thomas
 
Hi Thomas,

das ist natürlich ein Grund, nur kann man damit auch sein Wechselwasser wieder aufbereiten.

Ich bin noch am uberlegen ob Osmose oder halt Vollentsalzer :?:

Gruß
Sascha
 

bierteufel

Mitglied
Hi Sascha.

Eigentlich ist das der Thread von Rene und er hat einen VE nicht zu Disposition gestellt.


Seis drum. ich habe einen VE. Langfristig werde ich auch zur Osmose umsteigen.
Warum? Den VE benutze ich seit 14 Monaten... irgendwann wird das regenerieren der Harze nervig. Weit noch nerviger finde ich es, dass ich das VE-Wasser mit einem Luftsprudler über Nacht stehen lassen muß. Das stört mich wirklich mit der Zeit. Ich bin jetzt zu faul nachzuschlagen deswegen ohne Gewähr die folgende Zahl: Beim enthärten 1° KH mit Vollentsalzer werden 15 mg CO2 im Wasser gelöst. (ich glaube es waren 15 ganz sicher bin ich mir nicht ob die Zahl stimmt aber jedenfalls zu viel)

Bei mir mit 12 KH habe ich im entsalzten Wasser demnach 180 mg/l CO2 Konzentration, und das mögen fische nicht wirklich, der PH-Wert liegt zwischen 4,60 und 5, der Leitwert so zwischen 0 und 15. Über Nacht (mit Sprudler) gast das Wasser aus.. morgens hab ich dann LW 0-5 und PH irgendwo zwischen 6,5 und 7,5, was dann allerdings nicht mehr groß relevant ist da das Wasser so gut wie keine Puffer enthlt und demnach Verunreinigungen (Carbonate nitrate, cloride, usw..) mit unter voll durchschlagen... Wenn das Wasser dann mit Leitungswasser gemischt wurde passt das wieder...

Aber dieser Häckmeck ... nervt ;)

Gruß Arne
 
Hi Arne,

ich werde mir im Keller zwei 200 Liter Fässer hinstellen, so das ich immer 200 Liter in Reserve habe. Das sollte dann schon gehen.

Für den Thread ersteller wollte ich nur zeigen dass es noch eine weitere Möglichkeit gibt.

@Arne danke, was hast Du den für einen VE

Gruß
Sascha
 

bierteufel

Mitglied
hi

Du stellst fragen:
hoschibear schrieb:
@Arne danke, was hast Du den für einen VE

Keine Ahnung hab den mal bei Ebay gekauft. Ich glaube mit 10 k Haerteliter ganz sicher bin ich mir da aber nicht.... das Problem finde ich... wenn man panscht sollte man sich ein wirksames einfaches Gerät für Wassertests besorgen:
Hanna LW/PH/Temp Combo gerät kann ich wärmstens empfehlen.

Gruß Arne
 

Starmbi

Mitglied
Hallo!

Bei der Wasseraufbereitung kommt es immer darauf an, was man am Ende haben will.
Bei Destillation wird, je nach dem , ob man 1,2 oder 3 mal destilliert, die Stoffe nach Siedepunkt getrennt.
D.h. bei einmal destillieren hast Du auch alle Stoffe, die unterhalb der Siedetemperatur von Wasser verdampfen.
Noch dazu wird Destillation heute meist mit/in Metallbehältern betrieben, welche auch Metalle abgeben können. :cry:
Bei dem Ionenaustausch (kationisch/anionisch) werden nur geladene Verbindungen zurückgehalten.
D.h. ungeladene Pestizide usw. passieren diesen Filter.
Bei der Umkehrosmose wird nach Größe gefiltert.
Große Stoffe, wie moderne Pestizide, haben da keine Chance.
Das Rückhaltevermögen bei kleineren Verbindungen liegt durchschnittlich bei ca. 95 %
Ich bin vom Ionenaustausch auf Umkehrosmose umgestiegen.(Ich bezahle keine Abwassergebühren :mrgreen: )

Gruß

Stefan
 


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