Darf mein Schmetterlingsbuntbarschpärchen alleine bleiben?

Hallo,
Ich habe mir gestern ein Pärchen Schmetterlingsbuntbarsche gekauft für mein neues Becken, das fertig eingelaufen ist. Ich wollte ursprünglich kein Gesellschaftsbecken machen und bin auch jetzt immer noch kein wirklicher Fan davon, aber ich habe vereinzelt gelesen, dass Schmetterlingsbuntbarsche sich sicherer fühlen, wenn sie einen Schwarm friedlicher Fische im Aquarium haben. Stimmt das? Soll ich mir eventuell noch einen Schwarm Salmler holen? Hat jemand Erfahrung mit der Einzelhaltung eines Pärchens?
Es ist ein 80cm Becken und bis jetzt sind nur Posthornschnecken und die Ramis drin.
Danke und Liebe Grüße
 

Wolf

Mitglied
Hallo,
Ich würde einfach mal abwarten und mal schauen wie die beiden sich einleben. Ohne anderen Fische haben sie vielleicht auch weniger Stress.
L.g. Wolf
 
Hallo,
Es hat 80cm Breite und fasst 112l. Ph Wert bei ca 7,5. Mein Wasser ist recht hart, ich benutze Berliner Leitungswasser, jedoch wurden die Ramis im selben Bezirk mit dem selben Leitungswasser privat aufgezogen. Falls ich mir einen Schwarm dazu hole, wird dieser auf jeden fall auch privat gekauft und ich achte darauf, dass er in meinem Wasser auch leben kann.
Ich dachte fürs erste an Perlhuhnbärblinge, da diese Fische hartes Wasser wohl sehr gut vertragen, aber wie gesagt, mir geht es in erster Linie darum, ob ein zusätzlicher Schwarm überhaupt nötig ist. Am Liebsten würde ich meinen Ramis den ganzen Platz für sie alleine geben, aber wenn sie sich tatsächlich sicherer fühlen mit mehreren Fischen im Aquarium, sage ich natürlich nicht nein.
Liebe Grüße
 

Wolf

Mitglied
Hallo,
Ich denke nicht, dass du Beifische benötigst. Ramis sind eigentlich recht neugierig und nicht scheu.
L.g. Wolf
 

fischolli

Mitglied
Moin,

nur weil die Ramis in Berlinre Betonbrühe überleben, heisst das noch lange nicht, dass sie es mögen. Es ist ein Irrglaube, dass in der kurzen Zeit eine Umstellung vom Weichwasserfisch zum Hartwasserfisch stattfindet. Dafür braucht es dann doch etwas mehr Zeit, so ein paar hundert bis tausend Jahre. Ich habe auch mal Ramis aus Berlin bekommen, die in dem harten Wasser aufgezogen wurden. Du glaubst nicht, wie die sich entwickelt haben, als die "nur" in unser Bremer Leitungswasser kamen (KG ca. 6). Eine Explosion der Farben und des Wachstums. Dazu mögen die PH-Werte um die 6, 7,5 ist schon leicht alkalisch und ziemlich ungeeignet. Sorry für diese vielleicht harten Worte, aber ich finde, man sollte die Fische entweder nach dem vorhandenen Wasser aussuchen oder die Wasserwerte an die Bedürfnisse der Fische anpassen.

Perlhuhnbärblinge haben zwar ein große Toleranz bzgl. der Wasserwerte, aber die kommen aus Myamar/Thailand und da auch aus weichem Wasser.

Ich würde meinen Besatz wirklich noch mal überdenken oder mich mal mit dem Kauf einer kleinen Osmoseanlage beschäftigen.

Gruß
 

Wolf

Mitglied
Hallo Olli,
Jetzt sei doch nicht gleich so hart, zu ihm.
Er wusste doch, dass es nicht optimal ist und hat sich trotzdem dazu entschieden. Optimal wirds im Himmel.
Seine Frage, war eine ganz andere.
Wie sagte Petra mal! Es hat doch jeder irgendwelche Leichen im Keller.
Ich finde es schade, dass man hier immer gleich den Zeigefinger hebt, wenn doch ein freundlicher Hinweis reichen würde. Ich glaube, dass man so die User nur erschreckt und sie dann lieber nichts mehr Fragen und von diesen Fragen lebt ein Forum. Mir persönlich geht es jedenfalls so, dass ich mir so manchmal auf die Zunge gebissen habe, bevor ich was schreibe, was der eine oder andere mir gleich um die Ohren gehauen hätte.
Ich betreibe schon seit 42 Jahren dieses Hobby und halte mich bei Besatzfragen fast immer zurück. Jetzt frag dich mal warum, an der mangelden Erfahrung kann es wohl nicht liegen.;)

L.g. Wolf
 
Zuletzt bearbeitet:

fischolli

Mitglied
Moin Wolf,

an welcher Stelle war ich unfreundlich? Und, wenn wir nicht mal mehr in solchen Foren auf solche Mißstände hinweisen dürfen/können, bin ich hier wohl nicht mehr richtig aufgehoben. Die Wattebällchen werden ja schon bei FB geworfen und man bekommt gleich eine Sperre, wenn man da mal deutlich wird.

Es geht hier um Lebewesen, die nicht schreien können oder sonst wie mitteilen können, ob es ihnen gut geht oder nicht. Und es geht hier auch nicht um geringfügige Abweichungen von den idealen Bedingungen. Die vorherrschenden Werte sind m.E. so schlecht für diese empfindlichen Fische, dass es einer möglichst schnellen Korrektur bedarf.

Genauso wie ich akzeptiere, wenn Stefan mir zwar durch die Blume, aber doch deutlich sagt, dass ich Mumpitz schreibe, müssen gerade Anfänger mal ein bißchen Kritik verkraften.

Gruß
 

Wolf

Mitglied
Hallo Olli,
Du warst nicht unfreundlich, aber mir kam es eben so vor, als es dir wichtiger ist, ein Haar in der Suppe zu finden, als die Frage zu beantworten.
Im Prinzip hast du ja recht und ich würde auch jedem abraten sbb in hartem Wasser zu halten. Im übrigen, wo fängt der tierschutz an und wer legt das fest. Frag mal PETA. Die würden dich erschießen, weil du ein Aquarium hast und Tiere einsperrst.
Du merkst worauf ich hinaus will. Jeder hat halt eine andere Schmerzgrenze.
L.g. Wolf
 

Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Hi ihr beiden,

Ich fand das auch nicht unfreundlich. Und hätte Olli nicht geschrieben...
Sorry für diese vielleicht harten Worte
... wär ich auf sowas gar nicht gekommen.

Aber es ist nun leider wirklich so, wie Olli schreibt. Für die Ramis ist das Wasser einfach nichts. Und deshalb erübrigt sich...
Seine Frage, war eine ganz andere.
...weil die Beifische sowieso früher oder später alleine sein werden.

Ist leider so und ist auch meine persönliche Erfahrung. Es funktioniert definitiv nicht.
Auch mein Fischhändler hatte mir beim Kauf der Ramis auf meine Bedenken bezüglich der Wasserwerte (ja, ich hatte mich vorher informiert) gesagt, dass er doch das gleiche Wasser hätte wie ich. Klar, ist quasi um die Ecke. Aber er hätte die Fische entsprechend angepasst.
Ja, und ich blöde Kuh hab's in meinem jugendlichen Leichtsinn geglaubt. Ein Rami nach dem anderen hat sich dann verabschiedet, bis ich's kapiert hatte.

Und alleine hier im Forum sind schon gefühlt hunderte Ramis verstorben aus dem gleichen Grund. Schade um die vielen kleinen Leben:(

Wie sagte Petra mal! Es hat doch jeder irgendwelche Leichen im Keller.
Ja, hab ich gesagt.
Aber meist geschieht dies ja aus Unwissenheit, nicht aus böswilliger Ignoranz. Wäre schön, wenn man das durch gute Tipps verhindern könnte.
Und das hat Olli versucht.
Aber nun ist das Kind ja schon in den Brunnen gefallen....bzw. die Ramis ins Becken.
 

fischolli

Mitglied
Moin,

@ Petra

Vielen DAnk für deine Unterstützung, manchmal zweifelt man ja schon an sich selber.

@ Wolf

Nein, ich finde nicht, dass man hier mal "bisschen großzügig" sein sollte. Gewisse Toleranzen müssen wir sicher einräumen, machen wir wohl alle bei unseren Fischen. Wenn aber Mimosen-Fisch auf gänzlich ungeeignete Werte trifft, sollte man den Tieren zuliebe etwas ändern.

Dazu, wir sind hier kein Kindergarten, hier darf, in höflichem Umgangston, bitte auch mal Kritik geübt werden. Wie sollen Anfänger denn sonst bitte ertwas dazulernen, wenn imer nur gesagt wird, wie toll das alles ist.

Gruß
 

Wolf

Mitglied
Hallo Olli,
Lassen wir dass. Du hast ja recht, dass sbb empfindlich sind und weiches Wasser brauchen, aber die Frage war. Brauchen sie Beifische? Würdest du so nett sein und dazu mal was schreiben? Ausser acht gelassen,
dass seine Haltungbedingungen nicht passen.
L.g. Wolf
 

fischolli

Mitglied
Moin,

Wolf hat Recht, die eigentliche Frage ist hier untergegangen. Die Frage nach Beifischen lässt sich, wie meist, nicht pauschal beantworten. Im Prinzip brauchen die SBB oder auch Apistogramma keine Beifische, wenn man gut harmonierende Tiere hat. Aber, die können helfen:
a) den Zwergbuntbarschen mehr Sicherheit zu vermitteln und verhindern, dass die zu scheu sind
b) als "Blitzableiter" bei der Brutpflege dienen, sowohl damit die Weibchen ordentlich die Jungen führen, aber auch für frustrierte Männchen, die gern schon wieder wollen, aber nicht dürfen und sonst schnell mal die Brut fressen, um doch wieder zu dürfen.:p

Es sollten allerdings keine allzu räuberischen Fische sein, wenn man Zuchtambitionen hat, ansonsten ist es fast egal, solange die mit den Bedingungen gut klarkommen. Viele nehmen dafür Guppys, da diese und da vor allem die Männchen, Jungfischen nicht besonders nachstellen. Es kommen aber auch kleine Bärblinge oder Salmler in Frage.

Gruß
 
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