Brauche Hilfe beim Unterschrank

Hallo Ihr lieben da ich mir ende des Monats ein 800 Liter Becken zulege und diesen normalen Unterschränken nicht über den Weg traue. Habe ich beschlossen mir selbst einen zu Bauen. Leider fällt die benutzung von Yton steinen von vornerein weg da ich in einer Mietswohnung lebe und hier im Wohnzimmer Laminat verlegt ist. (Sollte jemand eine möglichkeit wissen wie man dann doch Yton steine verwenden kann, bin ich für Infos dankbar).

Ich wollte mir ein Grundgerüst aus Kantholzern bauen. Habe an ein Maß von mind. 60 x 60 (mm) gedacht.
Die Grundfleäche des AQ´s ist 2000 x 600 (mm).

Habt Ihr da erfahrungsberichte ?
 


Diddy

Mitglied
Hallo,

800l sind schon ne Menge Holz, das wiegt doch dann mind. 1t wenn es befüllt ist, mit Schrank etc. pp. Passt das überhaupt vom Untergrund her?

Zum Schrank: Ich würde als Seitenteile und mind. an zwei Unterstützungspunkten in der Mitte mit Massivholz arbeiten, mit einer Stärke von mind 25mm. Oben und unten zur Verteilung der Last ebenso nochmal stärkere Platten. Zur Sicherheit noch eine massive Rückwand und der Schrank müsste halten.

Ich würde dir sogar eher zu einem Stahlgestell raten, welches du fertigen lässt.

Ich traue diesen Kaufschränken auch nicht so richtig, aber die Dinger werden hundertfach gebaut und verkauft. Auch wenn es echt lawede aussieht, hat sich mit Sicherheit jemand vorher Gedanken gemacht und es so konstruiert und gebaut, dass es hällt.
 
Also wir wohnen im Erdgeschoss... der Keller ist genau so aufgebaut wie unsere Wohnung. So dass sich an jeder Wand an die ich das AQ stelle auch eine Wand dadrunter ist.

Der Boden ist ein Betonboden, sollte also das Gewicht tragen können. Zur Not frage ich noch meinen Vermieter, wegen der Statik.
 

MOOSKUGEL

Moderator
Teammitglied
Moin,
marapale schrieb:
Sollte jemand eine möglichkeit wissen wie man dann doch Yton steine verwenden kann, bin ich für Infos dankbar
mal so als Gedanke, eine Platte auf das Laminat und dann darauf Ytong :?:
Nagel mich aber ja nicht fest, ich habe mit solch grossen Maßen/Massen auf Laminat nicht wirklich Erfahrung :oops:

Gruss Heiko
 
Das mit der Platte wär auch eine Möglichkeit, ich weiß jedoch nicht ob man den Ytong da so drauf kleben kann.

Wobei man den Ytong später auch mit Fliesen verkleiden kann.
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

wenn es für die Beckengrösse kaufbare Unterschränke gibt, warum soll man denen nicht trauen? Glaubt ihr, die Hersteller wissen nicht, welche Last da zusammenkommt, wenn man ein entsprechendes Becken drauf stellt? Ich würde so einer professionellen Lösung 10 x mehr vertrauen als diesen Eigenbaukonstruktionen.

Gruß
 
Hi,

marapale schrieb:
Ich wollte mir ein Grundgerüst aus Kantholzern bauen. Habe an ein Maß von mind. 60 x 60 (mm) gedacht.
Die Grundfleäche des AQ´s ist 2000 x 600 (mm).
im Web gibt es einen Aquarium Konfigurator, bei dem man bei solch großen Aquarien die Holzkonstruktion nicht mehr auswählen kann (geht nur bis 160cm Länge). Es bleibt nur Stahl. Würde ich bei der Länge auch nehmen.

Holz bleibt wohl nur dann billiger als Stahl, wenn Spanplatte statt Multiplexplatte verbaut wird. Der Spanplatte traue ich ein solches Gewicht auf 2m Länge aber nicht mehr zu. Bei einer Bodenunebenheit senkt es sich von selbst durch's Eigengewicht, reißt womöglich (die stabilisierende Rückwand), und dann knackt die Bodenplatte vom Aq. durch. Eine 2m lange Spanplatte kann man mit einem Fußtritt durchbrechen, Multiplex nicht. Multiplex ist aber erheblich teurer. Massivholz würde ich auf gar keinen Fall nehmen. Das arbeitet.
Stahl ist günstig. Kommt halt noch Arbeitslohn, Dekor etc. dazu. Stahl ist auf jeden Fall tragfähiger. Fragt sich nur, ob das vor Ort geschweißt werden muß oder ob der Schrank noch durch die Tür paßt.

Ytong im DIY würde wohl funktionieren, aber allein aus versicherungstechnischen Gründen würde ich den Unterschrank vom qualifizierten Handwerk nach "allen Regeln der Kunst" (das nennt man so und ist anerkannt) bauen lassen. Dagegen kann dann eine Versicherung und auch der Vermieter (wenn die Statik vom Haus paßt) im Fall der Fälle nichts mehr ausrichten. Bei DIY hat man dagegen die A-Karte gezogen.

Grüße, T.
 


trinitron schrieb:
Hi,


Ytong im DIY würde wohl funktionieren, aber allein aus versicherungstechnischen Gründen würde ich den Unterschrank vom qualifizierten Handwerk nach "allen Regeln der Kunst" (das nennt man so und ist anerkannt) bauen lassen.
Grüße, T.

Äääh, nach den "Kunstregeln" arbeiten Ärzte und Quacksalber.
Im Handwerk gilt immer noch "nach den anerkannten Regeln der Technik" oder "nach dem Stand der Technik".

G
M
 
Wenn man es kann, darf man einer guten Multiplex-Konstruktion schon sehr viel zumuten.

Nach den Preisen sollte man natürlich nicht im Baumarkt fragen, da fällt man aus allen Wolken.

Hatte beim letzen Multiplexeinkauf für 28er Birkenmultiplex ein SBB-Qualität (eine Seite mit optisch unschöne Stellen, andere Seite durchaus als ansprechende Sichtseite zu gebrauchen) bei Plattenabnahme etwa 35 € / qm bezahlt.

Zum Vergleich: die zwar optisch optimale aber unbezahlbare AB-Qualität hätte im Baumarkt bei 19mm Stärke mal lockere ~80 EUR / qm gekostet. Dann aber immerhin im Zuschnitt :)
 
So ich danke euch für eure Hilfe, das Thema hat sich seid gestern erledigt. Laut Wohnungsbaugesellschaft hällt der boden die belastung nicht aus. Werde dann wohl ein kleineres becken nehmen. 500 Liter sagte man mir sind das maximum.
 


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