Hallo,
google hilft:
aus
http://www.drta-archiv.de/wiki/pmwiki.p ... ischfarben
Die Farbgebung der Fische kommt auf dreierlei Art und Weise zusammen:
a) chemische Färbung
b) physikalische Färbung
c) direkte Pigmentfärbung (ist auch chemische happy smiley
Zu a) Damit meine ich vor allem die Guanin-Kristalle, die der Fisch in seine Epidermis (Haut) Zellen einlagert.Diese Kristalle reflektieren das Licht hell - weißlich (Weißfische der klassische Fall unter den Cypriniden). Diese Guanainkristalle sind gleichzeitig eine Art Art Ausscheidungsprodukt des Stickstoffstoffwechsels.
Zu b) Je nach Lichteinfall wird das Licht auf den Schuppen und den eingelagerten Kristallen gebrochen. Dabei entstehen vor allem bläuliche Farbtöne. Die Kongosalmler sind da ein recht gutes Beispiel.
a) und b) können vom Fisch nicht aktiv gesteuert werden.
Zu c) Die direkten andersfarbenen Pigmente, also vor allem die Melanophoren (schwarze Farbezellen) und Carotinidoe (rotgelbe Farbpigmente) sind diejenigen, über die der Fisch seine Körperfarbe aktiv beeinflussen kann. Beide stehen mehr oder wenige indirekt unter hormonell/nervöser Kontrolle und die Ausdehnung der Pigmente in der Haut kann daher gesteuert werden.
Gerade bei diesen Pigmenten und den unter a) und b) genannten wird deutlich, daß Fische nachts oft einfach verblassen, d.h. weißlich werden, dann kommen die Guaninkristalle richtig zu Sicht.