Bio-CO2 zu Anfang und Möglichkeiten der Einwaschung

black-avenger

Mitglied
Aloahe,

da ich nu auch solangsam aber sicher mal mit dem Kohlenstoffdioxid anfangen würde, hätte ich hierzu mal einige wenige Fragen, gefolgt von einer kleinen Kreativrunde zur Einbringung.

Zunächst Dennerle Bio-Co2 Sets. 60er und 120er. Hat jemand Erfahrung wieviele Blasen / Minuten bei den Dennerle Bio CO2 Anlagen zu erwarten sein werden? Beim 60er hab ich fast schon von vornerein die Befürchtung, dass hier ein Becken mit 100 Litern nicht besonders gut auf 20mg/l CO2 zu bringen sein wird.


So, und nun die (hoffentlich beteiligungsreiche) Kreativrunde zur Einbringung des CO2.
Da mein Becken mithin klein genug ist, hat sich mir u.A. die Frage nach möglichst unauffälligen Einbringungsmethoden gestellt, wenn nicht sogar "unsichtbar". Ich zähle meine schnöden Ideen einfach mal auf.

Das Aquarium:
  • Juwel Lido 100
  • Juwel Innenfilter

Möglichkeiten der 'unsichtbaren' CO2 Einbringung

1. Den CO2 Schlauch an den Filterschwämmen vorbei mogeln und ganz unten im Filterkasten ohne Ausströmer o.Ä. auslaufen lassen.

Auf dem Weg durch das Filtermaterial könnte ich mir vorstellen, dass sich doch einiges löst, ist ja alles ein durchströmter Bereich. Problematisch könnte ich mir vorstellen, dass es (sofern das angereicherte Wasser nicht schnell genug abgeführt wird) zu Problemen mit den Filterbakterien kommt, sofern sich im Filterkasten das Wasser zu stark mit CO2 anreichert.

2. Einen Lindenholzausströmer in der leeren Kammer für den Heizstab versenken.

Hier wäre genug Platz für einen Lindenholzausströmer. Dieser deshalb, da es der mir am feinsten perlend bekannte Ausströmer ist. Dieser Bereich des Filters wäre auch durchströmt, sodass das mit CO2 angereicherte Wasser von dort nach Durchquerung des Filtermaterials im Becken gut verteilt würde. Allerdings sollen die Lindenholzausströmer beim Einsatz an CO2 Anlagen sehr, sehr schnell schwarz werden und sich auflösen, was bereits nach kurzer Zeit ein 'größer werden' der CO2 Blasen und damit geringere Kontaktfläche zum Wasser verbunden mit schlechterer CO2 Lösung im Wasser bedeuten würde. Zudem hab ich generell irgendwie Bedenken, dass zuviel CO2 trotz allem ungelöst zur Oberfläche steigt.

3. Lindenholzausströmer im Filterkasten an den Schwämen vorbei nach unten mogeln

Kombination der Sorgen aus 1 & 2, allerdings im Vergleich zu 1 allein theoretisch bessere Lösung des CO2 im Wasser.

4. CO2 Atomizer nach unten mogeln

http://www.aquasabi.de/CO2/CO2-Diffusor ... :1794.html
So einen meine ich. Der vernebelt das CO2 ja richtiggehend, sodass hier eine optimale Lösung des CO2 im Filterkasten bereits eintreten würde. Nachdem der Nebel von der Umwälzpumpe angesogen würde, würde er sich noch weiter im Wasser verteilen. Sofern einer zu wenig ist, wären auch zwei per Y Stück unten denkbar.
Allerdings - bringt eine Bio CO2 Flasche überhaupt genug Druck auf, um einen solchen Atomizer betreiben zu können?

4.1 Atomizer in den Heizstabschacht
Hier bleibt nur die Drucksorge + dass eventuell zuviel CO2 ungelöst nach oben zur Oberfläche steigt.

5. CO2 Zuführung über für Lufteinbringung vorgesehene Stelle an der Pumpenhalterung
Hier ist ein Loch, an welches ein Schlauch angeschlossen werden kann, der eigentlich zur Lufteinbringung dann über der Wasseroberfläche angebracht ist. Diese Möglichkeit nenne ich allerdings nur der 'Vollständigkeit halber', da Einbringung über diesen Weg keine allzu feinen Perlen hervorbringt und zudem auch scheiße laut ist...
Fällt daher weg, da der Filter ansonsten einen Höllenlärm macht.

Möglichkeiten der 'sichtbaren' CO2 Einbringung

1. CO2 Diffusor/Micro Perler im Becken
An sich gibt das ja auch schöne feine Perlen, die allerdings doch gut an der Oberfläche ankommen werden. Hier hab ich nicht den Glauben, dass das CO2 optimalst gelöst wird. Sprich ich hab die Vermutung dass hier viel Verlust ist.

2. Dennerle/Noname Flipper
Der Flipper wäre an sich bei den Sets dabei, wobei das natürlich optisch nicht der Kracher ist. Jedoch könnte ich mir vorstellen, dass hier die Lösung des CO2 besser sein könnte, als bei den restlichen Lösungen. Zum einen löst sich die Blase auf dem Weg nach oben (mehr oder weniger lang, je nachdem ob Micro-Flipper oder Mini-Flipper, um im Dennerle Maß zu sprechen), zum anderen ist oben eine Auffangschale vorhanden, die letztlich wie eine Mini-Paffrathschale funktionieren sollte.

3. Paffrathschale
Sicher in Sachen Lösung da konstante Kontaktfläche absolut in Ordnung. Möchte ich aufgrund der kleinen Beckengröße und der eh schon beschränkten Zugriffsmöglichkeiten von oben nicht einsetzen. Fällt damit raus.


Ich hab nicht den blassesten Dunst, ob so viele verschiedene Ideen mal in einem Thread zusammengefasst und durchdiskutiert wurden, zumindest die Forensuche nach entsprechenden Threads blieb erfolglos, weswegen ich denke, dass ein konstruktiver Threadverlauf hier auch für die Nachwelt von Interesse sein könnte.

Auf eine angeregte Diskussion zur Sinnigkeit und Effektivität der einzelnen Methoden!

Grüße
Thomas
 


MOOSKUGEL

Moderator
Teammitglied
Moin Thomas,
black-avenger schrieb:
3. Paffrathschale
Sicher in Sachen Lösung da konstante Kontaktfläche absolut in Ordnung. Möchte ich aufgrund der kleinen Beckengröße und der eh schon beschränkten Zugriffsmöglichkeiten von oben nicht einsetzen. Fällt damit raus.
nur mal so als Gedankengang, das Teil wird auch als Paffrathsche Rinne bezeichnet.
Das könnte man auch lang und schmal bauen :wink:

Gruss Heiko
 
Hey,

also ich habe sowohl das 60 als auch das 120 Set laufen. Das 60 an meinem 54liter Becken, das 120 an einem 90x30x40 Becken.
Preislich und was den Aufwand eines Eigenbaus angeht, habe ich das für mich als beste Lösung angesehen und bin recht zufrieden. Beim 60er fülle ich die Originalflasche einfach mit Zuckerwasser-Hefe-Mischung nach, beim 120er habe ich jetzt letztes mal die Tortenguss-Wasser-Hefe-Mischung genommen.
Das Problem bei den Dennerle Flippern ist halt, dass sie unten recht dick vollschlonzen und man sie hin und wieder sauber machen muss.

mfg
danny
 

black-avenger

Mitglied
Hi,

@Heiko - ich weiß, dass es letztlich nur auf die Kontaktfläche ankommt und damit auch eine Rinnenform möglich ist. Wie und wo würde ich eine solche Rinne am besten Anbringen? Ich hab halt ziemliche Zweifel, dass ich das Ding beim unglücklichen Griff ins Becken jedes mal abräume...

@Danny - hast mal grob gezählt, wieviele Blasen pro Minute die Sets in etwa bringen?

Hab hier generell zu den von Aquasabi vertriebenen Atomizern ein Bild gefunden.
http://cgi.ebay.de/Aquarium-CO2-Air-Sto ... 4aacd4f399

Zumindest sehen die genauso aus. Hatte mir irgendwie ein feineres Ergebnis vorgestellt, wenn ich ehrlich sein soll.
Zumindest sehen mir die Diffusoren von Green Leaf im Blasenbild deutlich feiner aus.
http://www.youtube.com/watch?v=-Ia2iYC9 ... re=related

Was bleibt ist die Sorge, dass ich den benötigten Druck für diese Teile gerade völlig unterschätze und dass eine Bio Anlage das nicht bringt.
Wenn jemand Gedanken zu den anderen CO2 Einleit-Techniken hat, immer raus damit, deshalb hab ichs ja zur Diskussion gestellt. Ich werd ja wohl nicht der einzige sein, der sich schonmal überlegt hat, das CO2 'unsichtbar' über den Innenfilter einzubringen, oder?

Grüße
Thomas
 

mausilibaer

Mitglied
black-avenger schrieb:
Ich werd ja wohl nicht der einzige sein, der sich schonmal überlegt hat, das CO2 'unsichtbar' über den Innenfilter einzubringen, oder?
Dann überlege ich mal ein bisserl mit, mag sein, daß das eine Schnapsidee ist:

Ich weiß jetzt nicht, wie weit die Filterkörbe vom Innenfilter beim Lido unter Wasser stehen, aber könnte man nicht darüber vielleicht ein kleines Paffrathschälchen installieren? Zum Filtersäubern wäre es eigentlich kein Problem, weil der Reinigungsintervall vom Filter sich ungefähr mit der Haltbarkeit einer Bio-CO2 Buddel decken müßte.
 

MOOSKUGEL

Moderator
Teammitglied
Moin Thomas,
black-avenger schrieb:
Wie und wo würde ich eine solche Rinne am besten Anbringen?
das Lido hat nicht zufällig eingeklebte Streben zu bieten, unter denen man 'ne Rinne "verschwinden" lassen könnte :?:

LG Heiko
 

black-avenger

Mitglied
Solangsam wirds doch hier :D

Tom, die Idee hatte ich prinzipiell auch schon. Die einzige geeignetere Möglichkeit für eine Paffrathschale im Filter wäre unter dem untersten Schwammhaltegitter. Mal ungeachtet der Fummelei der es bedarf, um die Schale da halbwegs waagerecht reinzubringen und zu fixieren weiß ich nicht ob wirklich ganz am Boden des Filterkastens noch ausreichend Wasserströmung vorhanden ist. Im Gegensatz zu den Lösungen mit einem Diffusor ganz unten, bleibt das CO2 ja soweit in der Schale und hat nur bei Überlauf der Schale die Möglichkeit weiter nach oben durchzusteigen.
Da unter dem Gitter auch nicht mehr allzu viel Platz ist, kann die Schale wohl auch kaum höher als 3cm werden.

Realistischerweise werden auch kaum mehr als 60cm² gut zu machen sein. Dazu kommt noch der Auftrieb der Schale, was auch ein gewisses Problem darstellt. Falschgasentlüftung durchzuführen wird auch nicht ganz einfach, da mein Innenfilter problemlos 'ne Standzeit von 4-7 Monaten hat, bevor ich ihn reinigen muss.

Heiko, das Lido hat leider keine Streben, darunter hätte man die Schale nämlich wirklich gut anpflocken können.

Grüße
Thomas
 


Dreamtem

Mitglied
Hi,
bei einer Bio-Co2 Anlage würde ich auch eine Paffrathschale beforzugen. Diese kompensiert die Produktionsschwankungen, da dass übeschüssige Co2 einfach überläuft.

Ich bin mit dieser Befestigung sehr zufrieden:
http://www.aquaristik-live.de/technik-f5/bastel-ecke-t13992-s45.html

Wenn du das garnicht willst, könntest Du auch den Lindenholzausströmer im Heizerkasten versuchen.

In jedem Fall würde ich einen Co2 Dauertest ins Becken hängen um die Funktionalität zu überprüfen.

Gruß Martin
 

black-avenger

Mitglied
Hi Martin,

das mit der Kompensation der Produktionsschwankungen über die Paffrathschale ist mir bekannt, deinen Bericht zur PRS hab ich auch gestern abend noch gelesen. Ich hab aber durch Beckengröße und Aufstellortbedingt wirklich Probleme eine PRS anzubringen. Egal wie, sobald ich ins Becken fasse wird das Teil im Weg sein und sich verabschieden, daher für mich bei der Beckengröße und dem Standort leider keine Option.

Das mit dem Lindenzolzausströmer ist prinzipiell 'nen Versuch wert, die Teile kosten ja nix. Im Dennerle Bio CO2 Set ist ja so oder so ein Flipper dabei, da könnte ich dann auch mal sofern Interesse besteht vergleichen wie sich der Dauertest verhält.
Weiß jemand wieviel "Druck" so'n Lindenholzausströmer braucht, damit er richtig funktioniert? Wenn ich das mit Bio CO2 von vornerein begraben kann wärs natürlich öde.
Allerdings ist die Bio Sache wohl nur 'ne Übergangslösung. Sobald das Becken anständig durchbepflanzt ist, wird wohl Druckgas kommen. Ist mir fürs erste Antesten doch zu teuer ;)

Dauertest hängt im Übrigen schon seit ein paar Wochen drin, damit ich seh wie schnell nach dem Wasserwechsel das CO2 wieder draußen ist.

Tjo Heiko, mir wäre ein Becken mit 3-facher Größe auch lieber, da hätte ich eher weniger "Optikprobleme" mit den sichtbaren Einbringungsmethoden :D Aber warum einfach, wenns auch kompliziert geht ;)

Grüße
Thomas
 

black-avenger

Mitglied
Aloahe,

kurzer Zwischenbericht. Ich hab mir am Freitag die Bio 120 von Dennerle zugelegt. Bis ich gestern das Haus um 21 Uhr verlassen hatte, war noch nichts von einem Gärprozess zu sehen. Nach 24h ohne Einsetzen der Gärung hab ich nochmal Trockenhefe hinzugegeben + etwas Zucker. 5 Stunden später, also 21 Uhr war immer noch nix. Jetzt muss ich mich halt telefonisch unterrichten lassen wies ausschaut.

Die Wahl des Einwaschgeräts ist zunächst auf den mitgelieferten Flipper gefallen, hab eine Stelle gefunden, an welcher er mich nicht sonderbar stört und hatte nach dem Bodengrundwechsel am Freitag nimmer sonderlich Lust und Muse noch den Filter auseinaner zu nehmen, um den Schlauch an den Schwämmen nach unten durchzuleiten. Wird aber in meinen Semesterferien sicher noch probiert denke ich.
Bin dann auch mal gespannt welche Blasenzahl mit dem Dennerle Bio CO2 zu erwarten ist. Von 6-10 spricht die Verpackung, bis gestern abend war ich bei ... 0 :mrgreen:

Ich schreib dann mal wies aussieht, wenn ich Donnerstag abend wieder zu Hause bin.

Grüße
Thomas
 
Hey,

bei meinem 60er Set hat die Gärung auch erst nach 2 Tagen losgelegt. Am 120er habe ich mittlerweile eine 1,5l Flasche mit dem Tortengussrezept. Blasenzahl sieht recht gut aus, dürften so um die 20-25 sein. War gestern zu faul, mal genau zu zählen.

mfg
danny
 

black-avenger

Mitglied
So, Vollzugsmeldung. Hab eben angerufen. Aktuell zwischen 6 und 8 Blasen / Minute. Nicht unbedingt viel, aber weiter im Konzept.

Soweit ich das am Telefon vernommen habe, bleiben die CO2 Blasen allerdings im Flipper hängen. Untem vom Blaseneinstieg in die Steigleiter laufen die Blasen wohl noch vor, bis zur Kehrtwende ab der es dann wieder Richtung Saugnäpfe geht. Dort sammeln sich dann so viele Blasen, bis es sich bis zur nächsten Kehrtwende staut und dann in einem Rutsch als große Blase nach oben.

Das Becken steht gerade, daher möchte ich einen "schiefen Flipper" ausschließen. Lt. Anleitung müsste sich da noch ein Biofilm bilden, an dem die Blasen entlang gleiten? Inwieweit stimmt das, und inwieweit könnte das mit dem hängen bleiben der Blasen zu tun haben?
Hoffe mal, dass sich das noch irgendwie gibt, ansonsten muss es halt bis Donnerstag abend so weiterlaufen. Vorher bin ich leider nicht wieder beim Becken...

Grüße
Thomas
 

black-avenger

Mitglied
Nachdem eine Woche nach Start der Flasche die Blasenzahl bei 15-20 / Minute lag, ist sie inzwischen bei 5-6 pro Minute angekommen. Natürlich frage ich mich jetzt, ob das schon das Ende ist. Die Anlage läuft seit knapp 2 1/2 Wochen.
Kann es sein, dass die Produktion bereits jetzt merklich abflacht? Mein Indikator wird inzwischen auch deutlich tiefgrüner als die Wochen davor. Sprich es ist definitiv weniger CO2 im Wasser als davor.

Naja, werde weiter berichten wies läuft.

Grüße
Thomas
 

black-avenger

Mitglied
Aloahe,

am Samstag morgen war der erste neue Ansatz fällig, mit 2-3 Blasen pro Minute wollte ich nicht mehr rumlurchen. Die Dennerle Flasche war schneller erledigt, als ich es vermutet hätte.

Habe nun als Ansatz 100g Zucker in 300ml Wasser gelöst, dazu noch 1/2 TL Trockenhefe. Aber damit in die Dennerle Flasche, noch bis zur Markierung mit Wasser befüllt und ab dafür. Samstag ging es nach 1,5h mit mageren 5 Blasen / Minute los, aktuell liege ich bei ~20 B/min, womit ich super leben kann.

Der starke Leistungsverlust in der letzten Woche ist aber auch nicht weiter tragisch da sowieso belüftet wurde aufgrund Medikamentengabe. Umso wichtiger wars mir, dass es nach Abschalten der Membranpumpe wieder richtig losblubbert ;)

Grüße
Thomas
 
Moin Moin allerseits,

wollte mal fragen ob ihr das Co2 auch nachts einspeist ?? Und ob ihr die Menge des Co2 nur über die Blasenmenge kontrolliert.

LG Joe
 

black-avenger

Mitglied
Ja, wird auch Nachts ins Becken eingebracht. Sofern man keine Lust auf größeren Aufwand hat, ist das auch kaum anders möglich.

Möglichkeit zum Abstellen nachts wäre ein Y-Stück mit Hahn, damit man nachts das CO2 in die Umgebung entlässt. Wird u.U allerdings mit anständigem Hefe/Alkoholgeruch einhergehen.

Kontrolle der zugeführten Menge über die Blasenzahl? Bei Bio CO2 nicht möglich. Was kommt, das kommt - Regulierung wie bei der Druckgasanlage ist kaum möglich. Einzige Möglichkeit der Korrektur wenn sich mal zuviel CO2 im Becken befinden sollte, ist das kurzzeitige Einschalten einer Membranpumpe um das CO2 aus dem Wasser auszutreiben.

Grüße
Thomas
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Hallo,
wingfu schrieb:
Und ob ihr die Menge des Co2 nur über die Blasenmenge kontrolliert.
bei Bio-CO2 kann man die "Einwaschmenge" am ehesten über die Verwendung einer Paffrathschale beeinflussen. Je nach Größe der Kontaktfläche CO2 <-> Wasser wird mehr oder weniger CO2 ins Wasser übergehen. Auch Schwankungen in der Bio-CO2-Produktion kann man damit ausgleichen, da das CO2 in der Paffrathschale zum Teil "gespeichert" wird.

Viele Grüße
Roman
 
Hallo,

erstmal danke für die schnellen Antworten.
Ich hatte Angst dass ich Nachts einfach zuviel Co2 ins Becken gebe, aber die Idee, Nachts über einen Sprudelstein Sauerstoff zuzugeben finde ich gut. Man kann eine Überdosierung zwar über den PH feststellen, aber dann ist es ja wahrscheinlich schon zu spät.
Die Paffrathschale hört sich auch gut an, aber sollten die Co2 Blasen nicht zerplatzen um eine Verbindung mit dem Wasser einzugehen???? Oder ist es so dass Co 2 sich auch ohne Zerplatzen langsam ins Wasser diffundiert ??
Bleibt die Frage welche Methode effektiver ist.

Ach so, meine Becken ist 40x25x25 und somit sehr empfindlich gegen Pflegefehler wie ihr sicherlich alle wisst.

Gruß Joe
 

black-avenger

Mitglied
So, dieses Wochenende war leider schon der nächste Ansatz fällig. Die Produktion hat sich binnen 3 Tagen von recht konstant 20 Blasen / Minute auf 2 Blasen pro Minute verringert.

Also neuer Ansatz - Rezeptur dieselbe wie beim letzten Mal, nur etwa 10g mehr Zucker. Hefemenge auch nur unwesentlich höher - desweiteren original Dennerle Flasche.
Ergebnis - schon seit einem Tag 60 Blasen / Minute :shock:

Beim letzten Ansatz war das ganze mit 10 Blasen / Minute angelaufen und hatte sich dann binnen 2 Tagen auf 20 / Minute einreguliert. Ich hoffe, dass sich der Ansatz noch nach unten korrigiert irgendwie, ansonsten kann ich in einer Woche schon wieder neu ansetzen. Aber nu kann ich mal schauen ob sich der deutlich erhöhte CO2 Gehalt irgendwie weiter positiv auf den Pflanzenwuchs auswirkt :mrgreen:

Grüße
Thomas
 


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