Henny
Mitglied
Hallo Ihr,
in allen meinen Aquas habe ich fast ausschließlich Wurzelzehrer. Stengelpflanzen habe ich nicht mehr und möchte sie auch nicht mehr haben. Die Aquas sind alle dicht bepflanzt.
Ich habe überall in verschiedenen Sorten:
Cryptocorynen
Anubias
Echinodoren
Javafarne
Vallisnerien
flutendes Hornkraut
Schwimmpflanzen (weiß nicht, wie die heißen, sehen wie große Entengrütze aus)
Extrem schnellwachsend sind die Vallisnerien, das Hornkraut und die Schwimmpflanzen.
Die Pflanzen wachsen alle super, die Algen leider auch. In allen Aquas habe ich mit Bartalgen zu kämpfen, in zwei Becken haben sich inzwischen auch Pinselalgen dazugesellt. Die Bartalgen machen mir echt die Pflanzen kaputt. Besonders die Valisnerien, die ich gekürzt habe, sind ganz stark befallen und gammeln dann an den Enden, wo die Bartalgen sitzen, ab. Neue Triebe wachsen wie Hulle ohne Algenbefall - sobald sie gekürzt sind - selbes Spiel.
Besonders dort, wo der Filterausfluss ist, gedeien die Algen durch den Sauerstoff vorzüglich - aber deswegen kann ich ja nicht den Filter ausstellen!
Irgendwas stimmt mit meinem Systhem offensichtlich nicht. So geht das nicht weiter!
Unter dem Kies/Sand habe ich Bodendünger, der ist aber inzwischen ausgelutscht. Ich würde den auch nie mehr nehmen, nun ist er aber drin. Also habe ich unter die Pflanzen Düngekugeln geschoben.
Ich dünge ansonsten mit dem Dennerle-Systhem - alle zwei Wochen nach Anleitung im Wechsel Flüssigdünger (V30) und Eisentabletten.
Früher habe ich auch Tagesdünger zugegeben, aber dann sagte man mir hier, dass ich damit hauptsächlich die Algen gut versorge, weil Wurzelzehrer den Dünger im Wasser gar nicht richtig verwerten können. Deswegen habe ich die Tagesdüngung eingestellt. Das ist ca. ein halbes Jahr her. Das Algenwachstum ist dadurch aber nicht geringer geworden.
CO2 habe ich zu wenig. Gemäß Tabelle 9 mg/l. Der Langzeittest ist türkis. Eine Bio-CO2-Anlage wartet immer noch auf ihren Einsatz. Eine andere Anlage habe ich inzwischen auch (gebraucht von einer Freundin gekauft). Demnächst soll es damit endlich mal losgehen.
Ein weiteres Thema ist die Nitrat-Düngung. Thomas (Black-Avenger) propagiert hier immer Nitrat als wichtigen Dünger, der meistens verkannt wird - hallo Thomas! Ich glaube, der von ihm empfohlene Wert liegt bei 10 mg/l, das müsste ich in seinen Beiträgen aber noch mal genau nachlesen.
Zu der Nitratdüngung fallen mir spontan zwei Fragen ein:
1. Wann sollte der empfohlene Wert erreicht sein? Direkt nach einem WW? Wenn ich dann den nächsten WW erst zwei Wochen später vornehme (was bei mir aus Zeitgründen leider regelmäßig vorkommt), dann ist der Nitratwert bis dahin doch noch erheblich gestiegen. Wirkt sich das nicht negativ auf die Fische aus?
2. Wenn Wurzelzehrer den Flüssigdünger nicht verwerten können, können sie dann trotzdem Nitrat aufnehmen?
Thomas, auf Deinen Beitrag bin ich an dieser Stelle besonders gespannt!
Desweiteren ist natürlich die Beleuchtung ein Thema. Ich beleuchte täglich 10 Stunden (von 14 bis 24 Uhr).
In den Becken, die mich zur Zeit algenmäßig am meisten interessieren, habe ich
im 200er:
Am 27.04.2010 Sylvania Grolux T8 (30 W, 89,5 cm lang, 26 cm Durchmesser) nach hinten gesetzt.
Am 16.05.2010 Sylvania Daylightstar (30 W, 90 cm lang, 26 cm Durchmesser) nach vorne gesetzt.
im 112er:
Am 17.04.2010 Sylvania Grolux T8 (18 W, 59 cm lang, 26 cm Durchmesser) nach hinten gesetzt.
Am 03.05.2010 Sylvania Daylightstar (18 W, 60 cm lang, 26 cm Durchmesser) nach vorne gesetzt.
Sind die Röhren zu alt?
Ist die Beleuchtungszeit suboptimal?
Ist eine Mittagspause empfehlenswert?
Es kommen sicherlich noch weitere wichtige Faktoren hinzu. Jetzt mache ich an dieser Stellle für heute aber mal einen Punkt und freue mich schon mal auf Eure Hilfestellungen/Anregungen.
Viele Grüße von Henny
in allen meinen Aquas habe ich fast ausschließlich Wurzelzehrer. Stengelpflanzen habe ich nicht mehr und möchte sie auch nicht mehr haben. Die Aquas sind alle dicht bepflanzt.
Ich habe überall in verschiedenen Sorten:
Cryptocorynen
Anubias
Echinodoren
Javafarne
Vallisnerien
flutendes Hornkraut
Schwimmpflanzen (weiß nicht, wie die heißen, sehen wie große Entengrütze aus)
Extrem schnellwachsend sind die Vallisnerien, das Hornkraut und die Schwimmpflanzen.
Die Pflanzen wachsen alle super, die Algen leider auch. In allen Aquas habe ich mit Bartalgen zu kämpfen, in zwei Becken haben sich inzwischen auch Pinselalgen dazugesellt. Die Bartalgen machen mir echt die Pflanzen kaputt. Besonders die Valisnerien, die ich gekürzt habe, sind ganz stark befallen und gammeln dann an den Enden, wo die Bartalgen sitzen, ab. Neue Triebe wachsen wie Hulle ohne Algenbefall - sobald sie gekürzt sind - selbes Spiel.
Besonders dort, wo der Filterausfluss ist, gedeien die Algen durch den Sauerstoff vorzüglich - aber deswegen kann ich ja nicht den Filter ausstellen!
Irgendwas stimmt mit meinem Systhem offensichtlich nicht. So geht das nicht weiter!
Unter dem Kies/Sand habe ich Bodendünger, der ist aber inzwischen ausgelutscht. Ich würde den auch nie mehr nehmen, nun ist er aber drin. Also habe ich unter die Pflanzen Düngekugeln geschoben.
Ich dünge ansonsten mit dem Dennerle-Systhem - alle zwei Wochen nach Anleitung im Wechsel Flüssigdünger (V30) und Eisentabletten.
Früher habe ich auch Tagesdünger zugegeben, aber dann sagte man mir hier, dass ich damit hauptsächlich die Algen gut versorge, weil Wurzelzehrer den Dünger im Wasser gar nicht richtig verwerten können. Deswegen habe ich die Tagesdüngung eingestellt. Das ist ca. ein halbes Jahr her. Das Algenwachstum ist dadurch aber nicht geringer geworden.
CO2 habe ich zu wenig. Gemäß Tabelle 9 mg/l. Der Langzeittest ist türkis. Eine Bio-CO2-Anlage wartet immer noch auf ihren Einsatz. Eine andere Anlage habe ich inzwischen auch (gebraucht von einer Freundin gekauft). Demnächst soll es damit endlich mal losgehen.
Ein weiteres Thema ist die Nitrat-Düngung. Thomas (Black-Avenger) propagiert hier immer Nitrat als wichtigen Dünger, der meistens verkannt wird - hallo Thomas! Ich glaube, der von ihm empfohlene Wert liegt bei 10 mg/l, das müsste ich in seinen Beiträgen aber noch mal genau nachlesen.
Zu der Nitratdüngung fallen mir spontan zwei Fragen ein:
1. Wann sollte der empfohlene Wert erreicht sein? Direkt nach einem WW? Wenn ich dann den nächsten WW erst zwei Wochen später vornehme (was bei mir aus Zeitgründen leider regelmäßig vorkommt), dann ist der Nitratwert bis dahin doch noch erheblich gestiegen. Wirkt sich das nicht negativ auf die Fische aus?
2. Wenn Wurzelzehrer den Flüssigdünger nicht verwerten können, können sie dann trotzdem Nitrat aufnehmen?
Thomas, auf Deinen Beitrag bin ich an dieser Stelle besonders gespannt!
Desweiteren ist natürlich die Beleuchtung ein Thema. Ich beleuchte täglich 10 Stunden (von 14 bis 24 Uhr).
In den Becken, die mich zur Zeit algenmäßig am meisten interessieren, habe ich
im 200er:
Am 27.04.2010 Sylvania Grolux T8 (30 W, 89,5 cm lang, 26 cm Durchmesser) nach hinten gesetzt.
Am 16.05.2010 Sylvania Daylightstar (30 W, 90 cm lang, 26 cm Durchmesser) nach vorne gesetzt.
im 112er:
Am 17.04.2010 Sylvania Grolux T8 (18 W, 59 cm lang, 26 cm Durchmesser) nach hinten gesetzt.
Am 03.05.2010 Sylvania Daylightstar (18 W, 60 cm lang, 26 cm Durchmesser) nach vorne gesetzt.
Sind die Röhren zu alt?
Ist die Beleuchtungszeit suboptimal?
Ist eine Mittagspause empfehlenswert?
Es kommen sicherlich noch weitere wichtige Faktoren hinzu. Jetzt mache ich an dieser Stellle für heute aber mal einen Punkt und freue mich schon mal auf Eure Hilfestellungen/Anregungen.
Viele Grüße von Henny