So, um hier nichts falsches zu erzählen, habe gerade knapp zwei Stunden mit 3 Wasseranbietern in Potsdam, Berlin und Potsdam Mittelmark gesprochen, ausserdem mit Laboren die die Werte für die o.g. Anbieter ermitteln.( Bloss nicht fragen, wohin man da überall verbunden wird :roll: )
Die Fragen waren: in wie weit Clor und Phoshat dem Trinkwasser zugeführt wird und wie man diese wieder "austreibt".
Der Potsdamer Anbieter konnte keine konkrete Aussage machen.
Die Dame hat rumgestammelt und war vollig unkompetent. (Namen werden nicht erwähnt), danke, und dieses Wasser muss ich trinken.
Über Umwege (google/gelbeseiten) habe ich dann die Tel.Nr. des Labores herausbekommen, welches auch die Analysen "meines" Wassers durchführt.
Die Laborleiterin gab mir folgende Auskunft: Bei Oberflächenwasser, wie z.B. aus Talsperren kann es vorkommen, dass leicht geclort wird. Jedoch ist die Dosierung so gering, dass es sich im Leitungsnetz verliert. Das meiste, in Deutschland angebotene, Trinkwasser kommt aus Tiefbrunnen. Dort ist die Wasserqualität so überragend das nur über Langsamfilter gefiltert wird und kein Clor zugestetzt wird.
Jedoch kann es bei Wartungsarbeiten an Wasserspeichern o.ä. zu kommen das doch geclort wird. In solch einem Fall, wird jedoch die betroffene Bevölkerung vorher informiert.
Das Austreiben des Clores ist nur unter hohen Kosten mit einem sehr langssamfahrenden Aktivkohlefilter möglich. Also für einen normal AQrianer nicht möglich. Desweiteren habe ich geziehlt nachgefragt, ob denn das Auslassen per Dusche in hohem Bogen das Clor austreiben kann. Das ist ihrer Ansicht nicht möglich, auch das "stehenlassen" des Wasser hilft nicht weiter, da das Clor schon in gesättigter Form vorliegt.
Zum Phoshat sagte sie, dass es im Trinkwasser nicht vorkommt und wenn dann "nicht nachweisbar" ist. Wollte mir dann noch weiss machen, das die Trinkwasserverordnung zum Phoshat einen "nicht nachweisbaren" Grenzwert hat. Von 6,7mg/L hat sie nicht gehört und extra noch in einer Liste nachgeschaut. In meiner WW Tabelle sind auch die Grenzwerte aufgeführt, jedoch hat man Phosphat einfach mal weggelassen. :evil:
Wie kann dann aber sowas sein?:
"Grenzwerte der TrinkwV 2001: 6,7 mg/l. Im Krefelder Trinkwasser wird Phosphat schutzschichtbildend und härtestabilisierend eingesetzt. In Hüls wird Phosphat in einer Konzentration von circa 1 mg/l zentral zudosiert. Im übrigen Stadtgebiet wird kein Phosphat eingesetzt."
Quelle: *http://www.swk.de/Privatkunden/Trinkwasser/Glossar.jsp#t24
Hans J. Krause schreibt auch einen Grenzwert von 6,7mg/L beim Phosphat.
Phosphat ist nur durch eine Phoshat-Fällung heraus zubekommen. Also als AQrianer unmöglich, laut ihrer Aussage.
Sämliche andere Vorredner bestätigten ihre Aussagen (das was sie wußten :? ) bis auf den Grenzwert bei Phosphat wo sie mit mir einer Meinung waren. Ansonsten hatten die aber alle weniger Ahnung, als die Labortante.
Die Labortante aus Potsdam Mittelmark ist erst nächste Woche ereichbar.
Vetretung? -nicht ausreichend kompetent- die Antwort. Also nächste Woche noch mal nachhaken.
Das Labor für die Berliner Wasserbetriebe(sehr freundlich) hat leider nur den AB geschaltet. Dort habe ich raufgesprochen und warte noch auf Rückruf (haha, muss ich ja eh selbst anrufen). Die Wasserbetriebe bekommen aber auch keine Verbindung (ich habe die direktnummer

)
Das Edit zu diesen Telefonaten kommt dann noch.
Zum Sauerstoff, das habe ich selber schon festellt.
Wenn man das Wasser aus dem Hahn nimmt und direkt in den Eimer laufen lässt und es dann ins AQ kippt, bilden sich viele kleine Sauerstoffbläßchen. Diese setzen sich an Einrichtungsgegenständen u.a. ab. In kleiner Größe können sie sich auch auf den Kiemen der Fische absetzen und ihnen die Atmung erschweren, bzw. kann es zum Atmungsstillstand kommen. Zu sehen, wenn der Fisch von aussen mit Sauerstoffblasen zugesetzt ist.
Lässt man nun das Wasser im hohen Bogen durch die Duschbrause in den Eimer und kippt es dann ins AQ, findet man nur eine ganz geringe Anzahl dieser Sauerstoffbläßchen auf der Einrichtung.
Nicht zu vergessen, dass der extra zugeführte Sauerstoff schlecht für´s Pflanzenwachstum ist.
Vielleicht kann der Eine oder Andere auch mal den Wasserwerken und Laboren auf den Sack gehen, damit wir mehrere verlässliche Aussagen bekommen.
Schön wäre es, wenn sich der User der im Wasserwerk arbeitet hierzu auch noch äußern könnte :wink: .
bis denne
Clor wir nur eingestetzt, wenn es zu biologischen Verunreinungen kommt. Und dann auch