Aufgeben oder Durchhalten !

Aufgeben oder Durchhalten !


Dieser Erfahrungsbericht soll allen die kurz vor dem Aufgeben sind Mut machen ihr schönes Hobby weiter zu führen.
Ich weis was Ihr durch gemacht habt, denn ich spreche aus eigener Erfahrung.
Es lohnt sich.
Der Beginn der Aktion Aquarium begann bei mir im Mai 2009.
Der Kauf der kompletten Anlage sollte mit einem privaten und erfahrenem Aquarianer getätigt werden und nicht sich auf das Verkaufsgespräch mit dem Verkäufer beschränken.
Ich möchte jetzt nicht näher auf den Kauf der einzelnen Komponenten hier eingehen, aber nur einige grundlegende Elemente erwähnen.
Wichtig ist die die Größe b.z.w. der Bruttoinhalt des Beckens.
Je größer das Bruttovolumen desto leichter habt Ihr’s bei der Pflege.
Sorgt für einen stabilen Unterschrank, wenn möglich aus wasserfestem Holz,
also kein Spanplattenunterbau.
Fünf Liter ausgelaufenes Wasser reichen um den Unterschrank für immer zu zerstören.
Ebenfalls empfehle ich eine Außenfilteranlage der Größe des Beckens angepasst.
Ihr habt es leichter mit der späteren Reinigen der Filteranlage und müsst nicht jede Woche im Becken hantieren.
Bei der Beleuchtung scheiden sich die Geister, ich habe mich für ein Fertigbecken von 180 Liter Brutto entschieden bei dem die Abdeckung mit integrierter Beleuchtung und Normleuchtstofflampen komplett war.
Die Röhren können später nach gewünschter Farbtemperatur ausgetauscht werden.
Bei der Heizung für das Becken habe ich die Erfahrung machen müssen,
dass ein einfacher geregelter Heizstab völlig ausreicht.
Sollte jetzt jemand einwenden, ja aber ein Bodenfluter ( Bodenheizung ) ist mindestens genauso wichtig habe ich eine andere Erfahrungen machen müssen.
Zuerst die schlechten:
Ihr bekommt im Sommer erhebliche Wärmeprobleme mit dem Wasser des Beckens und zusätzliche Steuergeräte kosten ein Schweine Geld.
Zweitens, die Bepflanzung und ein späteres Ändern der selben wird extrem (wegen der Bewurzelung ) schwierig.
Mir ist es trotz größter Vorsicht gelungen den Bodenfluter dabei zu killen.
So und jetzt der gute Grund für einen Bodenfluter.
Die Pflanzen wachsen schneller an und der Boden wird durch das aufsteigende warme Wasser durchflutet und bekommt frisches saustoffreiches Wasser wieder zu geführt.
Dieses hat zu Folge das keine Fäulnis im Kiesboden ( und nur hier darf der Bodenfluter eingesetzt werden ) eintreten kann.
Ob dabei der Kiesboden noch als zusätzliches Filter arbeitet, wage ich hier zu bezweifeln da durch das aufsteigende Wasser ja auch Schwebeteilchen mit aus dem Boden gerissen werden.
Den gleichen Effekt ( verhindern von Fäulnis )bekommt ihr aber auch bei sparsamer Fütterung der späteren Bewohner.
( Ich füttere einmal am Tag, vorzugsweise am Abend ca. eine Stunde vor Ausschalten der Beleuchtung.
So brauche ich mich nicht ärgern über die leichte Trübung des Wasser’s nach dem Füttern.
Am nächsten Morgen ist das Wasser dann wider Kristall klar. )

Bei der Frage welche Bepflanzung, fragt Euren Begleiter.
Ich habe eine Mischung aus schnell wachsenden anspruchslosen und anspruchsvolleren Pflanzen gewählt.
Die Mischung etwa 50/50 Prozent.
Nehmt bei der Bepflanzung Rücksicht auf die Lebensgewohnheiten der späteren Bewohner.
Was wichtig ist, ist Temperaturverträglichkeit der Pflanzen untereinander.
Ihr findet an jeder Pflanze eine Temperaturangabe.
Für die Ernährung der Pflanzen habe ich für mich so entschieden:
Vor einbringen des Bodengrunds eine Schicht Bodendünger und darauf den eigentlichen Bodengrund.
Düngung beim späteren Betrieb mit Tagesdünger ( A1-NPK ) nach Gebrauchsanleitung, sowie eine Bio-CO² Anlage die Ihr später selbst regenerieren könnt.
Rezepte dafür gibt es im Internet genug.
Wer sein Becken später leicht überbesetzt hat, wird die Erfahrung mit einem CO²-Tester machen, das die Fische genug CO² selbst produzieren.
Habt Geduld mit dem Wachstum eurer Pflanzen, sie brauchen einige Zeit sich einzugewöhnen und werden auch hässlich nach dem abwerfen einiger Blätter aussehen.
Was jetzt falsch wäre, ist anzunehmen die bekommen nicht genug Nährstoffe also noch Dünger zusätzlich rein geben.
Dieses ist absolut falsch.
Ihr bekommt dann ein Problem mit Algen und die sind eine echte Plage.
Also weniger ist hier genug.
Ich persönlich würde auch sehr genau generelle einschlägige Infos aus dem Internet auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen.
Hier werden durch viele Halbwahrheiten und mangelndes Wissen sehr viele Aussagen getroffen die die eventuellen Probleme noch verschlimmern.

So habt Ihr jetzt alles aufgebaut und eingerichtet, beginnt die entsetzlichste Zeit für Euch.
Ihr müsst dem Biotop eine Einlaufphase gestatten und zwar ohne Tiere.
Um dieses in relativ kurzer Zeit zu schaffen, ( Zirka 5 Wochen ) fragt Euren beratenden Aquarianer nach einer Schlammprobe aus seinem Filter.
Damit setzt Ihr den Grundstock für einen Bakterienstamm der für gesundes Wasser sorgt.
Gelegentliche Füttern ohne Besatz empfiehl sich eigentlich von selbst, da die Mikroorganismen ja auch Nahrung brauchen.
So nach dieser Zeit könnt Ihr jetzt ( nö noch keine Fische ) erst einmal die Wasserqualität prüfen.
Wichtige Wasserwerte die unbedingt eingehalten werden müssen sind:
Temperatur
Ph-Wert
Kh-Wert
Gh-Wert
Nitrat-Wert
Nitrit-Wert
Eisentest
Regelmäßiger Teilwasserwechsel, pro Woche 30% der Gesamtmenge.

Mittel zum Testen gibt es im einschlägigem Fachhandel.
Wenn das Becken richtig eingelaufen ist ( ca. ½ Jahr ), werdet Ihr merken das einige Werte fortan vernachlässigt werden können.
Das entbindet Euch aber nicht, hin und wieder die gesamten Werte trotzdem zu überprüfen.
Bitte nicht über die Preise erschrecken, denn ein Aquarium zu pflegen bedeutet auch wie bei allen Hobbys Geld ausgeben.
Sind nun alle Wasserwerte innerhalb der der Toleranzgrenzen die die Pflanzen und Tiere in Eurem Becken brauchen kommt endlich der Startschuss zur Besetzung.
Auch hier gilt vorher schlau machen.
Eure Tiere sollten möglichst aus einem Gebiet kommen aber mindestens untereinander verträglich sein.
Es gibt hier wunderbare Internetseiten die bebildert Auskunft über fast jeden Fisch und deren Lebensgewohnheiten geben.
Ich habe mich für ein Gesellschaftsbecken mit hauptsächlichen Bewohnern aus Südamerika entschieden.
Eine Präsentation von meinem Aquarium hier im Anschluss.
Fazit:
Lasst Euch nicht verrückt machen durch viele falsche Ratschläge.
Beherzigt durchgehend meinen Rat, sowenig wie möglich besser überhaupt nicht chemische Mittel einsetzen.
Nicht alles zu kaufen was angeboten wird.
Mit einfachen Mitteln arbeiten, es muss nicht immer das teuerste sein.
Geduld bewahren, denn im Aquarium sichtbare Erfolge zu erzielen dauert erfahrungsgemäß immer sehr lange, aber es lohnt sich.
Lasst Euch nicht entmutigen,Rückschläge gibt es immer wieder aber Eure inzwischen gesammelten Erfahrungen werden Euch helfen diese zu überwinden

Amazonasjunky


Meine Wasserwerte:

Wassertemperatur: 26,5 C°
Ph : 6,5
Kh : 2
Gh : 4
NO² : < 0,01
NO³ : 6,5
Fe : > 0,05
CO² : 23

Bepflanzung:

Ceratopteris thalictroides-Feinblättriger Hornfarn

Echinodorus bleheri-Grosse Amazonas – Schwertpflanze

Hemigraphis colorata-Rotblättriges Noppenblatt

Lysimachia nummularia - Grünes Pfennigkraut

Microsorum pteropus-Javafarn

Rotala rotundifolia- Kleinblättrige Rotala

Shinnersia rivularis - Mexikanisches Eichenblatt

Vallisneria tortifolia - Kleine Schrauben – Sumpfschraube


Meine Aquariumbewohner:

4 Spitzmaulkärpflinge Bzw. White Molly
1 Spitzmaulkärpfling Bzw. Black Molly
5 Siamesische Rüsselbarben (Crossocheilus siamensis)
2 Orangeflossenpanzerwels ( Corydoras Sterbai Panzerwels )
7 Roter Phantomsalmler (Hyphessobrycon sweglesi)
24 Neonsalmler (Paracheirodon innesi)
4 Netzschmerlen (Botia almorhae)
3 Bänder Panzerwels ( Corydoras schwartzi )
3 Zebra Rennschnecke
1 Feuerschwanz (Epalzeorhynchos bicolor)
3 Brillantsalmler ( Monkhausia pitteri )
7 Schmucksalmler ( Hyphessobrycon rosaceus )
8 Zitronensalmler (Hyphessobrycon pulchripinnis )

Bruttovolumen 180 Liter
 

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bierteufel

Mitglied
Hallo

Was willst du mit diesem Bericht sagen?

Der beste Weg zur Fischsuppe?
Wenn es ein Ratgeber/Wegweiser sein soll und am Ende dieser Besatz bei 180 Liter raus kommt:
4 Spitzmaulkärpflinge Bzw. White Molly
1 Spitzmaulkärpfling Bzw. Black Molly
5 Siamesische Rüsselbarben (Crossocheilus siamensis)
2 Orangeflossenpanzerwels ( Corydoras Sterbai Panzerwels )
7 Roter Phantomsalmler (Hyphessobrycon sweglesi)
24 Neonsalmler (Paracheirodon innesi)
4 Netzschmerlen (Botia almorhae)
3 Bänder Panzerwels ( Corydoras schwartzi )
3 Zebra Rennschnecke
1 Feuerschwanz (Epalzeorhynchos bicolor)
3 Brillantsalmler ( Monkhausia pitteri )
7 Schmucksalmler ( Hyphessobrycon rosaceus )
8 Zitronensalmler (Hyphessobrycon pulchripinnis )

dann disqualifiziert der Besatz schon den "Ratgeberschreiber".

5 verschiedene Salmlerarten teilweis nicht einmal in Gruppenstärke?
2 Verschiedene Panzerwelsarten einmal 3 von einer Art einmal ein Paar?
Dazu auf dem Boden 4 Netzschmerlen, 5 Rüsselbarben und 1 Feuerschwanz.

Der Besatz ist mit das schlimmste, was hier im Forum lange vorgestellt wurde.

Das Thema zu deinem Beitrag verstehe ich im Zusammenhang mit dem Inhalt deines Post auch nicht?

Was willst du?

Als Thema wäre "Wie komme ich zur Fischsuppe in 4 Monaten" deutlich passender gewesen.
Du postulierst hier Regeln / Leitpunkte
Eure Tiere sollten möglichst aus einem Gebiet kommen aber mindestens untereinander verträglich sein.
die du selbst komplett ignorierst ...

@Vorposter: 180 Liter

Gruß Arne
 
Hallo Junky (ich darf Dich doch so nennen?),

Ich persönlich würde auch sehr genau generelle einschlägige Infos aus dem Internet auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen.
Hier werden durch viele Halbwahrheiten und mangelndes Wissen sehr viele Aussagen getroffen die die eventuellen Probleme noch verschlimmern.

Stimmt!

Und genau das sollte man bei Deinem Beitrag auch tun!

Beste Grüße
Martin
 
Hallo!

Vorweg... ja, ich bin Anfänger, mein erstes Becken läuft gerade erst ein, und ich hab noch nicht viel Ahnung, obwohl ich mich eingelesen haben.

Aber dass dieses Becken eindeutig überbesetzt ist, das sehe sogar ich.
Warum denn soooo viele verschiedene Arten? Und, wie Arne schon schrieb, dann teilweise auch noch Gruppentiere zu dritt...

Meiner Meinung nach ist das kein Ratgeber, eher eine Anleitung, wie man es nicht machen sollte. :frech:

So viel dazu.

Allerdings muss ich trotzdem sagen, dass das Becken eigentlich (bis auf die Fischsuppe) sehr schön ist, ich meine gestalterisch.

LG Jan
 


hi,

habe erst vor kurzen den besatz meines 180l beckens hier im forum prüfen lassen.

ich hab mich vorher schon eingelesen und bin dann

bei 20 sumatras und 10 zebraschmerlen

geblieben, weil alles andere zuviel und zu durcheinander wäre.

was ich dort oben an besatz, für ein 180l becken lese, is ein bissl fern ab von jeder struktur, verträglichkeit und artgerechten haltung, soweit ich das beurteilen kann.


mfg
matze
 
Hallo Junky,

Amazonasjunky schrieb:
Aufgeben oder Durchhalten !

Dieser Erfahrungsbericht soll allen die kurz vor dem Aufgeben sind Mut machen ihr schönes Hobby weiter zu führen.
Ich weis was Ihr durch gemacht habt, denn ich spreche aus eigener Erfahrung.
Es lohnt sich.
Der Beginn der Aktion Aquarium begann bei mir im Mai 2009.

Du bist also 4-5 Monate dabei und willst nun schildern was man so alles verkehrt machen kann?

Der Kauf der kompletten Anlage sollte mit einem privaten und erfahrenem Aquarianer getätigt werden und nicht sich auf das Verkaufsgespräch mit dem Verkäufer beschränken.

Das ist durchaus sinnig, wenn es denn ein erfahrener Aquarianer ist.

Ich möchte jetzt nicht näher auf den Kauf der einzelnen Komponenten hier eingehen, aber nur einige grundlegende Elemente erwähnen.
Wichtig ist die die Größe b.z.w. der Bruttoinhalt des Beckens.

Du irrst da leider.

Je größer das Bruttovolumen desto leichter habt Ihr’s bei der Pflege.

Nein, definitiv nicht. Kleine Aquarien lassen sich besser pflegen.
Man kommt definitv besser ran und kann kleinere Fehler schneller ausbügeln.

Sorgt für einen stabilen Unterschrank, wenn möglich aus wasserfestem Holz,
also kein Spanplattenunterbau.

Es gibt leider keine wasserfesten Hölzer.
Ein stabiler Unterschrank ist jedoch immer gut.

Fünf Liter ausgelaufenes Wasser reichen um den Unterschrank für immer zu zerstören.

Nein, das können 5 Liter Wasser nicht.
Entscheidend ist die Einwirkzeit des Wassers auf das Holz des Unterschrankes und die Konstruktion desselben.
Wenn er schnell trocknen kann, ist er nach 5 Litern noch lange nicht zerstört.

Ebenfalls empfehle ich eine Außenfilteranlage der Größe des Beckens angepasst.

Ihr habt es leichter mit der späteren Reinigen der Filteranlage und müsst nicht jede Woche im Becken hantieren.

In dieser Absolution sicher nicht richtig.
Meine Innenfilter muss ich nicht jede Woche reinigen und somit im Becken hantieren.

Bei der Beleuchtung scheiden sich die Geister, ich habe mich für ein Fertigbecken von 180 Liter Brutto entschieden bei dem die Abdeckung mit integrierter Beleuchtung und Normleuchtstofflampen komplett war.
Die Röhren können später nach gewünschter Farbtemperatur ausgetauscht werden.

Das kann man bei jeder x-beliebigen Beleuchtung mit Leuchtstoffröhren.

Bei der Heizung für das Becken habe ich die Erfahrung machen müssen,
dass ein einfacher geregelter Heizstab völlig ausreicht.
Sollte jetzt jemand einwenden, ja aber ein Bodenfluter ( Bodenheizung ) ist mindestens genauso wichtig habe ich eine andere Erfahrungen machen müssen.
Zuerst die schlechten:
Ihr bekommt im Sommer erhebliche Wärmeprobleme mit dem Wasser des Beckens und zusätzliche Steuergeräte kosten ein Schweine Geld.

Eine Bodenheizung ohne Steuergerät zu betreiben ist in der Tat nicht gerade sinnvoll.
Man kann sich mit einer simplen Zeitschaltuhr behelfen.

Zweitens, die Bepflanzung und ein späteres Ändern der selben wird extrem (wegen der Bewurzelung ) schwierig.
Mir ist es trotz größter Vorsicht gelungen den Bodenfluter dabei zu killen.

Geht nicht.

So und jetzt der gute Grund für einen Bodenfluter.
Die Pflanzen wachsen schneller an und der Boden wird durch das aufsteigende warme Wasser durchflutet und bekommt frisches saustoffreiches Wasser wieder zu geführt.
Dieses hat zu Folge das keine Fäulnis im Kiesboden ( und nur hier darf der Bodenfluter eingesetzt werden ) eintreten kann.
Ob dabei der Kiesboden noch als zusätzliches Filter arbeitet, wage ich hier zu bezweifeln da durch das aufsteigende Wasser ja auch Schwebeteilchen mit aus dem Boden gerissen werden.
Den gleichen Effekt ( verhindern von Fäulnis )bekommt ihr aber auch bei sparsamer Fütterung der späteren Bewohner.

Die Pflanzen wachsen nicht schneller an.
Ansonsten gibt es keine Vorteile.

( Ich füttere einmal am Tag, vorzugsweise am Abend ca. eine Stunde vor Ausschalten der Beleuchtung.
So brauche ich mich nicht ärgern über die leichte Trübung des Wasser’s nach dem Füttern.
Am nächsten Morgen ist das Wasser dann wider Kristall klar. )

Ich füttere auch mal Morgens oder Mittags, das Wasser ist während der Fütterung immer klar.

Bei der Frage welche Bepflanzung, fragt Euren Begleiter.
Ich habe eine Mischung aus schnell wachsenden anspruchslosen und anspruchsvolleren Pflanzen gewählt.
Die Mischung etwa 50/50 Prozent.
Nehmt bei der Bepflanzung Rücksicht auf die Lebensgewohnheiten der späteren Bewohner.
Was wichtig ist, ist Temperaturverträglichkeit der Pflanzen untereinander.
Ihr findet an jeder Pflanze eine Temperaturangabe.

Ja, und was soll das nun?
Die wenigsten Aquarianer betreiben Hochtemperaturbecken oder Kaltwasseraquarien.

Für die Ernährung der Pflanzen habe ich für mich so entschieden:
Vor einbringen des Bodengrunds eine Schicht Bodendünger und darauf den eigentlichen Bodengrund.
Düngung beim späteren Betrieb mit Tagesdünger ( A1-NPK ) nach Gebrauchsanleitung,

Schlecht gewählt und viel Geld versenkt.

sowie eine Bio-CO² Anlage die Ihr später selbst regenerieren könnt.
Rezepte dafür gibt es im Internet genug.

In der Tat!

Wer sein Becken später leicht überbesetzt hat, wird die Erfahrung mit einem CO²-Tester machen, das die Fische genug CO² selbst produzieren.

So wie Du das unten beschreibst, glaub ich Dir sofort!

Habt Geduld mit dem Wachstum eurer Pflanzen, sie brauchen einige Zeit sich einzugewöhnen und werden auch hässlich nach dem abwerfen einiger Blätter aussehen.

Submers gezogene Pflanzen haben geringere Anpassungszeiten als emers gezogene Pflanzen.
Pflanzen die aus Aquarien kommen haben Umstellungszeiten von etwa 48 Stunden.

Was jetzt falsch wäre, ist anzunehmen die bekommen nicht genug Nährstoffe also noch Dünger zusätzlich rein geben.
Dieses ist absolut falsch.
Ihr bekommt dann ein Problem mit Algen und die sind eine echte Plage.
Also weniger ist hier genug.

Ja, wo nix ist, da brauch auch nix gedüngt werden.

Ich persönlich würde auch sehr genau generelle einschlägige Infos aus dem Internet auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen.
Hier werden durch viele Halbwahrheiten und mangelndes Wissen sehr viele Aussagen getroffen die die eventuellen Probleme noch verschlimmern.

Ja, diesen Beitrag hier sollte man mit Vorsicht geniessen.

So habt Ihr jetzt alles aufgebaut und eingerichtet, beginnt die entsetzlichste Zeit für Euch.
Ihr müsst dem Biotop eine Einlaufphase gestatten und zwar ohne Tiere.
Um dieses in relativ kurzer Zeit zu schaffen, ( Zirka 5 Wochen ) fragt Euren beratenden Aquarianer nach einer Schlammprobe aus seinem Filter.
Damit setzt Ihr den Grundstock für einen Bakterienstamm der für gesundes Wasser sorgt.
Gelegentliche Füttern ohne Besatz empfiehl sich eigentlich von selbst, da die Mikroorganismen ja auch Nahrung brauchen.
So nach dieser Zeit könnt Ihr jetzt ( nö noch keine Fische ) erst einmal die Wasserqualität prüfen.
Wichtige Wasserwerte die unbedingt eingehalten werden müssen sind:
Temperatur
Ph-Wert
Kh-Wert
Gh-Wert
Nitrat-Wert
Nitrit-Wert
Eisentest
Regelmäßiger Teilwasserwechsel, pro Woche 30% der Gesamtmenge.

sorry, aber das ist alles zu oberflächlich. Du hast mal gerade ein Becken aufgesetzt und willst hier ein Allheilmittel verkaufen.
Es geht deutlich schneller und Du hast noch nicht verstanden warum und wie es schneller geht.

Mittel zum Testen gibt es im einschlägigem Fachhandel.
Wenn das Becken richtig eingelaufen ist ( ca. ½ Jahr ), werdet Ihr merken das einige Werte fortan vernachlässigt werden können.

Eine Einlaufphase von einem 1/2 Jahr? Ich bitte Dich!

Das entbindet Euch aber nicht, hin und wieder die gesamten Werte trotzdem zu überprüfen.
Bitte nicht über die Preise erschrecken, denn ein Aquarium zu pflegen bedeutet auch wie bei allen Hobbys Geld ausgeben.
Sind nun alle Wasserwerte innerhalb der der Toleranzgrenzen die die Pflanzen und Tiere in Eurem Becken brauchen kommt endlich der Startschuss zur Besetzung.
Auch hier gilt vorher schlau machen.
Eure Tiere sollten möglichst aus einem Gebiet kommen aber mindestens untereinander verträglich sein.
Es gibt hier wunderbare Internetseiten die bebildert Auskunft über fast jeden Fisch und deren Lebensgewohnheiten geben.
Ich habe mich für ein Gesellschaftsbecken mit hauptsächlichen Bewohnern aus Südamerika entschieden.
Eine Präsentation von meinem Aquarium hier im Anschluss.
Fazit:
Lasst Euch nicht verrückt machen durch viele falsche Ratschläge.
Beherzigt durchgehend meinen Rat, sowenig wie möglich besser überhaupt nicht chemische Mittel einsetzen.
Nicht alles zu kaufen was angeboten wird.
Mit einfachen Mitteln arbeiten, es muss nicht immer das teuerste sein.
Geduld bewahren, denn im Aquarium sichtbare Erfolge zu erzielen dauert erfahrungsgemäß immer sehr lange, aber es lohnt sich.
Lasst Euch nicht entmutigen,Rückschläge gibt es immer wieder aber Eure inzwischen gesammelten Erfahrungen werden Euch helfen diese zu überwinden

Amazonasjunky


Meine Wasserwerte:

Wassertemperatur: 26,5 C°
Ph : 6,5
Kh : 2
Gh : 4
NO² : < 0,01
NO³ : 6,5
Fe : > 0,05
CO² : 23

Bepflanzung:

Ceratopteris thalictroides-Feinblättriger Hornfarn

Echinodorus bleheri-Grosse Amazonas – Schwertpflanze

Hemigraphis colorata-Rotblättriges Noppenblatt

Lysimachia nummularia - Grünes Pfennigkraut

Microsorum pteropus-Javafarn

Rotala rotundifolia- Kleinblättrige Rotala

Shinnersia rivularis - Mexikanisches Eichenblatt

Vallisneria tortifolia - Kleine Schrauben – Sumpfschraube


Meine Aquariumbewohner:

4 Spitzmaulkärpflinge Bzw. White Molly
1 Spitzmaulkärpfling Bzw. Black Molly
5 Siamesische Rüsselbarben (Crossocheilus siamensis)
2 Orangeflossenpanzerwels ( Corydoras Sterbai Panzerwels )
7 Roter Phantomsalmler (Hyphessobrycon sweglesi)
24 Neonsalmler (Paracheirodon innesi)
4 Netzschmerlen (Botia almorhae)
3 Bänder Panzerwels ( Corydoras schwartzi )
3 Zebra Rennschnecke
1 Feuerschwanz (Epalzeorhynchos bicolor)
3 Brillantsalmler ( Monkhausia pitteri )
7 Schmucksalmler ( Hyphessobrycon rosaceus )
8 Zitronensalmler (Hyphessobrycon pulchripinnis )

Bruttovolumen 180 Liter

Ich kürz mal ab: Du hast noch nicht so den richtigen Durchblick.
Mach mal 2-3 Jahre weiter. Setz mal weitere 10-20 Aquarien auf und schreib dann noch mal nen Beitrag zu der Problemstellung.

Ansonsten guck mal in meine Signatur.

Beste Grüße
Martin
 
Ja Ne is klar, derartige Kommentare sind hier ja an der Tagesordnung, genauso wie das Löschen von unbequemen Wahrheiten. :lol:
Wer nach dem lesen von meinem Beitrag der Meinung ist, das ich nur unqualifiziertes Zeug geschrieben habe, sollte sich aufmerksam meine Bildergalerie ansehen und dann sich sein eigenes Urteil bilden.
Hier die Url:

http://www.aquaristik-live.de/gallery/image_page.php?album_id=97&image_id=250

Nebenbei gesagt, von denen die hier Ab-lästern habe ich nicht ein Ergebnis ihrer eingerichteten Becken gesehen. :lol:
Im übrigen war es nicht meine Absicht hier eine Doktorarbeit zu veröffentlichen, sondern eine kleine Hilfe zur Selbsthilfe nieder zu schreiben.
Was jeder letztendlich daraus für Lehren zieht ist ureigene Sache.
Die Tiere die ich in meinem Becken habe zeigen allein durch ihr Verhalten und Farbgebung das sie sich wohl fühlen und das ist für mich persönlich das wichtigste.

Amazonasjunky
 

Mudskipper

Mitglied
Moin,

das Becken sieht ja ganz nett aus aber:
Amazonasjunky schrieb:
4 Spitzmaulkärpflinge Bzw. White Molly
1 Spitzmaulkärpfling Bzw. Black Molly
5 Siamesische Rüsselbarben (Crossocheilus siamensis)
2 Orangeflossenpanzerwels ( Corydoras Sterbai Panzerwels )
7 Roter Phantomsalmler (Hyphessobrycon sweglesi)
24 Neonsalmler (Paracheirodon innesi)
4 Netzschmerlen (Botia almorhae)
3 Bänder Panzerwels ( Corydoras schwartzi )
3 Zebra Rennschnecke
1 Feuerschwanz (Epalzeorhynchos bicolor)
3 Brillantsalmler ( Monkhausia pitteri )
7 Schmucksalmler ( Hyphessobrycon rosaceus )
8 Zitronensalmler (Hyphessobrycon pulchripinnis )

Und nur weil die Fische durch die Gegend schwimmen und normal gefärbt sind können sie sich normal verhalten?
Weißt Du wie sich Epalzeorhynchos bicolor in der Natur verhält, in was für Habitaten die Netzschmerle lebt, was ein Corydoras da draußen so macht?
Anscheinend nicht, sonst würdest Du sowas nicht behaupten :wink: ?

Fische so zu halten, dass sie nicht sterben oder nicht permanent gestresst sind ist keine Kunst - so, das sie sich wirklich entfalten können, das wäre schon was.

gruß
 
Hallo,


Amazonasjunky schrieb:
Im übrigen war es nicht meine Absicht hier eine Doktorarbeit zu veröffentlichen, sondern eine kleine Hilfe zur Selbsthilfe nieder zu schreiben.

Sicherlich ein gut gemeinter Gedanke, der sich aber nur in wenigen Punkten mit "Hilfe zur Selbsthilfe" deckt. Ich würde es als Erfahrungsbericht stehen lassen, nichts weiter.

Amazonasjunky schrieb:
Wer nach dem lesen von meinem Beitrag der Meinung ist, das ich nur unqualifiziertes Zeug geschrieben habe, sollte sich aufmerksam meine Bildergalerie ansehen und dann sich sein eigenes Urteil bilden.

Was bitte haben denn hübsche Aquarien mit qualifizierten Aussagen zu tun ?

Amazonasjunky schrieb:
Die Tiere die ich in meinem Becken habe zeigen allein durch ihr Verhalten und Farbgebung das sie sich wohl fühlen und das ist für mich persönlich das wichtigste.

Das ist eine Aussage, auf die ich mich zu keiner Diskussion einlasse.

Amazonasjunky schrieb:
Nebenbei gesagt, von denen die hier Ab-lästern .....

Keiner hat hier gelästert, sondern nur die Defizite aufgezeigt, die deinen Ratgeber in einen reinen Erfahrungsbericht abstufen.

Amazonasjunky schrieb:
....habe ich nicht ein Ergebnis ihrer eingerichteten Becken gesehen. :lol:

So..und nun ? Bin ich jetzt wegen zwei nett anzuschauender Aquarien geeignet einen Ratgeber zu verfassen ?
 

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bierteufel

Mitglied
Hallo

Irgendwas läuft da verkehrt oder?
Amazonasjunky schrieb:
Nebenbei gesagt, von denen die hier Ab-lästern habe ich nicht ein Ergebnis ihrer eingerichteten Becken gesehen. :lol:

Amazonasjunky


Einige, die hier "ablästern" haben Ihre Becken im Forum vorgestellt. Aber ich glaub keiner von denen die hier ablästern werden jetzt für dich Ihre Threads raussuchen. Bevor du den Leuten vorwirfst, sie würden Ihre Becken nicht zeigen, solltest du dich erst mal bemühen zu klären, ob dieser Vorwurf gerechtfertigt ist.

Gruß Arne
 
Hallo!

Und damit man zufrieden ist, krame ich doch mal den Link zu meinem ersten Becken raus:
beginner-forum-f1/bald-ist-es-soweit--t91957-s15.html

Ja, noch keine Fische, aber ich habe als Feedback erhalten, dass es gut aussieht.
Und das, obwohl ich völliger Anfänger bin.
Also lässt ein tolles Becken nicht unbedingt auf die Fähigkeiten des entsprechenden Aquarianer schließen, wollte ich nur mal den anderen hier zustimmen.

LG Jan
 
Ich habe mein Becken zwar nicht vorgestellt aber ich werde trotzdem was dazu sagen:

Das negative wurde ja schon hervorgehoben.
Das ist alles, nur kein Leitfaden für Leute, die kurz vor dem aufgeben sind.

Arne schießt zwar manchmal übers Ziel hinaus, aber er hat vollkommen recht.

So und um nochmal alles zu zerpflücken habe ich keine Zeit und Lust.
 
Moin,
bierteufel schrieb:
Irgendwas läuft da verkehrt oder?
Amazonasjunky schrieb:
Nebenbei gesagt, von denen die hier Ab-lästern habe ich nicht ein Ergebnis ihrer eingerichteten Becken gesehen. :lol:

Amazonasjunky


Einige, die hier "ablästern" haben Ihre Becken im Forum vorgestellt. Aber ich glaub keiner von denen die hier ablästern werden jetzt für dich Ihre Threads raussuchen. Bevor du den Leuten vorwirfst, sie würden Ihre Becken nicht zeigen, solltest du dich erst mal bemühen zu klären, ob dieser Vorwurf gerechtfertigt ist.
eben dazu gibt es zu viele unteschiedliche Meinungen, wie ein Becken auszusehen hat.
Das eine Lager legt mehr Wert auf die Optik (Scaping, Hollandbecken, Naturaquarien)
Das andere Lager auf Funktion (Biotopaquarien, Gesellschaftsaquarien, Zuchtbecken)
Und ich gehöre eben letzteren an. Bei beiden Typen von Aquarien gilt, nicht mit den Tierbesatz zu übertreiben.
Warum sollten wir dann die Becken zeigen? Damit der Treadsteller was zu meckern findet? nö! :p
 


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