Außenfilter JBL CristalProfi e900

Guden

Bin ganz neu hier im Forum und auch in der Aquaristik.
Meine Freundin und ich haben uns dazu entschlossen ein Aquarium zu kaufen, 180l 100x40x45
Haben uns dazu auch das Buch "Mein Aquarium - Handbuch für Einsteiger" zugelgt.

Jetzt läuft es seit Samstag (09.04.2011), natürlich ohne Fische. Ausgestattet mit Nährboden, Kieß, Pflanzen, 2 Wurzeln und einem Stein. Elektrische Bauteile: Heizstab von EHEIM und Beleuchtung waren in dem Set enthalten (auch ein Innenfilter war dabei, aber nach Empfehlung von dem Buch haben wir uns für den Außenfilter entschieden).
Außenfilter: JBL CristalProfi e900

So nun zu meinen Fragen:

- Ist es normal das die Filteranlage an der Ansaugung, bei dem Rohr mit dem Knick das über den Aquariumrand geht, am
Übergang von Rohr zu Schlauch einen Luftwirbel bildet?
- Wie kann ich das abstellen?

- Sind Starterbakterien für den Außenfilter zwingend notwendig?

- Zu meinem Algenmagnet noch eine Frage, da ist als "Reibfläche" für in dem Aquarium wie der Klettverschlussteil mit
den Plastikhäkchen, ist das richtig?

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen

Danke schonmal

Grüße
Gonzo
 


Hallo Gonzo,

Gonzo-89 schrieb:
- Ist es normal das die Filteranlage an der Ansaugung, bei dem Rohr mit dem Knick das über den Aquariumrand geht, am
Übergang von Rohr zu Schlauch einen Luftwirbel bildet?
- Wie kann ich das abstellen?
Das passiert mir beim Reinigen der Filterschläuche auch ab und an. Die Luft ist absolut unkritisch und geht bei mir nach ein paar Tagen von selbst weg. Also keine Sorge.
Gonzo-89 schrieb:
- Sind Starterbakterien für den Außenfilter zwingend notwendig?
Nein! Die Starterbakterien erleichtern zwar die Bildung von Bakterien, die zur Nirtifikation benötogt werden und verkürzen (unter Umständen) die Einfahrzeit eines Filters / Aquariums, aber sie sind keinesfalls "zwingend erforderlich"!
Gonzo-89 schrieb:
- Zu meinem Algenmagnet noch eine Frage, da ist als "Reibfläche" für in dem Aquarium wie der Klettverschlussteil mit
den Plastikhäkchen, ist das richtig?
Was verstehst du unter "richtig"? Ja, diese Klettverschluss-ähnliche Seite soll die an der Scheibe entstehenden Algen abreiben. Ich halte aber persönlich von diesen Magnetreinigern nicht so viel. Da kommt schnell mal ein Sandkorn vom Bodengrund dazwischen, und schon hast du einen herrlichen Schleifblock, der dir Kratzer in die Scheibe zaubern kann. Ich benutze ein handelsübliches Küchenschwämmchen, mit dem ich beim Wasserwechsel die Scheiben von innen sauber mache (das Schwämmchen wird dann natürlich nicht in der Küche weiter verwendet).

Viele Grüße
Dennis
 
Vielen Dank für deine Antworten.
Dann lass ich das mal die Woche so laufen und beobachte das einfach mal mit der Luft.

Wie kann ich denn erkennen wann die Einlaufzeit des Filters / Aquariums vorbei ist?
Also laut meinem "Handbuch für Einsteiger" sollte diese zwischen 2 und 4 Wochen betragen, aber wie erkenne ich das alles gut ist?

Ok, dann bin ich auch mit dem Algenmagnet beruhigt, hatte mir da eher eine Fleece-ähnliche Oberfläche vorgestellt.

Grüße
Gonzo
 
Hallo Gonzo,

Wie lange die Einfahrphase bei einem neuen Aquarium dauert, ist von sehr vielen Faktoren abhängig und kann im Voraus kaum genau gesagt werden. Die angegebenen 2 - 4 Wochen in deinem Handbuch geben sicher einen guten Richtwert.

Doch woran du jetzt sehen kannst, dass die Einfahrphase bei deinem Aquarium abgeschlossen ist, wirst nur du selbst beantworten können. Es gibt einige Merkmale, die dir dabei helfen können, die aber nicht unbedingt auftreten müssen. Da wäre zum Einen eine Bakterienblüte. Das erst noch klare und helle Wasser wird sehr schnell milchig trüb, und es bilden sich unter Umständen auch weiße, fadig-schwammige Beläge auf der Deko und / oder den Pflanzen. Das ist meist ein untrübliches Zeichen, dass der Kreislauf deines Aquariums "in Gang kommt". Die Trübung verschwindet dann auch nach einiger Zeit genauso schnell wie sie gekommen ist. Danach kannst du in der Regel mit einem langsamen Besatz deines Beckens beginnen.
Auch oft zitiert wird der sogenannte "Nitrit-Peak". Der Abbaukreislauf Ammoniak/Ammonium => Nitrit => Nitrat kommt nach und nach in die Gänge, und ein dieser Phase steigt der Nitrit-Wert zunächst (stark) an, um anschließend wieder zu sinken. Ist nach dem Peak wieder ein normales Niveau (je nach verwendeter Messmethode kein Nitrit mehr nachweisbar) erreicht, kann auch mit dem allmählichen Besatz des Beckens begonnen werden. Die Peak-Methode ist jedoch (nicht nur hier im Forum) stark umstritten, da zum Einen regelmäßige genaue Messungen erforderlich sind, um den Peak genau wahrnehmen zu können, und da er bei einigen sogar komplett ausbleibt.

Ich würde dir dazu raten, dein Becken zunächst mindestens 14 Tage in Ruhe zu lassen und zu beobachten. Solltest du nach dieser Zeit keine unnormalen Wasserwerte festestellen können, kannst du nach einem Wasserwechsel nach und nach deinen gewünschten Besatz ins Becken bringen. Bitte aber nicht alle Fische auf einmal, sondern immer nur peau a peau, und danach wieder die Wasserwerte kontrollieren.

Viele Grüße und viel Spass mit eurem Aquarium
Dennis

P.S.: Du kannst gerne auch mal ein Bild deines Aquariums hier hochladen, dann können die Experten hier :wink: auch mal eure übrige Ausstattung begutachen und ggf. Tipps abgeben - wenn du das magst!
 
Also als Dateianhänge das / die Fotos.

Es sollen noch 3 oder 4 Pflanzen und 1 oder 2 Dekoelemente eingebracht werden.
 

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Hallo Gonzo,
Das sieht aber noch sehr übersichtlich aus, da können gerne drei mal so viele Pflanzen rein. Ist die beste Vorbeugung gegen Algen, gewährt den Fischen Schutz und zehrt Nitrat aus dem Wasser.

Wenn Du's ganz genau wissen willst, dann besorg Dir einen Nitrit- (oder sogar Ammoniak-)Test und überprüf den Wert täglich. Wenn er wieder gesunken ist, ist das ein Zeichen, dass die Nitrifizierungskette läuft. Aber wie Dennis schon sagte, jedes Becken entwickelt sich anders. Der Nitritpeak kann auch unbemerkt bleiben oder ganz ausbleiben - und vor allem gibt es nicht "den" Nitritpeak, der Nitritwert kann immer wieder ansteigen, falls man zu schnell zu viele Fische einsetzt, oder zu viel füttert.
Wichtig ist, dass man schnell viel Wasser wechselt, falls es den Fischen schlecht geht, weil sich die Wasserqualität verschlechtert. Da Anfänger noch nicht so das Auge für das Wohlbefinden der Fische haben, solltest Du im Zweifelsfäll lieber etwas länger warten. Die meisten Zooläden testen Dein Wasser umsonst oder für kleines Geld, Du musst also nicht unbedingt selbst testen.

Welche Fischarten sollen denn rein ins Aquarium?

Hi Dennis,
Ist die sogenannte Bakterienblüte nicht eigentlich eher eine Infusiorienblüte? Meines Wissens haben die trübenden Tierchen nichts mit den Filterbakterien zu tun, und sagen damit rein gar nichts darüber aus, ob die Nitrifizierung läuft.

Gruß Jolly
 
Also auf jeden Fall soll ein siamesischer Kampffisch und ca 3 oder 4 Welse rein, an denen werden wir uns mehr oder wehniger mit dem Rest orientieren. Wer sich da wo verträgt ect und schauen was der Händler so hat ;-)

Wollen auch nicht zu viel Pflanzen im Aquarium haben, muss ich eben nochmal klären.
Glaube gar, das die nächsten Pflanzen erst mit dem ersten Fisch geholt werden sollten, da der Händler leider nicht grad um die Ecke ist sondern doch ein par Km entfernt.

Mit den Nitrittest werde ich dann morgen mal schauen und dann mal Tage testen.

Vielen Dank für die bis jetzt gegebenen Tips, bin gerne für jeden weiteren Tip offen und dankbar.

Grüße
Gonzo
 


Hallo
Der Kampffisch(betta splendens) braucht viel Pflanzendickicht und keine Mitbewohner, nur mal als Ratschlag. Würde mir konkret Fische suchen, die es eher hell mögen. Vom Kampffisch würde ich dir abraten, absolut. Zumindestens wenn du noch weitere bewohner möchtest
 
Gonzo-89 schrieb:
Also auf jeden Fall soll ein siamesischer Kampffisch
[...]
Wollen auch nicht zu viel Pflanzen im Aquarium haben
Keine gute Idee. Erstens braucht der Kampffisch viele Pflanzen, und zweitens keine anderen Fische. Stellt euch lieber ein kleines Becken daneben (20l reichen), lasst es ordentlich zuwachsen, und setzt den Kampffisch da alleine rein. Da geht's ihm besser. Mein Kampffisch hat in 54l nach 2-3 Monaten angefangen die Panzerwelse rumzuscheuchen - ich will nicht wissen, was es für einen Stress gegeben hätte, wenn noch freischwimmende Arten dabei gewesen wären.

Nicht alle Fische brauchen nen Dschungel, aber gerade der Kampffisch wäre dann echt ne schlechte Wahl für euer Becken.

Welche Welse sollen denn rein? Da gibt's viele Arten.

Am besten sucht ihr euch vorher ein paar Arten aus (z.B. im Aquarium Guide) und fragt dann hier im Forum nach, ob ihr die gewünschten Arten so zusammenhalten könnt.

Gruß Jolly
 
Ok, dann werde ich da meine Freundin wohl überzeugen müssen das noch mehr wie 3 oder 4 Pflanzen hinzu kommen müssen.

Es wird dann denke mal eher an den Fischen "gespart" weil Sie besteht auf ihren Kampffisch und ein 2. Becken ist dann doch zu viel Arbeit.

Bei den Welsen muss ich schauen was Obi so hergibt.
 
Hallo
Ja sonst wird's nix. Viel mehr Pflanzen wenig Strömung. Das mit dem 2. Becken ist nun auch nicht soviel mehr Arbeit. Wenn alles erstmal in den Bahnen läuft, dann pendelt sich auch die Arbeit irgendwann ein.
Schenk ihr doch ein kleines Becken mit Kafi ? :)
 
Gonzo-89 schrieb:
Es wird dann denke mal eher an den Fischen "gespart" weil Sie besteht auf ihren Kampffisch und ein 2. Becken ist dann doch zu viel Arbeit.
Dann spart euch am besten sämtliche andere Fische außer dem Kampffisch. Nach meinen Erfahrungen würd ich eine Vergesellschaftung eines Kampffisches nur noch versuchen, wenn ein anderes Becken zur Verfügung steht, damit man die Fische notfalls trennen kann.

Oder eben den Kampffisch, eine Gruppe größerer Welse (die er sich nicht angreifen traut), und mindestens sechs mal so viele Pflanzen, wie momentan im Becken sind. Und sonst keine Fische!
Meines Erachtens ist es ziemlich witzlos, einen Kampffisch zu wollen und sich 180l hinzustellen. Weil die 180l mit dem Kampffisch voll sind. Alles andere wäre lebensverkürzender Stress für den Betta. Der ist als Einzelfisch in 18l besser aufgehoben.

Ein zweites Becken ist kaum mehr Arbeit als ein einziges. Erfahrungsgemäß will man sowieso bald ein zweites Becken, wenn einen die Aquaristik richtig gepackt hat. Stell ihr für den Kampffisch ein schön verkrautetes 18l Becken auf den Schreibtisch oder die Küchenarbeitsplatte. Ist besser für den Kampffisch!

Gruß Jolly
 
Guden

Dank Nachtschicht und Internet hatte ich heute Nacht sehr viel Zeit um mich im Internet mal schlau zu machen.
Habe dann einfach mal "Kampffisch Haltung" gegoogelt und bin auf sehr sehr viele Beiträge in anderen Foren und Homepages gestoßen.

Die Leute da haben irgendwie doch gute Erfahrungen mit der vergesellschaftung von Kampffischen und anderen (nicht allen) Fischen, auch in kleineren Becken als 180l. Das die von Guppies und Revierbildenden Fischen abraten is ja dann doch klar (obwohl auch bei Guppies einer positive Erfahrungen gemacht hat), aber Black Mollys; Zwergfadenfische; Schwertträger; div. Welse und "Salmlerarten" scheinen kein großes Problem darzustellen. Eben ruhige Fische, laut Aussage.

Einige Kampffsiche fahren scheinbar sogar voll auf Strömung ab.


Naja, werde nochmal mit meiner Freundin über das Thema Kampffisch sprechen.

Grüße
Gonzo
 
Hallo
Und genauso viele meinungen und Erfahrungen gibt es wo es nicht geklappt hat. Ich bin raus hier nur nicht ein was schwerträger und Mollys sind keinesfalls ruhig und fadenfische beanspruchen tw das selbe Territorium oben wie die Kampffische aber wie gesagt ich schreib dazu nix mehr vielleicht hat noch jemand ne andere Meinung.
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Hallo Moni,

du bist doch lange genug im Forum unterwegs um zu wissen, dass es immer User gibt, die lieber ihre eigenen Erfahrungen machen wollen - oder müssen. Warum dann immer gefragt wird, wenn die Antworten ihnen dann sowieso nicht passen weiß ich allerdings auch nicht.
Mehr als Gründe für oder gegen eine Vergesellschaftung aufzuzählen können wir letztendlich nicht machen. Der Rest liegt in der Verantwortung des Tierhalters. Auch wenn es leider oft auf Kosten der Tiere geht.

Viele Grüße
Roman
 
Ok das Thema Kampffisch scheint ein nicht ganz einfaches zu sein.

Ich habe nicht unbedingt gesagt das mir die Antworten nicht passen. Über jede Eurer Antworten, Meinungen und Erfahrungen bin ich froh.
Da der Kampffisch der Wunsch meiner Freundin ist, versuche ich nur alles an Info und Erfahrungen zu sammeln um das mit ihr nochmal richtig besprechen zu können.

Keinesfalls wollte ich irgendwen hier verärgern, oder es so darstellen das mich eure Meinungen und Erfahrungen nicht interresieren. Mit meinem Beitrag wollte ich nur kurz zusammenfassen was ich heute Nacht sonst so zusammengetragen habe.
Und da wir absolute Neulinge in der Aquaristik sind, bin ich der Meinung das uns alle Wordmeldungen nur helfen können.

MfG
Gonzo
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Hallo Gonzo,

wie du schon bemerkt hast, steht im Internet viel Widersprüchliches. Warum die ein oder andere Art nicht mit Kampffischen zusammen gehalten werden sollte wird ja auch oft beschrieben. Zum Beispiel Fische mit längeren Flossen (Schleierformen) oder Fische mit ähnlicher Silouhette wie Kampffische (z.B. Fadenfischarten) usw. Die Kampffische halten solche Fische auf Grund der Form/Erscheinungsbild für Artgenossen und stehen somit im Dauerstress. Dieser Stress ist es, der das ohnehin schon kurze Leben der Tiere noch mehr verkürzt. Also nicht auf einzelne Arten versteifen, sondern die Fische in ihrer Form/Erscheinungsbild betrachten und mit dem Kampffisch vergleichen. Dann bekommst du ein Gespür für Arten, die man mit Kampffischen besser nicht vergesellschaftet werden sollten.

Und die dichte Bepflanzung gibt den Tieren Sichtschutz. Sie mögen einfach nicht so auf dem Präsentierteller sein. Wenn man auch von anderen Gegenteiliges liest, muss man hinterfragen, ob die Fische evtl. keine Versteckmöglichkeiten haben.

Man muss immer das Gesamtpaket betrachten und nicht immer nur einzelne Faktoren herauspicken.

Viele Grüße
Roman
 
elchi07 schrieb:
Hallo Moni,

du bist doch lange genug im Forum unterwegs um zu wissen, dass es immer User gibt, die lieber ihre eigenen Erfahrungen machen wollen - oder müssen. Warum dann immer gefragt wird, wenn die Antworten ihnen dann sowieso nicht passen weiß ich allerdings auch nicht.
Mehr als Gründe für oder gegen eine Vergesellschaftung aufzuzählen können wir letztendlich nicht machen. Der Rest liegt in der Verantwortung des Tierhalters. Auch wenn es leider oft auf Kosten der Tiere geht.

Viele Grüße
Roman

Hallo Roman,
das möchte ich sehr gern hundert prozent unterstreichen so traurig wie es ist. Ich bin ein bekanntermassen :mrgreen: impulsiver Mensch und manchmal könnte ich gerade die Wand hoch gehen wenn ich hier so manches lese.
 

elchi07

Moderator
Teammitglied
Hallo Moni,
einfachich schrieb:
Ich bin ein bekanntermassen :mrgreen: impulsiver Mensch und manchmal könnte ich gerade die Wand hoch gehen wenn ich hier so manches lese.
du musst noch viel ruhiger werden. :wink: Aber Recht hast du.

Viele Grüße
Roman
 
Hallöchen,
Also ich hatte auch einen Kampfisch in meinem Gesellschaftsbecken, weil ich bei meinen ersten Fischen wohl auch falsch beraten wurde.Mir wurde im Geschäft gesagt,das wäre wohl kein Problem....
Er war zwar total friedlich, allerdings hat er leider nur ein halbes Jahr gelebt.
Er ist dann auf einmal ohne ersichtlichen Grund gestorben :(
War wahrscheinlich doch zu viel Stress für den armen kerl.

lg Meike
 


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