Moin moin,
nachdem wir hier nun alle möglichen AQ-Grössen haben, kann ich aus eigener Erfahrung NICHT bestätigen, dass grosse AQ einfacher sind als kleine, sondern das nimmt sich nicht viel.
Ich finde grosse Aquarien allerdings um einiges arbeitsintensiver, allein schon was das Gärtnern betrifft, und das Aufraffen, sich da mal ranzumachen, ist um einiges anstrengender, als mal eben in eine kleine Kiste zu greifen und dort für Ordnung zu sorgen.
Ist vielleicht auch Gewohnheitssache, aber ich bin jede Woche lieber 20 Minuten (bei einem kleinen Aquarium) mit Wasserwechsel und Gärtnerarbeiten dabei als alle 3-4 Wochen den halben Vormittag beim grossen.
Normalerweise mache ich Freitags immer die 3 kleinen Aquarien fertig. Mit WW und Gärtnern bin ich eine Stunde dabei und gut ist.
Heute haben wir uns mal wieder die 576er-Kiste vorgenommen.
Los ging's etwa um 12, gerade eben sind wir fertig geworden :?
Die kleinen AQs "verarzte" ich locker allein, bei der grossen müssen wir beide ran.
Bei kleineren Aquarien hat man den Besatz auch eher noch im Blick als in einem grossen Becken, jedenfalls ist das so meine Beobachtung.
Wenn mal die Werte in einem kleine AQ nicht ganz stimmig sind, dann ist das Problem leichter zu beheben und vor allem kostengünstiger als in einem grossen Aquarium.
Wenn's da mal hakt, dann tun 50-75%ige Wasserwechsel, falls sie dort mal nötig sein sollten, verdammt weh, bei einem kleinen ist so etwas mal schnell gemacht.
Und versucht mal einen kranken Fisch aus einem wirklich grossen Aquarium zu bekommen!
Ohne Neoprenanzug geht da gar nix, aus einem kleinen bekommt man ihn mit 2 Keschern notfalls auch ohne weitere Hilfe raus.
Die wenigsten Sorgen haben mir bei uns die kleinen Becken gemacht, die grössten die grossen, daher empfinde ich immer diesen mahndenen Finger, der darauf hinweist, dass Anfänger mit grossen AQs anfangen sollen, weil sie angeblich einfacher sind, als ziemlich befremdlich.
Gruss,
Britta