35 l Bettabecken

May

Mitglied
Dann werde ich wieder ohne Pause beleuchten.
Wenn du eine Pause machen möchtest, dann würde ich 4h/2-3h/4h vorschlagen. Wenn das Becken stabiler ist, können die Lichtphasen auf 5h erhöht werden.
Sind doch 5mg/l Magnesium vorhanden, das könnte sogar noch reichen. Ich hätte auf weniger getippt. Calcium ist ok, Kalium und Eisen etwas zu wenig, Nitrat zu wenig. Phosphat wird nicht genannt.
Wie kann Nitrat dauerhaft 0 sein wenn ich recht üppig füttere.
Deswegen:
Habe ja extrem viele schnell wachsende Pflanzen.

Vielleicht wird einfach zu wenig Nitrat durch den einzelnen Fisch und das Füttern bereitgestellt? Dauerhaft düngen zu müssen wäre allerdings auch unschön und eigentlich entgegen meiner ursprünglichen Planung.
Wenn du nicht düngen möchtest, dann musst du Pflanzen durch probieren, bis du welche findest, die bei deinen Bedingungen gut wachsen.
Ich weiß nur nicht welche Lampe bei dir drüber ist. Wenn die ordentlich Bumms hat, dann werden die Pflanzen immer im Mangel stehen.
Verloren sind die Pflanzen nicht, oder? Kann man alle noch in den Griff kriegen, oder?

Solange es wächst ist nichts verloren.

Gruß Astrid
 


percarius

Mitglied
Also die Lampe ist die Troca Two Style LED. Ist schon recht intensiv. Meine Pflanzen ziehen viele Nährstoffe bzw. schnell raus, dann sollte der Test zwar nahezu 0 mg/l anzeigen aber die Pflanzen dennoch die Nährstoffe bekommen? Also Boden habe ich Fluval Stratum. Eisenmangel scheinen die Pflanzen aktuell aber nicht zu haben denke ich.
War am Ende meiner ersten 4 Wochen bei 7 oder 8 h Beleuchtungsdauer angekommen und hatte dann reduziert. Würde wie gesagt jetzt mal 8 h fahren.
Vielen Dank @May
 

percarius

Mitglied
Ich habe gerade nochmal einen WW gemacht, viel größer als ich dachte. Ziel war es, den Boden stark zu reinigen. Es ist einfach unheimlich viel totes Zeug (Pflanzen) auf dem Boden. Alles habe ich sicher nicht erreicht. Habt ihr hierfür Ideen? Komplettes Inventar rausholen und alles säubern? Beim Tigerlotus war ein Stiel ein paar cm oberhalb der Knolle gefault, habe ein Bild angehangen (grünliche Verfärbungen auf dem Blatt). Hornkraut habe ich komplett entnommen und gereinigt. Algen sind trotzdem noch drauf, siehe Bild. Wie gesagt läuft jetzt 8 h durchgängig Licht. Ich werde vermutlich mal vorsichtig NPK Dünger hinzugeben und überlege weiterhin, ob 2 bis 3 effiziente Schnecken nun Sinn machen. Wie handhabt ihr das mit abgestorbenem Material auf dem Boden? Mein setup ist ja leider nicht besonders pflegeleicht von der Einrichtung. Unter den Wurzeln und bei dem Stein sind sicher noch „Krisenherde“, weiß nicht recht wie ich da am besten vorgehe.

Ganz lieben Gruß und allen einen guten Sonntag :).

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elchi07

Moderator
Teammitglied
Das Problem ist, dass Algen mit schlechten Bedingungen klarkommen, die Pflanzen aber nicht. Das heißt Nährstoffmangel (es fehlen immer noch vernünftige Messwerte) schadet den Pflanzen, aber nicht den Algen. Zweitens ist die Beleuchtung mit Sicherheit ein weiteres Problem. Ich persönlich finde 8 Stunden Beleuchtungszeit zu kurz. Außerdem wissen wir nicht, wie das Becken von der örtlichen Gegebenheit steht. Lichteinfall durch Fenster ist nicht zu unterschätzen.

Ich habe mal eine Zeit lang bei meinem Augenarzt das AQ im Wartezimmer gepflegt. Problem war, dass vormittags Sonnenlicht vom Ostfenster und nachmittags die Sonne vom Westen her hineinschien. Durch den recht flachen Sonnenstand zu diesen Zeiten, war das Sonnenlichtspektrum zusätzlich zur Kunstbeleuchtung ungünstig für die Pflanzen. Dann noch eine zu gut gemeinte Fütterung durch die Angestellten. Man konnte da keinen Grund rein bekommen. Später hat ein AQ-Händler das Becken versucht auf Vordermann zu bringen. Mit CO2-Anlage, Düngeranlage und Beleuchtung - alles Computergesteuert. Letztendlich wurde das AQ aufgegeben, da ein anderer Standort für das Becken nicht möglich war.
 

percarius

Mitglied
Also mein Becken steht nicht direkt gegenüber von einem Dachflächenfenster, sondern etwas nach links versetzt. Ich dachte eigentlich, dass 8 h ein guter Zielwert wären für 35 l. Was würdet ihr denn alternativ empfehlen an Dauer? Die Troca Style Two 6 W liefert 800 Lumen, also grob ca. 20 Lumen/l, realistischer aber eher 25 bis 30 Lumen/l wegen Einrichtung usw.

Einen günstigen Testkoffer nur mit NPK und vielleicht noch Eisen scheint es nicht zu geben …

Welche Wasserwerte wären denn am relevantesten?
Nitrat, Phosphat, Kalium und Eisen?

Ach andererseits: mein Aquarium sollte es mir ja wert sein. Ich werde mir das NPK Testset von Gümmer holen, knapp 60€. Aber da ist halt alles dabei für die Pflanzen. Ich würde dann mal die wichtigsten Nährstoffe messen und weiß wo ich stehe. Direkt Dünger mitbestellen macht vermutlich wenig Sinn, allerdings ist es für mich auch ein Spiel auf Zeit, will ja die Pflanzen nicht verlieren und einfach dass alles wieder top wächst. Hatte ja 2 große WW am WE gemacht. Vor dem WW dann die Pflanzennährstoffe messen, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:

percarius

Mitglied
Bekomme morgen den Testkoffer und würde gerne messen. Aber ist das nicht zu früh, wenn ich Samstag und Freitag große WW hatte? Werde alles testen außer SiO2, nicht dabei. Hoffentlich nicht so schlimm.
 

adler5

Mitglied
Wenn du wissen willst was deinen Pflanzen fehlt, musst du nach dem Wasserwechsel messen.
pflanzen brauchen auf jeden fall Licht zum wachsen. Regelmäßig 10 Std. am Tag_ohne_ Pause wären schon gut.
Wasserwechsel schadet zwar nicht, aber warum so oft ?
 


percarius

Mitglied
@adler5 am Anfang wuchs es auch mit deutlich weniger als 8 h, habe im Zuge der Einfahrphase ja langsam gesteigert. Sind 10 h mit meiner 800 Lumen Lampe wirklich nicht zu viel für so ein kleines Becken? Die beiden WW habe ich gemacht wegen den Algen und viel Schmutz. Dann würde ich heute zunächst einen WW machen und dann messen. Ich dachte daran von Arka den NPK Dünger mit dem Fe Dünger zu kombinieren. Ich denke, mein Leitungswasser hat zu wenig Nährstoffe und der einzelne Fisch liefert zu wenig für die große Pflanzenmasse.
 

percarius

Mitglied
Hallo,
Nur wenn du auch eine Co2 Anlage hast, sonst nicht.
L. G. Wolf
Danke dir Wolf. Ich hatte mal über Flüssig CO2-Dünger nachgedacht aber der soll bei weitem nicht so effektiv sein wie eine Anlage und nicht unbedingt erfasst werden durch den Dauertest. Also lieber hier und da CO2 messen bzw. berechnen, ok.

Täglich oder wöchentlich düngen, wie macht ihr es?
 
Zuletzt bearbeitet:

Kardinal68

Mitglied
Ich hatte mal über Flüssig CO2-Dünger nachgedacht
Lieber nicht. CO2 ist ein Gas. Wenn man es verflüssigen will, braucht man bei Raumtemperatur mindesten 56 bar. (In meinen Autoreifen sind 2,5bar.) Mit einer Plastikflasche funktioniert das nicht :oops::rolleyes::)
Ansonsten verlinke ich diesen Artikel immer wieder gerne:
 

percarius

Mitglied
Ja soll auch nicht das wahre sein.

Ich wollte eigentlich so wenig Aufwand wie möglich und gar nicht düngen; aber wo sollen die Nährstoffe herkommen, funktioniert nicht. NPK und Eisendünger werden denke ich Pflicht sein. Nach Möglichkeit einmal pro Woche düngen, auch wenn täglich besser wäre. Mein Plan sieht so aus, dass ich einen großen WW mache und dann die Werte Messe vor dem düngen, dann 1 h danach (zuerst natürlich einmal nach WW testen um zu schauen was fehlt und damit ich die Dünger kaufen kann). Dann für die erste Woche täglich alles einmal messen bis zum nächsten WW, was denkt ihr? Würde mich erstmal an die Herstellerangaben zwecks Dosierung halten.
Aktuell warte ich mit dem Düngerkauf bis ich Werte habe, aber um ehrlich zu sein: NPK + Eisen ist doch eigentlich jetzt schon klar?!

Ich hatte früher eine Bio CO2-Anlage. Ja, CO2 ist der Gamechanger, aber zuletzt war es auch viel Sauerei immer … ich will den Aufwand ja trotzdem überschaubar halten, und dennoch guten und schnellen Pflanzenwuchs.
 

percarius

Mitglied
Ich frag mich nur, gerade bei NO3, ob ich nicht deutlich mehr brauche als der Durchschnitt. Ich habe eine hohe Pflanzenmasse und schnell zährende Pflanzen wie Hornkraut, Froschbiss, indischer Wasserfreund usw.

Wenn ich einmal die Woche dünge ist das Ziel ja, dass am Ende der Woche noch Nährstoffe da sind für die Pflanzen. Irgendwie alles nicht so einfach …
 

Wotilas

Mitglied
Wenn Du einmal in der Woche düngst, ist das Ziel, dass die Pflanzen das über die Woche verbrauchen, oder? (Wenn am Ende der Woche noch genauso viel drin wäre wie zu Beginn, würde das ja heißen, dass der Dünger nicht genutzt wird). Dann düngst Du wieder, und die Pflanzen fangen wieder an, den Dünger zu verbrauchen.
 

percarius

Mitglied
Ja schon klar; täglich düngen ist besser auch zur Vermeidung von Algen, aber ich seh mich da nicht dauerhaft wirklich … einmal die Woche ist noch gut machbar und praktikabel. So oder so sollten die Pflanzen ja zügig Besserung zeigen. Morgen werde ich nochmal einen großen WW machen und davor und danach messen, dann bestelle ich den Dünger. Vor dem Düngen kann ich mir das Messen dann ja schenken, nur 1 h danach sollte ich mal messen um zu sehen was drin ist.
 
Hallo,
das messen vor dem ersten WW kannst Du Dir auch sparen.
Nach dem Wasserwechsel messen, auf die Zielwerte aufdüngen.
Beim 2. kannst Du auch davor messen wenn Du den genauen Verbrauch ermitteln willst.
Ich beschränke mich immer auf's messen nach dem WW und dünge dann auf.
Wenn am Ende der Woche noch genauso viel drin wäre wie zu Beginn, würde das ja heißen, dass der Dünger nicht genutzt wird).
Dann würde der Nährstoffeintrag durch Futter und Ausscheidungen ausreichend und Düngung überflüssig.
 

percarius

Mitglied
Beim morgigen Wasserwechsel habe ich den Dünger noch nicht. Also muss ich vor dem Düngen nicht messen aber danach?!
 


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