überlege ob ich weitermache

Hallo,
bin seit Heute neu hier im Forum :D
Habe seit einem Jahr ein 60 liter Becken. Für einige sicherlich lächerlich, aber für mich schon was ganz dolles. Denn ich wollte niemals im Leben ein Aquarium haben. :roll: Habe auch leider nicht den Platz für ein größeres, evtl ein 100 Liter Becken.
Na ja, liebe mein Becken schon sehr. Jedoch regt mich nun wirklich das wöchentliche reinigen auf! :oops:
Wollte daher mein Becken auflösen. :?
Nun bin ich auf die Idee gekommen evtl einen Außenfilter für dieses Becken zu kaufen.
Daher meine Frage, hat jemand schon mal sowas probiert in einem 60 Liter einen Außenfilter zu benutzen?
Könnte ich mir tatsächlich das wöchentliche Reinigen damit ersparen?


liebe Grüße
Minerva
 


Walter88

Mitglied
Ein bekannter von mir hat auch einen ausenfilter im 60liter becken!

aber du mußt ja trotzdem teilwasser wechsel machen spätestens alle 2wochen! also hast ja trotzdem alle 2 wochen arbeit...
 
Hallo Minerva.

Selbstverständlich kannst Du einen Aussenfilter an ein 60l Becken hängen.

Minerva schrieb:
Könnte ich mir tatsächlich das wöchentliche Reinigen damit ersparen?

Nein. Die Reinigung des AQ bzw. Wasserwechsel übernimmt der nicht. Das musst Du schon noch machen.

Ich würde einen kleinen dosselbaren Aussenfilter empfehlen (z.Bsp. Eheim 2222).
 
hi,

vielleicht kannst du mal angaben zum besatz machen. ich hatte vor vielen jahren auch ein 60er becken.
damals null erfahrungen, das becken war total überbesetzt und gefüttert wurde viel zu viel. dann stand es auch noch direkt am fenster... die folge, algenteppiche auf dem kies so das man mit dem säubern gar nicht nachkam und nach einem halben jahr das becken auf dem dachboden verschwunden ist und später auch noch verschenkt wurde.
ca. 10 jahre später habe ich wieder mit einem 200er den neuanfang gewagt. ich hatte mich vorher besser informiert und das dankt es mir jetzt und läuft ohne problem und macht auch nicht wirklich viel arbeit. und nach dem ich es nun 2 jahre habe steige ich jetzt auf ein ca. 450 liter um :D

mfg
 
Hmmm, nun bin ich am zweifeln ob ich es machen soll?
Mein Nachbar hat ein 80 Liter Becken auch mit Außenpumpe. Er hat mich auch auf die Idde gebracht. Er machst sein Becken nur 2 mal im Jahr sauber. Daher dachte ich, supi, arbeit gespart. Kippt halt immer wieder mal so Wasser nach wenn es verdunstet.
Zu meinem Besatz, habe 2 Mollys, 3 Korallenplatys, 2 Guppys, 2 welse, keine Ahnung wie die heißen, 6 frische baby guppy
das ist sozusagen der Rest von dem was ich mal hatte. Kam aber im Höchstfall auf 20 Fische.
Mein Aquarium steht in der Diele, bekommt kaum Tageslicht. Probleme mit Wasserwerten, Algen etc. habe ich nicht.
Ab welche Literzahl ist es denn nicht so mit dem wechseln?

liebe Grüße
Minerva
 
Moin,

kannst Du mal beschreiben was Du da wöchentlich für einen Aufwand betreibst?

Ich kann mir das schlecht vorstellen.

Beste Grüße
Martin
 
Hallo,

also, Wasserwechsel wirst Du Dir mit keinem Becken sparen können. Das muss Dir schon bewusst sein. Und mal eben jede Woche 2 10-l-Eimer Wasser zu wechseln bei dem kleinen Becken sollte ja nun nicht zuviel verlangt sein. Ein Meerschweinchen würdest Du auch nicht wochenlang im eigenen Dreck leben lassen, oder? (Wir hatten bis vor einem jahr Kaninchen, und die haben deutlich mehr Arbeit gemacht, als meine beiden Aquarien jetzt zusammen.) Wenn das Becken größer ist, wird sich zwar das Verhältnis des Teilwasserwechsels nicht ändern (ein Drittel bleibt ein Drittel), aber die Menge des Wassers wird größer (ein Drittel von 60l sind eben was anderes al ein Drittel von 150l), d.h. Du musst ein paar Eimerchen mehr tragen. Und wenn Du darauf keinen Bock hast, solltest Du von einem größeren Becken absehen oder die Aquaristik ganz bleiben lassen.

Es gibt schon sogenannte Altwasserbecken, die sind aber soweit ich weiss eher was für den erfahrenen Aquarianer (die Profis korrigieren mich bitte, wenn ich da falsch liege). Grundsätzlich hängt die Häufigkeit und Größe des Wasserwechsels vom Besatz und der Bepflanzung ab. Bei Dir würde ich die besagten 2 Eimer jede Woche schon für angebracht halten, mal ganz abgesehen davon, dass die Mollies eigentlich zu groß sind für 60 Liter. So einen Wasserwechsel macht man ja auch eigentlich nicht zum Spass, sondern um die Schadstoffdichte zu verringern und neue Nährstoffe für die Pflanzen ins Wasser zu bringen, vor allem dann, wenn man nicht düngt. Wenn Dein Bekannter das Wasser nur zweimal im Jahr wechselt, würde ich mir das an Deiner Stelle erstmal nicht zum Vorbild nehmen, denn es ist durchaus möglich, dass er eine ganz andere Art von Aquaristik betreibt als Du, oder es aber mit der Wasserhygiene schlicht und ergreifend nicht so genau nimmt.

Liebe Grüße
Dani

PS.: Die Antwort auf Martins Frage würde mich auch mal interessieren, so schlimm kann das bei 60l ja nicht sein.
 


Hmmm,
nun ja, erst entferne ich meinen größten weißen Stein und schrubbe ihn, bekommt immer einen leichten grünen Belag.
Dann wird der Kies abgesaugt, zwecks Kotreste.
Pumpe wird gereinigt, muss sein das ich eine Innenpumpe habe mit 2 Schwämmen wobei nur immer ein Schwamm gesäubert wird.
Dann nehme ich 2 Eimer Wasser heraus, anschließend werden die Scheiben von innen geputzt. Auch das muss ich machen den vom Vorbesitzer sund viele Kratzer dranund in diesen setzt sich einiges fest.
Na ja, und dann halt wieder stein hinein, Wasser hinein.
Das alles muss ich jeder Woche machen. Oki, gebe mir dabei richtig viel Mühe, nix schnell, schnell. Es geht zwar nicht Mega viel zeit drauf, aber es ist schwierig wenn man am arbeiten ist und kaum zu Hause ist da meine Tochter leistungssport betreibt. :roll:
Auf der einen Seite liebe ich die Fischis. :D

liebe Grüße
Minerva
 

DieDa84

Mitglied
Hi,
soviel Arbeit mache ich mir z.B. nicht. Die Filter lass ich grundsätzlich in Ruhe. Nur wenn ich merke, dass kein Wasser mehr durchkommt mache ich mir die Arbeit und baue den jeweiligen Filter auseinander und spüle die Medien durch. Das war dieses Jahr bis jetzt einmal der Fall, zuerst beim Innen-, dann beim Aussenfilter.
Die Inneneinrichtung hab ich noch nie geschrubbt. Ich finde, so ein grünlicher Belag hat was. Sieht irgendwie natürlicher aus. Auf einem meiner Steine wachsen sogar Algen, aber solange die da bleiben, von mir aus. Sieht sogar schick aus.
Ich zupfe dann noch die kaputten Blätter von den Pflanzen und locker den Sand ein bisschen auf (da drin versteckt sich immer viel Mulm). Dann nur noch Wasser wechseln, und das geht fast von alleine. 150 l fließen über den Schlauch aus dem Fenster das Dach herunter, und via Schlauch kommen die 150 l wieder über den Wasserhahn in das Becken. Das Wechseln dauert am längsten (ca. 1h), da das Wasser nicht so schnell rausläuft und ich anschließend das Wasser nur langsam reinlaufen lasse (aufgrund einer Erzählung eines Forum-Mitglieds :wink: ). Und in der Zeit mache ich die Scheiben sauber. Bevor ich das über den Wasserhahn gemacht habe, habe ich die 300l (150l Alt-, 150l Frischwasser) mit der Gießkanne geschleppt. Aber bei 60l sinds ja max. 30l und das sind dreimal laufen.
Und ich mache das ganze alle zwei Wochen, da ich nicht jedes Wochenede Zeit habe und brauche dafür (wenn ichs ordentlich mache 1h).

Nur mal so als Beispiel.
Grüßle
Justine
 
Huhu

Ich denke, Arbeit gehört zu allem was man anfängt, einfach dazu. Wir haben einen Hund der raus muss, ok mit dem geht eigentlich immer mein Freund, Degus die sauber gemacht werden wollen und zwei AQ`s die auch ihre Grundpflege brauchen. Aber das weiß ich denke ich mal vorher......
Ich kann nicht immer wenn ich keinen bock mehr habe, Tiere einfach abgeben sonst hätte ich meine Dwegu`s sicherlich auch nicht mehr. Aber ich häng an alle unseren Tieren und dann mach ich das halt. AQ - Wasser zwei mal im Jahr wechseln? Gut ich kenn diese Altwasserbecken überhaupt nicht, dass können wohl wirklich nur erfahrene Aquarianer, zu denen ich mich definitv nicht zähle, aber sonst kann glaub ich zweimal im Jahr Wasser wechseln ziemlich in die Hose gehen.
Zusätzlich hab ich noch eine Tochter, mit der ich jetzt vor drei Tagen erst wieder zwei Tage im KH war, und die im Moment immer wieder zum Arzt usw muss und mein freund ist vollzeitig berufstätig.
Aber soviel Zeit nimmt doch die AQ - Pflge find ich auch nicht in Anspurch und es doch schön wenn man nach dem Reinigen un ein sauberes Becken schauen kann.
Nimm die das mal zu Herzen und überleg ob es dir nicht doch Wert ist, mal eine Stunde in der Woche oder auch zwei von deiner Zeit für deine Fischis zu opfern
 
Moin,

hm 60l Aq wasn ne Arbeit :wink:

Stein raus - Pflanzen rein-kein scheuern mehr / von 15min.schrubben auf Null

Wasserwechsel alle 2 Wochen 30 liter/links und rechts ein Eimer 15min.

Scheibe putzen 5 min.

Mulmabsaugen 1xim Monat 10 min.

Solltest Du das unter Zeitaufwand verbuchen ist es wirkllich besser aufzugeben. :wink:

Gruß Uwe
 
Hallo!

Also, ich hab 112 Liter, und die wöchentliche Arbeit, die anfällt, ist derzeit lächerlich :D
Okay, die Fische kommen erst noch, aber Putzen etc. muss ich ja auch:

- Evtl. Algen manuell entfernen: 2min
- Ggf. Wasserwerte messen: 2min
- Wasser teilweise raus (30%, also ca. 30 Liter): 5min
- Scheiben, falls nötig, mit Schwamm putzen: 1min, wobei meine Scheibe nie dreckig ist bisher
- Wasser wieder rein: 4min
- Flüssigdünger reinkippen: < 1min

Das macht wöchentlich insgesamt < 15 min Arbeit.
Wie gesagt, Fische kommen noch, aber soooo viel Arbeit ist das dann auch nicht.
Und nein, ich mache das nicht schlampig, mein Becken ist sauber :D

Da frag ich mich doch, was ein 54l Becken, halber Inhalt, für eine riesige Arbeit sein soll.

LG Jan
 
Hallo,
ich wechsel einmal pro Woche in 6 Becken Wasser:
216 l, 2x 60 l, 2 x 30 l, 25 l , es wird jeweils mit einer Eheimpumpe das Wasser durch einen Gartenschlauch aus dem Fenster bzw. in die Dusche gepumpt und anschließend mit demselben Schlauch der Reihe nach auch wieder eingefüllt.
Dann noch etwas gegärtnert und gedüngt und das war´s. Die Filter lasse ich komplett in Ruhe, die werden nur gesäubert, wenn garnichts mehr geht.
Macht maximal 1-1,5 Std. pro Wochenende, die ich auch meistens sehr genieße, weil ich mich dabei gut entspannen kann und einen tiefen Kontrollblick in jedes Becken werfen kann.
Ein Becken, das man nicht pflegen muss/will wäre mir persönlich zu langweilig!
Gruß
Barbara
 
Moin,

die Pflege eines Beckens kostet mich im Monat kaum Zeit.
Kostet sie mehr, bedeutet es, dass irgendetwas falsch läuft. Und ja, daran könnte auch ein unterdimensionierter Filter liegen. Wir füttern täglich 1-2 Mal, manchmal auch nicht, mindestens wöchentlich wird Wasser gewechselt- das sind keine 10 Minuten pro Becken, dabei wird Wasser gewechselt und Mulm abgesaugt, wie auch Pflanzenreste abgeknipst etc.
 
Hallo
Schließe mich da meinen Vorschreibern an. Bin der Meinung das zum Beispiel meine Nachbarin mehr Arbeit mit ihren Katzen hat als ich mit meinen Aquarien. Jeder hat hier neben der Aquaristik einen Beruf(auch wenn es nur Hausfrau ist) und oder Kinder die zu versorgen sind und bei denen man Taxi spielen muß. Ich liege auch bei wöchentlich 1,5 Stunden Aquapflege würde ich schätzen und wenns mal Zeitlich garnicht klappt dann wird halt auf zwei Tage aufgeteilt und der Gatte muß halt auch mal helfen (Wassereimer schleppen usw)
Wenn dir das schon zuviel ist, was sollen denn dann die sagen, die richtig große *Pötte* haben? Es hängt auch immer bischen damit zusammen, mit welcher Leidenschaft man an das Thema ran geht. Hab auch teilweise Innenfilter in den Becken aber die sind doch schnell mal gereinigt wenn nichts mehr geht.
Ich glaube Zeitplanung heisst das Zauberwort.

Gruß Moni
 
Hi,
Line schrieb:
das ist Deine Ansicht, nicht meine. Entsprechend bringt Dir ein Vergleich vielleicht nichts.
verstehe ich nicht... hier geht's doch nicht um Ansichten. Das ist so. Du kannst es doch nicht verallgemeinern, wenn deine Aquarien dir kaum Arbeit machen. Hättest du da mehrere Becken im Amano-Stil, würdest du da täglich dran rumwerkeln müssen:
die Pflege eines Beckens kostet mich im Monat kaum Zeit.
man kann doch ein einzelens Becken fahren, das am Tag mehr Arbeit macht als 20 Becken in einem Regal in der Woche...
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

was sollen denn dann die sagen, die richtig große *Pötte* haben?

Ich finde, die großen Becken machen weniger Arbeit als die kleinen Pötte. Wen 325l schon als groß gilt. :mrgreen: Als ich noch 60er Becken hatte, waren die immer viel fummeliger ald die größeren Becken.

Ich finde auch, man kann den Pflegeaufwand keineswegs verallgemeinern. Wenn ich eine Geröllwüste mit 1-2 Fischen habe, ist da wesentlich schneller "gepflegt", als wenn ich versuche, ein schönes Pflanzenbecken dadraus zu machen.

Gruß
 


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