cheraxfan2
Mitglied
Hi,
natürlich nicht im selben Behälter, im Grunde ist es jedoch dieselbe Methode. Bisher läuft das nur als Versuch ob sowas überhaupt klappen kann, deswegen habe ich 3,5 Liter Flaschen genommen. Für eine produktive Zucht ist das zu klein, geeignete Behälter suche ich noch.

Links sind Wasserflöhe drin, rechts Artemia. Die Flaschen sind gekoppelt belüftet, der Luftschlauch geht bei den Flöhen ca. 10 cm unter Wasser, bei den Artemien nur 2 cm. Die Luftmenge ist so eingestellt das die Artemien etwa 1-2 Luftperlen/s bekommen. Das ganze läuft nun schon etliche Wochen mit dem ersten Ansatz, den ich im Fall der Flöhe schon 2-mal und die Artemien 1-mal, durch überfüttern, zum kippen gebracht habe. Es ist mir jedesmal gelungen, die Ansätze aus sich selbst heraus neu wachsen zu lassen. Vor dem Kippen konnte ich bei den Flöhen 2-mal jeweils etwa die Hälfte entnehmen, für 3 Kampffische als Zwischenmahlzeit und Beschäftigungstherapie hat es gereicht.

Bei den Flöhen sah ich vor 1 Woche kaum noch was zappeln, jetzt sind schon wieder richtige Daphnien unterwegs und auch Cyclops.



Die Artemien legen in diesem Ansatz keine Dauereier, sondern die Nauplien schlüpfen gleich.
Beide Ansätze werden mit der gleichem Mischung aus Spirulina und Trockenhefe gefüttert, die Flöhe bekommen jedoch mehr Futter. Hier bin ich mit den Spirulina nicht zufrieden, die Algen sind zwar so fein gemahlen das es die Nase reizt wenn man den Beutel aufmacht, trotzdem fallen sie in großen Mengen zu Boden. Um sie mehr in der Schwebe zu halten, müsste man an der Luftzufuhr manipulieren, das geht jetzt aber nicht weil die Artemiaflasche auch dranhängt.

Den Schlamm habe ich bei den Flöhen mal aufgeschüttelt, das war einer der Fast-Kollapse.
Wo ist jetzt der Unterschied? Der ist natürlich im Wasser-Eimer. Die Flöhe haben Leitungswasser, die Artemia haben 70 Gramm Meersalz pro Liter Osmosewasser. Bei den 70 Gramm/L habe ich 2.mal hingeschaut, dann fiel mir ein irgendwo gelesen zu haben "Salzlacken mit einem mehrfachen Salzgehalt von Meerwasser" als es um Artemiavorkommen in Deutschland ging. Wie es scheint ist dies der Knackpunkt bei der Artemiazucht, das geht so von ganz alleine. Mit dem Salzgehalt vom Ausbrüten habe ich nie Artemia wirklich groß bekommen, mein größter war 5 mm und der letzte einer großen Schar.
Nun möchte ich am liebsten beide Zuchten in größere Behälter überführen, dabei schwebt mir je ein Fass bis 40 Liter vor, mit Abflusshahn, am besten 2 übereinander stabelbar. Das I-Tüpfelchen wäre ein trichterförmiger Boden mit Ablauf am tiefsten Punkt, dann holt man den Schlamm gleich raus.
natürlich nicht im selben Behälter, im Grunde ist es jedoch dieselbe Methode. Bisher läuft das nur als Versuch ob sowas überhaupt klappen kann, deswegen habe ich 3,5 Liter Flaschen genommen. Für eine produktive Zucht ist das zu klein, geeignete Behälter suche ich noch.

Links sind Wasserflöhe drin, rechts Artemia. Die Flaschen sind gekoppelt belüftet, der Luftschlauch geht bei den Flöhen ca. 10 cm unter Wasser, bei den Artemien nur 2 cm. Die Luftmenge ist so eingestellt das die Artemien etwa 1-2 Luftperlen/s bekommen. Das ganze läuft nun schon etliche Wochen mit dem ersten Ansatz, den ich im Fall der Flöhe schon 2-mal und die Artemien 1-mal, durch überfüttern, zum kippen gebracht habe. Es ist mir jedesmal gelungen, die Ansätze aus sich selbst heraus neu wachsen zu lassen. Vor dem Kippen konnte ich bei den Flöhen 2-mal jeweils etwa die Hälfte entnehmen, für 3 Kampffische als Zwischenmahlzeit und Beschäftigungstherapie hat es gereicht.

Bei den Flöhen sah ich vor 1 Woche kaum noch was zappeln, jetzt sind schon wieder richtige Daphnien unterwegs und auch Cyclops.



Die Artemien legen in diesem Ansatz keine Dauereier, sondern die Nauplien schlüpfen gleich.
Beide Ansätze werden mit der gleichem Mischung aus Spirulina und Trockenhefe gefüttert, die Flöhe bekommen jedoch mehr Futter. Hier bin ich mit den Spirulina nicht zufrieden, die Algen sind zwar so fein gemahlen das es die Nase reizt wenn man den Beutel aufmacht, trotzdem fallen sie in großen Mengen zu Boden. Um sie mehr in der Schwebe zu halten, müsste man an der Luftzufuhr manipulieren, das geht jetzt aber nicht weil die Artemiaflasche auch dranhängt.

Den Schlamm habe ich bei den Flöhen mal aufgeschüttelt, das war einer der Fast-Kollapse.
Wo ist jetzt der Unterschied? Der ist natürlich im Wasser-Eimer. Die Flöhe haben Leitungswasser, die Artemia haben 70 Gramm Meersalz pro Liter Osmosewasser. Bei den 70 Gramm/L habe ich 2.mal hingeschaut, dann fiel mir ein irgendwo gelesen zu haben "Salzlacken mit einem mehrfachen Salzgehalt von Meerwasser" als es um Artemiavorkommen in Deutschland ging. Wie es scheint ist dies der Knackpunkt bei der Artemiazucht, das geht so von ganz alleine. Mit dem Salzgehalt vom Ausbrüten habe ich nie Artemia wirklich groß bekommen, mein größter war 5 mm und der letzte einer großen Schar.
Nun möchte ich am liebsten beide Zuchten in größere Behälter überführen, dabei schwebt mir je ein Fass bis 40 Liter vor, mit Abflusshahn, am besten 2 übereinander stabelbar. Das I-Tüpfelchen wäre ein trichterförmiger Boden mit Ablauf am tiefsten Punkt, dann holt man den Schlamm gleich raus.










