Zuchtformen & Schwarmverhalten?

Hallo,

folgende Frage: ein Freund von mir möchte sich ein Barben-Artenbecken einrichten. Wenn er jetzt verschiedene Zuchtformen (Sumatra-, Moos-, Honkongbarbe) zusammensetzt, entwickeln die dann ein Schwarmverhalten?
 


nein bestimmt nicht


entwickelt sich ein solches verhalten bei verschiedenen affensorten ?


und ein schwarm entsteht nur wenn irgendwas nicht stimmt , wenn sie angst haben .......


wenn es ihnen gut geht , dann löst sich der schwarm auf
 

JoKo

Mitglied
Hi,

nein, tun sie nicht. Das liegt aber nicht daran, dass es unterschiedliche Zuchtofrmen sind, sondern dass die Sumatrabarbe kein Schwarmfisch im eigentlichen Sinne ist. Du wirst nur selten erleben, dass die Tiere wirklich zusammen in einem Schwarm schwimmen. Die meiste Zeit werden sich immer wieder lockere Gruppen von wenigen Tieren bilden, die sich wieder auflösen bis sich wieder lockere Gruppen...usw. Es spricht aber nichts dagegen die Wildform mit den Zuchtformen zu mischen wenn einem das so gefällt.

Was aber nichts daran ändert, dass Sumatrabarben grundsätzlich in möglichst hoher Anzahl gepflegt werden sollten, nicht unter 10 Tiere, besser 15-20. Je mehr Tiere, umso mehr sind diese mit sich selbst beschäftigt und lassen andere Mitbewohner meistens in Ruhe. Wegen diesem Verhalten wäre durchaus ein Artbecken mit maximal noch ein paar Bodenfischen wie Dornaugen oder kleinen Schmerlen sinnvoll.
 

JoKo

Mitglied
web schrieb:
entwickelt sich ein solches verhalten bei verschiedenen affensorten ?

Das ist kein Argument: ein Schimpanse ist nicht dieselbe Art wie ein Gorilla. Eine mossgrüne Sumatrabarbe ist aber immer noch eine Sumatrabarbe.
Genauso wie ein weisses Kaninchen keine Probleme mit einem schwarzen oder gescheckten hat nur weil es eine andere Zuchtform ist.
 


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