(Zebra)buntbarschbecken

hallo liebe leute
ich hab mich im inet in eine buntbarschart verguckt, undzwar in den zebrabuntbarsch. der zebrabuntbarsch ist ja bekanntlich recht groß (bis 15cm M) und ziemlich aggressiv, deshalb braucht er mind. 200 l soweit ich weiß.
1. wie kann ich günstig an ein 200-240 liter becken kommen?
2. welche art der beleuchtung ist am einfachsten bzw günstigsten? marke eigenbau? was kann man da so machen?
3.außenfilter: da ich bisher nochnicht so ein großes becken besaß hatte ich immer innenfilter, die ja recht günstig sind. jetzt bräuchte ich ja wohl eine externe filterung bzw möchte auch gerne eine haben, da die internen platz im becken beanspruchen. wie teuer ist soein EHEIM außenfilter?
4. zebrabuntbarsche gibt es wie ich sehe in versch. farben. ich finde die blaue hier besonders schön. weiß jmd, wo man soeinen herbekommt bzw ein paar? (http://www.zierfischverzeichnis.de/klas ... siatus.htm)
5. viele sagen, dass die vergesellschaftung mit anderen tieren schwierig sei aufgrund der großen aggressivität. welche anderen tiere würden sie denn zB dulden? folgende andere buntbarsche würde ich gerne dazusetzen, wenn es möglich ist. vllt könnte mir jmd etwas aus erfahrungen über die verträglichkeit der jeweiligen buntbarscharten sagen?
a) Weisspunkt-Brabantbuntbarsch (Tropheus duboisi)
b) Labidochromis "hongi" (seeeehr schön in gelb-blau!!)
c) Gelber Labidochromis (muss aber nicht sein)
d) Hemichromis letourneuxi (auch total schön)

reichen 200-240 liter für zebrabuntbarsch, a), b) und d) ? bitte klärt mich einfach über die möglichkeiten die es gibt auf, ihr würdet mir damit sehr helfen.
6. kann man es allen fischen mit einer temperatur von 25 °C recht machen?
:study:

sorry wegen der vielen fragen aber ich möchte gut aufgeklärt sein bevor ich die tiere in ein neues zuhause setze vor allem, weil die tiere generell eine hohe lebenserwartung haben. desweiteren würde ich mich auch über allgemeine ratschläge und anmerkungen freuen:)
danke im voraus, dass sich jmd hierfür zeit nimmt. :!:
mit freundlichem gruß
puschel
 


Mudskipper

Mitglied
Pfirsichpuschel schrieb:
a) Weisspunkt-Brabantbuntbarsch (Tropheus duboisi)
b) Labidochromis "hongi" (seeeehr schön in gelb-blau!!)
c) Gelber Labidochromis (muss aber nicht sein)
d) Hemichromis letourneuxi (auch total schön)

reichen 200-240 liter für zebrabuntbarsch

Moin,

alle genannten Arten sind nicht geeignet für eine Vergesellschaftung, die Ansprüche kollidieren da doch arg.

Bedenke: Die "Zebras" vermehren sich extrem efolgreich, den Nachwuchs wirst Du nicht los!
Ansonsten sind das sehr robuste und interessante Tiere, nur bitte unbedingt vorher die Unterbringung des Nachwuchses klären.
Sonst: ab 200l(oft günstig bei Ihhbäh mit allem drum/dran), gut mit Holz, Schiefer usw strukturieren, Sand rein, Anubias/Farn auf Wurzeln binden, Temp reichen 22 Grad.
ich habe früher mal eine Gruppe in einem 240er gehalten, das hat schon Spaß gemacht - aber denk an den Nachwuchs, und am besten Artbecken.

Lg.
 
Hallo,

ich würde dir auch zu einem Artbecken raten :thumleft:

Die anderen von dir genannten Fische kommen alle aus unterschiedlichen Regionen (Tanganjikasee, Malawie und Nordafrika) und haben unterschiedliche Fressgewohnheiten z.B. der Tropheus ist ein Aufwuchsfresser, der fast nur pflanzliche Nahrung erhalten sollte und er benötigt auch ein größeres Aquarium (empfehlenswert ca. 450 l )

Die Malawies haben gerne viele Steinaufbauten mit reichlich Höhlen und ebenso wie die Tropheus benötigen sie einen höheren ph-Wert um die 8 - 8,5

Während der Hemichromis letourneuxi lieber einen niedrigen ph -Wert um 6 bevorzugt und auch sehr gerne Lebenfutter frisst.

Alle von dir genannten Arten sind revierbildend und eignen sich daher nur sehr bedingt zur Vergesellschaftung.

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Planung deines Aqas und finde es toll, daß du dich vorher informierst :)

lg Aaronia
 

JoKo

Mitglied
Markus Schulz schrieb:
...... gut mit Holz, Schiefer usw strukturieren, Sand rein, ....

Ergänzung: und die Steine bzw. das Holz nicht auf den Sand legen, sondern direkt auf den Aquarienboden. eine dünne Styroporplatte mit 5-10mm Dicke verhindert dabei Schäden am Glas.

Wenn man das nicht macht, besteht die Gefahr dass die Tiere die Steine untergraben.

Ansonsten: sehr interessante Art, vor allem bei der Brutpflege....wenn man wie schon erwähnt den Nachwuchs auch los wird, die sind "schlimmer" als Guppys. Eine Vergesellschaftung halte ich bei der Beckengrösse ebenfalls für nicht sinnvoll....meine haben damals sogar meine Hand angegriffen als ich es gewagt hatte ins Becken zu greifen :wink:
 


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