Wels-Sichere Höhle?

Hallo zusammen,

ich habe eine, auf den ersten Blick etwas merkwürdig klingende Frage.
Wie man der Überschrift schon entnehmen kann, suche ich eine Möglichkeit,
eine Barschhöhle (für PPPBs), bzw. deren Eingang so zu gestalten, dass lediglich
die Prachtbarsche hinein können, also meine Ancistren draußen bleiben.
Mir ist durchaus bewusst, dass dies normalerweise von der Natur geregelt wird,
sprich, die Barsche sorgen schon dafür, dass keiner hinein kommt, wenn denn
der Eingang nicht allzu groß ist. Demnach habe ich einen Tontopf mit einem
knapp 2€-Stück großen Loch (eher eiförmig) versehen und diesen ins Becken
gestellt. Soweit so gut. Als ich die nächsten Tage ins Becken schaute, sah ich
meinen größten Ancistrus (~ 15cm und dementsprechend auch breiten Kopf),
wie er im Eingang feststeckt, vielleicht schon die ganze Nacht über, und kam
einfach nicht mehr raus. Habe den Topf kurzer Hand kaputt machen müssen,
da das Loch nicht am Rand, sondern mitten in der Wand war. Mein Problem mit
einem Loch am unteren Rand ist, dass, wenn die Welse dort rein wollen,
meist den Kies/Sand in der Umgebung völlig durcheinander wirbeln, was von den
Pflanzen (und natürlich auch von mir ;-) ) nicht gerne gesehen wird.
Ums kurz zu machen, kennt ihr eine Möglichkeit,
um dies zu verhindern, oder ist dies schier unmöglich?

Viele Grüße,

Daniel
 


fischolli

R.I.P.
Moin,

was für Monster-PPB hast du denn, dass du ein so großes Einschlupfloch (2 €-Größe) da reinmachst? Das Loch muß nur für das Weibchen groß genug sein, das Männchen muß nicht mit in die Höhle zur Befruchtung, die können das auch von draussen. Um mal bei GEldstückgrößen zu bleiben, reichen, je nach GRöße der Fische, Löcher in der Größe eines 20 cent-Stücks, max. eines 1-€ Stückes.

Natürlich schützt das nur vor entsprechend großen Welsen. Nachwuchs-Ancistren passen da trotzdem rein. Aber ein gut pflegendes Pulcher-Paar wird schon dafür sorgen, dass die nicht reinkommen.

Achja, das Loch einfach etwas höher ansetzen, das mögen die Welse auch nicht so gerne.

Gruß
 

MOOSKUGEL

Moderator
Teammitglied
Moin Daniel,
Mein Problem mit einem Loch am unteren Rand ist, dass, wenn die Welse dort rein wollen,
meist den Kies/Sand in der Umgebung völlig durcheinander wirbeln, was von den
Pflanzen (und natürlich auch von mir ;-) ) nicht gerne gesehen wird.
das Aufwirbeln des Bodensubstrates kann man ganz gut "eindämmen", indem man die Höhlen auf grössere Schieferplatten fixiert :wink:

Gruss Heiko
 
Danke euch beiden für die Anregungen :)

@fischolli: Na gut, 2€ war eventuell etwas übertrieben, habe gerade mal die Tonscherben zusammengebastelt.... hat ziemlich genau die Größe von deinen erwähnten 20 Cent (Habe den Post nicht von zu Hause aus geschrieben).
So groß sind die Barsche nun auch nicht, tippe mal so auf 4 bis 5 cm beim Weibchen, die passt aber noch sehr gut durch diese Löcher oben in den Kokoshöhlen. Habe mir noch mal 3 Töpfe im Baumarkt geholt, kosten ja nichts die Dinger, ich werds mal mit einem kleineren Loch (ähnlich der Kokosnuss) und Sollbruchstelle probieren, falls mal ein kleinerer Scheibenputzer auf die gleiche dämliche Idee kommen sollte.

Ach ja, und die Öffnung war schon gut "in der Luft", also recht weit oben in Topf, also nahe am Topfboden, das hatte ich mir nämlich auch schon überlegt, da die Ancistren hauptsächlich über etwas schwimmen, statt frei im Becken.

@Mooskugel: Keine schlechte Idee, jedoch könnte ich dann das gleiche Problem bekommen, je nachdem wie "gründlich" ich den Topf fixiere, wäre aber ebenfalls ein Versuch wert, muss ja nichts kleben und die Tierchen haben Kraft :shock:

Gruß,
Daniel
 


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