Hallo miteinander,
so ziemlich jeder kennt das wohl:
Das Becken ist nett eingerichtet und voll bepflanzt - wie bekommt man jetzt den einen oder anderen Fisch wieder aus dem Aquarium?
Wir standen auch vor diesem Problem, unsere zehn grünen Sumatrabarben sollten umziehen, weil wir gerne Mosaik-Fadenfische halten möchten.
Wer die kleinen Biester kennt, der weiß:
Sie sind ziemlich schlau, sauschnell und verkriechen sich in der letzten Ritze! Mit brachialem Kescher-Terror erreicht man da absolut gar nichts. Also sind List und Tücke gefragt...
Erster Versuch:
Eine Futtertablette in den Kescher, diesen ruhig ins Becken halten und auf die blinde Freßgier vertrauen...
Das klappte sogar, vier der kleinen grünen Racker gingen uns binnen weniger Minuten ins Netz. Danach war Sense, aber absolut. Der Rest der Truppe konnte über Tage nicht mehr geködert werden und umrundete den verführerischen Kescher im weiten Bogen. :?
Nächster Versuch:
Wir dachten uns, die Barben hocken doch immer gerne in der Höhle.
Also wurde ein roter Plastikblumentopf mit Gaze verschlossen, ein kleines Türchen reingesägt und der Becher samt einer Futtertablette so versenkt, dass die Türe an der Scheibe zugedrückt werden konnte.
Die Falle wurde von den Barben völlig ignoriert, dafür haben sich die Dornaugen total in den Topf verliebt - ich habe zeitweise bis zu sechs von ihnen im Topf gesehen. Sie schwammen nicht mal raus, wenn man den Topf aus dem Becken hob... :shock:
Und dann der finale Plastik-Flaschentrick:
In eine durchsichtige 1,5L-PET-Wasserflasche haben wir mit Messer und Tesafilm ein kleines Türchen eingebaut und sie so im Becken versenkt, dass bei einem Dreh an der Flasche die Türe an der Glasscheibe zugedrückt wird.
Wieder zwei, drei Futtertabletten rein, das Türchen etwas aufgelassen und dann auf die Lauer gelegt...
Unsere fünf Platys hätte ich nach zehn Minuten geschlossen aus dem Becken heben können, und gleich dazu noch vier Neons und zwei Dornaugen.
Nur die Barben zierten sich ein wenig. Aber Hunger ist ja schlimmer als Heimweh, vor allem, wenn man gierig ist und zusieht, wie zehn andere Fische sich den Bauch vollschlagen. :twisted:
Nach einigen Stunden gingen auch sie in die Flasche und konnten eine nach der anderen gefangen werden! :dance:
Im Laufe der zwei Tage hätte ich unser Becken vermutlich komplett leeren können - so ziemlich jeder Fisch war mal Gast im Flaschen-Restaurant...
Der Effekt der durchsichtigen Flasche ist wirklich Klasse, die Fische im Inneren verlieren zunächst die Orientierung und finden den Eingang nicht mehr sofort wieder. So hat man etwas Zeit, die Flasche durch einen Dreh zu schließen. Und die Methode ist wirklich stressfrei für Mensch, Tier und Aquarium!
Bin auf eure Meinungen gespannt, und vielleicht kennt ja noch jemand ein paar Kniffe zum sanften Fischefangen?
Viele Grüße
Torsten
so ziemlich jeder kennt das wohl:
Das Becken ist nett eingerichtet und voll bepflanzt - wie bekommt man jetzt den einen oder anderen Fisch wieder aus dem Aquarium?
Wir standen auch vor diesem Problem, unsere zehn grünen Sumatrabarben sollten umziehen, weil wir gerne Mosaik-Fadenfische halten möchten.
Wer die kleinen Biester kennt, der weiß:
Sie sind ziemlich schlau, sauschnell und verkriechen sich in der letzten Ritze! Mit brachialem Kescher-Terror erreicht man da absolut gar nichts. Also sind List und Tücke gefragt...
Erster Versuch:
Eine Futtertablette in den Kescher, diesen ruhig ins Becken halten und auf die blinde Freßgier vertrauen...
Das klappte sogar, vier der kleinen grünen Racker gingen uns binnen weniger Minuten ins Netz. Danach war Sense, aber absolut. Der Rest der Truppe konnte über Tage nicht mehr geködert werden und umrundete den verführerischen Kescher im weiten Bogen. :?
Nächster Versuch:
Wir dachten uns, die Barben hocken doch immer gerne in der Höhle.
Also wurde ein roter Plastikblumentopf mit Gaze verschlossen, ein kleines Türchen reingesägt und der Becher samt einer Futtertablette so versenkt, dass die Türe an der Scheibe zugedrückt werden konnte.
Die Falle wurde von den Barben völlig ignoriert, dafür haben sich die Dornaugen total in den Topf verliebt - ich habe zeitweise bis zu sechs von ihnen im Topf gesehen. Sie schwammen nicht mal raus, wenn man den Topf aus dem Becken hob... :shock:
Und dann der finale Plastik-Flaschentrick:
In eine durchsichtige 1,5L-PET-Wasserflasche haben wir mit Messer und Tesafilm ein kleines Türchen eingebaut und sie so im Becken versenkt, dass bei einem Dreh an der Flasche die Türe an der Glasscheibe zugedrückt wird.
Wieder zwei, drei Futtertabletten rein, das Türchen etwas aufgelassen und dann auf die Lauer gelegt...
Unsere fünf Platys hätte ich nach zehn Minuten geschlossen aus dem Becken heben können, und gleich dazu noch vier Neons und zwei Dornaugen.
Nur die Barben zierten sich ein wenig. Aber Hunger ist ja schlimmer als Heimweh, vor allem, wenn man gierig ist und zusieht, wie zehn andere Fische sich den Bauch vollschlagen. :twisted:
Nach einigen Stunden gingen auch sie in die Flasche und konnten eine nach der anderen gefangen werden! :dance:
Im Laufe der zwei Tage hätte ich unser Becken vermutlich komplett leeren können - so ziemlich jeder Fisch war mal Gast im Flaschen-Restaurant...
Der Effekt der durchsichtigen Flasche ist wirklich Klasse, die Fische im Inneren verlieren zunächst die Orientierung und finden den Eingang nicht mehr sofort wieder. So hat man etwas Zeit, die Flasche durch einen Dreh zu schließen. Und die Methode ist wirklich stressfrei für Mensch, Tier und Aquarium!
Bin auf eure Meinungen gespannt, und vielleicht kennt ja noch jemand ein paar Kniffe zum sanften Fischefangen?
Viele Grüße
Torsten