Teilwasserwechsel

Hallihallo,

mein AQ läuft seit letztem Freitag. Sollte ich in der Einlaufphase schon Teilwasserwechsel machen? Wenn ja, wieviel? Wie oft?

Es grüßt Katinka
 


Ups, die Angaben habe ich total vergessen.
Größe: 54 l
Pflanzen: ja
Werte: keine Ahnung, aber wahrscheinlich ziemlich mies, da Tag 5!

Möchte ja nur wissen, ob es der Bakterienkultur schadet, jetzt schon rumzumatschen ...
 
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Hallo,

An sich brauchst du nicht wechseln, solang der Nitritwer nicht über 10 steigt oder der Ammoniakwert über so 0,2 (weil dann hemmen die Werte die Bakterien). Wenn du wechseln willst - auch kein Problem, die Bakterien sitzen ja grossteils nicht im freien Wasser sondern im Boden und im Filter.

mfG Anton Gabriel
 
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Hallo!

Wie Anton schon sagte: solange du die Bakterien (Mulm) nicht absaugst, ist gegen eine TWW nichts zu sagen. Vorsichtig sollte man dann sein, wenn sich Kieselalgen zeigen. Dann den TWW auslassen. Ansonsten sehe ich bei einem TWW nur Vorteile.
 
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Hallo Anton,

Anton_Gabriel schrieb:
Wenn du wechseln willst - auch kein Problem, die Bakterien sitzen ja grossteils nicht im freien Wasser sondern im Boden und im Filter!

hab ich da jetzt einen Denkfehler? :wink:

Der für Bakterien wichtige Nährstoff wie No2 befindet sich doch aber im Wasser... wechsele ich jetzt bzw. verdünne das Wasser dann entnehme ich doch den Bakterien einen Teil Nahrung, was wiederum die Entwicklung von weiteren beeinträchtigt?

Nur von dem speziellen Fall ausgegangen das AQ befindet sich noch im einlaufen, stellt das doch aber irgendwie schon ein gewisses Problem für mich da!? Die Einlaufzeit könnte sich verlängern.
 
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Hallo Frank,

Ja, da hast du schon recht, ein wenig Futter wird für die Bakterien verdünnt - das macht aber bei einem Teilwasserwechsel kaum was aus - ausser man tauscht jeden Tag oder so. Wenn man also unbedingt einen Teilwasserwechsel machen will ok - vielleicht dauert das Einfahren dann einen Tag länger. Notwendig ist der Wechsel nicht (ausser siehe oben).

mfG Anton Gabriel
 


zu den Kieselalgen: woran genau erkenne ich diese? Sind das die schmierigen, grünen, die wie ganz dünne feine Fäden aussehen und ziemlich dicht wuchern?
 
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Katinka schrieb:
zu den Kieselalgen: woran genau erkenne ich diese? Sind das die schmierigen, grünen, die wie ganz dünne feine Fäden aussehen und ziemlich dicht wuchern?

Guckst du hier bei den: 1Algen

Der für Bakterien wichtige Nährstoff wie No2 befindet sich doch aber im Wasser... wechsele ich jetzt bzw. verdünne das Wasser dann entnehme ich doch den Bakterien einen Teil Nahrung, was wiederum die Entwicklung von weiteren beeinträchtigt?

Nur von dem speziellen Fall ausgegangen das AQ befindet sich noch im einlaufen, stellt das doch aber irgendwie schon ein gewisses Problem für mich da!? Die Einlaufzeit könnte sich verlängern.
Der Gedanke ist gut, aber ich denke es ist nur die halbe Wahrheit. Wenn ich ein Becken ohne Einlaufzeit habe (mit Fischen) und es kommt zum Peak, dann wird meistens große TWW empfohlen. Das würde bedeuten, dass man die Situation der Fische kurzfristig entlastet, die der Bakterien aber wieder verschlechtert - somit würde man die Einlaufzeit ewig heraus zögern.
Der normale TWW (wöchentlich 30%) verdünnt, wie Anton bereits sagt lediglich den Wert, mehr nicht...
Und die großen TWW dienen auch nur, um den Peak zu kontrollieren.
 
Hallo,
Futter für die Bakterien. Die leben doch sowieso ständig an der Hungerkante. Wenn sie was zu futtern haben, also Nitrit vorhanden ist, dann geht es ihnen gut und sie vermehren sich. Der Peak entsteht, weil die einen Bakterien nun das Ammonium zu Nitrit verarbeiten, andererseits aber noch nicht ausreichend Bakterien vorhanden sind, das Nitrit vollständig zu verarbeiten. Diese haben eine recht langere Generationszeit, was bedeutet, sie benötigen ca. 18 - 24 Stunden um sich erneut zu teilen. Wenn ausreichend Bakterien vorhanden sind um die hohe Nitritmenge zu verfuttern fällt der NO2 Gehalt recht schnell wieder und die Bakterien sitzen ohne Futter da.
Im laufe der Zeit pendelt sich aber die menge der Bakterien auf das angebotene Futter (die Belastung) ein. Eine kräftige Änderung dieser Belastung führt deshalb auch stets wieder zu kleinen Peaks.
Eigentlich ist so eine Bakterienpopulation also ständig an der Hungergrenze, egal um welche Arten Bakterien es sich handelt.
 


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