Suche einen geräuschlosen Außenfilter. Empfehlungen?

Hallo zusammen, ich bin Christian, bin 34, und bin nach einigen Jahren Pause wieder in die Aquaristik eingestiegen.

Früher hatte ich mal ein Süßwasserbecken mit ca. 240 Liter. Vor kurzem kam ich günstig an ein 80-Liter-Becken, dieses wurde mir jedoch zu klein, ich hab mir gestern dann ein 160-Liter-Aquarium geholt mit Unterschrank, Marke Juwel, 100x40x40.

Das 80-Liter-Aquarium ist jetzt seit einigen Wochen in Betrieb, das 160-Liter-Becken baue ich gerade auf. Und ich mache hoffentlich nicht dieselben Fehler, wie damals vor 10 Jahren bei meinem 240-Liter-Becken *lach*
Ich will am 160-Liter-Becken einen Außenfilter haben (eigentlich eh logisch, bei der Größe), außerdem würd ich mir gerne noch eine UV-Röhre zulegen, die ich in den Zulaufschlauch einbauen kann, zwecks klarerem Wasser und weniger Keimen. Und eine Außenheizung die man ebenfalls in den Schlauch einbauen kann find ich auch sehr interessant, ich will innen im Becken sowenig Technik wie möglich haben, kurz gesagt, nur der Ansauger und der Zulauf. Alles, was halt unbedingt nötig ist.

Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage: Aus gesundheitlichen Gründen bin ich gegenüber Lärm/Geräuschquellen sehr empfindlich, sei es Kühlschranksummen, Uhrenticken, oder auch das Brummen eines Aquarienfilters. Da muss also einer her, der absolut geräuschlos arbeitet, oder zumindest einer, den man aus 2 m Entfernung nicht mehr wahrnimmt, wenn er im Unterschrank steht und die Schranktür zu ist.

Hab aktuell am 80-Liter-Becken einen Fluval 205 hängen, aber der ist mir ehrlich gesagt zu laut, selbst in einigen Metern Entfernung hört man immer noch ein brummen und surren, das aus Richtung der Motorwelle kommt. Wundert mich ehrlich gesagt etwas, da der Innenfilter der vorher verbaut war, absolut geräuschlos lief. (Vermutlich weil er von Wasser komplett eingeschlossen war?)

Gibt es solche geräuschlosen Außenfilter, die meinen Ansprüchen "gerecht" werden?

Danke schonmal, viele Grüße, Christian
 


Hi,
BayerWaldWichtel schrieb:
. Da muss also einer her, der absolut geräuschlos arbeitet, oder zumindest einer, den man aus 2 m Entfernung nicht mehr wahrnimmt, wenn er im Unterschrank steht und die Schranktür zu ist.
ist mir bisher nicht untergekommen. Bezweifle auch, dass es so was gibt. V.a. wenn die in Unterschränken stehen hört man eigentlich immer mindestens ein Brummen oder Summen.
 
Ich möchte Deine Frage in 2 Teile trennen:
1.) Lautstärke Filter
Ich hatte bisher nur Aussenfilter von Sera und Eheim im Einsatz und kann über den jetzt im Einsatz befindlichen Eheim Professional 3e 350 nichts auffällig Lautes berichten. Ich finde, dass er sehr leise läuft - allerdings kenne ich das Problem, dass wenn man genau auf eine vermeintliche Lärmquelle achtet selbst eine Ameisenstrasse zur Stadtautobahn wird ;-)
In einem Schrank versteckt kann ich mir allerdings nicht vorstellen, dass Du diesen Filter noch hörst...
2.) Zusatzgeräte am Filter
Das ist leider so eine problematische Sache, da jedes Gerät die tatsächliche Filterleistung, welche ohnehin deutlich unter der im Prospekt angegebenen liegt, wirklich stark merklich mindert. Ich habe das nun so gelöst, dass ich den UV-C Klärer und den CO2 Atomizer an eine eigene Pumpe gehängt habe. Das gewährleistet mir, dass alle Geräte optimal funktionieren - mit dem Nachteil einen zusätzlichen Ansaugschlauch und Auslaufschlauch im Becken zu haben.

In Deinem Fall würde ich aber folgendes überlegen:
Eheim hat einen Filter der gleichzeitig das Wasser auf die von Dir eingestellte Temperatur heizt (Du sparst Dir den hässlichen Heizstab) - wenn Du diesen Filter überdimensionierst kannst Du eventuell noch den UV-C Klärer dranhängen und wenn dieser nicht läuft drosselst Du einfach den Filter runter. Leider ist das aber kaum vom grünen Tisch aus zu planen, da jeder UV-C Klärer völlig unterschiedliche Wasserwiderstände verursacht - ich hatte zuerst auch einen anderen UV-C-Klärer, dann einen mit angeblich weniger Widerstand und am Ende landete ich erst beim eigenen Kreislauf...

P.S.: Eine Aussenpumpe für einen eigenen Kreislauf ist übrigens meist lauter als ein Filter - solltest Du berücksichtigen...

P.P.S.: Du kannst den Filter im Unterschrank auch auf eine Moosgummimatte stellen und eventuell den Schrank mit einem Schallschutzmaterial aus dem Baumarkt auskleiden. Das müsste eigentlich genügen, aber wie gesagt: Ameisenstrasse, Stadtautobahn ;-)
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

ich hab wohl nicht so empfindliche Ohren wie Frank und behaupte mal, in 2 Metern hör ich nix mehr von meinen Aussenfiltern. Allerdings stehen die bei mir nicht direkt auf dem Boden, sondern auf einer Schaumstoffschicht. Im Wohnzimmer hab ich den Innenraum auch noch mit Styropor ausgekleidet, damit man nix hört.

Ich persönlich bin absoluter Eheim-Fan, nach einigen Ausflügen zu anderen Herstellern, sind die alle rausgeflogen. Von Eheim gibt es die Filter meist auch als "Thermo XYZ", da kannst du den Heizer direkt im Filter plazieren und hast den aus dem Becken raus.

Warum du einen UV-Klärer im Dauerbetrieb anbringen willst, erschließt sich mir noch nicht so ganz. Ich nutze sowas mal bei ERkrankungen, bei starkem SChwebealgenbefall sollen die auch helfen, aber ein Dauerbetrieb ist m.E. nur bei extrem empfindlichen Fischarten sinnvoll.

Gruß
 
fischolli schrieb:
Warum du einen UV-Klärer im Dauerbetrieb anbringen willst, erschließt sich mir noch nicht so ganz.
Mir auch nicht :mrgreen: Ich hab da selbst keine Erfahrungen mit den UV-Klärern, ich weiß nur das, was ich im Internet gelesen habe, und was mir der Zoofachhändler gesagt hat. Angeblich wird das Wasser sehr viel klarer, und das Risiko für Krankheiten und Algenbefall wird geringer, da viele Keime und Algensporen abgetötet werden. So hab ich's gelesen bzw. so wurde es mir erklärt... Und wenn ich die UV-Lampe parallel zur Beleuchtung schalte? Oder gleich eine separate Zeitschaltuhr verbaue? Dann läuft der Klärer nur so ca. 10 Stunden täglich, oder noch weniger... (Stromverbrauch, Lampenverschleiß, etc...)

Zu dem Geräuschpegel der Fluval 205: Ich bin anscheinend nicht der einzige, der die Pumpe laut findet... Auf zahlreichen Internetseiten, angefangen von Amazon.de bis zooplus.de lese ich immer wieder Kommentare wie zum Beispiel "Der Filter ist eindeutig zu laut" oder "Der Geräuchpegel, den der keine Motor entwickel, ist einfach zu hoch". Mindestens 20 solcher Kommentare hab ich jetzt schon gefunden :shock:

Was mir auch auffällt, das verdächtig oft die JBL-Filter empfohlen werden, wenn es um die Geräuschkulisse geht. Die geriffelten Fluval-Schläuche sind angeblich auch nicht das gelbe vom Ei, ich lese da auch zahlreiche Berichte dass die sich schnell zusetzen.

Das mit der Auskleidung des Unterschranks mit Dämmmaterial werde ich mal in Erwägung ziehen ;)

Und noch eine Frage hintendran: Wie stark soll ich den Filter überdimensionieren? Damit die Strömungsverluste der Zusatzgeräte im Schlauch ausgeglichen werden. Wieviel Strömung am Einlaufstutzen ist für die Fische noch verträglich?

Christian
 
BayerWaldWichtel schrieb:
Ich hab da selbst keine Erfahrungen mit den UV-Klärern, ich weiß nur das, was ich im Internet gelesen habe, und was mir der Zoofachhändler gesagt hat. Angeblich wird das Wasser sehr viel klarer, und das Risiko für Krankheiten und Algenbefall wird geringer, da viele Keime und Algensporen abgetötet werden. So hab ich's gelesen bzw. so wurde es mir erklärt... Und wenn ich die UV-Lampe parallel zur Beleuchtung schalte? Oder gleich eine separate Zeitschaltuhr verbaue? Dann läuft der Klärer nur so ca. 10 Stunden täglich, oder noch weniger... (Stromverbrauch, Lampenverschleiß, etc...)

Hallo,

als absoluter Newbie noch nicht einmal mit fertigem Becken (bald, nach meinem Urlaub soll es endlich losgehen :D )
möchte ich Dir dazu dies verlinken - auch auf die Gefahr hin, dafür in diesem Forum gehauen zu werden :box: :wink: , da hier die meisten gegen den Dauereinsatz von UVC-Klärern sind.

Ich selbst hatte ursprünglich einen UVC-Klärer in Dauereinsatz für mein im Bau befindliches Paludarium eingeplant, davon wurde mir hier dann abgeraten - ich war aber weiterhin unsicher.
Darum habe ich mich weiter informiert - in Foren (wo man allgemein geteilter Meinung zu sein scheint - ja: auch erfahrene, langjährig in der Aquaristik tätige User) - in Büchern - auf Websites - und bin letztlich auf die Seite gestoßen. Ich muss sagen: mich persönlich hat es überzeugt. Ich musste nun leider ein wenig umplanen (weil ich ja auf Grund der Reaktion hier zunächst wieder abstand von der Idee genommen hatte), aber nun ist alles so vorbereitet, dass ich einen UVC-Klärer im Dauerbetrieb einsetzen werde.

Letztlich finde ich, man sollte sich wohl selber eine Meinung bilden und danach entscheiden...

UVC- Lampen keinesfalls übers Becken hängen!!! (Ich wüsste eh nicht, wo man die bekommt) Die sind nicht nur schädlich für Deine Augen, sondern auch für die Tiere im Becken. UVC - Strahlung ist die agressivste unter den UV-Wellenlängen. Zwar sollen sie wohl schon nach kürzester Strecke vom Wasser "herausgefiltert" werden, ich würde mich aber nicht darauf verlassen - und es gibt ja zudem auch oberflächenorientierte Fische, die der Strahlung auf alle Fälle dauerhaft ausgesetzt wären.

So - das war mein bescheidener Beitrag zu dem Thema. Ich hoffe, ich darf in Zukunft auch weiterhin hier auf den Rat der erfahrenen User hoffen, obwohl ich mich in dieser speziellen Hinsicht als "beratungsresistent" geoutet habe *duck*. :? :)

LG
Claudia
 


Na - dann!! Hatte ich wohl falsch verstanden das "parallelschalten mit der Beleuchtung"... :oops:

Ich habe einen Tauch-UVC-Klärer ergattert (sauteuer :roll: aber was soll's), da ich nun ja schon anders gebaut hatte und schwerlich noch so ein Ding im Wasserkreislauf hätte unterbringen können.

Grüßle,
Claudia
 
BayerWaldWichtel schrieb:
fischolli schrieb:
Und noch eine Frage hintendran: Wie stark soll ich den Filter überdimensionieren? Damit die Strömungsverluste der Zusatzgeräte im Schlauch ausgeglichen werden. Wieviel Strömung am Einlaufstutzen ist für die Fische noch verträglich?

Christian
Das ist genau der Punkt, der von anderen Faktoren abhängt: Standort Filter, Schlauchlängen, wie oft macht der Schlauch eine Biegung, Verschmutzung, usw. usw.
Das wird Dir niemand vorher sagen können!

Ich habe den Eheim Professional 3e 350 mit einer angegebenen max. Durchflussleistung von 1500l/h (die er natürlich niemals erreicht). Dann kam der UV-C Klärer dran, ein CO2 Atomizer dran, weils eng war musste ich die Schläuche ein bisschen herumkurven lassen, ausserdem kam noch eine Schnelltrennkupplung dran - letztendlich war dann der Durchfluss bei ganz sauberen Schläuchen auf 350l/h gesunken...

Ich würde immer eher zum grösseren Modell greifen und notfalls etwas drosseln.

Die Strömumg am Einlaufstutzen ist übrigens durch Dich beeinflussbar da Du ja drosseln kansst - ist also nicht das grosse Problem!
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

vielleicht gehör ich ja zu den ewig gestrigen, aber ich betreibe seit zig Jahren Aquaristik, auch mit empfindlicheren Fischen und diversen Becken, und bin nach wie vor der Meinung, dass auch ohne UV-Klärer glasklares Wasser und gesunde Fische möglich sind. Ich bin auch der Meinung, man sollte so wenig technischen Krimskram einsetzen wie nötig ist. Wenn ich bei der Einrichtung des Beckens, der Anzahl der Fische und der Zusammenstellung Vernunft walten lasse, reicht ein ausreichend dimensionierter und richtig bestückter Filter völlig aus, um Trübungen zu vermeiden. Genauso kann ich hohe Keimbelastungen vermeiden, in dem ich maßvoll füttere, eine gute Beckenhygiene pflege und das Becken nicht mit tieren vollknalle bis zum Geht-nicht-mehr. Der Autor auf der beschriebenen Seite meint zwar, die Widerstandskraft der Fische nimmt bei Dauerbetrieb trotzdem nicht ab, weil genügend Keime übrig bleiben( wozu brauch ich dann den UVC?), dies bestreite ich aber mal eindeutig.

Als ich noch nur 1 Becken hatte, mußte natürlich auch spo ein Ding da dran, auch im Dauerbetrieb. Wurden Fische aus dem Becken umgesetzt oder weitergegeben, haute es die eindeutig schneller um, als danach, wo ich das Teil in den Keller verbannt habe. Muß aber jeder selber wissen.

Bei Filtern empfehle ich in etwa die dreifach Nennleistung des Brutto-Beckeninhaltes. Selbst mit Schnelltrennkupllungen und teils 1,80m Förderhöhe kommt da genug im Becken an Umwälzung zustande. Allerdings auch wieder bei maßvollem Besatz.

Gruß
 
fischolli schrieb:
Moin,

vielleicht gehör ich ja zu den ewig gestrigen,
Hallo Olli,

nur um das klarzustellen (falls es so 'rübergekommen ist): das habe ich damit keinesfalls sagen wollen. Lediglich, dass verschiedene (erfahrene) Aquarianer verschiedener Ansicht sind und man sich doch ruhig selber ein Urteil bilden kann (?)

Mich hat hier vor allem der Vergleich Natur/Geschlossenes System Aquarium überzeugt - beziehungsweise die Aussage (die ich ohne weiteres glaube), dass in den allermeisten Habitaten der gängigen Aquarienfische eine deutlich geringere Keimdichte herrscht, als im Aquarium auch bei regelmäßigen Wasserwechseln gewährleistet werden kann. Warum nicht den Fischen in dieser Beziehung ein naturnahes Milieu bieten? Mag nicht zwingend nötig sein, damit die Tiere überleben, aber doch in Ordnung? Vielleicht bin ich auch aus der Terraristik zu sehr darauf gepolt, eine möglichst "naturgetreue" Haltung anzustreben...
Dass Du diese Erfahrung mit Fischen, die nach Umsetzen in stärker belastete Aquarienkrank wurden, gemacht hast, glaube ich Dir unbesehen. Andere langjährige Aquarianer (inzwischen habe ich mich über das Thema auch noch mit anderen ausgetauscht) haben halt andere Erfahrungen gemacht.

Jeder muss halt selbst entscheiden, welche Richtung er einschlägt.:) Ich finde nur die Pauschalität, mit der (übrigens von beiden Seiten) manchmal beraten wird etwas... sagen wir mal: gewichtet... Aber vielleicht bin ich da zu empfindlich.


Viele Grüße,
Claudia

P.S.: eines noch: ich wollte noch Deine Frage beantworten:
...weil genügend Keime übrig bleiben( wozu brauch ich dann den UVC?)
: um die Keimdichte zu senken :)

Deine Schlussfolgerung könnte man sonst so umformulieren: "Warum nach dem Toilettengang die Hände waschen? Alle Keime werden durch einfaches Händewaschen nicht entfernt - dann kann man es doch auch ganz lassen. "
Ich persönlich halte eine "normale" Hygiene durchaus für sinnvoll, komplett Keimfrei zu leben ist dagegen (abgesehen von nur sehr schwer möglich) erwiesenermaßen eher kontraproduktiv und bewirkt genau das, was Du beschreibst ("Weicheier") - daher: Keimdichte auf ein gewisses Maß reduzieren...
Wie gesagt: ich strebe gar nicht an, Dich hier zu überzeugen.
Ich werde das Ding einsetzen (trotz geplanten schwachen Beckenbesatzes und regelmäßiger Beckenhygiene).
Wer weiß, vielleicht reihe ich mich ja in ein, zwei Jahren in die Gruppe der UVC-Gegner ein?
C.
 
gekkie schrieb:
Ich habe einen Tauch-UVC-Klärer ergattert (sauteuer :roll: aber was soll's), da ich nun ja schon anders gebaut hatte und schwerlich noch so ein Ding im Wasserkreislauf hätte unterbringen können
Ähm, schwerlich? Einfach den Schlauch durchtrennen und das Ding dazwischenstecken :wink:
Oder versteh' ich da grad was falsch?

Um mal wieder zurück zum Thema zu gelangen: Welcher Filter wär als ein "geräuschloser" zu empfehlen? Ich hab grade vorhin den Fluval 205 wieder abgebaut, wie schon geschrieben komm ich da aus psychischen Gründen wegen meiner Geräuschempfindlichkeit nicht klar damit. Der war einfach zu laut. Der Innenfilter darf jetzt wieder alleine vor sich hin strömen, der ist mucksmäuschenstill, auch dann wenn man direkt davor steht.

Erfahrungswerte wären halt jetzt sehr praktisch, Artikelbeschreibungen sind ja auch nicht immer das gelbe vom Ei.

Christian

PS: Noch eine Frage zur Keimdichte: Kann man die irgendwie messen? Außer dass man mit den Auge quer durchs Aquarium glotzt? :mrgreen:
 
BayerWaldWichtel schrieb:
gekkie schrieb:
Ich habe einen Tauch-UVC-Klärer ergattert (sauteuer :roll: aber was soll's), da ich nun ja schon anders gebaut hatte und schwerlich noch so ein Ding im Wasserkreislauf hätte unterbringen können
Ähm, schwerlich? Einfach den Schlauch durchtrennen und das Ding dazwischenstecken :wink:
Oder versteh' ich da grad was falsch?

Normalerweise schon - bei mir nicht. Das hängt mit dem Aufbau (Platzangebot, nötige Beweglichkeit des Schlauches etc.) und dem Wasserkreislauf meines Paludariums sowie der für die Pumpe benötigten Schlauchdicke b.z.w. den Anschlüssen am UVC-Klärer zusammen...und nicht zuletzt damit, dass ich so wenig "Unterbrechungen" und damit potenzielle Wasseraustrittstellen wie möglich haben möchte.

BayerWaldWichtel schrieb:
PS: Noch eine Frage zur Keimdichte: Kann man die irgendwie messen? Außer dass man mit den Auge quer durchs Aquarium glotzt? :mrgreen:

Nicht dass ich wüßte. Ich fürchte, bezüglich der Dimensionierung des Klärers muss man sich auf die Berechnungen auf der verlinkten Seite verlassen.
Einige Krankheitserreger (Parasiten) sollte man wohl unter einem "normalen" Mikroskop sehen können - aber ich glaube nicht, dass alle bei so geringer Vergrößerung sichtbar wären...Und mit bloßem Auge wohl eher auch erst bei so extremen Werten, dass die Fische eh schon hopps gegangen wären :wink: Ansonsten wird man's wohl an den Fischen merken.

Bei der Filtersuche kann ich Dir leider nicht weiterhelfen.

Sorry,
Claudia
 
Moin.
gekkie schrieb:
und bin letztlich auf die Seite gestoßen. Ich muss sagen: mich persönlich hat es überzeugt
Mich nicht. Halte die Argumente für mehr als dürftig.

BayerWaldWichtel schrieb:
PS: Noch eine Frage zur Keimdichte: Kann man die irgendwie messen? Außer dass man mit den Auge quer durchs Aquarium glotzt? :mrgreen:
Selbstverständlich. Ein spezialisiertes Labor kann dir darüber Auskunft geben.
 

mraqua

Mitglied
Hey,
ich habe den JBL CristalProfi e701 und höre den nur aus ca. 30-40 cm entfernung (in meinem Zimmer stehen aber auch noch einige andere Aquarien mit Wasserfällen und luftpumpen die natürlich ordentlich krach machen, daher kann es sein das ich den deswegen nicht höre)
 
...und schon wieder höre ich JBL :mrgreen:

Nach ersten Überschlagsrechnungen würde mir für mein 160er Becken der JBL CristalProfi e1500 zusagen, weil die effektive Leistung bei ungefähr 800 l/h liegt. (Laut diesem Bericht hier: http://www.jbl.de/de/download/9000/Prospekte/JBL_CristalProfi_e1500.pdf)

Wenn ich jetzt die Strömungsverluste für meine Gerätschaften abziehe, und noch die Strömungsverluste der Filtermedien nach einigen Wochen Laufzeit rechne, dann komme ich doch gut hin, auf den dreifachen Beckeninhalt pro Stunde? :)
Oder ist der 1500er übertrieben?
Preislich liegen die JBL auch im bezahlbaren Rahmen. Ein "Livetest" wegen der Geräuschkulisse wäre halt noch interessant.

Christian
 
Es ist wirklich schwierig Dir etwas zu raten, aber bei mir haben, wie schon geschrieben, UV-C Klärer und CO2 Atomizer die Leistung um etwa 50% reduziert. Es ist aber auch so, dass jeder UV-C Klärer bauartbedingt andere Widerstände erzeugt (ich habe den Eheim Reeflex 500).
Du solltest noch etwas bedenken: der JBL, sollte er wirklich leise sein und von Dir gekauft werden, hat einen Schlauchanschluss von 16/22. Das sollte Dein UV C Klärer demnach auch mindestens haben - wenn der nämlich einen kleineren Anschlussdurchmesser hätte, würdest Du gleich wieder von Haus aus enorme zusätzliche Leistungsverluste haben...

Ich habe jetzt aber einen Test bei meinem Filter gemacht:
Frei stehend, also ohne Kasten rundherum, höre ich aus 50cm Entfernung das Klingeln der Pumpe und ein ganz schwaches Brummen - aus 2m Entfernung hör ich nichts mehr. Jetzt bräuchten wir nur noch eine Ohrensynchronisation ;-)
 

mraqua

Mitglied
Hey,
ich habe an meinem 240er den e701 und ich finde den absolut ausreichend. Habe zwar keinen Schnick schnack dran.
Aber wofür ne außenheizung? Stabheitzer sieht man doch hinterher eh auch nicht.
 
mraqua schrieb:
Aber wofür ne außenheizung? Stabheitzer sieht man doch hinterher eh auch nicht.
Ich kann das schon verstehen - ich finde jedes Gerät im Becken weniger ist ein optischer Gewinn - manche stört allerdings so ein megahässlicher Flipper oder Taifun auch nicht...
Geschmäcker sind verschieden, aber ich würde auch immer die Variante nehmen, die möglichst wenig Geräte im Becken nach sich zieht - leider auch nur mit bedingtem Erfolg ;-)
 
felix181 schrieb:
UV-C Klärer und CO2 Atomizer die Leistung um etwa 50% reduziert
Hätt ich gar nicht gedacht, dass das sooo viel ausmacht :shock:

felix181 schrieb:
Ich habe jetzt aber einen Test bei meinem Filter gemacht:
Frei stehend, also ohne Kasten rundherum, höre ich aus 50cm Entfernung das Klingeln der Pumpe und ein ganz schwaches Brummen - aus 2m Entfernung hör ich nichts mehr.
Das hört sich ja schon mal gut an ;)
Wie ist das eigentlich bei den Filtern und dem Rückgaberecht? Kann ich einen Filter, der schon einige Tage bei mir gelaufen ist, wieder zurückschicken? Das Filtermaterial wäre ja dann nicht mehr "neu"...

Christian
 


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