Sand wird schwarz!?

Hallo Leute,

Ich musste eben mit Erschrecken feststellen, dass der Sand in meinem 60l-Becken unter den ersten 5-6mm ganz schwarz/braun/blau (dunkel! :idea: ) ist. Die Wurzeln der Pflanzen waren auch ganz dunkel gefärbt und es blieb auch kein Sand dran hängen beim Rausreißen (wie das sonst immer der Fall war bei "weißen" Wurzeln). Ich befürchte da fault etwas, oder es sind evtl. Blaualgen die anaerob im Sand wachsen? Der Geruch des Wassers dass ich nahe beim Bodengrund abgesaut hatte war auch nicht gerade erbauend. :(
Überhaupt bin ich mit dem Aquarium die letzten Wochen gar nicht zufrieden, irgendwie hakt es an vielen Stellen, aber ich kann mir nicht erklären warum. Die Pflanzen wachsen nur widerwillig oder überhaupt nicht, das einzige was wächst sind die Vallisnerien und die verbreiten sich bloß wie verrückt, wachsen nur ca. 10 cm hoch und werden dann von Algen überzogen und braun. Achja und schöne Fadenalgen auf der Frontscheibe; wachsen fantastisch!
Selbst so robuste Sachen wie Cabomba und Hornkraut werden immer weniger, weil alles was länger als eine Woche im Becken ist mit einem braunen Film überzogen wird.

Wasserwerte habe ich schon tausendmal kontrolliert und eigentlich ist alles mehr oder weniger in Ordnung.
PH ist hier in der Region leider relativ hoch bei ca. 7,5 und 25 mg Nitrat gibts ebenfalls "frei Haus". Den hohen Nitratwert versuche ich mit einer Efeutute, die mit den Wurzeln im Aquarium hängt einzudämmen.
Besatz:

3 Guppys
3 Panzerwelse
3 Amanos

Das Becken äuft seit ca. einem Jahr. Temperatur 21° C, gedüngt wird wöchentlich 5-10ml Sera Florena und Sera Florenette Düngetabletten für die Vallisnerien, Beleuchtung übernimmt eine 865er 18W Röhre.

Langsam bin ich wirklich ein bisschen verzweifelt und ich würde mich über etwas Hilfe sehr freuen.
LG huygens
 


Ebs

Mitglied
Hallo,

da fault der Sand und der Geruch ist höchstwahrscheinlich Schwefelwasserstoff.

Abhilfe: Den Boden mit dem Finger nach und nach gründlich umrühren, damit Luft rankommt und der Boden aufgelockert wird.

Fütterung verringern, da die Ursache für diese Erscheinung oft in auf dem Grund vergammelndem Futter liegt.
Nur soviel füttern, wie in 1-2 Minuten restlos gefressen wird. Bei Grundfischen auf restlose Futterverwertung achten.

Teile doch mal deine guten Wasserwerte mit.

Wenn Pflanzen nicht wachsen, dann hat das meist mehrere Ursachen.

Vielleicht machst du mal ein paar mehr Angaben, siehe hier:

pflanzen-algen-f4/angaben-bei-problemen-mit-pflanzen-algen-t9580.html

Gruß Ebs
 
Also an Pflanzen habe ich folgendes drin:
-Eine Kolonie Vallisneriien, die ich stetig ausdünnen muss, weil viele davon "Haare bekommen". Was neu wächst sieht schön grün und gesund aus, aber meist nicht lange...
-Cabomba caroliniana wovon nur noch die untersten Teile übrig sind, da sie zwar bis vor einigen Wochen noch immer neu ausgestrieben haben, aber die frischen Triebe schon nach 2-3 Wochen mit Algen überzogen waren und von mir entfernt werden mussten. Demnächst werde ich wohl alle rausnehmen, da sie jetzt auch das neu ausschlagen eingestellt haben :(
-Indischer Wasserfreund wächst seit Wochen gar nicht mehr und die Blätter werden immer brauner. Wird wohl auch dran glauben müssen.
-Wasserpest ist nur noch ein kurzes Stückchen übrig weil ebenfalls alles braun wurde.
-bis heute noch sehr viel Javamoos, jetzt nur noch ein kleines Büschel.

Ich habe ca. 5 cm Sandboden in dem 60er Becken.
PH 7,4
KH 6
GH 7-14
NO3: 25

Wasserwechsel einmal wöchentlich ca. 30-40% dann auch Düngung wie schon beschrieben und ein Schuss Tetra AuqaSafe kommt immer dazu.

Was Algenvorkommen angeht habe ich in den letzten Wochen schon Stücke mit Blaualgen entfernt, die auf dem Javamoos gewachsen sind und auf den "Überresten" der Cabomba. Waren aber immer nur kleinere Teile.

Ausserdem war ein großer Teil des Javamoos von braunen Algen befallen, da tue ich mir aber schwer mit der Bestimmung. Es war rotbraun und recht dunkel. Etwas ähnliches wächst auch auf sämtlichen Pflanzen, es ist bräunlich und bildet kleine Fäden auf den Blättern sowie einen flächendeckenden Belag.
 
Hallo zusammen;

Die X.te Wiederholung zu Beginn: " Sand fault nicht !"

Schwefelwasserstoff im Boden ist ein Ergebnis, von Zersetzungsprozessen organischer Stoffe.
Ursachen können sein:

- Zu starke Futtereinträge
- Überbesatz
- Schlechte Beckenhygiene ( Teilwasserwechsel für Besatz und Futtereintrag zu gering)
- Evtl. ist eine hohe PO4 Belastung vorhanden .

Nach Prüfung dieser Sachverhalte und deren Beachtung sollte es besser werden.

Einen schönen 1. Advent und Gruß ; Dirk-Werner
 
hier müssen wir doch mal fragen...
purer sand oder mit diversen zusatzstoffen versertzt?
grundsätzlich fault im sand nichts
am besten ist es (imho) dem sand keinerlei 'zusatzstoffe' zuzufügen
das der sand ab einer gewissen tiefe schwarz wird ist normal.
dort ist kein sauerstoff und es finden dort anaerobe reaktionen statt.
man sollte hier auch nicht unbedingt den sand umwälzen.
 
Die einzigen "Zusatzstoffe" die in den Sand kommen, sind einige Düngetabletten von Sera, sonst nichts. Ich denke auch nicht, dass das Becken überbesetzt ist und gefüttert wird auch eher sparsam (1 Futtertablette pro Tag).
Meine größte Sorge ist auch weniger das Faulen im Sand sondern die (vermutlich verschiedenen) Algen die sich breitmachen. Ich schaffe es leider nicht, diese zuzuordnen und hoffe ihr könnt mir helfen. Ich habe mal einige Fotos gemacht und hoffe das diese ausreichen für eine Diagnose.
Die Pflanzen sind einfach unmotiviert und können sich nicht so recht durchsetzen, ich habe aber keine Ahnung, warum :(

Danke schonmal für eure Hilfe!


 


Ebs

Mitglied
Erst mal Hallo (soviel Zeit sollte sein),

kalel schrieb:
hier müssen wir doch mal fragen...
purer sand oder mit diversen zusatzstoffen versertzt?

grundsätzlich fault im sand nichts

Unter Umständen eben doch: abgestorbene Wurzeln, vergammelnde Futterreste, die auf dem Boden liegenbleiben.

am besten ist es (imho) dem sand keinerlei 'zusatzstoffe' zuzufügen

Stimmt nur bedingt, denn viele arbeiten mit Bodendünger oder Düngekugeln und das funktioniert bestens.

das der sand ab einer gewissen tiefe schwarz wird ist normal.

Das ist zumindest im Aquarium nicht so, wenn im Boden alles stimmt. Man darf die Verhältnisse im Aquarium auch nicht mit den Verhältnissen in der Natur gleichsetzen (z.B. Schwarzfärbung des Sandes am Badestrand unter der ersten Schicht.

dort ist kein sauerstoff und es finden dort anaerobe reaktionen statt.

Richtig. Diese sollten aber im Aquarium in größerem Ausmaß verhindert werden, weil unter ungünstigen Bedingungen schnell Schwefelwasserstoff entstehen kann, was u.a. die Ursache für ein plötzliches Fischsterben sein könnte.

man sollte hier auch nicht unbedingt den sand umwälzen

Was im Aquarium ganz falsch ist (Siehe weiter oben). Der Nutzen anaerober Prozesse im Aquarium ist im Aquarium meist gering, die Gefahren, die darin lauern können, sind wesentlich größer.
Das Aquarium ist eben im Vergleich zur Natur nur eine Pfütze, die relativ schnell kippen kann.
.

Das alles heißt nicht, dass es in dem einen oder anderen Aquarium evtl. auch anders funktioniert. Kein Becken ist eben wie das andere.

Gruß Ebs
 

Ebs

Mitglied
@huygens,

täglich 1 Futtertablette halte ich für deine paar Fische als entschieden zuviel. Nur 1x täglich soviel, wie in 1-2 Minuten restlos gefressen wird.

höre mal mit den Sera-Düngetabletten auf, denn deine Cabomba z.B. als Stängelpflanze benötigt wenn schon Dünger, dann flüssigen Volldünger, da sie die Nährstoffe zumeist über die Blätter aufnimmt.

Zur Einschätzung deines allgemeinen Düngezustandes wäre der Fe- Wert sehr hilfreich.

NO3, 25 mg , sollte nicht unbedingt weiter steigen, evtl. etwas reichlicher Wasser wechseln.

CO2 ist auch relativ wenig im Wasser (PH 7,4 ; KH 6 = CO2 ca. 8 mg/l).
Vorschlag: Evtl. Oberflächenbewegung verringern oder Luftsprudler, falls vorhanden, ausmachen.
Ansonsten evtl. über eine Bio-CO2-Anlage, auch zum Eigenbau, nachdenken.

Gruß Ebs
 
Hallo Ebs,
die Düngetabletten habe ich fast ausschließlich unter den Vallisnerien eingebracht, weil ich gelesen hatte, dass diese auf eine Düngung "von unten" angewiesen sind. Ausserdem habe ich jeweils zur hälfte mit den Tabletten und dem Flüssigdünger gedüngt, also sollte doch für jeden etwas dabeigewesen sein. Ich werde das mit den Tabletten dann mal testweise sein lassen, die Packung ist sowieso leer.
Aber warum kann die Cabomba mit Düngetabletten nichts anfangen, die bilden doch ordentlich Wurzeln!?
NO3 mit Wasserwechsel zu senken ist faktisch unmöglich weil mein Leitungswasser diesen No3-Gehalt schon hat! Leider...
Fe und PO4 Test werde ich mal besorgen und kontrollieren ob es daran liegen könnte. Habe ich leider nicht da.

Futterrationen werden halbiert!
Danke!
huygens

PS: über Tipps bezüglich der Algen (Sorte/Gegenmaßnahmen) wäre ich weiterhin glücklich.
 

Ebs

Mitglied
huygens schrieb:
PS: über Tipps bezüglich der Algen (Sorte/Gegenmaßnahmen) wäre ich weiterhin glücklich.

das sind sogenannte Rotalgen (bei dir Bartalgen). Diese sind sehr hartnäckig.

Bei mir haben mehr CO2, NO3 nur ca. 10mg, PO4 nicht höher als 0,5 auf Dauer Wunder bewirkt. Seit Jahren habe ich keinerlei Algen mehr, vor allem keine Bart- und Pinselalgen. Sie haben oftmals ihre Ursache im Überangebot von NO3+PO4, aber nicht immer. Es kann aber auch mit höheren Werten funktionieren, weil es immer auf die Gesamtheit der Faktoren im jeweiligen Becken ankommt.

Betreff Bekämpfung Algen lies mal hier, ist sehr informativ.

http://www.aquamax.de/DefaultDyn.asp?Gr ... _Start.asp

Nitrat kan man z.B. mit einem biologischen Nitratfilter (auch Wodkafilter genannt) entfernen, kostet nur den Filter und im Jahr eine Flasche Korn (benutze ich) oder Wodka.
(Bei Interesse mal danach googlen).

Gruß Ebs
 
Habe gerade auf Phosphat und Fe getestet:
Fe 0,5 mg
PO4: <0,1 mg
Nach dem gestrigen Wasserwechseln mit Düngung nicht weiter verwunderlich, denke ich.

Also kann man davon ausgehen, dass es nicht an einer zu starken Fütterung liegt!? Wohl eher ein CO2/PH Problem, das die Pflanzen stocken lässt, oder?
 

Ebs

Mitglied
huygens schrieb:
Habe gerade auf Phosphat und Fe getestet:
Fe 0,5 mg
PO4: <0,1 mg
Nach dem gestrigen Wasserwechseln mit Düngung nicht weiter verwunderlich, denke ich.

Also kann man davon ausgehen, dass es nicht an einer zu starken Fütterung liegt!? Wohl eher ein CO2/PH Problem, das die Pflanzen stocken lässt, oder?

Fe 0,5 deutet darauf hin, dass dein Becken momentan überdüngt ist ( Sera-Düngetabletten + Flüssigdünger)

Dünge mal ca. 2 Wochen überhaupt nicht, bis der Fe- Wert nur noch 0,05-0,1 mg/l beträgt.
So sollte er dann auch bleiben, ist der allgemein angestrebte optimale Wert.

Zu den Fragen:

Ich würde es doch auch mit weniger Füttern probieren und + CO2.

Gruß Ebs
 
hallo

@huygens
1 tablette für sowenig fische ist auf jeden fall zuviel. grosse oder kleine tabetten?
in meinem 240er habe ich zur zeit 8 sumatrabarben,9 platy, 6 harnischwelse
die bekommen ca 1/2 grosse tablette pro tag (ein teil morgens ein teil abends)

düngen ist immer so eine sache.
zuviel bzw zuwenig ist schlecht. den angaben auf einer düngerverpackung kann man vergessen.
das ist halt sehr von der bepflanzung abhängig.
vor dem düngen immer besser erst die ww messen. und auch nicht direkt nach dem ww messen.
bis das wasser wieder gut urchmischt ist dauert es einige zeit. da kommt noch einiges aus dem boden hoch.

0,5mg fe ist auf jeden fall viel zu viel. das kann sich auf dauer auch schädlich auf die fische auswirken.
0,05-0,15 sind gute werte. aber das wurde ja bereits erwähnt.

bis vor einigen monaten habe ich auch immer die dünger der nahmhaften hersteller verwendet. mit mehr oder wenig erfolg.
seit ca 3 monaten benutze ich den eisendünger von filterking (googeln) und kann sagen.. bis jetzt wirlich gut und vor allen schweinegüstig.

@Ebs
>grundsätzlich fault im sand nichts
>>Unter Umständen eben doch: abgestorbene Wurzeln, vergammelnde Futterreste, die auf dem Boden liegenbleiben.

erstmal zum sand. da gibts diverse korngrössen. ich benutze normalen spielsand der gut durchgewaschen ist und dadurch die feinpartikel (diese können zu einer verdichtung des sandes führen und den, wenn auch minimalen aber wichtigen, wasseraustausch verhindern) weitgehend ausgeschwemmt sind.

wenn pflanzen absterben sollte man schon versuchen die wurzeln zumindest grob zu entfernen. bei sand eigentlich kein problem. vergammelte futterreste dringen ehr wenig in den boden ein und wenn, erst mal nicht wirklich tief. wenn zuviel übrig bleibt kanns natürlich ein problem werden. einige bodenfische die den sand nach nahrung durchspülen sind in jedem fall von vorteil.

>am besten ist es (imho) dem sand keinerlei 'zusatzstoffe' zuzufügen
>>Stimmt nur bedingt, denn viele arbeiten mit Bodendünger oder Düngekugeln und das funktioniert bestens.

das mit bodendüger/düngekugeln habe ich auch schon getestet.
ich konnte
1. keine verbesserung zu ungedüngtem boden feststellen.
2. sollte aus welchem grund auch immer am boden gearbeitet werden müssen (z.b. entfernen einer wurzel, umsetzen, von pflanzen etc) wird u.U enorm viel 'dünger' ins becken gelangen.

>das der sand ab einer gewissen tiefe schwarz wird ist normal.
>>Das ist zumindest im Aquarium nicht so, wenn im Boden alles stimmt. Man darf die Verhältnisse im Aquarium auch

nicht mit den Verhältnissen in der Natur gleichsetzen
natürlich darf man das nicht gleichsetzen..
trotzdem ist eine schwarzfärbung völlig ok. kommt natürlich auch auf die dicke des bodengrunds an.
man sollte natürlich vermeiden dann im boden grob rumzugraben. das bringt das ganze völlig durcheinander.

>man sollte hier auch nicht unbedingt den sand umwälzen
>>Was im Aquarium ganz falsch ist (Siehe weiter oben). Der Nutzen anaerober Prozesse im Aquarium ist im Aquarium

meist gering, die Gefahren, die darin lauern können, sind wesentlich größer.
das hiesse ja,das ich meinen boden öfter mal komplett umwälzen sollte um die entstehung dieser zonen zu verhindern.
das kann ich nicht wirklich nachvollziehen.
der boden wird bei mir nicht angetastet um das das dort entstandene biotop nicht durcheinanderzubringen

und das klappt bisher gut so

EDIT:
was den co2 wert betrifft
die ermittlung aus kh und ph ist eine gradwanderung.
mit den üblichen tropftest kannst du den wert nie so genau ermitteln. bei abweichung/ablesung von einem der beiden werte kannst du eklatante differenzen für co2 errechnen.
besser direkt messen.
ein einfacher test nach 'anton-gabriel'
CO2-Test
5 Tropfen 0,5%ige Phenolphtalieinlösung
auf 25 Milliliter Aquariumwasser.
Anschließend tropft man
verdünnte Natronlauge 0,09%ig zu
und schwenkt nach jedem Tropfen
um bis eine nicht mehr verschwin-
dende rosafärbung bleibt.
1 Tropfen entspricht 2 mg CO2
pro Liter.
 
danke kalel!
Einen so ausführlichen, hilfreichen Beitrag darf man selten lesen :D

Ich füttere nur "kleine" Futtertabletten (Tetra Tabimin) habe das Becken aber mal für diese Woche "auf Diät" gesetzt.

Den Wert von 0.5 mg FE hatte ich direkt nach einem Wasserwechsel, bei dem ich gedüngt hatte. Werde den Wert am Wochenende nochmal messen und schauen wie er sich entwickelt hat.

Der Tipp mit dem CO2-Test hört sich ja ganz gut an, aber WIE und WO kommt man an diese Chemikalien!?
Meine Werte für PH un KH sind in keinem Fall dafür geeignet den CO2-Gehalt zu bestimmen, da sie beide nur mit Tropftests bestimmt wurden und der PH mehr "geschätzt" ist, was die Farbe angeht. Es lässt sich nur allgemein sagen, dass ich immer einen "relativ hohen" PH habe.
Deshalb habe ich schon öfter über eine CO2-Düngung nachgedacht und schon ein wenig experimentiert, aber die alltagstaugliche Lösung ist dabei bis jetzt noch nicht rausgekommen.

Nochmals vielen Dank für deine ausführlichen Stellungnahmen.

es grüßt
huygens
 
Hi,

wegen der CO2 Anlage:
Da gibts doch son Eigenbau mit Stroh, Hefe und Zucker glaub ich...Hab aber die Anleitung grade nicht parat...
Ich versuch die mal iwo aufzutreiben :)
 
ein paar nützliche/interessante links

http://anton-gabriel.at/03_00.html
http://www.anton-gabriel.at/eich.htm
http://www.deters-ing.de/
http://www.omikron-online.de/lshop,show ... en,,,,.htm

günstige tests bekommt man hier
http://www.filterking.info/shop/index.p ... 5726b99cab
denke das die in etwa auf die tests von A-G basieren. sind aber super günstig (imho).

co2 dünge ich auf die einfachste weise mit zuckerwasser und hefe
ein kleiner nachteil dieser methode ist natürlich, das die gährung an anfang relativ stark ist und dann später wieder schwächer wird. ist abhängig von der hefemenge. da muss man ein wenig experimentieren. daher nehme ich auch z.Z. nur immer kleine mengen von ca 400ml
verlangsamen soll man das z.B. so können.
http://www.shubunkin.de/co2.html
hab ich noch nicht getestet.
werde diese woche aber noch ein ähnlichen test mit götterspeise starten.

meine gedanken zur co2-gährung sind zur zeit aber bei einem anderen gedanken.
warum nicht da angenehme mit dem nützlichem verbinden?
met- oder weingärung. co2 ist da und am ende hat man sogar noch was davon.
bin noch schwer am lesen und kann noch keine näheren infos dazu geben.

aber vielleicht hat ja jemand anderes schon gleiche gedanken gehabt und kann was dazu sagen
 

CarstenOL

Mitglied
Hallo!
In meinem Corydarium, einem Nano für Zwergpanzerwelse, habe ich gemischte Erfahrungen gemacht. "Schwarze Stellen" entstehen nur bei bestimmen Pflanzen. Wasserfreund & dessen Verwandte sind deshalb aus dem Becken verbannt worden.
Traditionelle "Sandpflanzen" sind dagegen eher die "staudigen" Pflanzen wie Valisneria, Sagittaria, Echinodorus oder Cryptocoryne. Pflanzen wie Anubias, Moos und Farne brauchen kein Bodensubstrat, ebenso Moosbälle. Hornkraut und Wasserpest sind eigentlich keine Wurzelpflanzen; wenn man sie irgendwie AUF dem Boden fixiert, macht der Sand ebenfalls kaum Probleme.
Und: Ein paar wuselige Garnelen verringern die Schmutzproduktin sichtbar... :wink:
Gruß
Carsten
 


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