Electric_Blood
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Hallo zusammen,
Ich habe mir viele Jahre nicht wirklich Gedanken um meine Wasserwerte (pH, KH/GH, Leitwert etc.) gemacht, da ich nie wirklich heikle Fische gehalten habe. Jetzt würde ich mich aber gerne mal an etwas empfindlicheren Arten versuchen.
z.B.
- Sundadanio axelrodi (Axelrod's Zwergbärbling)
- Sphaerichthys osphromenoides (Schokoladengurami) oder Sphaerichthys vaillanti (roter Schokoladengurami)
- Crenuchus spirulus (Fleckenschwanzbärbling) oder Poecilocharax weitzmani (Grünpunkt-Raubsalmler)
- vielleicht mal eine Betta-Art
Deshalb würde ich einen pH-Wert von etwa 6-6,4 zur dauerhaften Haltung anstreben. Gleichzeitig möchte ich aber die, naja, Aquascape-Ästhetik und Pflanzengesundheit in meinen Becken aufrechterhalten. Also eine zusätzliche Wasseraufbereitung z.B. via Torffilterung käme für mich eher nicht in Frage.
Es würde sich erstmal nur um die Bestückung eines kleinen Aquariums (54-80L) handeln.
Hier meine Wasserwerte laut Wasserversorger (h ttps://www.avu.de/wp-content/uploads/avu_trinkwasser-analyse_2023.pdf):
Welche Wasseraufbereitungsmethode haltet ihr für am sinnvollsten, wenn man von diesen Werten ausgeht? Meine Überlegungen zu den einzelnen Methoden sehen wie folgt aus.
Disclaimer: Alle Methoden sind für mich Neuland.
Seht ihr das ähnlich?
Ich tendiere momentan zu Regenwasser, bin mir aber unsicher wie es mit der Praktikabilität speziell im Winter (bei Schnee) aussieht. Und wie das mit der Panscherei funktioniert. Regenwasser muss ja auch aufgesalzt werden, richtig?
Eine CO₂-Anlage fände ich auch interessant, aber mit der könnte ich wohl nicht den richtigen pH-Wert erreichen. Vor allem nicht bei heiklem Fischbesatz - da würde man ja wahrscheinlich nicht höher als 15-20mg CO₂/l gehen. Was einem pH-Wert von 6,6 entspräche.
Bei der Umkehrosmose-Anlage wie umständlich letztendlich die Nutzung (Auf- und Abbau für jeden WW) und wie kompliziert das Aufsalzen/Verschneiden ist.
Würde mich über Eure Meinungen/Erfahrungen freuen. Korrekturen sind natürlich auch erwünscht. LG
Ich habe mir viele Jahre nicht wirklich Gedanken um meine Wasserwerte (pH, KH/GH, Leitwert etc.) gemacht, da ich nie wirklich heikle Fische gehalten habe. Jetzt würde ich mich aber gerne mal an etwas empfindlicheren Arten versuchen.
z.B.
- Sundadanio axelrodi (Axelrod's Zwergbärbling)
- Sphaerichthys osphromenoides (Schokoladengurami) oder Sphaerichthys vaillanti (roter Schokoladengurami)
- Crenuchus spirulus (Fleckenschwanzbärbling) oder Poecilocharax weitzmani (Grünpunkt-Raubsalmler)
- vielleicht mal eine Betta-Art
Deshalb würde ich einen pH-Wert von etwa 6-6,4 zur dauerhaften Haltung anstreben. Gleichzeitig möchte ich aber die, naja, Aquascape-Ästhetik und Pflanzengesundheit in meinen Becken aufrechterhalten. Also eine zusätzliche Wasseraufbereitung z.B. via Torffilterung käme für mich eher nicht in Frage.
Es würde sich erstmal nur um die Bestückung eines kleinen Aquariums (54-80L) handeln.
Hier meine Wasserwerte laut Wasserversorger (h ttps://www.avu.de/wp-content/uploads/avu_trinkwasser-analyse_2023.pdf):
Gesamthärte: 3,4°dH
Carbonathärte: 2°dH
Leitwert: 182μS/cm
Der pH-Wert pendelt sich im Aquarium auf um die 7 ein.
Also schließe ich auf 6-8mg CO₂/l. Falls man das so errechnen kann.
Welche Wasseraufbereitungsmethode haltet ihr für am sinnvollsten, wenn man von diesen Werten ausgeht? Meine Überlegungen zu den einzelnen Methoden sehen wie folgt aus.
Disclaimer: Alle Methoden sind für mich Neuland.
Regenwasser (ich wohne ländlich)
pro: niedrige Anschaffungskosten (einmalig Tonne und Auffangvorrichtung; vllt. 100€?), wartungsarm, für mehrere Aquarien nutzbar
contra: Wasserpanscherei (verschneiden/aufsalzen), Verunreinigungen(?), Nutzung im Winter(?)
Umkehrosmose
pro: perfekt einstellbares Ausgangswasser (kH, Leitwert usw.), für mehrere Aquarien nutzbar
contra: Wasserpanscherei (verschneiden/aufsalzen), moderate Anschaffungskosten (150€?), Fixkosten (Membranaustausch etc.), Installation (für jeden WW neu anschließen)
CO₂-Anlage (Sodastream-System)
pro: keine Wasserpanscherei, Wasserpflanzen profitieren, wartungsarm (bei kleinen Aquarien)
contra: PH-Senkung nicht ausreichend(?), hohe Anschaffungskosten (mit Doppelkammer-Druckminderer ~200€ und mehr), Fixkosten (Zylinder-Tausch wenn leer), nur für ein Aquarium nutzbar
Seht ihr das ähnlich?
Ich tendiere momentan zu Regenwasser, bin mir aber unsicher wie es mit der Praktikabilität speziell im Winter (bei Schnee) aussieht. Und wie das mit der Panscherei funktioniert. Regenwasser muss ja auch aufgesalzt werden, richtig?
Eine CO₂-Anlage fände ich auch interessant, aber mit der könnte ich wohl nicht den richtigen pH-Wert erreichen. Vor allem nicht bei heiklem Fischbesatz - da würde man ja wahrscheinlich nicht höher als 15-20mg CO₂/l gehen. Was einem pH-Wert von 6,6 entspräche.
Bei der Umkehrosmose-Anlage wie umständlich letztendlich die Nutzung (Auf- und Abbau für jeden WW) und wie kompliziert das Aufsalzen/Verschneiden ist.
Würde mich über Eure Meinungen/Erfahrungen freuen. Korrekturen sind natürlich auch erwünscht. LG
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