Prinzessin von Burundi und?

Hallo zusammen:

So, auch ich bin einer der typischen Anfänger.

Seit ca. 8 Wochen bin ich stolzer Besitzer eines 112l Aquariums mit der üblichen Ausstattung (Außenfilter etc..). Es ist mit viel Lochgestein (7-8 größere Brocken) und einer Wurzel dekoriert. Zwar hab´ ich die Einlaufphase gut überstanden und erst nach 6 Wochen die Fische eingesetzt, aber nach vielem Lesem kommen mir nun Zweifel, ob der Besatz wirklich gut ist (Hat man davon wenn man nur auf seinen Händler hört).

Derzeit habe ich:

4 Prinzessin von Burundi
1 Antennenwels

Die beiden Arten scheinen zwar nicht zusammen zu passen, aber vertragen sich bisher gut. Ich habe aber mittlerweile Zweifel, ob das Becken groß genug für die Prinzessinenn ist (bisher ist aber - wie gesagt - alles friedlich). Außerdem würde ich gerne nach ein paar "Farbtupfer", wie z.B. die Tangajika-Goldcichliden einsetzen. Mein Händler ist natürlich der Meinung, dass das wegen dem vielen Lochgestein (ist recht und links aufgestapelt, in der Mitte die Wurzel und im Hintergrund (ebenfalls Mitte) die Pflanzen (Namen sind mir derzeit entfallen)) kein Problem sei.

Wasserwerte hab ich derzeit leider nicht greifbar, aber die waren für die Barsche meines Erachtens nach in Ordnung.

Vielen Dank, bereits jetzt für Eure Kommentare
 


Hallo,

für die von dir ausgesuchten Tanganjika Cichliden dürfte dein Becken ganz hart an der Grenze sein. Ich persönlich finde es dafür zu klein.

Sowohl Neolamprologus brichardi als auch leleupi werden recht groß (~10cm) und sollten imho nicht unter 1m Beckenlänge gehalten werden.

Weiter möchte ich dir von Herzen das Forum von www.cichliden-welt.de empfehlen, wenn es um spezielle Fragen zu Malawis oder Tanganjika-Barschen geht.
Mach dich dann aber auch darauf gefasst, dass die von nicht Tanganjika-Fischen in solchen Becken nicht begeistert sind.
Die halte ich allerdings auch zusammen *g*
 

Joern

Mitglied
Hi

wenn sich aus diesen 4 Tieren ein Parr gebildet hat, solltest Du die anderen abgeben.

Dazu passen:
eine Gruppe "Schneckenbuntbarsche", z.B. Lamprologus brevis oder Lamprologus occelatus und ähnliche, jedoch nur EINE Art aus dieser Gruppe.
Dann solltest Du auch Schneckenhäuser reintun, am besten Weinbergschnecken (kriegt man auch in Feinkostgeschäften) oder was ähnliches, Manchmal findet man so etwas in Schnick-Schnack-Läden / Raumaustatter etc.

Zusätzlich könnte rein:
Altolamprologus "sumbu" oder "sumbu shell", auch von diesem mehrere Jungtiere einsetzen, bis sich ein Paar gefunden hat.

Das ist ein gut machbarer Besatz für ein kleines 112er Tanganjika-Becken:
ein Höhlenbrüter, ein Schneckenbuntbarsch, ein "weiß selber nicht"

Ob noch ein weiterer Höhlenbrüter ein könnte ? Das wäre dann eine kleine Julidochromis-Art...für einen "frischen" Aquarianer würde ich erst einmal davon absehen.

Mit der oben genannten 3-er Kombination wirst Du interessante Verhaltenformen feststellen !

Viel "anderes" geht da nicht...dazu sind die Prinziessinnen zu aggressiv !
 
Hoppla, dass ging ja schnell.

Wie erkenne ich denn, dass sich ein "Paar" gebildet hat?

Und wie gibt man die anderen "wieder ab?" Zurück zum Händler?

Vielen Dank schon mal!
 

Joern

Mitglied
HI,
ote="FBM"]Wie erkenne ich denn, dass sich ein "Paar" gebildet hat?[/quote]
z.B. daran, dass sich zwei "einig" sind und einen geeigenten Laichplatz verteidigen...meist ziemlich "konsequent"...andere mögen es "rüpelhaft" nennen.... :wink:

Und wie gibt man die anderen "wieder ab?" Zurück zum Händler?
wenn Du "privat" keinen Abnehmer findest, dann Händler. Nur mußt Du damit rechnen, dass sie Dir nix mehr dafür geben....

Zum Besatz könntest Du mal in einem speziellen Tanganjika-Unterforum die Vorschläge für "kleine" Becken durchsehen....
http://www.cichlidenwelt.de/wbb/board.php?boardid=4
So viel Möglichkeiten gibt es da nicht.....diese Tiere sind eben territorial...dann nimmt man eben drei verschiedene "Sorten", die sich nicht gegenseitig beachten.....tja und so kommt dann ein solcher Vorschlag zu stande.

Innerhalb der "Sorten" gibt es dann ein bichen Auswahl.....aber eben auch nur ein bißchen wegen Beckengröße.

Trotzdem (oder genau deswegen) kann man da ziemlich interessante Becken gestalten...zumal die Arten recht robust sind und man da gar nicht so viel falsch machen kann.

Hier findest Du noch ein paar allgemeine Hinweise zu solchen Becken:
http://www.forum.aq-notdienst.de/jgs_db ... id=19&sid=
und hier:
http://www.africanfish.info/liste_tan.html

weiteres werd ich mal "nachreichen", wenn es mir über den Weg läuft...
 

Ebs

Mitglied
Hallo,

vielleicht schaust du auch mal hier:

http://www.aquaristik-live.de/prinzessi ... 50068.html

übrigens finde ich deinen anfänglichen Besatz und auch die Größe deines Beckens durchaus als möglich, wenn alle anderen Bedingungen stimmen.

Habe selbst jahrelang Prinzessin von Burundi in mehreren Generationen und Malawis gemeinsam in einem ähnlich großen Becken,das zum Teil auch dicht bepflanzt war, erfolgreich ohne Probleme gehalten und auch vermehrt.
Ich habe zu keiner Zeit nur 1 Paar Prinzessinnen gehalten.

Wichtig war für den Beginn, dass ich grundsätzlich nur Jungtiere (also noch möglichst klein) und möglichst gleich alle zusammen oder nur kurz nacheinander eingesetzt habe.
Dann sind alle neu im Becken und akzeptieren sich dann auch als dazugehörige Bewohner ohne sich irgendwann als Eindringlinge zu bekämpfen.

Gruß Ebs
 


Oben