pH senken...Eichenextrakt?

Hallo,

Anton_Gabriel schrieb:
pfff - so ein CO2-Test wird ja auch nicht nach irgendeiner Atemluft kalibriert, sondern mittels einer genauen Natronlauge !

und die reagiert temperaturabhängig.

Und nochmal: diese Formeln und Rechner brauchen Messungen mit erster und zweiter Kommastelle (ph_Meter und genauere KH-Messung) um vielleicht eine Genauigkeit von 20 Prozent herauszubekommen

und diese Deine Aussage wurde als falsch bezeichnet.

Mir scheint du hast noch sehr selten deine theoretischen Rechnungen mit praktischen CO2-Messungen verglichen.

zumindest so oft um sagen zu könen, dass es geht. Wenn es bei Dir nicht hinhaut, dann machst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit handwerkliche Fehler oder fummelst in Wässern außerhalb des Gültigkeitsbereiches rum. Anders kann man kaum erklären.

Die CO2-Messung ist übrigens in verschiedenen Publikationen z.B. auch von Merck als Labormethode beschrieben - die Berechung kommt da nirgends vor.

wir befinden uns auch in der Aquaristik und nicht im Labor.

bitte sei doch einmal so gut und sage mir, wie bei KH 20 und CO2 0,5 bei deinem Rechner pH über 8,6 zustande kommt - das hat nichts mit ungenauen Ausgangswerten zu tun sondern weil der Rechner falsch ist und auf das sollte man hinweisen, dass der nur in einem eingeschränkten Bereich wahrscheinlich halbwegs richtige Ergebnisse liefert.

Ganz einfach: Die Gleichung überprüft nicht ob unsinnige Eingabewerte gemacht wurde. Die rechnet mit dem was Du vorgibst. Unsinn reinzustecken und sich hinter hinzustellen und zu sagen "... die Gleichung ist falsch..." ist natürlich nicht so der Hit. Insofern hat das sehr wohl was mit "ungenauen" Ausgangswerten zu tun.
 


Hallo,

Robert Miehle schrieb:
alle Jahre wieder :p? Warum kommt mir die Diskussion nur so bekannt vor :D?

naja.... solange die Behauptung in die gegend gestreut wird, dass die Gleichung falsch sei, muss man dieser natürlich entgegentreten.

Olaf_Deters schrieb:
nach meiner Kenntnis liegt diesen "Rechnern" ein unerschütterliches Naturgesetz zugrunde. Es nennt sich m.W. Massenwirkungsgesetz.
Was allerdings nur in einem reinen CO2-Karbonatsystem gilt. Und das ist das Leitungswasser nicht.

Du hast es aber versäumt etwas über die Auswirkungen zu sagen.
Die DIN erwartet eine hochpräzise pH-Bestimmung. Da können selbst die Pufferlösungen aufgrund der geforderten Genauigkeit seeeehr teuer sein.
Aus diesen Anforderungen heraus abzuleiten, dass die Gleichung Unsinn liefert, ist doch etwas arg dünn.

Aber selbst dann stimmt die Formel nicht mehr bei pH-Werten unter 4,3 (weil dann alles CO2 als rein physikalisch gelöstes CO2 vorliegt), und sie stimmt nicht mehr bei pH-Werten über 8,2 (weil dann alles CO2 als CO3-- vorliegt).

und was ist dazwischen?????

Es wird versucht diese Gleichung mit Werten außerhalb des Definitionsbereiches abzuwürgen. Der "gute" Bereich liegt zufällig sehr im aquaristischen Feld.


Ich habe Dir vor einem Jahr schon geschrieben:
Robert Miehle schrieb:
Ich bin bereit, an die Richtigkeit der Tabellen und Formeln zu
glauben, wenn das komplizierte Berechnungsverfahren in der DIN durch
die einfache Formel ersetzt wurde. Bis dahin schenke ich den
Fachleuten der wasserchemischen Gesellschaft schlicht und ergreifend
mehr Glauben als wasserchemischen Laien.
Ein Jahr später kann man immer noch lesen, daß man zur Berechnung etwas mehr als KH und pH braucht...

wie gesagt, nicht sehr beeindruckend, wenn man sich das Zielgebiet dieser Anforderungen vor Augen führt. Ich meine, es kann ja sein das Du es hochpräzise brauchst, ich nicht und wohl die meisten anderen Aquarianer auch nicht.
 
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