Pandawelse in einem 54 Liter Becken

Hallo Aquarianer!

Ich habe einmal folgende Frage bezüglich meines Besatzes.
Vor kuzem habe ich mein Becken einmal richtig aufgeräumt und die Fehler die ich am Anfang gemacht habe ausgebügelt. Sprich ein paar Fische in anderer Oput gegeben, da sie für das Becken nicht geeignet waren.

Mein Besatz besteht zur Zeit aus:

3 Platys 1m / 2 W (Wobei das Männchen ein Weibchen ständig verstößt)
Zur Untermiete noch 3 Moosbaren und ich habe noch ein Molly (1W) welches ich hier allerdings nicht loswerde, da es keiner haben möchte.

Ich würde gerne in absehbarer Zeit noch 2 Platys also 1m und 1 w dazupacken, damit das andere arme Weibchen nicht so alleine sein muss.

Nun aber zu meiner eigentlichen Frage:
Ich würde gerne ein paar Pandawelse mit ins Becken vergesellschaften und hab gelesen, dass man anscheinend mind. 6 Stück davon im Becken haben sollte. Ich weiß ja nicht wie Groß die werden, aber ich habe das Gefühl, dass das wohl ein bisschen viel für mein Becken wird, oder?

Ich hatte mal eine Zeitlang zwei Antennenwelse zu "Besuch" , die waren noch klein und da gab es keine Probleme, aber was mich stutzig macht sind die mind. 6.

Was denkt Ihr darüber?


Lieben Gruß Matthaei
 


naja, sie sind ja bodenlebend und beleben somit eine Region in deinem Aq in dem bislang noch keine Fische sind.

Halte das somit für vertretbar :)
 
A

Anonymous

Guest
Hallo Matthaei,

Antennenwelse und Panzerwelse sind zwei völlig verschiedene Paar Schuh und man kann die beiden absolut nicht miteinander vergleichen.

Antennenwelse sind eher Einzelgänger, während Corydoras Gruppentiere sind, daher die mind. 6.
Allerdings reichen 5 auch als absolute Untergrenze.
Weniger sollten es auf keinen Fall sein, nach oben hin sind lediglich Grenzen durch Beckengrösse gesetzt ;-)

Pandas werden zwar gern gerade auch für kleine Becken empfohlen, aber nachdem ich mal bei einem Züchter 5 Jahre alte Tiere gesehen habe, die teilweise ziemlich gross (ca. 6 cm) geworden sind, würde ich eher davon abraten und Dir zu den zwergenhafteren Vertretern der Gattung raten, wie C.habrosus, C. hastatus oder C. pygmaeus.
Die werden i.d.R. nicht grösser als 2,5 cm und dann dürfen es auch ein paar mehr als 6 sein.

Gruss,
Britta
 
Okay, ja ich glaube auch das kleinere sich besser machen. Ähmm... Ich kenne mich mit den lateinischen Namen ja nicht so besonders aus, aber gibt es da auch allgemeiner Bezeichnungen?

Gruß
 
Moin.
ahh ich hab gerad gemerkt, dass ich damals normalen Aqua Quarz-Kies in dem Tierhandel gekauft hatte. Damit hat sich der Traum von Pandawelsen wohl erledigt, was?
 
Quarz-kies ?

was genau meinst du ? Ich kenn Quarz Sand und "normalen" AquariumKies. Also Kies für Panzerwelse ist eher suboptimal.

Du könntest dir im Baumarkt nen 25kg Sack Quarzsand kaufen - kostest 7 Euro oder sowas die Ecke und dann kannst du Panzerwelse halten :)
 


A

Anonymous

Guest
Hallo Mattaei,

Kies an sich ist kein grosses Problem, vorausgesetzt, er ist nicht scharfkantig und nicht allzu grob.
Ich hab keine Ahnung, was Quarzkies ist, aber reib mal ein paar Körnchen zwischen den Fingern, dann merkst Du selbst, ob der scharfkantig oder gerundet ist.
Wenn letzteres der Fall ist, dann kommen Corydoras damit normalerweise auch ganz gut klar.
Bei scharfkantigem Kies besteht halt die Gefahr, dass sie sich die Barteln verletzen und dann anfällig werden für eine bakterielle Erkrankung, die ihnen die Barteln ganz kosten lassen kann.

Was die lateinischen Namen betrifft, die sind eindeutiger, während die deutschen Bezeichnungen manchmal irreführend sein können.
Wenn jemand beispielweise von einem Leopardpanzerwels schreibt, dann kann damit sowohl der Corydoras leopardus als auch der Corydoras trilineatus gemeint sein, was aber zwei völlig unterschiedliche Panzerwelse sind.

Googel doch einfach mal nach den lateinischen Namen, dann findest Du im Normalfall auch die deutschen.
Gerade bei den Corydoras präge ich mir die z.B. nicht mehr ein.

Gruss,
Britta
 


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