Notfall, Schleierschwanz wurde angegriffen

goerke777

Mitglied
Hey!
Ich habe ein großes Aquarium mit ein paar Schleierschwänzen, die auch schon ein paar Jahre alt sind. Dazu leben darin auch ein paar Guppys, Mollys und zwei Fleckschwanz Algenfresser.

Ein Schleierschwanz war schon immer an der Schwimmblase behindert. Er drehte sich immer von alleine auf den Rücken, was er ständig durch Flossenschläge korrigieren musste. Heute kam ich nach Hause und da hing er bewegungsunfähig auf dem Rücken an der Absaugung von der Pumpe. Ich dachte schon, dass er tot sei, doch da ist mir aufgefallen, dass ein Molly ihn attackiert hatte und seine Flossen so angeknabbert hat, dass er sich nicht meur zurückdrehen kann und auch so kaum noch was tun kann. Den Molly und den Schleierschwanz mit der Behinderten Schwimmblase und den nun kaputten Flossen habe ich sofort separiert.

Doch nun weiß ich nicht, was ich noch tun kann. Denkt ihr der Schleierschwanz kann sich noch kurieren und wenn ja, was kann ich am besten tun?

Ich bin für jeden Rat dankbar.
 

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Eddy E.

Mitglied
Doch nun weiß ich nicht, was ich noch tun kann. Denkt ihr der Schleierschwanz kann sich noch kurieren und wenn ja, was kann ich am besten tun?

Ich bin für jeden Rat dankbar.

Du kannst deinen Schleierschwanz endlich erlösen, damit diese Quälerei ein Ende hat. Das hättest du bereits viel eher erledigen müssen!
 
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goerke777

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Du kannst deinen Schleierschwanz endlich erlösen, damit diese Quälerei ein Ende hat. Das hättest du bereits viel eher erledigen müssen!
Oh das wusste ich nicht. Er wirkte zwar immer etwas orientierungslos und unkoordiniert, aber er hat sich techniken entwickelt, wie unter einem Blatt schlafen, was ihn hält, um das auszugleichen und ich habe beim Füttern immer darauf geschaut, dass er nicht hinten ansteht und nichts abbekommt.

Aber nun sehe ich auch keinen anderen Ausweg mehr. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Flossen wieder werden.
Danke für die Ehrlichkeit.
 
G

Gelöschtes Mitglied 45970

Guest
Dann ist die Qualzucht endlich erlöst.
 
G

Gelöschtes Mitglied 45970

Guest
Naja, Mops, Sphynx Katze und Co gibt es auch schon lange. Gesund sind die nicht und wenn ich mir so anschaue wie die Schleierschwänze mit ihrer deformierten Wirbelsäule durch Wasser wackeln...
Ist meine Meinung, die ich gerne öffentlich vertrete.
Weißt Du sicher, dass der Fisch sich nicht quält?
 

Eddy E.

Mitglied
Weißt Du sicher, dass der Fisch sich nicht quält?

Du hast meine Frage nicht beantwortet. Um sich gequält vorzukommen, müsste der Fisch ein Bewußtsein haben und eine Erfahrung das es vormals nicht so war. Beides liegt nicht vor. Was Mops und Sphinx-Katze angeht, ist hier nicht das Thema. Es gibt durchaus Zuchten, die generell an verschiedenen Krankheiten leiden, oder die dort wesentlich häufiger auftreten, aufgrund einer gewollten Zuchtauswahl.

Diese Fische wurden und werden in China seit dem, wie ich oben schrieb, 15/16 Jahrhundert gezüchtet. Sicherlich sind die heutigen Fische durchaus nicht mehr so, wie sie in China mal waren, aber eben immer noch eine chinesische Zuchtform. Dann sprechen wir über Asien und Asiaten, die ein VÖLLIG anderes Schönheitsempfinden haben, als wir hier in Europa oder Deutschland. Das geht dann weiter über Daoismus, Konfuzianismus bis hin zum Bhuddismus, die dann auch wieder für uns hier, zum Teil völlig unverständliche Lehren inkludieren.

Ich bin der Meinung, dass Schleierschwänze durchaus normal schwimmen können, auch die mit V-Tail und dass diese Fische durchaus ihre Anhänger haben. Im Vergleich mit einem Piranha, oder einem Koi, schwimmen sie anders, durchaus. Ist ja auch nicht ihre Art und Weise. Gleichwohl treten Schwimmblasendefekte bei diesen Arten häufiger auf und dann ist es eine Qual ihnen zuzusehen, wie sie sich einem permanenten Stress aussetzen, um die richtige Position wieder einzunehmen. Aber weniger für den Fisch, sondern für den, der sich diese Quälerei ansehen muß.

Ich halte verschiedene Fische, die derzeit gezüchtet werden, für ein typisch menschliches Verhalten und überaus schlecht sie ihren Vorstellungen anzupassen. Sei es mit Schleierschwanz, sei es eine albinotische Form, sei es völlig idiotische Farbvariationen, sei es Gigantismus usw. usw.
Und dann kommt von irgendwoher irgend ein anderer Mensch und erklärt, das sind gequälte Kreaturen und hier beginnt bereits der Irrtum erneut.
 


Magic_Fish

Mitglied
Hallo Eddy,

Quält sich der Fisch beim Schwimmen?
Ja (je nach Zuchtform natürlich mehr oder weniger).

Ist er sich seiner Qual bewußt?
Meiner Meinung nach ja.

Wer bestimmt denn diesen Stuß, was eine quälende Zucht ist?
Das Tierschutzgesetz.

Um sich gequält vorzukommen, müsste der Fisch ein Bewußtsein haben
Das ist noch nicht ganz bewiesen, aber bei einigen Arten geht man davon aus, dass sie ein Bewusstsein haben. Außerdem reicht ja eigentlich schon der Fakt, dass sie ein Schmerzempfinden haben und dadurch sehr wohl ihr Leiden durch die Qualzucht spüren.

Erfahrung das es vormals nicht so war.
Klar haben sie das nicht. Und sie wissen auch nicht, dass sie sich wegen uns quälen, trotzdem hat sich der Begriff Qualzucht etabliert, um eben diese von uns veränderten Fische zu beschreiben, die sich oft spürbar quälen.

Dann sprechen wir über Asien und Asiaten, die ein VÖLLIG anderes Schönheitsempfinden haben, als wir hier in Europa oder Deutschland.
Also bei aller Liebe, aber seit wann ist „Schönheitsempfinden“ denn eine Entschuldigung für eine solche Zucht.

Aber weniger für den Fisch, sondern für den, der sich diese Quälerei ansehen muß.
Also bekommt der Fisch deiner Meinung nach davon nichts mit, oder wie soll man das verstehen?

LG Marie
 

Ago

Mitglied
Hallo!

Um sich gequält vorzukommen, müsste der Fisch ein Bewußtsein haben und eine Erfahrung das es vormals nicht so war.
Um Schmerzen zu haben oder eingeschränkte Möglichkeiten, natürlichen Verhaltensweisen nachzugehen, bedarf es weder Bewusstsein noch Erfahrung.

Beides liegt nicht vor.
Woher weißt Du das?

Mir ist nicht klar, was Du uns mit Deinen Ausführungen zu anderen Religionen oder dem Hinweis auf die jahrhundertelange Zucht sagen willst. Das hat keinen Einfluss darauf, ob es sich um eine Qualzucht handelt oder nicht.

Ich bin der Meinung, dass Schleierschwänze durchaus normal schwimmen können ... Im Vergleich mit einem Piranha, oder einem Koi, schwimmen sie anders.
Der Vergleich hinkt völlig. Wesentlich ist nur, wie die Zuchtform schwimmt im Vergleich zur Wildform.

Gleichwohl treten Schwimmblasendefekte bei diesen Arten häufiger auf und dann ist es eine Qual ihnen zuzusehen, wie sie sich einem permanenten Stress aussetzen, um die richtige Position wieder einzunehmen. Aber weniger für den Fisch, sondern für den, der sich diese Quälerei ansehen muß.
Wenn der Fisch dauerhaftem Stress ausgesetzt ist, dann ist das keine Qual für das Tier selber?

Und wenn es vor allem den Betrachter quält, den Fisch selber weniger, warum hast Du dem Threaderöffner dann geraten, den Fisch zu erlösen?
 

Eddy E.

Mitglied
Ja (je nach Zuchtform natürlich mehr oder weniger).
Nein. Er kennt nichts anderes als diese Art und Weise zu schwimmen. Somit kann man in logischer Schlußfolgerung auch nicht davon sprechen, der Fisch würde sich quälen.

Meiner Meinung nach ja.
Das ist dein gutes Recht, aber subjektiv von deiner eigenen Auffassung und in der Konsequenz deines Denkens, i.e Vorlieben, Erfahrungen und Abneigungen eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund sind subjektive Ansichten auch immer individuell und damit auch kein Alleinstellungsmerkmal.

Das Tierschutzgesetz.
Formuliert von übertrieben geprägter Tierliebe. Ob das nun gut oder schlecht ist, lasse ich offen. Der Gedanke war richtig, aber die Titulierung ist Blödsinn. Was übrigens meine Meinung dazu ist. Auch subjektiv.

Das ist noch nicht ganz bewiesen, aber bei einigen Arten geht man davon aus, dass sie ein Bewusstsein haben. Außerdem reicht ja eigentlich schon der Fakt, dass sie ein Schmerzempfinden haben und dadurch sehr wohl ihr Leiden durch die Qualzucht spüren.

Herrjee, das lässt sich auch nicht beweisen, da Fische zu einer Kommunikation nicht fähig sind, die uns vermittelt "hey das ist aber nun Quälerei".
Schmerzempfinden bedeutet nicht unisono dass sie ein Bewußt sein haben, sondern nur, dass sie Schmerzen haben.

Klar haben sie das nicht. Und sie wissen auch nicht, dass sie sich wegen uns quälen, trotzdem hat sich der Begriff Qualzucht etabliert, um eben diese von uns veränderten Fische zu beschreiben, die sich oft spürbar quälen.

Auch hier wieder eine subjektive Meinung dazu von dir [...die sich oft spürbar...]. Wer bestimmt was spürbar für die Tiere ist? Du? Ich?
Also bei aller Liebe, aber seit wann ist „Schönheitsempfinden“ denn eine Entschuldigung für eine solche Zucht.

Richtig lesen bitte. Ich entschuldige das nicht. Ich sagte das asiatisches Schönheitsempfinden, die Chinesen sind die "Erfinder" dieser Zuchten, eine andere Auffassung dazu haben und die Tiere aufgrund der damaligen/heutigen Auffassung zum Thema Daoismus usw. entsprechen. Das ist keine Entschuldigung. Als Qualzucht im Sinne unseres Gesetzes ist eine Paarung von heterozygoten Merkmalsträgern mit homozygoten Nichtmerkmalsträgern jedoch nur dann anzusehen, wenn auch die Heterozygoten Nachteile haben oder haben können. Beim Schleierschwanz trifft das jedenfalls so nicht zu!
So könnte man jeden Koi ebenso als Qualzucht titulieren, da er in freier Natur nicht mal eine Woche überleben würde, aufgrund seiner Färbung.
Also bekommt der Fisch deiner Meinung nach davon nichts mit, oder wie soll man das verstehen?

Marie, ich weiß nicht ob er etwas mitbekommt. Ein Schleierschwanz im Aquarium, bei guter Pflege und guten Wasserbedingungen, kann überaus lange leben. Quält er sich dann? Ich denke nicht. Quälte sich der hier beschrieben Fisch? Ja aber sicher! Das war Megastress für das Tier. Und Stress löst Cortisol aus. Cortisol hilft Fischen schneller zu reagieren, Fluchtreflexe usw. bleibt der Stress und das Cortisol aber länger, dann unterdrückt es die Immunabwehr, da es immunsuppressiv wirkt. Somit wird der Fisch anfällig für Parasiten - in der Folge dann Krankheit - Siechtum - Tod.

Um Schmerzen zu haben oder eingeschränkte Möglichkeiten, natürlichen Verhaltensweisen nachzugehen, bedarf es weder Bewusstsein noch Erfahrung.
Es geht hier nicht um Schmerzen. Einfach noch mal lesen was ich schrieb.
Mir ist nicht klar, was Du uns mit Deinen Ausführungen zu anderen Religionen oder dem Hinweis auf die jahrhundertelange Zucht sagen willst. Das hat keinen Einfluss darauf, ob es sich um eine Qualzucht handelt oder nicht.
Das geht aus deinem Geschriebenen klar hervor. Ist nicht mein Problem, wenn du meinen Text nicht verstehst.
Der Vergleich hinkt völlig.
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich!
Wenn der Fisch dauerhaftem Stress ausgesetzt ist, dann ist das keine Qual für das Tier selber?
Das auf jeden Fall. Wobei, wie ich bereits erwähnte weiter oben, Stress mit Cortisol usw. einen limitierenden Faktor darstellt, den es abzustellen gilt.
In diesem konkreten Fall die geschädigte Schwimmblase. Das ist aber kein generelles Kriterium, dass sich ein Schleierschwanz in einem gepflegten Aquarium quält. Kois im Teich werden auch angehackt von Reihern, weil die Fische nach oben kommen, in vermeintlicher Annahme Futter zu erhalten. Der Reiher kann einen großen Koi nicht packen, er verletzt ihn aber schwer. Somit auch Qualzucht! Nur mal so als Hiweis.
Und wenn es vor allem den Betrachter quält, den Fisch selber weniger, warum hast Du dem Threaderöffner dann geraten, den Fisch zu erlösen?

Du hast es, de facto, nicht verstanden worum es mir geht.
 

Ago

Mitglied
Hallo!

Nein. Er kennt nichts anderes als diese Art und Weise zu schwimmen. Somit kann man in logischer Schlußfolgerung auch nicht davon sprechen, der Fisch würde sich quälen.
Ein Mops, der aufgrund seiner platten Nase nicht viel Luft bekommt, ist also keine Qualzucht, weil er es nicht anders kennt?

Dieser Logik nach gibt es überhaupt keine Qualzuchten, weil jedes Individuum nur seine eigenen Lebensumstände am eigenen Leib erfährt.



Herrjee, das lässt sich auch nicht beweisen, da Fische zu einer Kommunikation nicht fähig sind, die uns vermittelt "hey das ist aber nun Quälerei".
Offensichtlich hast Du Dich mit Tierverhaltensforschung noch nie näher beschäftigt. Keine Tierart ist in der Lage, derart konkret mit uns zu kommunizieren.
Kommunikation ist aber nicht der einzige Weg, Antworten auf die Frage nach einem Bewusstsein zu bekommen.

Ich weiß auch nicht, ob Schleierschwänze ein Ich-Bewusstsein haben, kann es mir auch nur bedingt vorstellen. Aber wenn ich mir die Entwicklung der Tierverhaltensforschung der letzten 40 Jahre ansehe, dann bin ich vorsichtig mit absolutistischen Aussagen.


Schmerzempfinden bedeutet nicht unisono dass sie ein Bewußt sein haben,
Das hat auch niemand behauptet.

Aber Du schriebst, daß ein Tier sich nur quält, wenn es sich gequält vorkommt und es dafür wiederum ein Bewusstsein haben muß.
Und das stimmt einfach nicht. Ein Tier kann sich quälen, unabhängig vom Bewusstsein.


So könnte man jeden Koi ebenso als Qualzucht titulieren, da er in freier Natur nicht mal eine Woche überleben würde, aufgrund seiner Färbung.
Dann wären auch nahezu alle Hunde Qualzuchten. Die wenigsten davon könnten länger in freier Wildbahn überleben.
Das ist aber nicht das, was man allgemein unter Qualzucht versteht.


Kois im Teich werden auch angehackt von Reihern, weil die Fische nach oben kommen, in vermeintlicher Annahme Futter zu erhalten. Der Reiher kann einen großen Koi nicht packen, er verletzt ihn aber schwer. Somit auch Qualzucht! Nur mal so als Hiweis.
Völlig falsch!
Ein Reiher kann auch einen Fisch in Wildform verletzen.
Mein Hund ist auch keine Qualzucht, weil er vom Auto angefahren werden könnte.

Der bunte Koi wird theoretisch häufiger von Reihern verletzt werden, ja. Aber dann ist der Teichbesitzer ein Depp, weil er den Teich falsch konzipiert hat.


Du hast es, de facto, nicht verstanden worum es mir geht.
Dann ist ein Diskussionforum der beste Ort, die eigenen Aussagen zu veranschaulichen.
Mit Plattitüden kommt keine Diskussion zustande.
 

Eddy E.

Mitglied
Offensichtlich hast Du Dich mit Tierverhaltensforschung noch nie näher beschäftigt.
Wenn dem so wäre, würde ich wohl kaum derart viel Wissen um die Fischkrankheiten angehäuft haben? Soviel zu deiner spekulativen Aussage. Für dich zur Information. Fische haben keinen Neokortex und weil ihnen diese Struktur fehlt, haben sie auch kein Bewußtsein wie ein Mensch. Punktum. Da kannst du nun lamentieren wie du magst, es ist so. Sie haben Schmerzrezeptoren und aufgrund dessen zeigen sie auch ein typisch komplexes Schmerzverhalten, was aber erneut, kein Bewußtsein impliziert, weil ihnen der Neokortex fehlt!

Quod est erat demonstrandum!

Ein Mops, der aufgrund seiner platten Nase nicht viel Luft bekommt, ist also keine Qualzucht, weil er es nicht anders kennt?
Es geht hier um Fische, nicht um Hunde. Ist dir wohl entgangen. Wenn du eine allgmeine Diskussion über Vierbeiner möchstest, bin ich der falsche Ansprechpartner. Hunde sind übrigens in der Lage, durch Laut geben ihre Gemütslage dem Menschen mitteilen, i.e. Bellen, Jaulen, Heulen etc. Fische können das nicht! Bei Hunden höre ich deutlich wenn er nicht richtig Luft bekommt und wie stark er hecheln muß. Ich erhalte also Input.
Ich weiß auch nicht, ob Schleierschwänze ein Ich-Bewusstsein haben
In der Tat. Du weißt sehr vieles nicht.
Und das stimmt einfach nicht. Ein Tier kann sich quälen, unabhängig vom Bewusstsein.
Eine Behauptung deinerseits die jedweder Grundlage entbehrt. Ich erwähne hier nochmals den fehlenden Neokortex.

Das hat auch niemand behauptet.
Doch, weiter oben von Magic_Fisch im Text erwähnt.

Völlig falsch!
Ein Reiher kann auch einen Fisch in Wildform verletzen.
Keineswegs falsch. Ein Reiher kann auch einen Wildfisch verletzen, soweit richtig. Die Wahrscheinlichkeit ist geringer, da der Wildfisch keine rot-weiß-gelb-golden oder sonstigen Farben aufweist, noch hat er ein Ginrin auf seinen Schuppen. Selbstverständlich besteht die Gefahr für einen Wildfisch aber deutlich unterhalb dessen, wie sie für einen Koi wäre.
Mein Hund ist auch keine Qualzucht, weil er vom Auto angefahren werden könnte.
Dunkel, ist deiner Rede Sinn.

Der bunte Koi wird theoretisch häufiger von Reihern verletzt werden, ja. Aber dann ist der Teichbesitzer ein Depp, weil er den Teich falsch konzipiert hat.
Da spricht dann bei dir einfach die Unkenntnis. Ich lass das mal unbeantwortet.

Dann ist ein Diskussionforum der beste Ort, die eigenen Aussagen zu veranschaulichen.
Mit Plattitüden kommt keine Diskussion zustande.
Mit Argumentum ad hominem ebenso wenig.

Wenn du hier gerne die Freiheit auf den Barrikaden propagierst ist das deine Sache. Das geht ja gegen mich, seit dem ich hier mal ein Statement abgelassen habe vor längerer Zeit. Vielleicht ist das bei dir auch einfach nur ein genereller modus operandi, weiß ich nicht, ist mir auch egal. Entweder willst du mich nicht verstehen, oder du kannst mich nicht verstehen. Das eine spräche gegen deinen Charakter, das andere gegen deinen Verstand. Für mich ist dieses Thema nun beendet.
 

Fritz5

Mitglied
Moin,

ich hab grad die "Diskussion" gelesen und empfehle folgendes: Geht doch mal mit der Einstellung in sowas, den anderen verstehen/respektieren/voneinander lernen zu wollen, anstatt nur zu versuchen, zu überzeugen. Das wird sonst teilweise echt emotional und inhaltsfrei.

Nach dem, was ich hier bisher so erlebt habe, ist Eddie`s Wissen bzgl. der Fischwelt richtig krass.

Mir geht es so: ich habe im Netz auch schon oft dieses pauschale/moralische sich Aufregen über Qualzuchten gelesen und denke dann auch sofort, wenn ich sowas lese/sehe, "wie kann man nur", aber ohne jemals überhaupt den Begriff hinterfragt zu haben bzw. drüber nachgedacht zu haben.

Eddie`s eingängliche Überlegungen haben mich schon zum Nachdenken angeregt (auch wenn man sicherlich darüber streiten kann, ob alles, was er so anbringt, relevant für die Ausgangsfrage ist). Wenn ich danach dann dazu komme, dass ich solche Fische trotzdem noch kacke finde, ist das okay, aber trotzdem würde ich versuchen, Dinge zu verstehen und nicht pauschal-moralistisch (was ja an und für sich eine gute Grundhaltung zeigt!) loszuhacken, nur weil Eddy den Begriff "Qualzucht" versucht hat ein bisschen mit Vorsicht zu genießen.

Was ich übrigens absolut überflüssig finde ist der Eingangskommentar von Perro, welcher diese Diskussion erst losgelöst hat: der suggeriert nämlich aus meiner Sicht dem TE: "was bist Du denn für'n Heini, dass Du solche Fische besitzt und es nicht besser weißt?" (Heißt nicht, dass ich Deine Meinung in diesem Punkt nicht respektiere Perro, nur die Art und Weise, es so reinzuschei**en, halte ich für drüber.)

Gleiches gilt für Eddie's Versuche , Latein ins Spiel zu bringen (Quod est erat demonstrandum - sicher??) Dass Du mehr Fischifachwissen als die meisten hast, wird glaube ich auch ohne solche Moves klar, denn dadurch sitzen halt die anderen Diskutierenden zuhause vorm Rechner und geraten in Rage; Folge: Rechtfertigungsmodus on!

Ich finds schade, dass es immer so endet....

Inhaltlich möchte ich noch anregen, das was wir hier bei den Fischen als "Qual" bezeichnen, mal mit körperlich eingeschränkt zur Welt kommenden Lebewesen zu vergleichen: jemand Gehbehindertes z.B. lebt ja auch lange glücklich, weil ihm vermutlich auch nicht jeder Schritt weh tut, auch wenn es für uns so aussieht, als sei das Gehen eine totale Qual. Er kennt es auch nicht anders von Beginn an, hat nur im Vergleich zum Fische den Vor- (bzw. hier vielleicht sogar Nachteil?!), dass er sich mit seinen Artgenossen vergleichen kann. Das ist dann aber eher ein mentales Problem, welches entsteht: ("wieso können die, und ich nicht?...")
Klar kann man jetzt wieder anregen: jaha, aber der körperlich Versehrte (wir beschweren uns ja auch nicht über geborene Fische mit krummem Rücken in einem Wurf oder deformierten Flossen - hatte jeder schon, der mal Panzerwelse hatte -) wurde ja nicht gezüchtet, sondern so geboren. Aber darum geht es ja gerade nicht: es geht einzig und allein darum: quält sich das Individuum, so wie es sich bewegt, oder nicht?

Dass Viecher rein wegen der Optik dann so hingezüchtet werden, ist mit Sicherheit hinterfragbar, aber ein Argument, welches in Hinblick auf die Frage, ob die Fische sich quälen oder nicht, völlig unrelevant ist.

Wenn man das wieder auf Menschen überträgt: stellt Euch mal vor, wir würden Menschen züchten mit Gehfehler, weil irgendwo irgendwelche Freaks es spannend finden würden, diesen beim Laufen zuzusehen. Demzufolge müsste man - wenn man so argumentiert - viel früher bei den Grundsätzen der Tierhaltung anfangen. (Ob z.B. sich ein Schleierschwanz im großen, gepflegten Becken weniger oder mehr quält als die 200 Skalare in Wolfs Aufzuchtbecken, was wir alle megacool fanden, möchte ich nicht entscheiden...ja ich weiß, die waren da auch nicht alle so lange drin...).

Abschließend möchte ich sagen hat mich Eddie's eingängliche Ausführung schon zum Nachdenken gebracht, ob sich eine sog. Qualzucht überhaupt quält oder nicht. Allein darum ging es, und nicht darum, was für Zuchten man blöd findet und warum. Ich fands jedenfalls einen spannenden Input. Denn ansonsten entsteht - auch bei mir! - wieder son klassischer Internetwahn durch Anmerkungen wie von Perro: oho, "Qualzucht", das geht aber nicht! Der Fischhalter kommt sofort an den virtuellen Pranger!"...Ich habe für mich persönlich zumindest diesen Begriff jetzt mal ein wenig hinterfragt.
Danke dafür Eddy, auch wenn ich Deine Art und Weise am Ende leider etwas ungeschmeidig finde :)

Und zum abschließenden Abschluss noch eine Bitte: beim Lesen bitte meine Berufsgruppe ausblenden und den Kommentar rein objektiv betrachten! Es ist alles gut gemeint und für mehr wissbegierige und weniger überzeugenwollende Internetdiskussionskultur werbend!
 

Eddy E.

Mitglied
Moin Fritz, ;-)

das ich ein Lateinzitat falsch zitiert habe, ist mir dann auch aufgefallen, konnte es dann aber nicht mehr ändern. Ziemlich blöd. Soweit korrekt. Die genaue Schreibweise ist mir durchaus bewußt. Ungeschmeidig finde ich, wie ich bermerken musste, eine recht gute Formulierung für meinen Einlass zum Thema. ^^
Ich möchte allerdings dazu bemerken und das erschien mir wichtig, das ich hier nicht als das Forenarschloch vom Dienst - die gibt's ja in jedem Forum, durchgereicht werden will, nur weil ich eine völlig andere Haltung dazu habe und dann im speziellen von ein und derselben Person angegangen werde. Vor diesem Hintergrund bemerke ich natürlich, wenn mir jemand an die Karre fahren will, was hier der Fall war. Man pinkelt jemanden ans sprichwörtliche Bein, zündet ein paar Nebelkerzen und verdrückt sich wieder. Da reagiere ich dann auch unsensibel und trage meine rheinische Frohnatur dann auch auf der Zunge, respektive Fingern in diesem Fall. Dieses Forum leidet bereits deutlich an reger Teilnahme, schreiben ist halt nicht so jedermanns Sache, im Gegensatz zu aquaristischen Forenmitbewerbern, i.e. anderen Webseiten. Ich gebe dir im übrigen auch recht bei der Frage zur Relevanz.
Wenn ich jedes meiner Worte auf Relevanz überprüfe...boah....dann dauert so ein Posting aber. Nichtsdestotrotz, danke für die Blumen. Kurz vor 07:00 Uhr am Morgen...wo ist mein Kaffee?
 

Shai

Mitglied
Hey Eddy,
Dieses Forum leidet bereits deutlich an reger Teilnahme, schreiben ist halt nicht so jedermanns Sache, im Gegensatz zu aquaristischen Forenmitbewerbern, i.e. anderen Webseiten.
das war aber tatsächlich mehr oder weniger "schon immer so" - gefühlt etwas saisonalbedingt, aber in Summe definitiv nie so hoch frequentiert wie das große "Andere".
Dafür geht's hier (meistens) auch gesitteter zu, denn der Ton im Anderen ist da oft schon ziemlich rau wenn es da gegen einiger Leute Meinung geht. (weshalb ich auch zum Beispiel ziemlich wenig Lust habe mich dort zu beteiligen)

Hier gibt's halt eher ein paar wenige "Stammuser", wo es sich dann eher auf Updates zu Becken, ein paar Neuigkeiten und etwas "Smalltalk" beschränkt. Hier und da kommen ein paar Neulinge mit Fragen oder Problemen dazu, die aber in der Regel auch bald wieder verschwinden.


Grüße
Lars
 

Ago

Mitglied
In der Tat. Du weißt sehr vieles nicht.
....
Da spricht dann bei dir einfach die Unkenntnis.
....
Das eine spräche gegen deinen Charakter, das andere gegen deinen Verstand.
Bin ich Dir gegenüber schonmal so unfreundlich bis beleidigend geworden?
Ich hoffe nicht ....
 
G

Gelöschtes Mitglied 45970

Guest
(...........) Gleichwohl treten Schwimmblasendefekte bei diesen Arten häufiger auf und dann ist es eine Qual ihnen zuzusehen, wie sie sich einem permanenten Stress aussetzen, um die richtige Position wieder einzunehmen. Aber weniger für den Fisch, sondern für den, der sich diese Quälerei ansehen muß.

(.....)
Moin @Eddy E.
Im ersten zitierten Satz ist es eine Qual ihnen zuzusehen. Im 2. Satz dann" weniger (also doch ein teilweise) für den Fisch, sondern für den,
der sich diese Quälerei (doch jetzt eine Quälerei?) ansehen muss.
Ich denke seine Empfindungen sollte man doch hier posten dürfen, oder?
Auch ohne hochwissenschaftlichen Hintergrund.
 
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G

Gelöschtes Mitglied 45970

Guest
(.........)

Was ich übrigens absolut überflüssig finde ist der Eingangskommentar von Perro, welcher diese Diskussion erst losgelöst hat: der suggeriert nämlich aus meiner Sicht dem TE: "was bist Du denn für'n Heini, dass Du solche Fische besitzt und es nicht besser weißt?" (Heißt nicht, dass ich Deine Meinung in diesem Punkt nicht respektiere Perro, nur die Art und Weise, es so reinzuschei**en, halte ich für drüber.)

(......)

Wieso sollte ich einen fremden Menschen für einen Heini halten, wenn er solche Fische hält?
Deine Suggestionen zu meinem Satz sind ja die Deinen und unterscheiden sich von meiner getätigten Aussage um Welten.
Es ist nun mal meine Meinung zu solch "monströsen" Zuchtformen.
Punkt.
Hat nichts mit meiner Einstellung gegenüber dem Menschen zu tun, der diese Geschöpfe pflegt.
Schönes Wochenende!
 
G

Gelöschtes Mitglied 45970

Guest
wieder son klassischer Internetwahn durch Anmerkungen wie von Perro: oho, "Qualzucht", das geht aber nicht! Der Fischhalter kommt sofort an den virtuellen Pranger!"...
Du scheinst ja schnell negativer Meinungen aufzubauen
 


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