Neues Becken, ein paar Fragen...

Hallo zusammen,

nachdem ich grad am renovieren bin und für das Becken ein anderer Platz vorhanden ist will ich mir ein Juwel Rio 180 Becken kaufen.

Da ich mit meinen bisherigen Pflanzen kaum Glück hatte wollte ich euch mal nach einem Bepflanzungsvorschlag bitten, bzw. welche anspruchslose Pflanzen könnt ihr mir für das Rio 180 empfehlen?

Momentan hab ich u. a. 2 breitblättrige Speerblätter im AQ mit der ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe, aber sind ja keine schnellwachsende Pflanzen also wahrscheinlich nicht ausschließlich geeignet oder?

Ist es auch möglich die beiden Pflanzen ins neue Becken umzusiedeln oder schadet das den Wasserwerten etc.?

Da ich ein Fan von Neons bin habe ich überlegt einen dunklen Kies zu nehmen, meint ihr die Farben von den Neons kommen da gut rüber?

So jetzt reichts mal mit den Fragen :) und freue mich über eure Antworten.

Vielen Dank und viele Grüße

Christian
 


Hallo Christian,

Robuste Pflanzen sind z.B.: Javafarn, Froschlöffel, Wasserkelch und Pfeilkraut.
Du kannst die Pflanzen schon ins neue Becken umsetzen ich würde sie vorher jedoch
evtl wässern.

Lg. Quin
 

Henny

Mitglied
Hallo Christian,

schwarzer Bodengrund sieht zu Neons sehr gut aus, das ist ein schöner Kontrast.
Ich würde Sand mit einer Körnung von 0,4 bis 0,8 mm nehmen, mit dem habe ich bis jetzt die beste Erfahrung gemacht.

Deine beiden Speerblätter kannst Du gerne mit rüber nehmen, außer... sie sind stark veralgt oder mit Cyanos befallen. Das sie im alten Becken gut gewachsen sind, bedeutet nicht unbedingt, dass sie es im neuen Becken wieder tun.

Die neuen Juwel Rios haben T5-Röhren, da ist also beleuchtungstechnisch einiges möglich, besonders mit Reflektoren oder Spiegelfolie drüber. Allerdings ist starke Beleuchtung nicht immer der Weg zum Ziel.

Es ist völlig richtig, das es sinnvoll ist, besonders bei der Neueinrichtung eines AQs viele Schnellwachser zu pflanzen. Außerdem schätzen die Neons auch Verstecke in Form von Pflanzen.

Du fragst nach anspruchslosen Pflanzen. Hmm, das ist so eine Sache. Was bei dem einen gut wächst muss bei dem anderen noch längst nicht gedeien.
Mir fällt dazu spontan ein:

Vallisnerien (zicken anfangs gerne rum)
Kirschblatt
Indischer Wasserfreund
Limnophila sessiliflora
Wasserpest (geht bei mir immer ein)
Hornkraut
Cryptocorynen
Anubias
Javafarn
Javamoos
Mooskugeln

Aber fast alle diese Pflanzen brauchen eine entsprechende Düngung (die ist von verschiedenen Faktoren abhängig), den Rosettenpflanzen und den Vallisnerien würde ich Düngekugeln unter die Füße geben.

Hier http://www.flowgrow.de/db/wasserpflanzen kannst Du Dich prima über Wasserpflanzen informieren.

Beste Grüße von Andrea
 
Hallo,

hört sich ja schon mal gut an. An Javafarn, Froschlöffel hab ich auch gedacht nur der ist mir im jetzigen Becken eingegangen... Vielleicht hab ich da einfach ein Lichtproblem...

Meinst Du schwarzen Sand oder Kies? Bei Sand hab ich immer Angst dass da was zu faulen beginnt, benutzt ihr denn Nährboden?

Vielen Dank für eure Antworten.

Gruß

Christian
 

Henny

Mitglied
Hi Christian,

bei Sand fault kaum was. Bei Kies kann viel mehr Kot, Futter, zersetzende Planzenreste etc. in den Zwischenräumen versickern, da fault und gammelt also viel mehr und dort muss dementsprechend auch mehr gemulmt werden.

Ich würde keinen Nährboden unter den Sand/Kies packen. Wenn Du später mal umpflanzen willst, macht der eine Riesenschweinerei und wirklich schwarz ist Dein Boden danach nicht mehr. Außerdem ist der Nährboden irgendwann ausgelutscht. Auch nicht alle Pflanzen brauchen zusätzlich Dünger an den Füßen, die nehmen den Dünger hauptsächlich über die Wassersäule auf. Wie bereits geschrieben, die Wurzelzehrer würde ich mit Düngekugeln bespaßen, die Kugeln kann man teuer kaufen oder ganz billig selber basteln.

Beste Grüße von Andrea
 
Hallo Andrea,

dann spar ich mir ja schon mal den Nährboden :) Hast Du denn eventuell einen Link zu dem Sand den Du vorschlagen würdest?

Danke Dir.

Gruß

Christian
 

Starmbi

Mitglied
Hallo!
Henny schrieb:
bei Sand fault kaum was. Bei Kies kann viel mehr Kot, Futter, zersetzende Planzenreste etc. in den Zwischenräumen versickern, da fault und gammelt also viel mehr und dort muss dementsprechend auch mehr gemulmt werden.
Ich würde es mal so ausdrücken:
Statt "gammeln und faulen", würde ich sagen es wird durch Bakterien zu wertvollem Pflanzendünger abgebaut und stabilisiert das Aquarium durch seine Ionenaustauschfähigkeit.
Ein Mulmen ist ist daher weniger erforderlich, ja sogar kontraproduktiv, als bei Sand, bei dem der immer sichtbare "Schmodder" das ästhetische Empfinden des Halters stört.

Wird wohl ein ewiger Glaubenskrieg bleiben. :lol:

Gruß
Stefan
 


Henny

Mitglied
Hi,

@ Christian:
Ich nutze den Sand von H_ornbach, mit dem bin ich sehr zufrieden und preislich ist der im Vergleich halbwegs akzeptabel.
Da kosten 5kg 8,49 Euro, für Dein Becken bräuchtest Du ca. 30-35 kg.

@ Stefan:
Sooo gläubig bin ich diesbezüglich nicht und bekriegen würde ich mich deswegen schon gar nicht. :wink:
Bezüglich mancher wertvoller Pflanzennährstoffe will ich Dir gar nicht widersprechen. Allerdings kommt es da auch auf die jeweiligen Umstände an.
Ich hatte lange Zeit Kies in meinen Becken und bin wahrlich keine Mulmerin von dem Herrn. Wenn ich da in Abständen die Mulmglocke reingesteckt hatte, roch das teilweise schon recht 'gammelig'. Auch zwischen den Kieseln obenauf war der Mulm deutlich zu sehen. Für meine Corys fand ich das bartelhygienisch nicht so toll. Allerdings hatte ich keine verletzten/entzündeten Bartel bei den Corys zu beklagen.
Auf Sand ist bei mir kein Mulm erkennbar, allerdings sind mehr Schwebeteilchen durch das Gegründel der Corys im Freiwasser als vorher. Im Filter findet sich mehr Dreck als vorher bei gleichem Besatz.
Besonders auffällig ist das bei meinen LDA 67, die echte Drecksschleudern sind. Die sitzen inzwischen auf feinem Quarzsand.
Meine beiden 240er laufen jetzt seit ca. einem halben Jahr mit besagtem HB-Sand, bis jetzt habe ich da noch keine Mulmglocke angesetzt.

Falls man nur freischwimmende Fische pflegt, mag das mit dem Kies wieder was anderes sein. Aber die meisten Aquarianer tendieren auch zu Bodenfischen. Da finde ich Sand halt hygienischer.
Auch Zwergbuntbarsche durchsuchen den Boden gerne nach Fressbarem. Das geht bei Sand besser als bei Kies.
Neue Stengelpflanzen, Kopfstecklinge und kleine feine Pflanzen halten bei mir viel besser in Sand als in Kies.
Das sind die Gründe, die für MICH für Sand sprechen.

Beste Grüße von Andrea
 

fischolli

R.I.P.
Moin Stefan,

es ist aber wohl unbestritten, dass der gute "Mulm" auch die Haupt-Brutstätte für Keime ist. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass dies bei heikleren Fischen erfolgreich die Nachzucht verhindert. Ebenso kann man in diversen Zuchtberichten für Salmler nachlesen, dass diese nur in extrem sauberen Becken gelingt.

Gruß
 

Starmbi

Mitglied
Hallo!

Henny schrieb:
Wenn ich da in Abständen die Mulmglocke reingesteckt hatte, roch das teilweise schon recht 'gammelig
Darum sollte man das auch nicht tun. :wink: Nee, das ist auch in der Natur so.
Henny schrieb:
Auch zwischen den Kieseln obenauf war der Mulm deutlich zu sehen
Das ist komisch, ich habe eben nochmal mit Argusaugen in mein Becken geschaut; also ich habe keinen sichtbaren Mulm.
Henny schrieb:
Für meine Corys fand ich das bartelhygienisch nicht so toll. Allerdings hatte ich keine verletzten/entzündeten Bartel bei den Corys zu beklagen.
Na also. Meine Corys (Sterbai) sind auch topfit und vermehren sich sogar im Gesellschaftsbecken. Ich würden denen sogar gerne Mulm zum durchstöbern anbieten. Wenn man sich mal Videos von Corydoras im Amazonas anschaut, findet man alles: Sand, scharfer Kies, Mulm.

Aus Wikipedia : In der Fachliteratur mehrfach berichtet und häufig zu beobachten ist die Aufnahme von Detritus (Schweb- und Sinkstoffe organischer Herkunft aus pflanzlichen und tierischen Gewebeteilen) vom Bodengrund. Mulm wird daher ständig durchwühlt und gefressen.

Henny schrieb:
Auf Sand ist bei mir kein Mulm erkennbar, allerdings sind mehr Schwebeteilchen durch das Gegründel der Corys im Freiwasser als vorher.
Ja, einige Schwebeteilchen kann ich auch beobachten.
Henny schrieb:
Im Filter findet sich mehr Dreck als vorher bei gleichem Besatz.
Ist doch OK, dann wird der Mulm halt im Filter statt auf dem Sand mineralisiert.
Henny schrieb:
Aber die meisten Aquarianer tendieren auch zu Bodenfischen. Da finde ich Sand halt hygienischer.
Ja, das ist Deine subjektive Meinung, was sagen denn die Fische dazu?
Henny schrieb:
Auch Zwergbuntbarsche durchsuchen den Boden gerne nach Fressbarem. Das geht bei Sand besser als bei Kies.
Ja, das würde ich meinen Corys auch gerne bieten!
fischollie schrieb:
es ist aber wohl unbestritten, dass der gute "Mulm" auch die Haupt-Brutstätte für Keime ist.
Es kommt noch schlimmer: Da sind Bakterien drin, Pilze , Protozoen, wie Pantoffeltierchen, Metabionta, wie z.B. Würmer. :mrgreen: Die Frage ist doch, wie schädlich ist das für Fische?
fischolli schrieb:
Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass dies bei heikleren Fischen erfolgreich die Nachzucht verhindert.
Wir können die Natur, leider, in unseren Becken nur unvollkommen nachahmen.
Ich habe auch die leidvolle Erfahrung gemacht, daß es gut ist, kontrollierte Bedingungen bei der Nachzucht zu schaffen.
Deshalb würde ich bei Nachzucht weder Sand, noch Kies einsetzen, sondern beim blanken Becken bleiben.
Aber Christian will ja "nur" ein Gesellschaftsbecken pflegen. Und dafür ist Kies (2-4 mm) OK.

Meine Erfahrung mit Sand ist schon viele, viele Jahre her.
Irgendwie habe ich jetzt Lust bekommen, mal wieder ein Sandbecken aufzusetzen. :lol:


Gruß
Stefan
 

Henny

Mitglied
Moin Stefan,

ich kann Dir da leider nichts entgegensetzen, weil meine Meinung, ja, es ist nur meine Meinung, subjektiv auf meinem Erleben mit Sand/Kies in Kombination mit dem Angelesenen fundiert. Was tatsächlich im Aquarium besser ist, weiss ich nicht, dafür habe ich die Kombis mit verschiedenen Fischen und Bodengrund über Jahre nicht durchprobiert und dementsprechend keine Schlussfolgerungen ziehen können.
In wie weit sich das natürliche Biotop auf ein AQ übertragen lässt, weiss ich auch nicht. Also halte ich an dieser Stelle die Schnüss. :stille:

@ Christian: Mach für Dich was draus! :wink:
Starmbi schrieb:
...Ich habe auch die leidvolle Erfahrung gemacht, daß es gut ist, kontrollierte Bedingungen bei der Nachzucht zu schaffen. Deshalb würde ich bei Nachzucht weder Sand, noch Kies einsetzen, sondern beim blanken Becken bleiben.
Dazu kann ich zumindest soweit was sagen:
Makropodenlarven habe ich bis jetzt immer ohne Bodengrund auf Glas hochgezogen. Anfangs sind diese Jungtiere absolute Bodenlieger. Ich habe immer mindestens ein Mal am Tag das Glasteil gepinselt, alles war gut, keine Ausfälle. Zwei Mal über die Zeit habe ich schlampigerweise nicht gepinselt. Am nächsten Tag hatte ich jeweils Leichen zu beklagen.
Übergangsweise hatte ich für gut zwei Wochen meine Fische aus einem Becken wegen Umbauaktion in einem leeren 240er zwischengeparkt - kein Bodengrund - kein Pinseln. Nach dieser Zeit hatten ca. 70% meiner Corys entzündete bis kaum noch Barteln :( .
Das ist das, was ich erlebt habe. Ich ziehe daraus vor mich die Schlussfolgerung, dass Glasboden ohne akribische Pinseln Bodenfischen schadet.
Ob man bei der Aufzucht von bodennahen Jungfischen mit einer Schicht Sand/Kies lockerer mit der Hygiene sein darf, kann ich aus eigener Erfahrung noch nicht beurteilen.

Beste Grüße von Andrea
 

Henny

Mitglied
Hi,

ich nochmal nach Überlegung kurz vor der Heia:
Hier hatte mal einer unserer Stammuser vor etlicher Zeit einen Link zu einem natürlichen Biotop von Corys gesetzt. Leider habe ich den Link nicht mehr und mag jetzt auch nicht mehr danach suchen.
Das waren hunderte, wenn nicht tausende von Corys. Es herrschte eine recht starke Strömung, das Wasser war dunkel und mit vielen Schwebeteilchen duchsetzt, es gab keine sichtbar grünen Pflanzen, dafür aber ohne Ende abgestorbenes Zeugs auf dem Boden. Echt ne trübe Suppe. Allerdings habe ich in diesem Video keine Bodenlieger/gründelnde Corys gesehen. Diese Riesengruppe schwamm sehr aktiv im Freiwasser.
Ich könnte mir vorstellen, dass diese Tiere in der Natur ihre Nahrung hauptsächlich aus der Strömung nehmen und nicht so flatschig am Boden und auf den Keimen kleben wie in unseren Aquarien.
Macht meine nächtliche Überlegung Sinn?

Beste Grüße von Andrea

@ Christian: Das Thema weicht jetzt zwar teilweise ein wenig von Deinen Fragen ab, aber ich könnte mir vorstellen, dass das auch für Dich interessant ist. Wenn nicht, dann sag bitte einfach bescheid.
 

fischolli

R.I.P.
Moin,

ich würde Jungfische, vor allem Welse nicht mehr auf nacktem Glasboden halten. Trotz Pinseln haate ich reichlich Ausfälle, seit eine dünne Sandschicht drin ist, habe ich das nicht mehr. Ohne jetzt wieder eine ellenlange Diskussion über die verschiednenen Hygienebedingungen anfangen zu wollen, ist das einfach eine Eigen-Erfahrung.

Die natürlichen Biotope brauchen wir nicht mal im Ansatz mit unseren "Dreck-Kübeln" vergleichen. Selbst wenn da meterhoch Ablagerungen auf dem Bodengrund liegen, ist durch den enormen Wasserumsatz in Flüssen nicht die Keimdichte vorhanden wie in noch so gut gepflegten Aquarien.

Gruß
 
fischolli schrieb:
Die natürlichen Biotope brauchen wir nicht mal im Ansatz mit unseren "Dreck-Kübeln" vergleichen.
richtig. Die Natur als Vorbild für unsere Aquarien ist nur sehr begrenzt gültig, der Versuch die natürlichen Gegebenheiten nachzubilden ein großer Fehler.
 
Hallo Zusammen,

ich hätte noch eine Frage bezüglich der Pflanzen. Ich hab im Internet einen Bepflanzungsvorschlag von tropica "Layout 89" gefunden, so soll es ungefähr bepflanzt werden.

Nun zu meiner Frage, nach der Suche im Internet nach den Pflanzen ist mir aufgefallen dass die gleiche Pflanzenart im Bund günstiger als im Topf ist, was ist da der Unterschied? Welche Form kauft man da am besten?

Hat jemand Erfahrung mit dem Onlineshop Wasserflora?

Vielen Dank schon einmal.

Gruß

Christian
 

Starmbi

Mitglied
Hallo!

Henny schrieb:
Hier hatte mal einer unserer Stammuser vor etlicher Zeit einen Link zu einem natürlichen Biotop von Corys gesetzt.
War ich das? Dann ist der Link nur 2 Beiträge vor Deinem Beitrag gepostet worden. :)
Der Link.
FKS schrieb:
fischolli schrieb:
Die natürlichen Biotope brauchen wir nicht mal im Ansatz mit unseren "Dreck-Kübeln" vergleichen.Selbst wenn da meterhoch Ablagerungen auf dem Bodengrund liegen, ist durch den enormen Wasserumsatz in Flüssen nicht die Keimdichte vorhanden wie in noch so gut gepflegten Aquarien.
richtig. Die Natur als Vorbild für unsere Aquarien ist nur sehr begrenzt gültig, der Versuch die natürlichen Gegebenheiten nachzubilden ein großer Fehler.
Ich könnte mir vorstellen, daß das Wasser in einem Fluß ja im Laufe der Zeit immer mehr "Dreck" mitnimmt.
An der Quelle ist das Wasser noch ziemlich sauber, dann verdreckt es mehr und mehr. Sieht man ja auch im Video: Es wird ja schon dreckiges Wasser angeliefert.
Über die Keimdichte kann man da nur spekulieren.
Gibt es dazu irgendwelche Messungen oder Publikationen?

Gruß
Stefan
 

Henny

Mitglied
Hi Christian,

ich habe zwar keine Erfahrung mit Wasserflora, dafür aber mit den günstigeren Bundpflanzen - und zwar nur gute!

Im Bund sind die Pflanzen gequetscht zusammengebunden, im Topf mit der Wolle können sich die Wurzeln besser entwickeln und die Pflanzenstengel bekommen mehr Licht und können sich besser entfalten. Da sehe ich einen Unterschied. Einen weiteren Unterschied sehe ich im Image mancher Anbieter. Eine Topfpflanze macht mehr her und rechtfertigt auch einen höheren Preis, so eine Billignummer wie Bundpflanzen will man da nicht im Programm haben (das ist aber nur meine Vermutung, die allerdings auch einige Einzelhändler so teilen).
Auf Dauer halten sich Topfpflanzen besser als Bundpflanzen. Deswegen kommt es auch auf die Umschlagsgeschwindigkeit des Händlers an. Da, wo ich kaufe, kommen die Pflanzen in gutem Zustand an und werden schnell abverkauft, folglich ist das mit Bundpflanzen gar kein Problem. Wenn Wasserflora gut umsetzt, sollten auch dort Bundpflanzen kein Problem sein.

@ Stefan: Dieses Video meinte ich eigentlich nicht, aber es gibt die gleiche Aussage. Ich hatte das in Deinem Beitrag total übersehen :oops: - jetzt hat es ein Lesezeichen! :)

Beste Grüße von Andrea
 
Hallo,

vielen Dank für eure Antworten.

Also dann denke ich probiere ich es auch mit Bundpflanzen, sind halt schon günstiger. Wo kaufst Du denn die Pflanzen ein @ Andrea?

Gruß

Christian
 
Starmbi schrieb:
Ich könnte mir vorstellen, daß das Wasser in einem Fluß ja im Laufe der Zeit immer mehr "Dreck" mitnimmt.
An der Quelle ist das Wasser noch ziemlich sauber, dann verdreckt es mehr und mehr.
was ist denn "Dreck"?
 


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