Neu und größeres Becken..

Hallo an die Aquarienfreunde...

Ich bin neu hier im Forum und besitze seit einigen Jahren ein 450 Liter MalawiBecken.
Ich habe mich hier angemeldet um ein bißchen zu diskutieren bzw. auch Anregungen und Ideen zu bekommen. Vielleicht kurz zu mir, Ich bin 34 und komme von der Ostseeküste...

Nun möchte ich mir ein größeres Becken zulegen mit den Maßen: 2,5m x 0,8m x 0,8m. Diesbezüglich habe ich einige Fragen. Das Becken soll ein Ablaufschacht haben. Wie groß sollte dieser sein und wie groß die Lochbohrungen?

Wie sieht es mit dem Unterschrank aus, Stahlgestell oder doch lieber Porenbeton? Halten die Steine auch das Gewicht aus und wo lasse ich dann das Filterbecken wenn ich Steine verwende? Das Filterbecken sollte ca. 1,20m x 0,5m x 0,5m sein.
Wieviel sollte die Förderpumpe dann leisten?

Ich würde gern mehrere Meinungen hören, da ich glaube, das mein Händler viel erzählt, nur um seinen Sch... zu verkaufen.
Vielleicht sind ja einige hier, die schon Erfahrungen mit der Beckengröße haben. Es soll auch wieder ein Malawibecken werden.
Vielen Dank schon mal im voraus.
 


Ich persönlich würde ein Filterbecken ja immer nur auf Wasserspiegelhöhe anbringen. Die Gefahr einer Flutung bei Pumpenausfall wäre mir simpel zu hoch!

Ich persönlich setze auf die günstige Porensteinmethode - allerdings nehme ich Ziegelsteine. Sind günstiger!
Ein Stahlrahmen hat gewiss auch seine Vorteile, ist aber in der Herstellung wohl um ein vielfaches teurer!

Bzgl. Ablaufschacht etc. wird dir dein Aquarien-Bauer mit guten Ratschlägen beiseite stehen.
 

black-avenger

Mitglied
mbrandhu schrieb:
Ich persönlich würde ein Filterbecken ja immer nur auf Wasserspiegelhöhe anbringen. Die Gefahr einer Flutung bei Pumpenausfall wäre mir simpel zu hoch!

Ahoiho,

die Gefahr seh ich bei richtiger Umsetzung als nicht gegeben. Oder magst erläutern in welchem Fall das Wasser bei Ausfall der Rückförderpumpe nach unten laufen sollte?

Grüße
Thomas
 
Versteh ich jetzt auch nicht so ganz mit der Flutung. So wie ich es gesehen habe, ist das Filterbecken nicht bis zum Randvoll, so das bei Pumpenausfall nur so viel Wasser nachlaufen kann, bis zur Höhe des Ablaufschachtes oder man bohrt einfach ein Loch ins Rohr.
 

black-avenger

Mitglied
Hi,

zweiteres ;)

Beim Pumpenausfall gehts wohl weniger darum, dass das Wasser regulär wieder nach unten fließt. Wird nichts mehr nach oben gefördert, läuft nichts mehr in den Schacht, ist der bis zur Höhe des Ablaufrohrs leer, dann wars das.
Das Problem ist eher der Einlauf ins Becken. Je nachdem wie tief du den setzt, kann über den ganz gut zurücklaufen.
Lässt sich aber wie du schon gesagt hast mit einem Loch an der richtigen Stelle gut in den Griff kriegen.

Grüße
Thomas
 

black-avenger

Mitglied
Ahoiho,

mein Vorschlag bzgl Unterbau wäre eine W Form mit Porenbeton, die Vorderseite überspannt mit einem Doppel-T Stahlträger.

Also mal ganz grob gezeichnet.
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I_ _ _ _ _ _ I_ _ _ _ _ _ _ I

Das gestrichelte ist der Doppel T-Träger, Rest Steinmauern.
Damit hast du vorne durch die drei vorgezogenen Wände zum einen schonmal einen Mittelträger für das Becken und 3 Auflagepunkte für dien Doppel T-Träger der das ganze vorne Überspannt. Somit hast du noch freien Zugang zu unterm Becken.

Musst mal halt schauen, ob du die mittlere Wand mittig ziehst oder um etwas nach links/rechts versetzt, um das Filterbecken reinzukriegen, wobei mittig von der Lastverteilung sicher am schönsten wär. Auf das Konstrukt dann 'ne MDF oder Multiplexplatte, Isolierunterlage drauf, Becken drauf.

Beim Boden auf den du das ganze stellst halt schauen, dass der das trägt. Sofern du 'nen Estrich hast, kannst das mit dem Gewicht vergessen. Bei der Beckengröße hast schon gute 1.7 Tonnen nur vom Wasser. Bis die Einrichtung + Technik + Unterbau dabei hast. Wenn Estrich bei dir vorhanden ist, würde ich Kernbohrungen bis runter zur Sohle mit anschließender Betonfüllung für unerlässlich erachten. Die Natürlich bevorzugt da setzen, wo nacher das Gewicht sitzt, also unter den Mauern. Ob du dann noch 'ne Platte unter die Steine zur gleichmäßigeren Lastverteilung auf die Betonstempel setzen sollst oder nicht... bin ich überfragt. Wichtig sind jedenfalls die Stempel, und zwar reichlich bei dem Gewicht.

Dass du an die Gesamtstatik des Gebäudes denken musst, brauch ich dir wohl nicht sagen, oder ;) ?

Nur so ein paar Ideen. Ich denke, dass die Steine das Gewicht unter normalen Unständen tragen müssten. Um sicher zu gehen vielleicht im Fachhandel (nicht im Baumarkt bitte ;) ), oder beim Statiker nachfragen, was die an Stein für so 'ne Aktion empfehlen würden.

Grüße
Thomas
 


Dann hab ich mal eine Frage an die, deren Becken ein Ablaufschacht hat. Wo wäre es denn am besten ihn einzubauen, da die Steine ja eine bestimmte breite haben und man dann die Rohre schlecht in der Ecke verbauen kann. Ich hätte den Schacht aber gern in der linken oder rechten Ecke.
 

black-avenger

Mitglied
Ahoi,

ich denk mir einfach mal auf was die Frage raus läuft. An der Stelle mit dem Schacht die Steine einfach ausklinken. Wenn hier 'ne kleine Stelle ist, an der keine Steine sind, macht das nichts.

Schau dir mal den Unterbau von Minoguais Kellerriff in der Meerwassersektion hier an, ist letztlich derselbe Aufbau den ich vorgeschlagen habe, nur etwas kleiner ohne weitere Zwischenwand. Da siehst auchw as ich mit Ausklinken meine.

Grüße
Thomas
 


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