Hi,
Ich habe ja seit ca. 6 Wochen Nanacara anomala(dt. (Blau-)Glänzender Zwergbuntbarsch) in meinem großen Becken. Bislang sah er zwar sehr hübsch aus, konnte sich aber gegen das Kakadumännchen nicht großartig behaupten. Außerdem jagte er sein Weibchen durchs halbe Becken, so dass sie sich oft versteckte - aber halt nicht bedrohlich.
Gestern abend sah sie sehr kontrastreich gefärbt aus, ausserdem mit fast leuchtendgelbem Bauch. Desweiteren zogen sie beide zusammen durchs Becken und schäkerten miteinander. Wie ich schon vorher aus diversen Internetrecherchen wußte, sollte dies also fast ein Anzeichen auf Laichbereitschaft sein!?
Heute mittag nach unserem Wochenendeinkauf vermisste ich sie - sie war nicht zu sehen. Also Taschenlampe hervorgeholt und so weit es geht in die Höhlen geschaut. Da saß sie dann - entweder noch schlaftrunken oder ... JA, sie bewachte ihren Laich !!!
Da hatten sie es also geschafft; sich gegen die Kakaduübermacht eine Höhle reserviert und während der Nacht abgelaicht.
Nach ein paar Minuten kam sie dann auch mal hervor und siehe da: Sie war wie im Internet beschrieben schachbrettartig gemustert, fast tiefschwarz auf hellbeigem Grund und die Flossen gespreizt mit deutlich rotgefärbte Rändern.
Nun geht hier den ganzen Tag schon die Post ab im Becken: Sobald ein Kakadu der Höhle zu nahe kommt, wird er/sie verjagt. Mit dem Kakadumännchen hat sie sekundenlang gerungen; er hatte sein Maul sperrangelweit offen und sie vorn gepackt - ich erwartete schon das schlimmste. Aber sie hat sich durchgesetzt!
Er, der Papa, hilft auch kräftig mit; es scheint also bei mir so zu sein, dass entgegen einiger Internetberichte auch das Männchen bei der Revierverteidigung hilft - er darf aber nicht zu nah an die Höhle.
Den heftigsten Kampf hat sie sich aber mit einem meiner Antennis geliefert: Er kam dem Höhleneingang wohl etwas zu nahe - da fegte sie aus der Höhle und versuchte ihn zu beißen. Er natürlich verschreckt um sich selbst drehend versuchte sie abzuschütteln. Sie ließ sich nicht beirren und "hackte" weiter auf ihm rum - er schoß anschließend durchs halbe Becken und versuchte sich halb unter einer Wurzel zu verstecken - ER ist fast 3x so groß wie SIE !!!
Sie verfolgte ihn und es ging richtig zur Sachen - ein Wolke von aufgewirbeltem Mulm hüllte die beiden ein und man sah nur ab und an mal eine Flosse aus der Wolke ragen. Sie drehten und wälzten sich ... ich wartete, wer wohl lebend wieder rauskommt. Während der ganzen Zeit stellte sich der Papa der Brut in der Nähe der Höhle auf und wartete auf die Rückkehr der Mutter und bewachte den Eingang.
Nach einigen Minuten hatte sie wohl den Eindruck, dass der Antenni jetzt genug hätte und ließ ab - die Wolke legte sich langsam und sie zog bedächtig in Richtung Höhle ab. Wobei sie wohl erst nicht genau wußte, wohin sie mußte. Beide - Antenni und sie sehen unverletzt aus.
Soweit erstmal dazu - mal sehen, ob es paar Jungfische schaffen.
Anbei mal ein paar Bildchen ...
Ich habe ja seit ca. 6 Wochen Nanacara anomala(dt. (Blau-)Glänzender Zwergbuntbarsch) in meinem großen Becken. Bislang sah er zwar sehr hübsch aus, konnte sich aber gegen das Kakadumännchen nicht großartig behaupten. Außerdem jagte er sein Weibchen durchs halbe Becken, so dass sie sich oft versteckte - aber halt nicht bedrohlich.
Gestern abend sah sie sehr kontrastreich gefärbt aus, ausserdem mit fast leuchtendgelbem Bauch. Desweiteren zogen sie beide zusammen durchs Becken und schäkerten miteinander. Wie ich schon vorher aus diversen Internetrecherchen wußte, sollte dies also fast ein Anzeichen auf Laichbereitschaft sein!?
Heute mittag nach unserem Wochenendeinkauf vermisste ich sie - sie war nicht zu sehen. Also Taschenlampe hervorgeholt und so weit es geht in die Höhlen geschaut. Da saß sie dann - entweder noch schlaftrunken oder ... JA, sie bewachte ihren Laich !!!
Da hatten sie es also geschafft; sich gegen die Kakaduübermacht eine Höhle reserviert und während der Nacht abgelaicht.
Nach ein paar Minuten kam sie dann auch mal hervor und siehe da: Sie war wie im Internet beschrieben schachbrettartig gemustert, fast tiefschwarz auf hellbeigem Grund und die Flossen gespreizt mit deutlich rotgefärbte Rändern.
Nun geht hier den ganzen Tag schon die Post ab im Becken: Sobald ein Kakadu der Höhle zu nahe kommt, wird er/sie verjagt. Mit dem Kakadumännchen hat sie sekundenlang gerungen; er hatte sein Maul sperrangelweit offen und sie vorn gepackt - ich erwartete schon das schlimmste. Aber sie hat sich durchgesetzt!
Den heftigsten Kampf hat sie sich aber mit einem meiner Antennis geliefert: Er kam dem Höhleneingang wohl etwas zu nahe - da fegte sie aus der Höhle und versuchte ihn zu beißen. Er natürlich verschreckt um sich selbst drehend versuchte sie abzuschütteln. Sie ließ sich nicht beirren und "hackte" weiter auf ihm rum - er schoß anschließend durchs halbe Becken und versuchte sich halb unter einer Wurzel zu verstecken - ER ist fast 3x so groß wie SIE !!!
Nach einigen Minuten hatte sie wohl den Eindruck, dass der Antenni jetzt genug hätte und ließ ab - die Wolke legte sich langsam und sie zog bedächtig in Richtung Höhle ab. Wobei sie wohl erst nicht genau wußte, wohin sie mußte. Beide - Antenni und sie sehen unverletzt aus.
Soweit erstmal dazu - mal sehen, ob es paar Jungfische schaffen.
Anbei mal ein paar Bildchen ...