Moosbarben Probleme

Ich hoffe, das ist hier richtig- also ich habe viel über die grünen Moosbarben gelesen und wollte die für ein Becken mit 100 Litern haben. Schwarm. Jetzt hatte ich mir bei einem bekannten Tierladen 8 Stück geholt, Becken war fertig eingerichtet, eingefahren. Alle Fische fit, fraßen auch- kein weiterer Besatz erstmal. Eine Tag später eine tote Moosbarbe morgens, nachmittags die nächsten drei, abends dann der Rest. :(
Ich schob es auf den Laden, aber war da immer zufrieden bisher. Ich habe da angerufen, aber die sagten, die Fische seien alle in Ordnung und die Barben, die sie noch hätten fit. Es ging mir nicht um den Preis der Barben, sondern um die Fische.
Eine Woche später habe ich mir aus einem anderen Laden 5 Stück geholt von den Moosbarben, gleiches Spiel- zwei Tage später alle tot. Meine Wasserwerte sind alle top- hat jemand ähnliche Probleme mit diesen Fischen? Was mache ich falsch? Ich gewöhne sie langsam an mein Wasser, sie haben leckeres Lebendfutter bekommen, fraßen immer alle. Oder sind die sehr anfällig?

Danke,
Wanda
 


Hallo Wanda,

ich hatte das Problem zu beginn auch - so wirklich auf des Rätsels Lösung bin ich nicht gekommen. Mir sind einzelne Tiere verstorben, sie sahen aber auch magerer und dünner aus als die anderen und der Kopf in Relation fast schon größer wirkend. Ich hab es damals auf die zu kleine Gruppe vermutet dass die Auswahl an "Mobbingopfern" zu gering ist und es immer den gleichen erwischt, seit ich die Barben im >200 l Becken halte kam das auch nicht mehr vor.

Hattest du mal Nitrit? Ich weiss zumindest von Bekannten die auch Tage nach dem Nitritpeak im Becken und danach ständigen WW und guter Werte noch einiges an Ausfällen bei den Barben hatten, quasi eine Art Spätfolge, aber das hatte ich nie, kann das also nicht auf Richtigkeit bestätigen.
 
Hallo,

Also mit Nitrat gab es nie Probleme. Ich habe auch nie Mobbinprobleme bei den Fischen festgestellt, denn vorher bei den Händlern saßen sie auch friedlich zusammen und schwammen im Schwarm herum- fidel halt. Sie fraßen ja auch alle zusammen, keiner wurde weggejagt, wie ich es von meinen Platys manchmal kenne, wenn es etwas besonders leckeres an Lebendfutter gibt.
Ich dachte schon vielleicht liegt es bei den Fischen am Stress wegen des Transports, aber ich habe sie über eine Stunden in Ruhe gelassen nach Transport und ans neue Wasser gewöhnt.

Gruß,
Wanda
 
Wäre die Frage nach der Messung? Ratestäbchen?

Ich geb zu ich hab die auch, und zu Anfang auch immer tapfer halbiert und immer gemessen, mittlerweile bin ich da nachlässig, hatte aber auch nie Probleme mit Wasserwerten. So lange es keine Probleme gibt reichen die bestimmt als grobe Orientierung aus, ansonsten machen wahrscheinlich die Tröpfchendinger mehr Sinn.

Na ja das Verhalten der Barben ist auf kurze Sicht schwer zu beurteilen - in den kleinen Händlerbecken zeigen sie nicht oft ihr typisches Revierverhalten, ich vermute mal weil kein wirkliches Revier aus Ermangelung an Platz vorhanden ist.

Futter ist nicht das Problem - zumindest nicht untereinander, weder schnellste gewinnt und frisst bis er fast platzt :mrgreen: da haben die keine Zeit um zu verjagen. Ansonsten sind sie sehr verspielt und es wird gejagt bis für kurze Zeit die Rangordnung stimmt und der nächste kommt um das infrage zu stellen :lol: Ich glaub ich wäre verunsichert wenn meine Sumas friedlich vor sich hindümpeln würden.

Wie sind denn deine Werte wenn du gemessen hast? ph Wert, KH soweit im Referenzbereich für die Barben? Das Wasser mal im Handel genauer testen lassen? Ammoniak bzw. Ammonium vielleicht? Wäre das mit dem Leitwert des Wassers ein Ansatz um eine Ursache zu finden?
 

adler5

Mitglied
Z-Jörg schrieb:
Die Stoffe, die im Aq Fische töten, abgesehn von Nitrit, kann man den üblichen Tests eh nicht messen.
Hallo Wanda
Kann ich nur zustimme.
Hol dir mal ein Päckchen Biocorin von Tetra .
Schmeiß davon mal 3 Kapseln ins Becken, und setz nach 2 Tagen
mal so 2 oder neue Tiere ein.
VG Günter
 


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