Kaltwasseraquarium 1000-3000 Liter

Ich hatte früher schonmal Fische, 450 Liter mit mittelamerikanischen Barschen.

Aber das ist lange her,....

Ich möchte ein Kaltwasserbecken, Größe ist noch nicht endgültig, wird aber wohl so zwischen 1000 und 3000 Litern werden.

Was gibt es auf der technischen Seite für besonderheiten?
Wasserwerte?

Welche Fische kommen in Frage?


Kois gefallen mir sehr gut. Störe sind auch interessant.
Auf der anderen Seite würde mir ein Hecht gut gefallen


Geht das mit dem Hecht?
Gibt es Fische mit denen sich ein Hecht verträgt?




Einen Filter wollte ich als Überlaufbecken in eine Ecke einkleben, Volumen vielleicht 54-100Liter
Braucht man Strömung oder sollte das Wasser eher ruhig sein?

Hinten ins AQ möchte ich Pflnazenbecken einhängen die dann aus dem Wasser herauswachsen.

Beleuchtung? Ich hab an zwei oder drei Quecksilberdampfstrahler gedacht ist das zuwenig oder zuviel?


Was für Pflanzen eignen sich?


In meiner Familie gibt es einen großen Gartenteich der etwa 15000 Liter umfasst, wenn Kois oder Goldfische zu groß werden, könnte ich sie auch dorthin abgeben.


Nun bin ich gespannt was ich für Antworten bekomme.


Die Frage warum ich kein Warmwasser mehr möchte kann ich auch noch beantworten. Die Heizkosten sind einfach zu hoch für ein Becken in der Größe.

Die Größe steht noch nicht deginitiv fest, weil das Aquarium engefertigt wird



gruß
Alex
 


also wenn du kois halten willst würde ich diese nur in einem artenbecken halten und das mit dem hecht dürfte wohl nichts werden es sei denn du willst zusehen wie deine kleinen fische gefressen werden
 
ja mir ist schon klar, dass der hecht alleine gehalten werden müsste.

wie reagiert der auf größere fische?



wo liegt die ursache für ein artenbecken bei kois?

danke für die hilfe
 
größeren fischen gegenüber ist er friedlich aber du musst be´denken das er auch nahrung braucht und er greift auch große fische an wenn er ausgehungert ist
 
alex71e schrieb:
Die Frage warum ich kein Warmwasser mehr möchte kann ich auch noch beantworten. Die Heizkosten sind einfach zu hoch für ein Becken in der Größe.

Hallo Alex....das Runterkühlen im Sommer wird bestimmt nicht günstiger.

Aber interessant könnte so ein Vorhaben bestimmt werden.

Viel Glück

Michael
 
So ein Hecht ist schon ganz lustig, aber die vergreifen sich in allem auch wenn es zu groß ist---> daran sterben die meisten :D .
Ja der Stör wird ein bissle zu groß, guck mal ob dir Sterletts gefallen: ist das gleiche nur in klein.
Es gibt auch Hechtarten aus Amerika die kleiner bleiben als unser heimischer esox lucius, aber deren Hunger bleibt bestimmt der gleiche.
Was hälst du denn von den einheimischen Barschen oder Zandern?
Die sind auch Raubfische, schick an zusehen und vergreifen sich eher an kleineren Fischen.

Gruß
David
 
Hy


Barsch würd ich dir auch empfehlen aber vom zander würd ich dir abraten der würd nämlich auch n ganz schöner brocken und würde denn auch die etwas größeren fische ( auch die barsche) fressen.Wobei barsche auch eine beachtliche größe erreichen können ( bis 60 cm.) aber das brauch denn schon einige jahre ...... :wink:
Kannst ja mal bei google gucken nach kaltwasser fischen und dir die du gut findest raussuchen und hir sagen .......... :wink:




mfg benny
 


Ich glaube Zander haben nicht so eine extreme Wachstumsrate wie Hechte und die fressen auch im hohen Alter eher kleinere Fische.
Also Barsche würde ich auch machen und die 60 cm Marke, bis die die knacken dauerts auch laaaaannnge. Bei Barschen musst du aber beachten, dass sie in ihren jungen Jahren noch Schwarmfische sind und später Einzelgänger werden.
Ein paar Rotfedern mit ins Becken und du hast die Futterproduktion inklusive.
Kann man Aale im AQ halten? Ich habe mal von einem Angler gehört, welcher einen echten Aal im AQ hatte und nur angeln gefahren ist, wenn sein Aal gefressen hat :D . Soll Wunder gewirkt haben.
Gruß
David
 
Hallo Alex

Dein Experiment habe ich ca 2 Jahre gemacht. Das Becken war ein 1000l ( 200x60x80) Habe mir dann 2 Hechte besorg... ganz wichtig gleich groß! Und dazu Blaubandbärblinge als "Futterfische". Habe immer dafür gesorgt das ein Schwarm von ca 20- 30 Bärblinge im Becken war.
Alles so weit am Anfang auch ganz schön... bis sich dann rausgestellt hat, dass das Filtervolumen zu klein gewählt war. Der Kot der Fische ist sehr schwer und man braucht starke Strömung... Bin dann auf einen Teichfilter umgestiegen mit einem Filtervolumen von ca. 180 Litern. Dazu noch einen Außenfilter der mit Zeolit gefüllt war um den Nitratwert relativ gering zu halten.
Hat dann auch ganz gut geklappt...
Zu den Hechten kann ich nur sagen das sie interessanter sind als Zander.
Probleme gibts dann spätestens mit beiden Arten nach nem dreiviertel Jahr, wenn sie dank des guten Futters zu groß werden... Habe sie mit einer größe von ca 15 cm bekommen und mit ca 35 cm ausgesetzt...

Mal schauen ob ich noch ein paar Fotos vom Becken finde... kann ich dir dann gerne mal schicken wenn du es selber ausprobieren möchtest...

Ach ja mit der Temperatur im Sommer kannste am besten gegenwirken indem du das Becken in den Keller stellst! Das Becken in dem Volumen runterzukühlen ist weitaus teurer als es das ganze Jahr warm zu machen...

Bis dann Jochen
 
Hecht

Huhu,also der Hecht geht schon als Aquarienfisch,wie mein Vorredner Lichtmann geschrieben hatte,man sollte nur als Faustregel immer Fische vergesellschaften die mindestens die Körpergrösse des Hechtes haben,weil sonst der Jagdreflex ausgelöst wird.Auch wichtig ist gut Füttern,damit sie nicht auf alles gehen was sich bewegt...Nachteil wie schon gesagt sie wachsen dann schneller.Bei Stören bieten sich am besten SterletsAcipenser ruthenus an,weil die meisstens bei 60-80cm Endgrösse bleiben.Mit nicht zuviel Futter wachsen sie auch langsam wenn die Temperatur niedrig ist.Am besten wäre das Aquarium dafür aber mit Kühlung und ganz wichtig bei Stören viel Strömung möglichst am Boden und wenig Hindernisse wie pflanzen oder Felsen.Mit Hechten würde ich aber keine Störe vergesellschaften.Übrigens Salmoniden passen dann auch gut dazu,und zeigen mit Ihrem Revierverhalten immer Interessante Spielchen.Ja und Flussbarsche gehören ohnehin zu den schönsten Fischen,die machen sich immer sehr gut und werden auch schön zahm.
Viele Grüsse
Dani
 
Hi,
"Kaltwasser" bitte nicht mit "ungeheiztem Becken" verwechseln. Wir reden hier von Zimmertemperaturen v0n 16-28°. Echtes Kaltwasser liegt durchgängig <20° mit 8-14°C im Schnitt.
 
ich kann mir als Angler ganz und gar nicht vorstellen einen Hecht in einem Becken zu halten. Gerade das Verhalten eines Hechts finde ich für sowas zu merkwürdig. Da würde ich mir lieber etwas kleineres, aktiveres suchen.
 
Hi
Also ich muss meinen beiden Vorrednern recht geben!
Vergiss das mit dem Hecht. Und auch Zander und Wels sind keine Fische für ein Aquarium. Selbst ein Teich der 5Meter mal 5 Meter hat und 1,5 Meter tief ist, ist für Hechte, Zander und Welse zu klein.
Du musst auch daran denken das diese Räuber locker ihr Körpergewicht (im falle des Welses durchaus auch mehr!) fressen und auf dauer auch annähernd diese Mengen an Futter benötigen um sich normal zu entwickeln.
Ich habe einen Bekannten der vor 5 Jahren 2 Hechte ( 5-10cm groß) in einem 2000 Liter Becken gehalten hat und diese nach knapp einem Jahr abgegeben hat ( Weiher 8) ) weil sie zu groß waren und ihm die Haare vom Kopf gefressen haben.
Was ich allerdings empfehlen kann sind Flußbarsche, Stichling, Bitterling, für ein paar Jahre kleine Karpfen und Weißfische.
Besonders Barsche zeigen ein faszinierendes Verhalten wenn man ihnen die entsprechende Umgebung anbietet.
gruß Tobi
 
Hi,
ich habe mir das geschriebene mal durchgelesen´und mir stehen die Haare zu Berge. :evil:
Ist einem überhaupt bewußt das ein Koi(Karpfen) locker 60cm groß wird? Bei der richtigen Art und guter Pflege wird er sogar locker über einem Meter.

Koi in der Innenhälterung zu überwintern ist für erfahrene Koihalter schon nicht einfach,wie sieht es da wohl ganzjährig aus bei einem Newbie auf dem Sektor Koi aus?

Alle 2 (zwei) Tage 30-40% Wasserwechsel + einen vernünftigen Filter (kostet ca. "Schlappe" 500,-€)
Wie soll der Koikot vom Boden geholt werden? Schlammsauger kostet ca.100,-€.

Koi nicht unter 5000 Liter, Koi sind Schwarmfische also sind 3 Pflicht.

Zum Hecht: Auch diese Tiere werden locker 100cm und woher Du das Futter nehmen willst darüber möchte ich erst gar nicht reden.

Zum Sterlet:
Der wird "nur" 80cm groß und ist sehr schwimmfreudig. Na der kann sich ja in einem 3000l-Becken richtig austoben.
Sterlet nicht unter 10.000l und das ist das absolute Mnimum.


Natürlich ist es möglich diese Fische in einem 3000l-Becken zu halten, aber ich habe auch schon einen Schwarzspitzenriffhai in einem Becken mit ca.150cm Kantenlänge gesehen und früher gab es sogar Goldfischgläser.
Ich behaupte mal frech, dass es für die Tiere mild ausgedrückt "nicht optimal" ist.

Richtig ausgedrückt würde ich es in allen Fällen Tierquälerei nennen.
 
Nabend!

Also,was den Hecht anbetrifft gibts n Trick: Vom Angelverein einen kleinen besorgen, später zurückgeben. Ist doch egal wenn das Viech 1,50m lang wird, wenns über 40cm lang ist gibt man ihn halt zurück.
Wo ist das Problem?

Ich empfehl trotzdem eine Gruppe Katzenwelse (meinen hab ich dieses Jahr 11 Jahre), und eine Gruppe Sonnenbarsche. Dazu kann man gut Marmorkrebse halten, als natürliche Lebendfutterquelle.

lg Martin
 
Hallo,

wir hatten in einem 460L 4 Sonnenbarsche (lepomis gibbosus) und 4 Marmorkrebse und das funktionierte einfach prächtig. Die Barsche waren jetzt 10-12 cm und sind vor ein paar Wochen in den Teich "gezogen". Krebsnachwuchs gab es reichlich ... und war prächtiges Lebendfutter.

Katja
 
razor72 schrieb:
Ist einem überhaupt bewußt das ein Koi(Karpfen) locker 60cm groß wird? Bei der richtigen Art und guter Pflege wird er sogar locker über einem Meter.
[...]
Zum Hecht: Auch diese Tiere werden locker 100cm und woher Du das Futter nehmen willst darüber möchte ich erst gar nicht reden.
[...]
Zum Sterlet:
Der wird "nur" 80cm groß und ist sehr schwimmfreudig.
Ja in der Natur sind das die Maximalgrößen.
Oft sterben die Besitzer noch vor den Fisichen, gerade beim Sterlet.
Also ich hatte selbst schon mal ne Hand voll Karpfen im 280 Liter Becken, die waren halt nur 5-6cm groß. Da reicht das allemal. Aber du hast natürlich recht, dass solche Fische nicht gerade so arg für ein AQ geeignet sind.
 
Hey Hanny!

Ich finde, solang der spätere Verbleib gesichert ist kann man sich alles ins Aquarium setzen.
Koi im Aquarium find ich persönlich extrem langweilig, Sterlets sind in der Tat zu schwimmfreudig, aber bis zu ner bestimmten Größe müsste auch das gehen. Die wird man auch bestimmt gut wieder los.
Und Futterbeschaffung für Hechte kann nicht schwer sein. Wer kriegt nicht ständig irgendwelche Guppys angedreht? Und wenn das nicht klappt, einfach in den nächsten Angelladen und für kleines Geld Rotaugen besorgen.

Das einzige Problem was ich damit hab ist, das ich persönlich meine Fische gern "zu Ende" pflege und nicht immer im Hinterkopf haben will das sie irgendwann wieder raus müssen.

lg Martin
 
Kaltwasser

Huhu,im Grunde sind viele Aspekte die hier genannt wurden richtig,prinzipiell sind grosse einheimische Fische nicht fürs Aquarium geeignet da sie zu gross werden und besondere Ansprüche haben.Ich würde mir auch keinen Hecht halten wollen,da er relativ wenig aktiv ist.Wenn man jedoch den Fisch wieder dort hin zurück bringt (wenn er zu gross ist)wo er her kommt gefährdet man auch nicht die natürliche Population.Ansonsten kann man Jungtiere wenn man sie nicht mästet durchaus einige Jahre im Aquarium halten,z.B. mit Strömung lässt sich dann auch die Beckengrösse etwas verbessern.
Wichtig ist aber eine niedrige Temperatur,die lässt sich ja z.B. auch mit Kühlaggregaten erreichen.Is natürlich alles teuer wie bei Meerwasser auch aber solche Aquarien sind eh Spezialistenaquarien;-)
Viele Grüsse
Dani
 


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