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Hilfe mein Fisch wird gemobbt aka. Welcher zwergbuntbarsch ist das

Dieses Thema im Forum "Beginner Forum" wurde erstellt von LissivonHicks, 6. Dezember 2018.

  1. Hallo,
    Wir haben zwergbuntbarsche von einem Freund übernommen. Er weiß leider nicht was für welche es sind.
    Die Fische sind schon länger zusammen...
    Der gelbe wird seit Tagen vom blauen gejagdt und verkriecht sich nur noch. Könnt ihr mir sagen welche genaue Sorte die zwei sind und ob die Arten sich überhaupt vertragen?
    Achja der blaue zappelt oft vor dem gelben und jagdt ihn danach. Ich dachte erst er balzt aber das sind doch unterschiedliche Arten, glaub ich.

    https://picload.org/view/dclcpoir/20181206_145258


    https://picload.org/view/dclcpoil/20181206_145316
     
  2. Da die Links wohl nicht funktionieren
     

    Anhänge:

  3. jenni-kral

    jenni-kral Mitglied

    Hallo,

    ich kenn mich leider auch nicht gut damit aus. Aber ich meine das sind keine Zwergbuntbarsche sondern Buntbarsche!
    LG Jenni
     
  4. fischolli

    fischolli Mitglied

    Moin,

    doch, das sind auch Zwergbuntbarsche und zwar welche aus dem Malawi-See. Die brauchen sehr spezielle Wasserbedingungen und müssen/sollen ingroßen Gruppen gehalten werden, wofür Aquarien ab ca. 300 Liter geeignet sind. Vielleicht liest Marvco ja mit, der ist hier unser Malawi-Experte und kann dir mehr dazu sagen.

    Gruß
     
  5. Snowgnome

    Snowgnome Mitglied

    Hi,

    das dürften Pseudotropheus (inzwischen wohl Chindongo) saulosi sein. Blau gestreift ist das Männchen, gelb das Weibchen. Und ja, das sind Malawiseecichliden. Dieses sind für die paarweise Haltung ungeeignet. Man hält sie entweder im Harem oder in größeren Gruppen. Aktuell geht das Männchen seinem wichtigsten Trieb nach :D:D:D.

    Wie Olli schon andeutete, sind das keine Tiere für ein kleines Gesellschaftsbecken. 300 Liter sind für Malawicichliden als Mindestmaß zu betrachten. Ps. Saulosi ist allerdings eine kleine, eher friedliche Art, da kann das Becken - etwas Erfahrung vorausgesetzt - auch etwas kleiner sein. Ich habe diese Art im Verhältnis 5M/7W im Artbecken in 100x50x50cm gehalten.

    Die Bilder lassen erkennen, dass auch die Beckeneinrichting nicht malawigerecht ist. So wäre z.B. Sand ein weitaus geeigneter Bodengrund.
     
  6. Vielen Dank für eure Antworten!
    Das Becken hat 250l.
    Wenn ich mir das so anhöre ist das bei uns alles andere als gut für die Tiere. Nun ist die Überlegung ob ich sie wo unterbringen kann wo es ihnen besser geht oder es reicht wenn ich umgestalte.
    Kann ich Sand einfach beim nächsten Wasserwechsel über den Kies tun? Würde ungern die ganzen Bakterien opfern.
    Und kann ich einfach noch 2-3 Weibchen hinzu setzen oder ist das nachträglich schwierig?
     
  7. Snowgnome

    Snowgnome Mitglied

    Hi,

    ich halte es für keine gute Idee, den Sand einfach so über den Kies zu packen.

    Bei 250 Litern könnte man theoretisch versuchen, noch zwei oder drei Weibchen dazuzusetzen. DAnn müssten aber viele Verstecke her. Außerdem wäre interessaant, was das überhaupt noch so im Becken schwimmt und wie das Becken eingerichtet ist.

    Ich stehe auf dem Standpunkt, dass man in einem Becken entweder keine oder ausschließlich Malawicichliden halten sollte
     
  8. Momentan sind es 4 Fische. Die zwei die ihr schon kennt und 2 andere buntbarsche wo ich auch nicht weiß welche es sind, peinlich. Dann sind da nur noch 2 antennenwelse.

    Ich habe übrigens schon mehr Wurzeln und halbe kokosnüsse bestellt um ihnen wenigstens die höhlen bieten zu können. Wenn die da sind werden wir auch noch was nachpflanzen.

    Bin echt verärgert wie uns das der Vorbesitzer komplett falsch presentiert hat. Und wir waren so blauäugig
     

    Anhänge:

  9. Z-Jörg

    Z-Jörg Mitglied

    Hi Lissi,
    ich sehe nur Malawibuntbarsche.
    Verstecke sind schon wichtig, aber lieber nicht Wurzeln und Kokosnuss, denn das sondert Gerbsäure ab, die gerade Malawis nicht mögen.
    Nimm schöne Steine.
     
  10. Snowgnome

    Snowgnome Mitglied

    Hi,

    ich will mal kurz die Kritikkeule auspacken...

    Dieses ganze Schlossgedöns hat aus meiner Sicht nichts im Aquarium verloren. Aber ok, das ist Geschmackssache. Der Bodengrund geht aber wirklich nicht, da wäre Sand die bessere Wahl. Zu den Wurzenl hat Jörg schon was geschrieben.

    Der Fisch mit den waagerechten Streifen ist ein Melanochromis auratus. Das ist einer der größten Raufbolde, die man bei den aquaristisch verbreiteten Aufwuchsfressern des Malawisees finden kann. Die Chance, dass es bei so wenigen Tieren früher oder später Tote gibt, ist nicht klein.

    Aufwuchsfresser benötigen Sand und einen großen Steinaufbau. Selbst in ein (eigentlich zu kleines) Becken mit 250 Litern lassen sich locker 60 und mehr Kilo aufstapeln, um erstmal von einem Steinaufbau reden zu dürfen. Das brauch aber Schutzmaßnahmen für Boden- und Rückwandscheibe.

    Es ist immer schlecht und nicht im Sinne der Fische, wenn man selbige - wenn auch in guter Absicht - übernimmt, ohne sich über die Haltungsbedingungen informiert zu haben.
     

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