Flossenfäule bei Betta?

PascalSt

Mitglied
Hallo zusammen,

Ich habe ein neues Aquarium mit Betta.
Ist auch mein Erstes.

Die Dame im Handel sagte mir, wenn ich denitrol von JBL verwende, kann ich den Fisch sofort einsetzen.

Seit 4 Tagen habe ich nun einen Betta im Becken.
Wasserwerte scheinen laut teststreifen soweit okay zu sein.
Becken ist 35l, Filter mit sehr schwächer Strömung und 25-26 Grad.

Der Fisch schwimmt recht aktiv durch das Becken.
Gestern hat er sehr lange gegen sein Spiegelbild gekämpft. Habe einiges ausprobiert. Erst als ich die Rückwand weggenommen habe, wurde er endlich ruhig.
Er frisst, allerdings ist er nicht gerade gierig. Es gab rote Mückenlarven (gefroren).

Jetzt habe ich festgestellt, dass seine Flosse sehr durchsichtig ist und befürchte dass es sich um flossenfäule handelt.

Was meint ihr? Was kann ich tun?
Mache mir natürlich Sorgen, da ich selbst keine Erfahrungen habe.

Vielen Dank für die Hilfe.
 

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Snowgnome

Mitglied
Hi,

(m)ein Tip für die Zukunft, auch wenn ich aktuell nicht helfen kann:
Lass die Finger von diesen überzüchteten, kaum schwimmfähigen und ohnehin kurzlebigen und empfindlichen Kampffischen. Wenn du hier etwas tier im Forum suchst, wirst du feststellen, dass es zwei Fischarten gibt die - und das gilt insbesondere für Anfänger besonders häufig Probleme machen. Das sind Schmetterlingsbuntbarsche (M. ramirezi) und eben diese überzüchteten Bettas

Was aber eigentlich immer gemacht werden kann, wenn ein Fisch nicht ganz fit ist: Seemandelbaumbätter oder Erlenzäpfchen ins Becken packen
 

PascalSt

Mitglied
Vielen Dank für die Antwort.

Dachte eigentlich, dass ich mich ganz gut informiert hatte, aber scheint nur rudimentär richtig zu sein..
Hatte häufig gelesen, dass Kampffische gute Anfängerfische sind, hätte allerdings nicht gedacht, dass sie als so überzüchtet gelten.
Wie gesagt, das Kind ist jetzt in Brunnen gefallen und ich will ihm das Leben jetzt natürlich so angenehm wie möglich machen ;-)

Seemandelbaumblätter und erlenzäpfchen wollte ich auf jeden Fall morgen besorgen.
Teilweise Wasserwechsel ist bestimmt auch sinnvoll oder? Wenn ja, über mehrere Tage?

Hatte auch was von Salzbädern gelesen, aber hat sich für mich nach sehr viel Stress für den Fisch angehört.

Sollte ich mir sowas holen oder liebe erstmal keine Chemie verwenden?

Danke und viele Grüsse
 

Shai

Mitglied
Hey,

in Anbetracht das JBL das Mittel (zumindest in Deutschland) nicht mehr vertreibt, würde ich es evtl eher mit nem anderen Mittel versuchen. (zB Sera Baktopur oder Omnipur S)


Das Mittel enthält vermutlich ein Antibiotikum und der freie Verkauf ist in Deutschland nicht mehr gestattet.

Dein Link ist ein Shop aus Frankreich, der sicher auch aus Frankreich versendet, für ne dringende Behandlung dürfte die Versandzeit zu hoch sein.
Und ich seh grade das Mittel wäre gar nicht verfügbar.

Der Versand aus dem Ausland nach Deutschland dürfte wohl ne "(Maximal Dunkel-) Grauzone" sein.


Ein Antibiotika zerlegt die auch die vorhandenen Filterbakterien, kann also auch zu den nächsten Problemen führen, daher würde ich das nicht im eigentlichen Becken anwenden.
Die frei erhältlichen Mittel greifen die Bakterien zwar auch an, allerdings nicht in dem Maße wie es ein Antibiotikum tut.


Grüße,
Lars
 

PascalSt

Mitglied
Ich meinte ob ich generell ein Mittel gegen flossenfäule kaufen sollte oder ob ich damit mehr Schaden anrichte. Das war das erste was bei Google kam.

Würde eh in den Fachhandel fahren und gucken was die haben
 

Moderlieschen

Moderator
Teammitglied
Hi,
ich würde es erstmal auf die sanfte Tour versuchen.
Also viele Wasserwechsel, und wie schon vorgeschlagen wurde, Seemandelbaumblätter, alternativ Walnussbaumblätter.
Ausserdem könntest du Easy Life Flüssiges Filtermedium ausprobieren. Hilft teils auch ganz gut. Ist ein natürliches Mittel, mit dem du nichts falsch machen kannst.
Trotzdem ist es nicht verkehrt, wenn du dir schonmal ein Medikament gegen Flossenfäule in den Schrank legst, damit du gegebenenfalls schnell eingreifen kannst, wenn es schlimmer werden sollte.
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Hi,

(m)ein Tip für die Zukunft, auch wenn ich aktuell nicht helfen kann:
Lass die Finger von diesen überzüchteten, kaum schwimmfähigen Kampffischen
Hallo Marco,
Hattest eigentlich mal welche gehalten?

Der Kafi meiner Freundin hat jetzt ca. 2,5 Jahre auf dem Buckel und hat es schon fast hinter sich. Obwohl er schon deutliche Anzeichen von Altersschwäche zeigt kommt er trotzdem noch immer im ganzen Aquarium rum und steht auch noch ohne Probleme an der Oberfläche. Ach so, das Aquarium hat 200 Liter.
L. G. Wolf
 


Snowgnome

Mitglied
Hi

@Wolf
Nein und ich werde es auch nicht tun. Es reicht mir, über Jahre immer wieder inhaltsgleiche Beiträge zu lesen. Sicherlich gibt es die weniger problematischen kurzflossigen Formen, aber problematisch sind doch immer wieder die superfarbigen Langflosser. Und wenn viele der Halter dieser Tierevon vorn herein wüssten, was mit den Fischen los ist, gäbe es nicht so viele Problemfälle weil der Handel die Viecher nciht mehr so gut unter die Leute bringen könnte. Ich wage mal zu behaupten, dass mehr als die Hälfte der Kampffischhalter nicht einmal weiß, dass diese Langflosser Zuchtformen sind, die in der Natur nicht lebensfähig wären
 
Zuletzt bearbeitet:

Wolf

Moderator
Teammitglied
Hallo Marco,
Ich hatte schon mal geschrieben, dass ich schon einen Rückfall in die Stammform hatte. Der Fisch hat sich nicht anderst verhalten als wie die langflossige Form und ist auch nicht älter geworden.
Im übrigen schwimmen in unseren Aquarien viele Fische, die in der Natur wahrscheinlich nicht lange überleben würden.
L. G. Wolf
 

Snowgnome

Mitglied
Hi
Im übrigen schwimmen in unseren Aquarien viele Fische, die in der Natur wahrscheinlich nicht lange überleben würden.
L. G. Wolf
wobei es immer noch ein Unterschied ist, ob in der Natur nicht lange überlebensfähig (z.B. albinotische Fische weil einfacher von Räubern zu entdecken), oder überall eingeschränkt lebensfähig (z.B. Qualzuchten)
 

KardiGang

Mitglied
Hi,
ich würde dir empfehlen hier nicht um Rat zu fragen bzw dir die „Ratschläge“ nicht so zu Herzen zu nehmen. Hier wird dir sowieso nur gesagt du seist schuld und dass dein Tier eh stirbt aber Lösungen für ein Problem … fehl am Platz.

Ja, die langflossigen Bettas sind tatsächlich recht anfällig und kurzlebig durch Überzüchtung.
Flossenprobleme kommen recht häufig vor.
Dagegen kannst du natürlich was unternehmen, es muss aber nicht sein dass das auch tatsächlich was bringt.
Gibt genug Menschen mit Bettas mit chronischen flossenproblemen.

mein Bettamädchen hat auch Probleme mit den Flossen obwohl kurzflossig. Ich behandle mit einer Kombi aus Sera Baktopur und Omnipur. Darüber hinaus die bereits genannten Seemandelbaumblätter und Erlenzapfen, jeden 2.-3. Tag wasserwechsel - gute Beckenhygiene ist wichtig.

Dein Fisch scheint noch nicht so stark betroffen zu sein, also würde ich dir auch erstmal raten keine Medikamente zu benutzen sondern nur die Blätter/Zapfen und die Wasserwechsel. Ich würde aber auf jeden Fall ein Medikament besorgen um direkt behandeln zu können, wenn es schlimmer wird

Gruß
 

Snowgnome

Mitglied
Hi
Hi,
ich würde dir empfehlen hier nicht um Rat zu fragen bzw dir die „Ratschläge“ nicht so zu Herzen zu nehmen. Hier wird dir sowieso nur gesagt du seist schuld und dass dein Tier eh stirbt aber Lösungen für ein Problem … fehl am Platz.
schreib nicht so einen Bullshit. Niemand hat dem hiesigen Threadsteller vorgeworfen, dass er schuld an der Situation sei
 

Lino

Mitglied
Hi,
ich würde dir empfehlen hier nicht um Rat zu fragen bzw dir die „Ratschläge“ nicht so zu Herzen zu nehmen. Hier wird dir sowieso nur gesagt du seist schuld und dass dein Tier eh stirbt aber Lösungen für ein Problem … fehl am Platz.

Ja, die langflossigen Bettas sind tatsächlich recht anfällig und kurzlebig durch Überzüchtung.
Flossenprobleme kommen recht häufig vor.
Dagegen kannst du natürlich was unternehmen, es muss aber nicht sein dass das auch tatsächlich was bringt.
Gibt genug Menschen mit Bettas mit chronischen flossenproblemen.

mein Bettamädchen hat auch Probleme mit den Flossen obwohl kurzflossig. Ich behandle mit einer Kombi aus Sera Baktopur und Omnipur. Darüber hinaus die bereits genannten Seemandelbaumblätter und Erlenzapfen, jeden 2.-3. Tag wasserwechsel - gute Beckenhygiene ist wichtig.

Dein Fisch scheint noch nicht so stark betroffen zu sein, also würde ich dir auch erstmal raten keine Medikamente zu benutzen sondern nur die Blätter/Zapfen und die Wasserwechsel. Ich würde aber auf jeden Fall ein Medikament besorgen um direkt behandeln zu können, wenn es schlimmer wird

Gruß
Hi,
< Offtopic >
wow... also laut deinem eigenen Thread bist du ja Profi und arbeitest im Zoofachhandel... Dann hättest du vielleicht verstehen können, weil es dir selbst schon so ging, das eine freundliche Art und weise mehr bringt also rum zu poltern. Oder schätzt du es, wenn deine Kundschaft in den Laden stürmt und direkt los legt wie die Feuerwehr?

Es wurde in deinem Thread sehr deutlich gemacht, was vermutet wird. Aber das hat nicht zu deiner Profi-Diagnose gepasst und war dann nicht recht, jetzt anderen die hier um Hilfe bitten so einen Text zu schreiben ist schon ein starkes stück und zeigt deinen Charakter mehr als deutlich.
<\ Offtopic>

Ansonsten wurde ja alles schon gesagt, was der TE versuchen kann. Ich drück die Daumen
 

BeowulfAgate

Mitglied
Ich habe mir unter meinen Vorsätzen im neuen Jahr gesagt, reariere nicht auf alles und bleib ruhig. Das werde ich auch tun, aber das was du, KardiG, in deinem letzten Post und denen davor verzapft hast und wie du auf Ratschläge reagierst, unmöglich.

Ein kleiner Seitenhieb muss sein zum Dampf ablassen, das mit der Zoofachhandlung glaube ich nicht, außer vielleicht Regale einräumen, ansonsten sollten doch zumindest rudimentäre Kenntnisse vorhanden sein. Und im Aquarienforum hast du in etwa die gleichen Anworten zu deinem Betta bekommen wie hier, und nun?

Ps: Dem Threadersteller drücke ich natürlich auch die Daumen, sorry für mein Zwiwschengrätschen.
 

PascalSt

Mitglied
Hi,
ich würde es erstmal auf die sanfte Tour versuchen.
Also viele Wasserwechsel, und wie schon vorgeschlagen wurde, Seemandelbaumblätter, alternativ Walnussbaumblätter.
Ausserdem könntest du Easy Life Flüssiges Filtermedium ausprobieren. Hilft teils auch ganz gut. Ist ein natürliches Mittel, mit dem du nichts falsch machen kannst.
Trotzdem ist es nicht verkehrt, wenn du dir schonmal ein Medikament gegen Flossenfäule in den Schrank legst, damit du gegebenenfalls schnell eingreifen kannst, wenn es schlimmer werden sollte.
Huch, war ein langer Tag, aber was ist hier passiert

Also erstmal bin ich für JEDE Antwort hier dankbar, da es mir natürlich in erster Linie um meinen Kumpel geht. Bei der Grundsatzdiskussion enthalte ich mich ;-)

Ich bin wie oben zitiert vorgegangen. Klang mir sehr logisch und vernünftig, da sie keinen schaden anrichten können.
Sachen gleich heute morgen gekauft. Wasser ist jetzt dunkler, aber laut Packung normal.
Fisch schwimmt weiterhin aktiv und keine Veränderung an der Flosse. Weder positiv noch negativ.

Fressen tut er gut, solange es Mückenlarven sind, und kommt auch sofort angeschwommen wenn ich auf das Becken zukomme und den Deckel hochnehme.

Da er direkt neben meinem Arbeitsplatz steht kann ich ihn gut im Blick behalten.

Ich hatte das Bild einem Bekannten gezeigt. Der meinte, für ihn sieht es nicht unbedingt nach flossenfäule aus, war sich aber auch nicht. Also Mal abwarten und Daumen drücken.
 

Wolf

Moderator
Teammitglied
Hi,
ich würde dir empfehlen hier nicht um Rat zu fragen bzw dir die „Ratschläge“ nicht so zu Herzen zu nehmen. Hier wird dir sowieso nur gesagt du seist schuld und dass dein Tier eh stirbt aber Lösungen für ein Problem … fehl am Platz.
Es scheint mir so, als ob du dich hier im Forum nicht wohl fühlst, deshalb habe ich mir erlaubt, dich erst mal zu sperren.
Wie lange wird im modbereich besprochen.
L. G. Wolf
 

PascalSt

Mitglied
Hallo zusammen,

Ehrlicherweise glaube ich inzwischen, dass gar keine Krankheit ist, sondern er wächst und das ist sein Muster.
Wenn ich Bilder vom ersten Tag angucke, hat er diesen Rand schon ein kleines bisschen.

Inzwischen ist der Rand größer aber es sind keine Risse drin und wirkt wie der Rest der Flosse, nur eher durchsichtig.
Ich hatte das auch dem Züchter gezeigt und er meinte, für ihn sieht es nicht nach einer Krankheit aus.

Was denkt ihr?
 

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Snowgnome

Mitglied
Hi,

also auf dem zweiten Foto kan man ja die Schwanzflosse ganz gut erkennen. Und da sieht jetzt wirklich nichts nach einer besorgniserregenden Entwicklung aus
 


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