Hallo!
Das ist normal, die zicken sich schonmal an.
Ja, bis zu einem gewissen Grad. Geht es soweit, dass zB. das Weibchen bis zu Verletzungen oder dessen Tod bedrängt wird, stimmt der Besatz nicht (incl. Berücksichtigung individueller Charaktere der ZFF) oder das Becken ist nicht für die Art passend eingerichtet.
aber in einem 60cm becken sind drei doch zu viel oder?
Unter Umständen ist das tatsächlich zuviel, auch dies ist sehr von den jeweiligen Charakteren und der Einrichtung abhängig. Versuchen kann man es, sollte aber darauf vorbereitet sein, Tiere wieder abgeben zu können.
Weibchen sind in der Regel sehr viel blasser gezeichnet als die männlichen Exemplare.
Mh... wenn ich so die ein oder andere Kobald-Zuchtform sehe, ist das mittlerweile wohl fast schon Zufall.
Sie schüchtern und zurückhaltend in dem einen und er im anderen Becken terrorisiert die anderen Bewohner.
Typischer Fall von Einzelhaft für Tiere, die zur vollen Entfaltung des Verhaltens zwingend andere ihrer Art brauchen. Bietet das Becken genug Verstecke (Kraut, Schwimmpflanzen, Ausweichmöglichkeiten) passiert i.d.R. nichts.
Wenn es tatsächlich ein Paar ist, dann nimm ruhig ein zweites Weib dazu...die Gejagte wird es dir danken
Ja, aber ... siehe Beckeneinrichtung.
Ich würd jedenfalls kein zweites Weibchen dazuholen nur damit sich der Frust auf 2 verteilt.
Und wenn genau dies eine Lösung wäre?
der Geschlechtsunterschied bei Fadenfischen wird anhand der Rückenflosse bestimmt
Unter anderem auch so.
Ne, nur blau mit blau, rot mit rot.
Was iss'n mit dir los?? Bist doch sonst etwas korrekter.
Ob blond, ob braun, er liebte alle Frau'n!

Denen ist die Farbe sowat von egal - hauptsache ***, für Nachwuchs sorgen, Revier erkämpfen/behalten.
also 2 Pärchen in 54l find ich zu viel.
Jawoll, da reicht einfach die Fläche nicht.
Aber es geht auch so ohne grossartige Reibereien:
Einen besatz von 2 blauen ff, 2 roten ff und noch einem mit ner anderen farbe.
Dies ist nämlich ein typischer Fall von hoffnungslos überbesetzt. Keines der Tiere wird jemals dazu kommen, seine angewölften Verhaltensweisen ausleben zu können. Wer (fast) alles unterdrücken muss, arrangiert sich eben.
Catharina letzter Beitrag trifft´s genau.
ZFF in 54l kann gut funktionieren, keine Frage. Aber immer in Abhängigkeit der Charaktere, die dort zusammen kommen.
Wer einmal ein Paar in 54l gehalten hat, dann umsetzt in 160l oder grösser, wird schnell bemerken, dass sie deutlich mehr zu bieten haben, als das, was sie vorher zeigten. Sie nehmen gern den zur Verfügung stehenden Raum in Anspruch, Entfaltung nennt man so etwas. Dann setzt sie nach Wochen/Monaten mal wieder zurück und beobachtet... legt Taschentücher bereit.
Bitte einmal aufschlauen, wo die Tiere ursprünglich herkommen und wie ein entsprechendes Biotop von Labyrinthern aussehen könnte. Wenn man sich die gesamte Gruppe der labyrinther anschaut, wird man feststellen, dass dazu auch Arten gehören, die ihr keineswegs so halten würdet, wie hier beschrieben. Das gäbe Mord und Totschlag. Ein wenig davon kann man auf die meisten Labyrinther übertragen.
Es ist keineswegs der anspruchslose, in jedem Becken zu haltende Fisch. Es sind Spezialisten, empfindlich (spätestens durch Überzüchtung), die eine ganz eigene Lebensphilosophie mitbringen, denen wir Rechnung tragen sollten.
Jetzt weiss ich leider nicht, wie Serenas AQ ausschaut. Bietet es genug Verstecke und Sichtschutz? Soll heissen: Wenn du auf einer kurzen seite auf den oberen 10 cm durchs Becken schaust, solltest du die gegenüberliegende Seite nicht sehen dürfen. Dazu noch feinere Bodenwurzelnde Pflanzen, die Verstecke für den Rückzug bieten.
Buchempfehlung: Labyrinthfische, Horst Linke, ISBN 978-3-89745-120-9
Grüße
Paul